Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommerferien: 44 Prozent weniger Passagiere in Dortmund

Der deutsche Flughafen Dortmund zählte während der Sommerferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalens insgesamt 215.511 Passagiere. Zwar sind dies nach Angaben des Airports deutlich mehr als gedacht, jedoch um 44 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Angeboten wurden 53 Ziele in 27 Ländern. „Die Nachfrage hat sich im Verlauf des Monats Juli extrem positiv entwickelt“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter für Marketing und Sales am Dortmund Airport. Vor den Ferien habe der Flughafen noch damit gerechnet, dass die Passagierzahl im Juli bei 30 Prozent des Vorjahresniveau liegen werde. „Tatsächlich waren es aber gut 50 Prozent“, so Miletic. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizz Air nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen: „Anfang August durften wir bereits zwei Drittel der Fluggäste aus dem Vorjahr wieder begrüßen. Viele davon auf unseren neuen Strecken.“ Trotzdem war Kattowitz auch während der Sommerferien das beliebteste Ziel vom Dortmund Airport aus. Allein 22.072 Passagiere nutzten die Verbindungen von Wizz Air und Ryanair. Auch Bukarest erfreute sich mit 15.976 Passagieren großer Beliebtheit. Erst auf Platz drei folgt mit 15.940 Passagieren die Ferieninsel Mallorca.

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Österreich spricht Reisewarnung für Kroatien aus

Schlechte Nachrichten für österreichische Kroatien-Urlauber, denn Außenminister Alexander Schallenberg kündigte am Freitag die Reisewarnung der höchsten Stufe für das Balkan-Land an. Bei der Rückkehr muss dann ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Alternativ kann dieser auch in Österreich innerhalb von 48 Stunden nachgeholt werden oder aber muss eine 10-tägige Heimquarantäne eingehalten werden. Das gilt auch ausdrücklich für jene Einwohner der Republik Österreich, die sich momentan in Kroatien im Urlaub befinden. Der einzige Weg, um die Restriktion umgehen zu können, ist der Abbruch des Urlaubs und die Wiedereinreise in Österreich vor Montag, also bis Sonntag dieser Woche. Die Regierung Österreichs kündigte auch an, dass die Kontrollen an den Grenzen massiv verschärft werden sollen. Zu den Gründen der Reisewarnung der höchsten Stufe für Kroatien sagte man, dass zahlreiche Corona-Cluster auf Urlaubsrückkehrer aus diesem Land zurückzuführen sind. Beispielsweise hätten in Kärnten 16 von 22 positiv getesteten Personen einen Bezug zu einem vorhergegangenen Kroatien-Urlaub gehabt.

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Wizzair UK eröffnet Basis in Doncaster

Die britische Billigfluggesellschaft Wizzair UK eröffnet auf dem Flughafen Doncaster-Sheffield eine Basis. Neben London-Luton handelt es sich um den zweiten Stützpunkt des „Brexit-Ablegers“ des ungarischen Lowcosters.  Vorerst soll ein Airbus A320 stationiert werden. Das bestehende Streckennetz soll um sieben Destinationen erweitert werden. Der Carrier ist in Doncaster Sheffield seit 14 Jahren präsent und bedient momentan zehn Routen. Die Flotte von Wizzair UK besteht nun aus sieben Airbus A321 und vier Airbus A320. „Die Schaffung unserer zweiten Basis in Großbritannien ist ein wichtiger Meilenstein für Wizz Air UK und zeugt sowohl von unserem langfristigen Engagement, den britischen Markt zu bedienen, als auch von der Stärke des Geschäftsmodells von Wizz Air, da wir unsere Präsenz in dieser für die Branche schwierigen Zeit weiter ausbauen. Wir freuen uns, neue Low-Cost-Verbindungen nach Doncaster Sheffield einzuführen, um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, neue Kulturen und Städte zu entdecken oder zu ihren Lieblingsurlaubsorten zurückzukehren. Das WIZZ-Team freut sich darauf, sehr bald bestehende und neue Kunden an Bord unserer jungen und nachhaltigsten Airbus-Flotte begrüßen zu dürfen“, so Owain Jones, Geschäftsführer von Wizzair UK. Die neuen Strecken im Überblick: Route Frequenz Start Datum Tarif ab** Doncaster Sheffield – Alicante  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Malaga  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Larnaca  Mittwoch, Sonntag  25. Okt. 2020  £26.99  Doncaster Sheffield – Lublin  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Kosice  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Faro  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99

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Easyjet versilberte 23 Maschinen

Der Billigflieger Easyjet verschaffte sich mittels Sale-and-Leaseback-Deals rund 650 Millionen Euro. Dabei verkaufte der Carrier laut Mitteilung insgesamt 23 Verkehrsflugzeuge und leaste diese anschließend wieder zurück. Durch die Kombination aller Maßnahmen, die auch die SLB-Deals einschließt, beschaffte sich Easyjet rund 2,65 Milliarden Euro an zusätzlicher Liquidität. Unter den verkauften Maschinen befinden sich auch Airbus A321neo, die erst vor wenigen Monaten übernommen werden. Die Verträge wurden unter anderem mit einer chinesischen Bank abgeschlossen.

