Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizzair kündigt Cluj ab Hamburg, Köln und Karlsruhe an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt für den Sommerflugplan 2021 ab Hamburg, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden jeweils die Destination Cluj-Napoca an. Diese sollen schrittweise ab 1. Juni 2021 aufgenommen werden. Den Auftakt wird Karlsruhe/Baden-Baden mit drei wöchentlichen Umläufen machen. Einen Tag später folgt Hamburg mit zwei Rotationen pro Woche. In selbiger Frequenzen wird Wizzair ab 5. Juni 2021 ab Köln/Bonn die rumänische Destination ansteuern. Wizzair-Flüge nach Cluj gibt es bereits ab Dortmund, Frankfurt Hahn, Memmingen, Nürnberg und Berlin. „Traditionell bestehen zwischen Siebenbürgen und Deutschland vielfältige Beziehungen. „So können wir nicht nur Menschen, die ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland erreichen wollen, eine schnelle und preisgünstige Reisemöglichkeit anbieten, sondern ermöglichen auch Besuche bei Freunden und Verwandten in beiden Ländern“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado.

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Air Baltic mit verkleinertem Winternetzwerk

Die lettische Air Baltic wird aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlich reduzierten Winterflugplan 2020/21 anbieten. Dieser wird ab Riga aus 40 Destinationen bestehen, wobei der Schwerpunkt auf europäischen Geschäftsreise-Drehkreuzen liegt. Auch einige wenige Leisure-Ziele sind im Streckennetz enthalten. Dabei handelt es sich unter anderem um Kittilä, München, Wien, Salzburg, Zürich, Genf, Mailand-Malpensa und Verona. Diese werden als „Schiziele“ vermarktet. Weiters bietet man Sonnenziele wie Rom oder Larnaka an. Ab Vilnius und Tallinn soll ebenfalls ein reduziertes Netzwerk angeboten werden.

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Bergamo hält an Ausbauplänen fest

Ungeachtet der Corona-Pandemie hält der Flughafen Mailand-Bergamo an seinem Masterplan zur Weiterentwicklung der Infrastruktur fest. Vor kurzem wurde ein neuer Ankunftsbereich mit einem zusätzlichen Schengen-Bereich vorgestellt. Insgesamt will das Unternehmen 435 Millionen Euro investieren und die Gesamtfläche des Terminals auf 70.000 Quadratmeter erweitern. Diese umfasst auch die derzeitigen Erweiterungsarbeiten an der Westseite des bestehenden Gebäudes zur Vorbereitung einer künftigen direkten Verbindung zum Eisenbahnverkehr, wodurch die Konnektivitätsoptionen für die Passagiere des Flughafens erheblich verbessert werden. „Wir müssen nach vorne schauen und positiv bleiben, dass wir wieder auf das Verkehrsniveau vor der Pandemie zurückkehren, und daher müssen wir für die Zukunft vorbereitet und bereit bleiben“, erklärt Giacomo Cattaneo, Direktor für kommerzielle Luftfahrt bei SACBO. „Während wir unsere Infrastruktur erweitern und weiterentwickeln, bleiben wir unserem einfachen Ansatz sowohl für Passagiere als auch für unsere Airline-Partner treu. Wir möchten sicherstellen, dass wir weiterhin ein schneller und lebendiger Flughafen sind, der voller Dienstleistungen und Einrichtungen für alle ist“. Während die Bauarbeiten weiter an Fahrt gewinnen, ist der Flughafen weiterhin entschlossen, sein Streckennetz auszubauen. Zuletzt wurde der Erstflug von Blue Panorama nach Dakar gefeiert. Die am vergangenen Freitag gestartete Verbindung der italienischen Fluggesellschaft zur Hauptstadt Senegal ergänzt neben Flügen nach Marokko und Ägypten das wachsende Angebot an afrikanischen Strecken des Flughafens. „Wir sind überglücklich, dass Blue Panorama die Nachfrage auf dem Markt erkannt und sich entschieden hat, der großen senegalesischen Gemeinde in Italien von Mailand Bergamo aus zu dienen. Trotz der Strapazen dieses Jahres fühlen wir uns weiterhin unseren Passagieren und Partnern verpflichtet und es ist

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EU-Kommission schafft Antigen-Schnelltests für den Reisesektor an

