Granit Pireci

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Granit Pireci

Korean Air fliegt seit einem halben Jahrhundert in die USA

Korean Air hat vergangene Woche ein besonderes Jubiläum gefeiert: Am 19. April vor 50 Jahren startete erstmals eine Boeing 707 der Airline vom Flughafen Seoul Gimpo in Richtung Los Angeles. Auf dem Weg machte sie Zwischenstopps in Tokio und Honolulu. Seit dem Start ihrer ersten US-Route hat sich Korean Air zu einer der größten transpazifischen Fluggesellschaften entwickelt. Zunächst bediente sie mit Honolulu und Los Angeles nur zwei Städte in den USA. Heute fliegt sie 13 Destinationen in ganz Nordamerika an und hat eine Hauptniederlassung für den amerikanischen Markt in Los Angeles Downtown. 1972 beförderte Korean Air etwa 43.800 Passagiere zwischen den USA und Seoul, 2019 (vor COVID) waren es auf den Verbindungen nach Korea über 3 Millionen.  Die Flugzeit hat die Airline von 17 Stunden auf einen Nonstop-Flug mit 11 Stunden reduziert. Auf ihrer ersten Route in die USA setzte Korean Air zunächst eine Boeing 707 mit 171 Sitzen ein, aktuell sind auf den Strecken nach Amerika Flugzeuge vom Typ Boeing 787 und Boeing 777 im Einsatz. „Als stolzer Partner möchten wir Korean Air zu einem halben Jahrhundert Flüge in die USA gratulieren“, sagte Matteo Curcio, Vice President – ​​Asia Pacific, Delta Air Lines. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren, in denen wir noch mehr Kunden zwischen Nord- und Südamerika und Asien nahtlos über unser Drehkreuz Incheon verbinden.“

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UPS kann Milliardengewinn eintüten

UPS ist mit überraschend starken Zuwächsen ins Jahr gestartet: Mit 24,4 Milliarden US-Dollar (ungerechnet rund 22,7 Milliarden Euro) lag der Umsatz gut sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor Der operative Gewinn legte sogar um fast 18 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen mitteilt. Der Überschuss sackte zwar um 44 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar ab, allerdings hatte UPS ein Jahr zuvor von einem staatlichen Rettungsprogramm für die Pensionen der Mitarbeiter profitiert. Solche Sondereffekte herausgerechnet, übertraf der Konkurrent der Deutschen Post DHL die Erwartungen von Branchenexperten. Jetzt will der Konzern in diesem Jahr zwei Milliarden Dollar in den Rückkauf eigener Aktien stecken, doppelt so viel wie bisher geplant. An seinen Prognosen für das laufende Geschäft hält das Management fest: So soll der Umsatz in diesem Jahr etwa 102 Milliarden Dollar erreichen. Davon sollen rund 13,7 Prozent als bereinigter operativer Gewinn übrig bleiben.

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Flughafen München fliegt dicken Verlust ein

Die Verkehrsentwicklung am Münchner Flughafen war im Geschäftsjahr 2021 noch stark von den Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie geprägt. Unter dem Strich steht ein dickes Minus. Die konzernweit erzielten Umsatzerlöse der FMG beliefen sich im vergangenen Jahr auf 601 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei –286 Millionen Euro und fiel damit um fast 120 Millionen Euro besser aus als im Vorjahr. Im Jahresergebnis (EAT) verbuchte die FMG ein Minus von 261 Millionen Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahresverlust um rund 60 Millionen Euro bzw. 19 Prozent verbessern. Dennoch spiegelt das tiefrote Ergebnis die noch weiterhin spürbaren Auswirkungen der Krise wider. Mit einem Passagieraufkommen von 12,5 Millionen Reisenden verbuchte der Airport zwar einen Anstieg von mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr, blieb aber noch weit hinter dem Rekordergebnis von rund 48 Millionen Fluggästen im Jahr 2019 zurück. Trendwende für das laufende Jahr erwartet Wie die Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) bei der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens erläuterte, zeichnet sich im laufenden Jahr eine deutliche Erholung in der Verkehrsentwicklung ab. So lag das Verkehrsaufkommen am Münchner Airport während der gerade zu Ende gegangenen Osterferien mit insgesamt rund 13.000 Flügen bereits bei etwa 70 Prozent des Vergleichswertes aus dem Jahr 2019. „Wir rechnen für das Jahr 2022 insgesamt mit einem signifikanten Plus bei Flugbewegungen und Passagieren. Eine vollständige Rückkehr auf das Vorkrisenniveau ist am Flughafen München nach unserer Einschätzung im Jahr 2024 zu erwarten“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jost Lammers, dazu. Neben

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Air Baltic erhält 34. Airbus A220-300

