Jan Gruber

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Jan Gruber

Airbus bringt den A220-100 als Businessjet heraus

Gerüchte, dass Airbus den A220 auf die Langstrecke bringen will, gibt es schon lange. Nun stellte der Flugzeugbauer ein entsprechendes Modell vor, doch es handelt sich um keine für die Linie bestimmte Version, sondern einen Businessjet. Der „ACJ Two Twenty“ soll über eine Reichweite von 10.500 Kilometern verfügen. Das ermöglicht beispielsweise Transatlantikflüge von Europa in die USA. Das Hauptverkaufsargument dürfte aber die gegenüber kleineren Businessjets deutlich geräumigere Kabine sein. Das Geschäftsreiseflugzeug basiert auf dem Airbus A220-100, ist 35 Meter lang und verfügt über eine Spannweite von 35,1 Metern. Airbus Canada konnte bereits sechs Einheiten des „Two Twenty“ verkaufen, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen.

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Air France: Sieben Wien-Flüge pro Woche im Winter

Air France wird im Zeitraum von 26. Oktober 2020 bis vorerst 17. Jänner 2021 sieben wöchentliche Rotationen auf der Route von Paris-Charles de Gaulle nach Wien anbieten. Der Carrier wird ab der französischen Hauptstadt die Langstrecken in Richtung Karibik aufstocken. Angeboten werden zusätzliche Frequenzen nach Fort-de-France und Pointe-à-Pitre von Paris-Charles de Gaulle angeboten, nach Saint-Denis de La Réunion bei Abflug von Paris-Orly. Ein weiterer Ausbau ist – soweit es die Reisebeschränkungen zulassen – während der Winterflugplanperiode vorgesehen. Diese würde man auch im Frachtgeschäft benötigen, so der Carrier in einer Medienerklärung.

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KLM reduziert die Wien-Präsenz

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Zeitraum von 25. Oktober bis vorerst 22. November 2020 maximal zweimal täglich zwischen Amsterdam und Wien fliegen. Derzeit werden bis zu drei Rotationen pro Tag angeboten. Ab Graz wird am 25. Oktober 2020 die Nonstop-Verbindung in die niederländische Hauptstadt mit fünf wöchentlichen Umläufen wiederaufgenommen. KLM erklärt, dass man im August 2020 fast alle Ziele im europäischen Netz angeflogen hat. Eine der wenigen Ausnahmen war Graz. Die angebotene Kapazität lag bei etwa 60 Prozent des Werte, den man vor der Coronakrise hatte. Mit Posen wird der Carrier am 25. Oktober 2020 eine gänzliche neue Destination aufnehmen. Auf der Langstrecke bot das niederländische Luftfahrtunternehmen eigenen Angaben nach rund 80 Prozent der Destinationen mit einer Sitzplatzkapazität von etwa 60 Prozent an. Auf einem Drittel der angebotenen Routen wird jedoch ausschließlich Fracht transportiert. Anfang September hat KLM den zweimal wöchentlichen Flug in die chinesische Stadt Hangzhou über Seoul Incheon in Südkorea wiederaufgenommen. KLM wird auch zweimal wöchentlich einen Flug nach Kairo anbieten. Riad wird auch als neues Ziel in das KLM-Netzwerk aufgenommen (ursprünglicher Start war der 26. September, ist aber jetzt für den 7. Dezember geplant). Am 29. Oktober startet KLM außerdem einen Dreiecksflug, um Edmonton wieder in das kanadische Netzwerk aufzunehmen. Der Flug startet in Calgary, führt dann nach Edmonton und fliegt zurück nach Amsterdam. Als neues Ziel in Afrika wird Sansibar ab den 10. Dezember zweimal wöchentlich angeflogen.