Die EU-Kommission nimmt nun 100 Millionen Euro für die Anschaffung von Corona-Schnelltests in die Hand. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) nannte explizit „Reisen“ als geplantes Einsatzgebiet. Bis zu 22 Millionen Schnelltests können nach Angaben der Politikerin mit den Finanzmitteln angekauft werden. Mit der Ankündigung der EU-Kommission kommt nun nach und nach Schwung in die Debatte rund um Antigen-Tests. Sowohl Flughäfen als auch Airlines und die Touristik drängen auf die Einführung dieser als Ersatz für den derzeit praktizierten Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen. Nur wer negativ ist darf ins Flugzeug einsteigen bzw. auf dem Landweg die Grenze übertreten. Die Kosten der Schnelltests liegen in etwa bei zehn bis 15 Euro und liefern in etwa einer Viertelstunde ein Ergebnis. Griechenland setzte erst vor wenigen Tagen auf EU-Ebene eine Initiative, um Corona-Schnelltests zumindest innerhalb des Schengengebiets vereinbaren zu können. Ursula von der Leyen scheint dies nun zu unterstützen und hält Antigen-Tests vor dem Einsteigen für sinnvoll. Lufthansa-Chef Carsten Spohr begrüßt in einer ersten Reaktion das Vorhaben der Kommission, sagte gegenüber dem Tagesspiegel aber auch, dass er hofft, dass beispielsweise mit asiatischen Ländern und den USA ein solches Verfahren vereinbart werden kann. Der Gedanke der Airlines ist simpel: So könnte der Flugverkehr weitgehend ohne Quarantäne und sonstige Schikanen wieder zum Laufen kommen. Bei der Lufthansa Group und anderen Fluggesellschaften gibt es sehr konkrete Projekte. Beispielsweise starteten der Flughafen Wien und Austrian Airlines am Freitag eine entsprechende Pilotphase – Aviation Direct berichtete. Bis es zu einer Einigung auf EU-Ebene kommt, wird es allerdings noch

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AUA und Eurowings schrumpfen temporär stark

Aufgrund der neuerlich enorm starken Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Buchungszahlen nahezu aller Fluggesellschaften, beschloss die Lufthansa Group drastische Kapazitätsrücknahmen über den Winter. Davon sind alle Passagierflugbetriebe des Konzerns betroffen, doch wohl am stärksten wird der Rotstift bei Eurowings angesetzt. Keine andere Airline reduzierte bislang den Österreich-Deutschland-Verkehr so stark wie die Lufthansa-Billigtochter. Die Kernursache ist dabei unbestritten die Reisewarnung der Deutschen, die zur Quarantänepflicht führen kann. Ab 8. November 2020 will die Bundesrepublik auch Personen, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, fünf Tage absondern. Das sind – sarkastisch ausgedrückt – grandiose Aussichten für den Verkehr zwischen den beiden Staaten, denn dieser weist einen sehr hohen Privatkundenanteil auf. Dieser bricht nach und nach weg, wobei der Anteil der Geschäftsreisenden ohnehin – im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie – sehr niedrig ist. Anders ausgedrückt: Selbst die kleinsten Maschinen, die Eurowings zu Verfügung hat, sind zu groß. Mit Airbus A319 können viele Strecken bzw. Frequenzen nicht mehr rentabel betrieben werden. Offenbar rächt sich bei Eurowings nun, dass man zu Beginn der Corona-Pandemie die von der Zeitfracht-Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter betriebenen DHC Dash 8-400 „rausgeworfen“ hat. Diese steht sich seither unter anderem auf dem Flughafen Bratislava die Räder platt. Noch ist die Konzernschwester Austrian Airlines im Vorteil, denn diese kann auf die noch vorhandenen Turboprops zurückgreifen. Die Auslastung vieler Flüge ist momentan – unabhängig von der Airline – massiv bedenklich. So sind Maschinen, in denen sich weniger als 20 Passagiere befinden nicht mehr die absolute Ausnahme, sondern leider der Regelfall. Selbstverständlich gibt es positive

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Geschäftsreisen: Singapur und Deutschland schaffen „Green Lane“

Zwischen Deutschland und Singapur könnten schon bald wieder Reisen möglich werden. Die beiden Staaten einigten sich auf eine so genannte „Green Lane“. Diese soll sowohl Nonstopflüge als auch geschäftliche Reisen ermöglichen. Touristische Besuche werden jedoch in absehbarer Zeit weiterhin nicht möglich sein. Vereinbart wurden zwischen der Bundesrepublik und Singapur zunächst wichtige Geschäftsreisen und Besuche aus offiziellem Anlass. „Spaßreisen“ sind nicht vorgesehen. Nähere Einzelheiten werden noch zu einem späteren Zeitpunkt durch die Behörden kommuniziert. Auch der Termin für das mögliche Inkrafttreten der Einigung ist noch offen.

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Paderborn: Green Airlines will Zürich und Sylt anbieten

Das Charterunternehmen Green Airlines beabsichtigt ab 26. März 2021 mit einer von Chalair betriebenen ATR 72-500 ab Paderborn die Ziele Sylt und Zürich anzubieten. Der Airport befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren. Ab Sylt will Green Airlines weiters Charterflüge nach Zürich anbieten. Diese sollen mit der Maschine, die in Paderborn stationiert werden soll, bedient werden. Auf der Route Paderborn-Zürich kündigt die so genannte virtuelle Fluggesellschaft 14 wöchentliche Flüge an. Sylt soll ab beiden Airports jeweils an Freitagen und Sonntagen angeboten werden.

