Granit Pireci

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Granit Pireci

EU: Staaten sollen regional eingreifen

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie will die Europäische Union künftig Grenzschließungen vermeiden.  Auf flächendeckende Maßnahmen aufgrund steigender Infektionszahlen – wie zum Beispiel Reisewarnungen oder gar Grenzschließungen – soll weitersehend verzichtet werden. Dies würde nur auf Kosten der Tourismusbranche gehen. Und diese sei ohnehin schon geschwächt. Stattdessen soll der Fokus auf regionaler Ebene gelegt werden. Außerdem fordere man engere Abstimmung bei Reisewarnungen, Covid-19-Tests und Quarantänevorschriften. Zudem sollen Geschäftsreisen gefördert werden, indem Quarantänevorschriften nach negativen Schnelltests wegfallen könnten. Schnelltests seien daher ein wichtiger Baustein, um wieder mehr Normalität zu bekommen, wie das Nachrichtenmedium ORF berichet. „Unser Ziel ist es, Reisebeschränkungen auf das notwendige Maß zu begrenzen und den Menschen in Europa wieder eine möglichst große Reisefreiheit zu ermöglichen, ohne dabei den Gesundheitsschutz zu vernachlässigen“, heißt es nach Beratungen der Tourismusminister der EU.

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Qatar Airways: Regierung schnürt milliardenschweres Hilfspaket

Auch die eigentlich finanzstarke Qatar Airways bleibt von den Folgen der Corona-Krise nicht verschont und benötigt staatliche Unterstützung – die katarische Regierung schießt umgerechnet zwei Milliarden Dollar zu. Die waren auch dringend nötig. Denn auch die Golf-Airline schreibt rote Zahlen. Gemäß den neu publizierten Zahlen fiel unter dem Strich ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar an, wie aljazeera.com berichtet. Besonders die Pandemie und das fehlgeschlagene Investment in Air Italy hätten die Fluggesellschaft geschwächt – und die Verluste nahezu verdoppelt. „Ohne die Covid-19-Pandemie hätten wir unser letztes Geschäftsjahr toppen können“, so der Geschäftsführer der Fluggesellschaft, Akbar al-Baker. 

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Deutschland: Nur 5 Prozent wollen in den Herbstferien ins Ausland

Plante man noch letztes Jahr alle seine Urlaube im Voraus, möchte nur jeder zwanzigste Deutsche in den Herbstferien ins Ausland reisen. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Neun Prozent planen für die Schulferien nach wie vor eine Auszeit innerhalb des Landes. Sieben Prozent der Befragten haben sich umentschieden und verzichten nun wegen der Corona-Kris auf eine zuvor geplante Auslandsreise. Dem gegenüber werden zwei Prozent der Befragten einen in Deutschland geplanten Ausflug sein lassen. Mehr als zwei Drittel der Befragten hingegen (70 Prozent) werden gar nicht die Reisekoffer packen und die Ferien zuhause verbringen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vorige Woche angesichts steigender Corona-Infektionszahlen von Auslandsreisen in den unmittelbar bevorstehenden Herbst- und Winterferien abgeraten.

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Oktober: Emirates stockt auf 92 Destinationen auf

Golfcarrier Emirates Airline wird im Oktober 2020 weitere Destinationen reaktiveren. Dabei handelt es sich um Johannesburg, Kapstadt, Durban, Harare und Simbabwe. Das weltweite Streckennetz wächst damit auf insgesamt 92 Destinationen an. Ab Dubai werden insgesamt 19 Afrika-Ziele angeboten. Mauritius wird zunächst einmal pro Woche immer samstags angeflogen. So unterstützt Emirates die Rückführungstransporte der mauritischen Regierung und hilft die Erholung des Tourismus des Landes zu fördern. Die Verbindung nach Harare wird von Emirates als Gabelflug mit Lusaka in Sambia zweimal wöchentlich angeboten. Der genaue Flugplan zu den südafrikanischen Destinationen wird Ende September auf der Homepage von Emirates veröffentlicht.