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Deutschland beharrt auf komplizierte Quarantäne-Regeln

Deutschland plant künftig sämtliche Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten „Risikogebieten“ beim Vorliegen eines negativen PCR-Tests fünf Tage in Quarantäne zu stecken. Kann dieser nicht vorgewiesen werden, sollen es sogar zehn Tage werden. Das Bundesinnenministerium arbeitet derzeit an einer so genannten „Musterquarantäneverordnung“. Auf deren Grundlage sollen die einzelnen Bundesländer dann ihre Bestimmungen erlassen, die sich unterscheiden können. Mittlerweile geht in Deutschland der Trend sogar in die Richtung, dass Personen, die sich im Inland in einem RKI-Risikogebiet aufgehalten haben, in Quarantäne gehen sollen. Dadurch wird ein nahezu undurchblickbarer Flickenteppich geschaffen. Uni-Professor der Charité Berlin kritisiert 50er-Marke des RKI Die Problematik in Deutschland ist leicht erklärt: Das Robert-Koch-Institut legte zu Beginn der Pandemie willkürlich fest, dass ein Risikogebiet eine Region ist, in der es mehr als 50 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt. Wie viele PCR-Untersuchungen eigentlich durchgeführt werden, spielt keine Rolle. In den letzten Tagen sorgten die Meldungen der Türkei, die systematisch nur positiv Getestete mit Symptomen gemeldet haben. Asymptomatische Fälle wurden aus der Statistik kaschiert, so dass die Zahlen niedriger wirkten. Das hatte zur Folge, dass das RKI einige Regionen nicht mehr als Risikogebiet einstufte. Selbstredend handelte es sich dabei um typische Urlauberziele. Die Definition, die in Deutschland angewandt wird, ist auch in der Ärzteschaft massiv umstritten, da diese auf keinerlei wissenschaftlichen Kriterien beruht, sondern willkürlich festgelegt wurde. Dem schließt sich auch Stefan Willich, Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Epidemiologie an der Charité Berlin, an. Er verweist in diversen Medienstatements, dass die „50er-Marke“ vor fünf Monaten festgelegt

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Air Malta senkt Gebühr für Namensänderung auf 5 Euro

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta verzichtet bei allen Buchungen, die bis 31. Dezember 2020 durchgeführt werden, auf die Erhebung der sonst üblichen Umbuchungsgebühr. Auch verlangt man bis dahin für die Änderung des Passagiernamens eine vergleichsweise niedrige Bearbeitungsgebühr in der Höhe von fünf Euro. Der Reisezeitraum kann sich bis 31. Dezember 2021 erstrecken. „Derzeit glauben wir, dass Flexibilität unerlässlich ist, und hoffen, mit diesen Änderungen das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Flugverkehr weiter zu stärken und unseren Kunden den Flugwechsel bei Bedarf zu erleichtern“, so Air-Malta-Finanzchef Paul Sies.

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Rumänien setzt Österreich auf die „rote Liste“

Österreich ist nun auch in Rumänien auf der „roten Liste“ gelandet. Das hat zur Folge, dass Passagiere, die aus der Alpenrepublik kommend einreisen, ab Mittwoch 14 Tage in Quarantäne müssen. Frühestens am achten Tag kann ein PCR-Test durchgeführt werden und wenn dieser negativ ausfällt, kann die Isolation am zehnten Tag beendet werden. Rumänien gewährt – wohl auch aus touristischen Aspekten und aufgrund von Heimatbesuchen – eine Ausnahme für Kurzreisende: Hält man sich nicht länger als drei Tage auf, so ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ausreichend. Österreich betrachtet umgekehrt Rumänien bereits seit dem Sommer als Risikogebiet.

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Condor kündigt Langstrecken-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor begibt am 31. Oktober 2020 ihr Comeback auf der Langstrecke. Ab diesem Tag werden jeweils drei wöchentliche Flüge ab Frankfurt am Main und Düsseldorf nach Varadero angeboten. Hintergrund ist auch, dass das deutsche Außenministerium die Reisewarnung für Kuba aufgehoben hat. Die Flüge werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Samstag durchgeführt und sind ab 349,99 Euro oneway erhältlich. „Die Deutschen möchten in den Urlaub, sich während der Reise und am Zielort aber auch in Zeiten von Corona wohl fühlen. Kuba erfüllt mit karibischen Temperaturen, tollen Hotels und Traumstränden zum Baden und Entspannen alle Voraussetzungen – und Condor fliegt ihre Gäste seit 65 Jahren zuverlässig und sicher in den Urlaub, auch in besonderen Zeiten wie diesen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Vor Ort werden zudem umfassende Hygienekonzepte in den Hotels und am Flughafen Varadero umgesetzt.“

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Air Asia und Air Asia X stottern Strafen in 18 Raten ab