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Lufthansa Group: Flugbetrieb wird nochmals reduziert, Verwaltung wird temporär geschlossen

Lufthansa wird den Geschäftsbetrieb während dem Winter 2020/21 „noch weiter herunterfahren und möglichst viele Bereiche ab Mitte Dezember 2020 in einen Wintermodus“ versetzten, teilte die Konzernführung in einem vorliegenden Rundschreiben intern mit. Die momentane Situation, in der sich der Kranich befindet, komme „in ihren Auswirkungen einem Lockdown“ gleich. Weiters ist zu lesen, dass Lufthansa die Kosten weiter absenken will. Das will man dadurch bewerkstelligen, in dem der Flugbetrieb noch weiter als bisher angekündigt, zurückgefahren wird und Teile der der Verwaltung temporär stillgelegt werden. Zuletzt kommunizierte der Konzern, dass man mit einer Kapazität von maximal 25 Prozent des Vorjahresniveaus rechnet. Diese Zahl soll nun nochmals nach unten korrigiert werden und zwar gruppenweit. Die Nachfrage soll laut dem vorliegenden Rundschrieben stark eingebrochen sein und neuerliche Reisebeschränkungen und Quarantänepflichten wirken sich entsprechend negativ aus. Zwar hätten die bisherigen Sparprogramme erste Früchte getragen, so dass man „nur“ noch eine halbe Million Euro Verlust pro Stunde schreibt, jedoch hätte sich „an der Dramatik der Situation gleichwohl nichts geändert.“ Carsten Spohr und sein Führungsteam gehen davon aus, dass die Anzahl der beförderten Passagiere im Winter auf maximal 20 Prozent des Vorjahreswerts einbrechen werden. Die Folge daraus ist, dass bei Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings neuerlich rund 125 Maschinen stillgelegt werden. Diese hätten eigentlich im Winterflugplan 2020/21 eingesetzt werden, da man ursprünglich von einer Erholung ausging und damit gerechnet hat, dass man in etwa die Hälfte des regulären Angebots durchführen kann. Allerdings liegen die Buchungszahlen dramatisch unter der Planung, weshalb vor wenigen Tagen die

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Schönefeld-Code SXF ist Geschichte

Seit 25. Oktober 2020 ist der Flughafencode SXF (Berlin-Schönefeld) Geschichte, denn über Nacht wurde in den Flugbuchungssystemen auf BER umgestellt. Die Abfertigungsgebäude tragen bereits den Schriftzug „BER Terminal 5“ und werden damit weiterbetrieben. Insgesamt 17 Airlines, darunter unter anderem Wizzair und Ryanair, werden ab dem ehemaligen Schönefeld-Terminal fliegen. Easyjet hingegen zieht ins Terminal 1 um und wird die offizielle Erstlandung am 31. Oktober 2020 vollziehen. Der erste Abflug wird am 1. November 2020 vollzogen. Schrittweise ziehen dann alle Tegel-Fluggesellschaften innerhalb einer Woche zum BER um. „Ab heute steht der offizielle IATA-Code BER für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Diese drei Buchstaben stehen aber auch für die deutsche Hauptstadt, für die Region und für den gesamten ostdeutschen Raum. Der „Three-Letter-Code“ BER wird ab jetzt als Botschafter in die Welt fliegen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung steht BER auch für das Ende des aufgesplitterten Luftverkehrs auf mehrere Standorte und für eine gewandelte Metropolregion“, so Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Aus SXF wird BER. Die modernisierten SXF-Terminals bekommen eine neue Zukunftsperspektive. Als Terminal 5 des BER wird der runderneuerte Flughafen Schönefeld auch für die nächsten Jahre die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten sicherstellen, um den Flugbetrieb am BER insgesamt verlässlich abzuwickeln. Somit bleibt Schönefeld weiterhin ein zentraler Bestandteil des Flughafenstandorts. Wir freuen uns auf die Fortführung der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schönefeld mit dem Ziel der Weiterentwicklung des Flughafenumfelds.“ Mit der Eröffnung des BER werden die Passagiere je nach Airline entweder im T5 im Norden oder im T1/T2 im Midfield einchecken und boarden. Zur

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Ausgangssperre: Dana Air musste Flugbetrieb einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Dana Air musste den Flugbetrieb von 22. bis 24. Oktober 2020 aufgrund einer behördlichen verfügten Ausgangssperre einstellen. Hintergrund der Anordnung war allerdings nicht das Coronavirus, sondern Proteste eskalierten und es kam zu vielen Toten. Dana Air betreibt eine aus sieben Flugzeugen bestehende Flotte. Das Durchschnittsalter beträgt knapp über 28 Jahre. Der Carrier verfügt über zwei Boeing 737-300, eine McDonnell Douglas MD-82 und vier MD-83. In der Vergangenheit wurde dem Betrieb weiderholt seitens der lokalen Luftfahrtbehörde aufgrund von Sicherheitsmängeln Flugverbot erteilt – zuletzt im Jahr 2014.

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