Vor zwei Tagen begrüßte die lettische Fluggesellschaft ihren bereits 34. Airbus A220-300-Flieger, registriert als YL-ABH, in Riga. Dies ist die zweite von acht geplanten Auslieferungen für Air Baltic im Jahr 2022. Dieses Flugzeug ist Teil der 50 Airbus A220-300, die der Carrier in Auftrag gegeben hat. Darüber hinaus halte man 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Seit Mai 2020 führt Air Baltic alle seine Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp durch – dem Airbus A220-300. Dadurch solle die die Komplexität minimiert und von der zusätzlichen Effizienz des Flugzeugs profitiert werden. „Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen und sowohl für die Passagiere als auch für das Personal eine bessere Gesamtleistung, Kraftstoffeffizienz und Komfort geboten. Dieses Flugzeug bietet ein hervorragendes Flugerlebnis mit Vorteilen für Passagiere wie breitere Sitze, größere Fenster, mehr Platz für Handgepäck in der Kabine, verbesserte Toiletten und vieles mehr“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Deutschland: Einreiseregeln werden wohl bis Ende Mai verlängert

Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter CoV-Regeln gelten. Das deutsche Gesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie der ORF berichtet. Schutz vor einem zusätzlichen Viruseintrag durch Einreisende bleibe wichtig. In der aktuellen CoV-Situation sei nun in kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angemessen sei. Damit soll es vorerst dabei bleiben, dass alle ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland über einen 3-G-Nachweis als geimpft, genesen oder negativ getestet verfügen müssen. Die Verordnung sieht für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet darüber hinaus auch Quarantänepflichten vor. Aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) aber kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft.

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Polen: Fluglotsen könnten im Mai für Flugausfälle sorgen

In Polen drohen ab dem 1. Mai massive Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund eines Tarifkonflikts. Eurocontrol warnt vor rund 1.000 Flugausfällen am Tag, die einerseits Verbindungen nach Polen, andererseits aber auch Flüge durch den Luftraum des Landes betreffen könnten. Das EU-Land müsse ohnehin schon Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hinnehmen. Zusätzlich dazu drohe jetzt ab dem 1. Mai ein massiver Personalmangel aufgrund des Streits um neue Vergütungsregelungen der Fluglotsen. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur hatten im Februar 170 der aktuell 208 in Warschau beschäftigten Fluglotsen gekündigt, für die meisten läuft die Kündigungsfrist Ende April aus. Grund für die Kündigungswelle bei der zivilen Luftsicherung Pansa ist eine neue Bezahlungsregelung, welche Ende des letzten Jahres in Kraft getreten war. Im Zuge dessen wurden die Tarifgehälter der Lotsen um bis zu 70 Prozent gesenkt, was ein Großteil der Beschäftigten nicht akzeptieren will. Die zuständige Gewerkschaft steht seit mehreren Wochen in Verhandlungen mit Pansa, bislang konnte jedoch noch keine Einigung erzielt werden. Sofern sich dies nicht zeitnah ändert, könnte Eurocontrol mit der massenhaften Annullierung von Flügen reagieren, die möglicherweise schon ab dem 1. Mai beginnen. Die Gespräche wurden noch weiter laufen, wie Check24 berichtet.

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FACC arbeitet mit Leni Aviation zusammen

FACC kooperiert mit dem dänischen Teiledistributor und Serviceanbieter Leki Aviation. Wie der österreichische Flugzeugkomponentenhersteller mitteilt, soll damit die Verfügbarkeit von FACC-Komponenten vor allem in China verbessert werden. Dort sei Leki ein etablierter Partner für viele Airlines und betreibe zwei Niederlassungen. Benötigt eine Luftfahrtgesellschaft für eines seiner Flugzeuge ein Ersatzteil, wird künftig auf Bauteile aus der Produktion von FACC zurückgegriffen. „Der Markt für Wartung und Reparatur in der zivilen Luftfahrt – der sogenannte MRO-Bereich – erholt sich spürbar. Wir haben uns hier mit unseren innovativen Lösungen in den vergangenen Jahren sehr gut positioniert und sind hervorragend aufgestellt“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG.

