Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Weeze: Exxareo stationiert zweite Premier 1A

Im Bereich der Business Aviation gibt es am Flughafen Niederrhein Neuigkeiten: Die dort ansässige Bedarfsfluggesellschaft Exxaero flottet eine zweite Maschine des Typs Beechcraft Hawker Premier 1A ein. In Weeze hat das Unternehmen und zwei sechssitzige Jets stationiert. Das ursprünglich niederländische Privatjet-Unternehmen Exxaero freut sich sehr über diese neueste Erweiterung seiner deutschen Flotte, sagt der CEO Rogier Buijs. „Angesichts der anhaltenden globalen Gesundheitskrise entscheiden sich immer mehr Menschen für die Vorteile des Privatfliegens gegenüber dem kommerziellen Fliegen. Wir sehen derzeit eine erhöhte Nachfrage, insbesondere nach kleineren Privatjets. Der zweite Premier 1A ist für unsere Flotte eine sehr willkommene Ergänzung und wird nicht nur unsere Position auf dem deutschen Markt stärken. Es ermöglicht uns auch, unsere High-End-Dienstleistungen sowohl bestehenden als auch neuen Kunden in den östlichen Regionen der Niederlande noch besser anzubieten“. Im Laufe der Jahre hat Exxaero einen etablierten Namen in der niederländischen privaten Luftfahrtindustrie entwickelt. Neben den Niederlassungen in Amsterdam und Eindhoven hat das Unternehmen im vergangenen Jahren sein Geschäft nach Deutschland ausgeweitet, wo es vom Flughafen Weeze aus mit einem eigenen deutschen Luftverkehrsbetreiberzeugnis operiert und eine enge Beziehung zu seiner Tochtergesellschaft Solid Handling unterhält. Neben dem Premier 1A betreibt die Fluggesellschaft eine vielfältige Flotte von Privatjets wie die Dassault Falcon 7X, verschiedene Falcon 900 und die Cessna Citation Sovereign.

weiterlesen »

Frankfurt: Lufthansa baut touristische Langstrecke weiter aus

Die Lufthansa Group wird im Sommer 2021 mit Punta Cana, Anchorage, Mombasa und Sansibar vier weitere touristische Langstreckenziele ab Frankfurt am Main anbieten. Zusätzlich will der Konzern Mauritius und die Malediven auch im Sommerflugplan 2021 ansteuern. Die Betriebsführung wird der neuen Tochtergesellschaft Ocean GmbH obliegen. Punta Cana wird ab 29. März 2021 dreimal pro Woche angeflogen. Sansibar wird ab 31. März 2021 mit Zwischenstopp in Mombasa angeboten. Derzeit sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Die Destination Anchorage wird Lufthansa am 3. Juni 2020 aufnehmen und dreimal pro Woche bedienen. Mauritus und Malé werden nicht nur in der Winterflugplanperiode angeboten, sondern in den Sommer 2021 verlängert. Die operative Durchführung der Flüge nach Punta Cana, Anchorage und Mauritius wird durch Brussels Airlines erfolgen. Weiters sind diese auch über Eurowings buchbar. Die Ziele Malé, Mombasa und Sansibar werden unter dem Lufthansa-Brand vermarktet. Der Kranich-Konzern schreibt zur Strategie: „Das Ziel von Lufthansa ist es, die Zukunft der Touristik aktiv mitzugestalten. Dies war bereits vor der Corona-Pandemie ein strategischer Schwerpunkt. So wurden bereits seit Anfang Juli 2019 zahlreiche zusätzliche touristische Destinationen angeboten.“

weiterlesen »

