Granit Pireci

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Granit Pireci

Flughafen Frankfurt: Ostern belebt Passagieraufkommen deutlich

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen war im April dank des Osterreiseverkehrs mehr als viermal so hoch wie im Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt nutzten rund 4,0 Millionen Fluggäste den Flughafen – das entsprach einem Plus von 303,8 Prozent, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Das war der stärkste Monatswert seit Beginn der Corona-Pandemie, die Zahlen lagen allerdings noch um gut ein Drittel unter dem Vorkrisenniveau von April 2019. Im Frachtgeschäft bekam Fraport weiterhin die Folgen der Lockdowns in China aufgrund der Corona-Pandemie und die Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg zu spüren. Das Cargo-Aufkommen ging im vergangenen Monat um 16 Prozent auf 169.316 Tonnen zurück.  Die Zahl der Flugbewegungen hat sich mehr als verdoppelt auf 32.342 Starts und Landungen, ein Plus von 108,8 Prozent. Auch das internationale Portfolio profitierte von der anhaltenden Belebung der Passagiernachfrage. Alle Konzern-Flughäfen erzielten Zuwächse von über 100 Prozent im Vergleich zum April 2021.

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Airbus A350: Emirates rechnet mit Lieferverzögerung

Emirates wird seinen ersten Airbus A350 später als ursprünglich angekündigt in Empfang nehmen. Der Flugzeugbauer wird den ersten Flieger erst im August 2024 an die Fluggesellschaft ausliefern. Die Lieferungen der Jets werden erst im August 2024 eintreffen, sagte Emirates-Betriebschef Adel Al Redha der Zeitung „Emarat Al Youm“. Emirates sollte seinen ersten von 50 A350-Jets im Mai 2023 erhalten, wie die Fluggesellschaft bei der Bekanntgabe der Bestellung Ende 2019 mitteilte. Der Golf-Carrier ist in allen neuen Serien von Verzögerungen betroffen. Die 30 bei Boeing bestellten 787-9 erwarte Emirates ebenfalls erst 2024, wie reuters.com berichtet.

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Flughafen Zürich mit Passagierplus im April

Im letzten Monat flogen 1,8 Millionen Personen über den Flughafen Zürich. Das sind 465 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des letzten Jahres. Besonders über die Ostertage und die Frühlingsferien habe der Flughafen Tageshöchstwerte verzeichnet, wie man sie zuletzt im März 2020 gesehen hatte, teilte der Flughafenbetreiber mit. Zugenommen hat sowohl die Zahl der Lokal- als auch der Transitpassagiere, wie es weiter heißt. Dabei nahm die Zahl der Umsteigepassagiere mit 665 Prozent nochmals merklich stärker zu als die Zahl der lokalen Passagiere (+428 Prozent). Vergleicht man die Zahlen über drei Jahre, zeigt sich allerdings, dass der Flughafen nach wie vor unter einer massiven Passagierflaute leidet. Die Zahlen erreichten erst zwei Drittel des Niveaus vom März 2019. Die Anzahl Flugbewegungen hat sich mit knapp 18’000 Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich erhöht (+164 Prozent). Damit wurden schon wieder fast drei Viertel der An- und Abflüge von 2019 erreicht. Demnach waren die Flugzeuge auch wieder stärker ausgelastet. Sie waren im Schnitt zu drei Vierteln gefüllt. Im Schnitt sassen 122,5 Passagiere an Bord. Im April des vergangenen Jahres waren es lediglich 81,3. Wie bereits in den Vormonaten war die Fracht auch im April äußerst stark. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich gut 37.000 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit April 2019 wurde 1 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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apf: Vorsicht bei Buchungen von Flügen über Online-Portale

Die Agentur für Passagier- und Fluggastrechte (apf) erklärt, was zu beachten ist. Durch die europäische Fluggastrechteverordnung besteht für Passagiere ein Schutz bei Flugunregelmäßigkeiten (wie z.B. Verspätung oder Annullierung), außerdem entsteht gegebenenfalls ein Anspruch auf eine sogenannte Ausgleichszahlung. „Weigert sich eine Airline zu zahlen, kann die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) den Fall kostenlos und provisionsfrei prüfen – und dann gegebenenfalls ein Schlichtungsverfahren zwischen Passagier und Flugunternehmen führen“, informiert Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der apf. Schwierig wird das Ganze aber oft dann, wenn über ein Online-Reiseportal (mit welchen die apf keine Schlichtungsverfahren führen kann) gebucht wurde. Information über Annullierung Wird ein Flug früh genug (mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit) annulliert und die Airline informiert nachweislich hierüber, entfällt laut Fluggastrechteverordnung der Anspruch auf Ausgleichszahlung, jedoch hat der Passagier die Wahl zwischen Ticketkostenrückerstattung und einer alternativen Beförderung zum Endziel. Leider kommt es immer wieder vor, dass bei Buchungen über Online-Portale, diese die Kontaktdaten der Passagiere der Airline nicht (vollständig) bekannt geben oder für die Buchung selbst erstellte E-Mail-Adressen verwenden. In solchen Fällen wird vielfach von der Airline die Information über die Annullierung an das Online-Reiseportal übermittelt, dieses leitet die Information aber nicht an die Reisenden weiter.  Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat zur Frage, ob das ausführende Luftfahrtunternehmen auch dann die Ausgleichszahlung zu leisten hat, wenn eine Buchungsplattform dem Luftfahrtunternehmen, mit dem sie in keinem Vertragsverhältnis steht, nicht die ihm mitgeteilten Kontaktdaten des Fluggastes, sondern eine eigens für die Buchung automatisch generierte eigene E-Mail-Adresse übermittelt hat, im Dezember 2021 eine Entscheidung gefällt:

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Japan liebäugelt mit vorsichtiger Öffnung für Touristen

Japan will laut Medienberichten nach mehr als zweijähriger Abschottung seine Grenzen wieder schrittweise für ausländische Touristen öffnen. Die Regierung erwäge, noch in diesem Monat erste kleine Reisegruppen zu Testzwecken ins Land zu lassen, wie der ORF heute unter Berufung auf japanische Medien berichtet. Wann sich Japan auch für den Individualtourismus öffnet, sei hingegen ungewiss. Zwar ist die Zahl der Coronavirus-Fälle auf Intensivstationen gesunken. Doch zunächst will die Regierung die Auswirkungen der gerade zu Ende gegangenen „Goldenen Woche“, einer Reihe von Feiertagen, auf das Infektionsgeschehen prüfen. Erstmals seit zwei Jahren waren während dieser Zeit wieder Millionen von Japanern unterwegs. Japan, das wegen der CoV-Pandemie die schärfsten Einreisebeschränkungen unter den sieben großen demokratischen Wirtschaftsnationen (G-7) verhängt hatte, steht unter Druck, seine Abschottungspolitik zu beenden. In der vergangenen Woche hatte Ministerpräsident Fumio Kishida während eines Besuchs in London weitreichende Lockerungen der Grenzkontrollen angekündigt. So soll ab Juni die Obergrenze für Einreisen auf täglich 20.000 verdoppelt werden, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Vor Ausbruch der Pandemie waren es täglich rund 140.000.

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ANA setzt bunte A380-Flotte wieder zwischen Tokio und Honolulu ein

Drei Flugzeuge aus der Airbus A380-Flotte der Airline stechen besonders heraus. Denn diese sind bunt bemalt, ganz im Stile fliegender Meeresschildkröten. Wegen der Pandemie mussten die Publikumslieblinge aussetzen – bald sind die „fliegenden Schildkröten“ aber wieder in der Luft. Da sich die Nachfrage erholt, wird die japanische All Nippon Airways ab dem 1. Juli ihre Airbus A380 mit der speziellen Lackierung wieder für Flüge zwischen Japan und Hawaii einsetzen. Die Flugzeuge kommen ausschließlich auf einer einzigen Strecke zum Einsatz: Sie verkehren zwischen der beliebten Urlaubsstrecke Tokio und Honolulu auf Hawaii. Auf dieser Flugstrecke wird ANA zudem – ohne A380 – ab Ende Mai die Frequenz auf vier wöchentliche Umläufe erhöhen und ab Juli dann sogar auf fünf. Die Flying-Honu-Flotte der ANA besteht aus drei Airbus A380, von denen der erste im Mai 2019 in Dienst gestellt wurde und in Blau lackiert ist, um den blauen Himmel Hawaiis zu repräsentieren. Die zweite Flying-Honu ist smaragdgrün, inspiriert durch das kristallklare Wasser des hawaiianischen Ozeans. Die dritte Flying-Honu schließlich ist in Orange lackiert, inspiriert vom hawaiianischen Sonnenuntergang.

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Eurowings verkauft Pommes an Bord

