
Athen-Ellinikon: Einst Tor zur Welt, nun Abriss-Lost-Place
Seit 2001 ist der Airport geschlossen, doch beispielsweise ist das Ostterminal von außen her völlig legal zugänglich. Es gibt keine Absperrgitter oder Zäune. Lediglich ein Wachmann ist rund um die Ohr vor Ort, um weiteren Vandalismus verhindern zu können. Übrigens: Eine weitere „Mülldeponie“ scheint die ehemalige Tankstelle zu sein. Dort findet sich so ziemlich alles, das in Haushalten an Sperrmüll anfallen kann. Während das Flair, das man am Westterminal wahrnehmen kann, faktisch nur noch aus einem Parkplatz, einem riesigen Berg Bauschutt und einer Beschilderung, die auf Abflüge und Ankünfte hinweist, besteht, gibt es im Osten wesentlich mehr zu sehen. Je nach Position hat man einen guten oder schlechten Überblick über das Areal. Zwischen den Betonplatten wachsen stellenweise Büsche, kleine Bäume, Gras und viel Ukraut. Die Natur erobert das einstige Flugfeld zurück. Leider auch gepaart mit viel Gerümpel, das hinterlassen wurde oder aber von der Bevölkerung entsorgt wurde. Bauschutt und sonstiger Unrat selbstverständlich eingeschlossen. Das Feeling am Ostterminal ist ein wenig „strange“. Viele Schilder sind mittlerweile sehr blass, jedoch würde es auf den ersten Blick auch als Abfertigungshalle, die in Corona-Pause ist, durchgehen. Je näher man kommt, desto deutlicher wird wie desolat die Gebäude sind. Das Betreten ohne Helm ist sehr gefährlich, sagen die Bediensteten der Eigentümergesellschaft. Es wird ausdrücklich davor gewarnt ohne Genehmigung, Helm und Begleitung durch einen ortskundigen Vertreter des Besitzers in die eingezäunten Bereiche oder Gebäude „einzusteigen“. Man bekommt die Erlaubnis relativ einfach, wenn man danach fragt. Unterlässt man dies aber, so werden die Securities, die omnipräsent sind,