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Fast 80 Prozent weniger Fluggäste im Juli und August

Im Zuge der Corona-Krise erlebt der Flugverkehr einen Sinkflug, der seines gleichen sucht – Alleine in den Sommermonaten Juli und August waren 80 Prozent weniger Fluggäste unterwegs. Im Juli und August 2020 wurde laut Statistik Austria auf den sechs österreichischen Flughäfen mit insgesamt 1,5 Millionen Passagieren (inklusive Transit) nur ein Fünftel des Passagieraufkommens des entsprechenden Vorjahreszeitraums erreicht. Die Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr auf den Flughäfen Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg verringerten sich um 66,1 Prozent auf 20.043 Starts und Landungen.  „Die weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben dem Passagierflugverkehr eine harte Landung beschert. Nach einem Rekordwinter folgte 2020 der schwächste Sommer seit mehr als 30 Jahren. In den Hauptferienmonaten Juli und August gab es fast 80 Prozent weniger Passagiere als im Sommer des Vorjahres. Mit Beginn der Corona-Krise sank die Anzahl der Flüge zunächst auf die Hälfte der Flüge vom März 2019, während die Passagierzahl sogar um fast zwei Drittel zurückging. Im April und Mai 2020 brach der österreichische Flugverkehr schließlich vollends ein: Es fanden nicht einmal 5 Prozent der Flüge des Vorjahres statt“, erläutert Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Der schwächste Sommer seit mehr als 30 Jahren Das Elend nahm Im März 2020 seinen Lauf: Die Anzahl der Flugbewegungen im österreichischen Flugverkehr war mit 13.242 um 50,6 Prozent geringer als im März 2019, die Passagierzahl (1 Million Passagiere) ging sogar um 65,3 Prozent zurück. Der April und Mai 2020 waren mit einem Rückgang von nahezu 100 Prozent des Passagieraufkommens (12.800 und 21.203 Passagiere) am massivsten von der Corona-Krise gezeichnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden nicht einmal 5 Prozent der Flüge verzeichnet (April: 1.103, Mai: 1.195 Flugbewegungen).  Auch in den folgenden drei Sommermonaten

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Spohr: Corona-Schnelltests sollen Transatlantikverkehr ankurbeln

Wie zu erwarten spricht sich auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr für Corona-Schnelltests aus – und zählt auf die Unterstützung der Deutschen Bundesregierung. Diese neuartige Teststrategie soll den Transatlantikverkehr erleichtern und wieder in Schwung bringen. Dies sei der Schlüssel zur Wiedereröffnung zahlreicher Strecken, so der Vorstandschef des MDax-Konzerns am Freitag auf einer virtuell abgehaltenen Luftverkehrskonferenz. Passagiere, die mit einem negativen Attest von Bord gehen, können dadurch etwaige Reisebeschränkungen aushebeln. Schon in diesem Jahr sollen erste Flüge auf diese Art und Weise stattfinden – um die nötigen Zustimmungen der jeweiligen Regierungen werde derzeit verhandelt, wie airliners.de berichtet.

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Boeing: Krisenflieger könnte schon in diesem Jahr wieder abheben

Licht am Ende des Tunnels: Das seit knapp eineinhalb Jahren mit einem weltweiten Flugverbot belastete Boeing-Flugzeugmodell kann auf eine Wiederzulassung hoffen. Und das offenbar noch in diesem Jahr. Gute Nachrichten für alle Fans der Boeing 737 MAX: Nach Angaben der EU-Flugaufsichtsbehörde EASA könnte die Maschine „bis zum Jahresende“ Grünes Licht für Flüge in Europa bekommen. „Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren lässt sich sagen, dass ein Ende der Arbeit an der MAX in Sicht ist“, so EASA-Chef Patrick Ky am Freitag während einer Video-Pressekonferenz. Es werde geprüft, „wie wir die MAX bis Ende des Jahres wieder in Betrieb nehmen können“.  Dafür einsetzen möchte sich auch Steve Dickson, Chef der US-Flugaufsicht (FAA). Wie das Nachrichtenmagazin Reuters nun berichtet, wolle er am kommenden Mittwoch an einem Testflug teilnehmen und den Krisenflieger höchstpersönlich begutachten. Dickson ist selbst ein Mann vom Fach und ein ehemaliger Pilot, der lange für die United States Air Force und Delta Air Lines flog. Erst wenn es keine Sicherheits-Bedenken mehr geben würde und das Flugzeug alle Tests erfolgreich absolviert, soll die Wiederzulassung in die Wege geleitet werden. Das internationale Flugverbot für die 737 MAX ist seit März 2019 in Geltung.