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Condor verkauft nun Sundair-Tickets

Die deutschen Fluggesellschaften Condor und Sundair arbeiten seit Mittwoch im Bereich des Vertriebs zusammen. So ist das Angebot von Sundair nun auch über die Homepage von Condor buchbar. Dabei werden Tickets im „Standard-Economy-Classic“-Tarif für Abflüge ab dem 1. September 2020 verkauft. Sundair ist eine deutsche Ferienfluggesellschaft, an der der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen mit 49 Prozent beteiligt ist. Betrieben werden zwei Airbus A319 und fünf Airbus A320. Die Maschinen sind in Berlin-Tegel, Kassel-Calden, Bremen und Dresden stationiert.

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U.S.-Außenminister Pompeo in Wien gelandet

Mit der 98-0001 hatte der Flughafen Wien am Donnerstag einen besonderen Special Visitor. Es handelt sich um eine Boeing VC-32A, betrieben von der United States Air Force. An Bord befand sich der U.S.-amerikanische Außenminister Mike Pompeo. Der Politiker traf in Österreich unter anderem Außenminister Alexander Schallenberg und Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu einem Arbeitstreffen. Zuvor war Pompeo in Slowenien zu Gast, weshalb das Flugzeug aus Slowenien kommend in Wien gelandet ist. Am Abend trifft der U.S.-Außenminister auch auf Finanzminister Gernot Blümel und Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die Boeing VC-32A ist eine besondere Ausführung der Boeing 757-200. Die 98-0001 wurde im Jahr 1998 ausgeliefert und ist ein Regierungsflugzeug der Vereinigten Staaten von Amerika. Genutzt wurde es am Tag der Landung in Wien von Mike Pompeo.

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Air India schließt Stationen in Europa

Das Star-Alliance-Mitglied Air India wird angesichts der Folgen der Coronakrise fünf europäische Stationen schließen. Damit will das Unternehmen die Kosten reduzieren. Betroffen sind neben Wien auch Kopenhagen, Stockholm, Madrid und Mailand. Die Folge daraus ist auch, dass die Flüge zu diesen Airports aufgegeben werden. Die jeweiligen Stationsleiter wurden in internen Anschreiben mit der Schließung der fünf genannten europäischen Stationen beauftragt. „Angesichts der Situation in Covid hat AI beschlossen diese Stationen zu schließen und wird in Absprache mit den örtlichen Stationsleitern unverzüglich Maßnahmen zur Schließung einleiten und die Fristen mitteilen bis zu denen die Station geschlossen wird“, so ein Air-India-Sprecher gegenüber IANS.

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Eurowings: Großer Ärger wegen Werbeinserat

Die Lufthansa-Tochter Eurowings zog die jüngste Ausgabe des Bordmagazins wieder aus dem Verkehr. Grund dafür ist, dass ein Werbekunde in einem Inserat für ein Schmuckstück wirbt. Das Foto auf dem Sujet wurde laut einem Bericht des Berliner Kuriers auf dem Holocaust-Mahnmal in Berlin aufgenommen. „Das Produkt kam von einem externen Dienstleister, den wir umgehend kontaktierten. Auch wenn es sich um ein Missverständnis handelte, ist solch eine Anzeige nicht zu vertreten. Wir haben sofort reagiert und das Produkt aus allen unseren Kanäle entfernt. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber dem Berliner Kurier. Das werbende Unternehmen selbst wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern. Zuvor hatten sich laut dem Medienbericht mehrere Passagiere bei Eurowings über das Inserat im Bordmagazin beschwert. Das Heft selbst wird von einer externen Agentur im Auftrag des Billigfliegers produziert.

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Zusätzlicher Staatskredit für Tui

Der Reisekonzern Tui erhält seitens der Bundesrepublik Deutschland abermals Staatshilfe in Milliardenhöhe. Der bereits bestehende Kredit, der über die bundeigene Kreditanstalt für Wiederaufbau zu Beginn der Coronakrise gewährt wurde, ist um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt worden. Weitere 150 Millionen Euro werden über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in das Unternehmen fließen. Dazu wird eine Wandelanleihe ausgegeben, die vom WSFZ gezeichnet wird. Diese kann in Aktien umgewandelt werden, so dass eine Beteiligung von etwa neun Prozent entstehen kann. Im April 2020 erhielt Tui über ein Bankenkonsortium einen staatlich besicherten KfW-Kredit in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Dieser wurde nun kräftig aufgestockt. Tui will mit den Finanzmitteln insbesondere über den Winter kommen und sich langfristig absichern. In der Kritik steht der Konzern aufgrund des Umstands, dass weltweit 8.000 Jobs gestrichen werden sollen. Die Flotte der deutschen Tuifly soll halbiert werden und bis zu 900 Stellen abgebaut werden.

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Airbus beschleunigt A321XLR-Entwicklung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus behandelt das Projekt A321XLR nun mit Priorität. Es soll angesichts der momentanen Krise nicht pausiert, sondern auf volles Tempo gestellt werden, so der Konzern in einer Aussendung. Der A321XLR ist eine reichweitenverstärkte Variante des A321KR und soll Nonstopflüge bis zu 8.700 Kilometer ermöglichen. Gegenüber dem A330neo ist das Modell in der Anschaffung günstiger, weshalb im Langstrecken-Point-to-Point-Verkehr große Chancen eingeräumt werden. Derzeit hat man bereits rund 500 Festbestellungen von 24 Kunden.

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