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Portugal: Touristen müssen kein Einreiseformular mehr ausfüllen

Bisher forderte Portugal von Einreisenden das Ausfüllen einer digitalen Reiseanmeldung, dies galt gleichermaßen für Ankommende auf dem Luft-, Land- und Seeweg. Seit dem 23. April ist dieses Dokument allerdings nicht mehr nötig. Weiterhin wird für die Einreise jedoch die 3G-Regel angewendet, ab einem Alter von zwölf Jahren muss also ein Impf-, Genesungs- oder negativer Testnachweis erbracht werden. Das berichtet Check24. Anerkannt werden dafür bis zu 72 Stunden alte PCR-Tests sowie Antigen-Schnelltests, wenn diese nicht älter als 24 Stunden sind. Darüber hinaus wird bei allen Einreisenden die Körpertemperatur gemessen. Darüber hinaus wurde auch das Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Raum bekannt gegeben. Nach wie vor verpflichtend bleibt das Utensil jedoch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern, Pflegeheimen und vergleichbaren Institutionen. Explizit genannt wurde auch die fortbestehende Maskenpflicht in Flugzeugen, sodass die meisten Airlines auch auf Flügen nach Portugal weiterhin auf das Anlegen der Maske bei Passagieren sowie Personal bestehen werden. Die zu Portugal gehörende Insel Madeira hat andere Regelungen als das portugiesische Festland. So fordert die Blumeninsel derzeit keinerlei Corona-Nachweise mehr bei der Einreise. Es wird lediglich empfohlen, sich auf der digitalen Plattform Madeira Safe anzumelden und die Corona-App „S-ALERTA CIDADÃO“ zu nutzen. Dafür herrschen auf Madeira noch strengere Maskenregeln.

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Easyjet verweigerte Passagier die Beförderung – laut OGH zu Unrecht

OGH: Fluggesellschaft überschritt ihre Befugnisse im Zuge der Überprüfung behördlicher Dokumente. Der britische Low-Coster verweigerte einem irakischen Staatsbürger aufgrund eines vermeintlich fehlenden Visums einen Flug von Wien nach London. Eine vorhandene gültige Aufenthaltskarte, die zur visumsfreien Einreise berechtigte hätte, wurde von EasyJet nicht akzeptiert. Denn das Unternehmen ging davon aus, dass der Betroffene die Voraussetzungen für die – behördlich ausgestellte – Aufenthaltskarte in Wirklichkeit nicht erfülle. Die Beförderungsverweigerung war unzulässig, entschied der Oberste Gerichtshof (OGH) nun in einem vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) geführten Verfahren.  Der Carrier muss in der Folge die Kosten für die verfallenen Flugtickets erstatten und Ausgleichszahlung leisten – und zwar doppelt: an den Betroffenen und seine mitreisende Ehefrau. Die Ehefrau hätte ihr Ticket zwar in Anspruch nehmen können, doch die Beförderungsverweigerung des Ehemannes kam letztlich auch einer Beförderungsverweigerung seiner Frau gleich, so das Gericht. „Easyjet hat sich hier die Befugnis angemaßt, zu hinterfragen, ob die Aufenthaltskarte von den österreichischen Behörden rechtmäßig ausgestellt wurde. Die Überprüfung eines solchen Dokuments hat sich rein auf die Echtheit und die Richtigkeit der darin enthaltenen Angaben zu beschränken. Easyjet hatte bei dieser Aufenthaltskarte keine konkreten Anhaltspunkte, die auf einen Rechtsmissbrauch oder Betrug geschlossen hätten“, kommentiert VKI-Juristin Verena Grubner das Urteil. Easyjet akzeptiert das Urteil „Easyjet ist wie alle anderen Fluggesellschaften von den zuständigen Behörden dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass alle Passagiere die richtigen, gültigen Reisedokumente vorlegen können, um die Sicherheit aller Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten“, so ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber Aviation.Direct. „Wir bedauern, dass dem betroffenen Fluggast zu Unrecht

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MUC: United Airlines fliegt erstmals nach Denver

United Airlines baut das Streckenangebot zu Zielen in den USA ab München weiter aus. Ab sofort stehen zwei weitere Verbindungen in die Vereinigten Staaten auf dem Programm. Zum ersten Mal in der Geschichte des Münchner Airports fliegt United von München nach Denver. Die Hauptstadt Colorados ist nicht nur das Tor zu den Rocky Mountains, sondern auch ein wichtiger Umsteigeflughafen der amerikanischen Fluggesellschaft. Den Passagieren stehen in Denver zahlreiche Anschlussflüge aus dem Streckennetz der United zur Verfügung. Auf der neuen transatlantischen Route kommt die Boeing 787-9 zum Einsatz. Die Maschinen starten am bayerischen Luftverkehrsdrehkreuz täglich um 16:05 Uhr. Neben der neuen Verbindung nach Denver bietet United Airlines ab sofort auch wieder regelmäßige Flüge von München in das texanische Houston an, die seit dem 13. März 2020 coronabedingt ausgesetzt waren. Dabei kommt eine Boeing 767-300 zum Einsatz, die täglich um 11:55 Uhr ab München startet. Somit bietet United Airlines ab München mittlerweile täglich sechs Flüge in die USA an – und damit mehr als vor Beginn der Corona-Epidemie. Neben Denver und Houston bedient die Airline auch die US-Ziele Chicago, Washington, DC, Newark und San Francisco.

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