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BER: Baubeginn für zweites Hotel

Investor Dietz baut 3-Sterne-Intercity-Hotel am Willy-Brandt-Platz direkt vor dem Terminal 1. Direkt vor dem Terminal 1 des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg baut die Dietz AG ein 3-Sterne-IntercityHotel. Die sechsgeschossige Unterkunft wird über 357 Zimmer, einen großen SPA-Bereich, 450 Quadratmeter Konferenzfläche sowie ein Restaurant mit Bistro-Lounge verfügen – und bis zum Frühjahr 2022 fertig gestellt werden. „Wenn das neue Hotel ab dem Frühjahr 2022 eröffnet, wird es für eine weitere Belebung des Willy-Brandt-Platzes sorgen. Damit entsteht hier ein erster Eindruck der Urbanität, die wir uns auch für die anderen landseitigen Entwicklungsprojekte wünschen. Deshalb ist das Hotel auch ein wichtiger Meilenstein der Entwicklung des Immobilienstandortes BER. Wir freuen uns mit der Firma Dietz einen starken Partner für dieses wichtige Bauvorhaben an Bord zu haben und wünschen gutes Gelingen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Lufthansa-Airlines ermöglichen Buchung freier Nebensitze

Wer künftig bei den Lufthansa-Airlines künftig auf Nummer sicher gehen möchte, muss sich nicht mehr mit den geltenden Sitzplatzordnungen zufriedengeben. Denn: Fluggäste können ab sofort ihren Nebensitz dazu buchen – vorerst nur über GDS.  Damit kann man sich den freien Mittelsitz und damit einen größeren Abstand zu den restlichen Passagieren während des Fluges erkaufen. Der Extrasitz (EXST) kostet dem Nachrichtenportal AboutTravel zufolge so viel wie ein herkömmliches Passagierticket – exklusive Steuerabgaben und Gebühren.

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Lufthansa vor Schließung der Bremer Flugschule

Offenbar erwägt die AUA-Muttergesellschaft angesichts der prekären Corona-Situation die Schließung der Flugschule in Bremen – das würde den Traum von rund 700 angehenden Jung-Piloten platzen lassen. Der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr berät derzeit über weitere drastische Sparmaßnahmen. Allem voran steht das Ende der traditionsreichen Bremer Flugschule im Raum. Die Kranich-Airline macht sich aktuell wenige Hoffnungen auf eine baldige Erholung des Flugverkehrs und verkleinert stetig die Flottenkapazität. Somit wird in Zukunft auch weniger Personal benötigt – und schon gar nicht neue Piloten.  Für die aktuelle Schülerschaft in Bremen gilt zurzeit ein Ausbildungsstopp. Dieser kam direkt nach der Ausuferung der Corona-Situation zum Tragen. Dabei lässt selbst die Geschäftsleitung der Bildungsstätte jeglichen Optimismus vermissen. Ganz im Gegenteil: „Sehr viele von Ihnen stehen noch am Anfang Ihres Berufsweges. Wir möchten Sie daher ermutigen, sich beruflich neu zu orientieren“, heißt es in einem internen Rundschrieben, welches dem Nachrichtenmagazin buten un binnen vorliegt.  Soll es das nun gewesen sein? Zumindest die aktuellen Flugschüler wollen noch nicht aufgeben und veröffentlichen ein emotionales Video, indem sie die Lufthansa-Chefetage noch einmal um Nachsicht bitten. Zu groß sei der Traum vom Fliegen. Doch wie es aussieht, ändert dieser mit einem Absturz.

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