Die Erhebung zusätzlicher Gebühren für die Bezahlung von Flugtickets mittels Debit- oder Kreditkarte sowie Onlinebanking kommt Air Asia und Air Asia X nun teuer zu stehen. Die zuständige Zivilluftfahrtbehörde Mavcom verhängte saftige Bußgelder in der Höhe von umgerechnet jeweils rund 408.000 Euro. Dagegen zogen die beiden Carrier vor Gericht, jedoch erfolglos. Immerhin: Das Abstottern in 18 Monatsraten wurde bewilligt. In Malaysia ist es nicht zulässig, dass für die Bezahlung zusätzliche Gebühren erhoben werden. Das interessierte die beiden Billigfluggesellschaften aber herzlich wenig: Im Zeitraum von 10. August bis 11. September 2019 wurden diese erhoben. Mavcom ist der Ansicht, dass ein Verstoß gegen das Gesetz vorliegt und verhängte zwei saftige Bußgelder. Weniger überraschend ergriffen Air Asia und Air Asia X ein Rechtsmittel. Laut dem Portal Malaysiakini wurde im September 2020 in zwei separaten Verfahren vor dem High Court in Kula Lumpur verhandelt. Das Ergebnis ist, dass sich die beiden Lowcoster und die Behörde Mavcom jeweils im Gerichtssaal auf eine Ratenzahlung geeinigt haben. Beide Carrier müssen ab 15. Oktober 2020 das Bußgeld in 18 Monatsraten abstottern. Bis inklusive März 2022 müssen jeweils etwa 23.000 Euro überwiesen werden.

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Aegean übernimmt A320neo-Jets später

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird elf Maschinen der A320neo-Rehie erst in den Jahren 2023 bis 2025 übernehmen. Ursprünglich hätten diese ab 2021 ausgeliefert werden sollen. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen hervor. Die aus insgesamt 46 Einheiten bestehende Airbus-Order soll laut dieser Unternehmensmitteilung beibehalten werden. Auch hält man an der Übernahme von vier Airbus A320neo, die bis April 2021 zur Auslieferung anstehen, fest. Allerdings verändert sich die Gesamtplanung, denn statt 26 Maschinen der A320neo-Reihe wird man bis 2022 nur 15 dieses Typs betreiben. Auch könnte die Gesamtflotte durch die Nichtverlängerung von Leasingverträgen für A319ceo und A320ceo verkleinert werden. Man behalte sich diese Flexibilität vor, so Aegean

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Klagenfurt weitet Betriebszeiten aus

In der Kärntner Politik wird weiterhin um den Flughafen Klagenfurt gestritten, denn der Prüfbericht des Landesrechnungshofs sorgte für ordentlich Wirbel. Demnach sollen die Alt-Gesellschafter, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten, im Zuge der Teilprivatisierung kein Geld erhalten haben. Die Lilihill Group leistete eine Kapitalerhöhung und erhielt dadurch 74,9 Prozent der Anteile. Unabhängig davon weitete der Airport die Betriebszeiten aus und Austrian Airlines fliegt teilweise wieder zweimal täglich. Dem Bericht nach soll die mit Stadt und Land vereinbarte Strategie vorsehen, dass Grundstücke, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind, bis 2021 verkauft werden. Dadurch sollen etwa 10,19 Millionen Euro lukriert werden. Weiters ist in der Vereinbarung vorgesehen, dass alle Maßnahmen zur nachhaltigen Absicherung des Airport-Standorts gesetzt werden und Stadt und Land Klagenfurt zustimmen werden. Die Opposition im Gemeinde- und Landtag schäumt wieder und vermutet insbesondere aufgrund des Umstands, dass Lilihill den Kaufvertrag nachverhandeln will und sich sogar die Aufstockung der Anteile vorstellen kann erneute Intransparenz. Das Unternehmen und das Land Kärnten verweisen auf die Vertraulichkeit der Gespräche. Die Opposition fordert, dass das Land und die Stadt „die Karten auf den Tisch legen“ sollen. In fliegerischer Hinsicht gibt es ebenfalls Neuigkeiten in Kärnten. Die Betriebszeiten wurden im Zuge des Corona-Lockdowns stark eingeschränkt und schrittweise wieder ausgedehnt. Nun ist der Airport Klagenfurt von 6 Uhr 00 bis 23 Uhr 30 geöffnet. Austrian Airlines wird an ausgewählten Tagen die Wien-Anbindung zweimal täglich bedienen.

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