„Fries in the Skies“ – Eurowings bringt den Snack zurück an Bord. Ab sofort können Fluggäste Pommes auf ihren Flügen mit Eurowings bestellen. Ein neues Herstellerverfahren des niederländischen Partners Foodcase International macht dies möglich: Bei diesem Verfahren werde weniger Fett als bei der herkömmlichen Pommes-frites-Produktion verwendet. Eine patentierte, ofenfähige Verpackung sorge dafür, dass die Hitze in alle Bereiche der Kartoffelstäbchen geleitet wird. Auf diese Weise entstehe nach etwa 20 Minuten ein heißes, knuspriges Gericht über den Wolken, so die Lufthansa-Tochter in einer Aussendung. Ein normaler Flugzeugküchenofen war dazu bislang eigentlich nicht in der Lage. Frische und leichte Sommer-Snacks neu an Bord von Eurowings Die Lufthansa-Tochter verzeichnet aktuell eine stark wachsende Nachfrage bei Geschäfts- und Urlaubsreisen. Viele Menschen möchten nach zwei Jahren Pandemie wieder unterwegs sein – deshalb stehen beliebte Sommer-Sonne-Strand-Destinationen wie Mallorca, die griechischen Inseln oder Portugal zurzeit besonders hoch im Kurs. Der Carrier hat sich darauf eingestellt und neben den Pommes ihr gesamtes kulinarisches Angebot für eine gelungene Einstimmung auf den Urlaub sommer-tauglich gemacht: die winterlichen Sandwiches wurden durch sommerlich-leichte Varianten ausgetauscht, wie zum Beispiel Laugen-Maisecken mit Hähnchenbrust und Cranberries oder Bagels mit Brie. Ebenfalls neu im Bord-Sortiment: ein vorgemixter Negroni als sommerlicher Aperitif für alle Urlaubsliebhaber.

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Auslieferungen: Boeing schwächelt, Airbus zieht davon

Boeing hat im April deutlich weniger Flugzeuge ausgeliefert als im Vormonat. Insgesamt übergab der Airbus-Rivale laut eigenen Daten 35 Maschinen an Kunden – im März waren es noch 41. Damit zeigt der Trend nach unten. Der Großteil entfiel auf den früheren Problemflieger 737 MAX. Der Mittelstreckenjet ist Boeings gefragtestes Modell, obwohl er nach zwei Abstürzen lange mit Startverboten belegt war. Die Bilanz leide weiter unter Problemen mit dem Langstreckenflieger 787 „Dreamliner“, der wegen Produktionsmängeln nicht ausgeliefert werden kann, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Boeings Aufträge gingen von 53 im Vormonat auf 46 zurück. Demgegenüber sieht es bei Airbus deutlich rosiger aus: Der europäische Flugzeugbauer und größter direkter Konkurrent von Boeing lieferte im April 48 Verkehrsflugzeuge aus und erhielt Bestellungen für 98 Maschinen. Im ersten Drittel des Jahres haben die Airbus-Kunden damit 190 Maschinen in Empfang genommen. Damit hat der Hersteller erst gut ein Viertel seines Ziels erreicht, in diesem Jahr rund 720 Maschinen auszuliefern. Allerdings ziehen die Auslieferungen bei Airbus üblicherweise gegen Jahresende an.

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EU-Behördern lockern Maskenempfehlungen an Bord

Die zuständigen EU-Behörden haben damit begonnen, ihre Coronavirus-Maßnahmen für den Luftverkehr zu lockern. Unter anderem fällt ab Montag die Empfehlung zum verpflichtenden Tragen medizinischer Masken in Flughäfen und an Bord von Flugzeugen weg, wie die Europäische Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC heute mitteilten. Für Passagiere sowie Crewmitglieder sei das ein großer Schritt hin zu einer Normalisierung des Flugverkehrs, so EASA-Chef Patrick Ky. Zugleich betonten die Behörden, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes immer noch zu den besten Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung des Coronavirus zähle. Grund für die Lockerungen seien die jüngsten Entwicklungen in der Pandemie. Dazu zählen insbesondere die Impfzahlen, die durch Infektionen entstandene Immunität und die damit einhergegangene Aufhebung von Beschränkungen in einer wachsenden Zahl europäischer Staaten.

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FACC-Belegschaft setzt Zeichen für Nachhaltigkeit

Die FACC Belegschaft hat einen Wald gepflanzt. „Die bereits vor Weihnachten letzten Jahres an die Belegschaft verschenkten Bäume sollten ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen – zugleich aber auch ein Symbol des nachhaltigen Wachstums sein, das die FACC und die gesamte Luftfahrtindustrie umsetzen“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger. Dieses Bekenntnis zu Nachhaltigkeit zeigen auch die insgesamt über 2.500 Bäume, die von der Belegschaft eingepflanzt wurden. Die Aktion erfreute sich auch beim FACC Nachwuchs großer Beliebtheit: Viele der FACC Mitarbeiter brachten auch ihre Kinder zu dieser Baumpflanzaktion mit. Bis zum Jahr 2040 würden mit der FACC Baumpflanzaktion 500 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht dem Verbrauch von ca. 200 Einfamilienhäusern pro Jahr. Symbolisch stehen die Bäume laut FACC auch für das Wachstum des Unternehmens und der Belegschaft, die bis zum Jahresende um über 200 Personen wachsen wird. In den kommenden fünf Jahren werden über 150 Millionen Euro in die nachhaltige Entwicklung der Standorte in Oberösterreich investiert.

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