Der BER ist jetzt ein Flughafen mit allen Genehmigungen

Der Berlin-Brandenburg-Airport ist jetzt auch aus juristischer Sicht ein Flughafen, denn die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg erteilte am Donnerstag die Gestattung der Betriebsaufnahme und überreichte das Flughafenbetreiberzeugnis. Die beiden Dokumente sind zum Betrieb eines Verkehrsflughafens in Deutschland zwingende Voraussetzung. Mit den notwendigen Genehmigungen in der Tasche sieht man beim BER nun der Eröffnung, die Ende Oktober stattfinden wird, sehr gelassen und mit großer Freude entgegen. Dazu Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup: „Ich freue mich über diese beiden für uns wichtigen Zeugnisse der Luftfahrtbehörde. Wir konnten nachweisen, dass die gesamte Flughafenanlage und die eingebaute Ausrüstung den Vorgaben entsprechen und ordnungsgemäß funktionieren. Nachdem uns das Bauordnungsamt Ende April die Nutzungsfreigabe für das Terminal 1 erteilt, haben wir jetzt die letzten erforderlichen Bescheide, dass wir einen nach allen Vorschriften und Regularien betriebsbereiten Flughafen haben. Nach menschlichem Ermessen steht einer Eröffnung des BER am 31. Oktober 2020 nichts mehr entgegen.“ Die BER-Inbetriebnahme beginnt mit der Eröffnung des Terminals 1 des BER am 31. Oktober 2020. An diesem Tag werden parallel eine Maschine der Easyjet  sowie eine Maschine der Lufthansa ankommen und als Erste am Main Pier des neuen Terminals empfangen und abgefertigt werden. Am Morgen des 4. Novembers nimmt die FBB die südliche Start- und Landebahn mit der Landung einer Maschine der Qatar Airways in Betrieb. Ab diesem Tag gelten dann auch die neuen Nachtflugbeschränkungen des BER. Enden wird der Umzug von Tegel zum BER mit dem letzten Flug einer Air France von Berlin-Tegel nach Paris am 8. November 2020. „Der Flughafen Willy Brandt ist

weiterlesen »

Münster: Lufthansa stockt München-Anbindung kräftig auf

Der deutsche Regionalflughafen Münster/Osnabrück kann sich über eine kräftige Frequenzsteigerung auf der München-Strecke erfreuen. Lufthansa wird ab 25. Oktober 2020 unter der Woche bis zu viermal täglich zwischen den beiden Airports fliegen. Damit sind für die Region wichtige Anschlüsse am Kranich-Hub München sichergestellt. Anfang Juni hatte Lufthansa die Flüge zunächst mit zwei täglichen Starts wieder aufgenommen und dann im Sommer auf drei erhöht. „Die nochmalige Aufstockung in schwierigen Zeiten zeigt den nach wie vor extrem starken Markt und die Nachfrage nach dieser Geschäftsreiseverbindung in der FMO-Region“, sagte Münster/Osnabrück-Geschäftsführer Rainer Schwarz. Für den FMO sei diese Entscheidung sehr wichtig, da Lufthansa an anderen Standorten aktuell Verbindungen nach München gekürzt oder sogar ganz eingestellt habe.

weiterlesen »

Verschleppte Erstattungen: Deutsche Gerichte verzeichnen Flut an Klagen

Diese Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Allein bei zehn deutschen Gerichten sind 45.000 Fälle anhängig, bei denen Konsumenten gegen Airlines und/oder Veranstalter klagen. Zumeist geht es um noch immer nicht erfolgte Rückerstattungen abgesagter Flüge bzw. Pauschalreisen. Dies teilte der Deutsche Richterbund mit. Das Fachmagazin „Deutsche Richterzeitung“ führte eine Umfrage unter den Richtern durch und dabei wurde festgestellt, dass unmittelbar nach der Lockdown-Zeit die eingebrachten Klagen aufgrund nicht erhaltener Erstattungen gegen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter einen regelrechten Boom erlebt haben. Bei abgesagten Flügen sind Airlines gesetzlich dazu verpflichtet den bezahlten Ticketpreis vollständig zu erstatten. Damit nahm man es aber alles andere als genau. Der Deutsche Richterbund nennt auch Zahlen: In Köln sind derzeit rund 9.500 Klagen anhängig, in Düsseldorf etwa 9.000, in Frankfurt rund 7.500, in Berlin und München etwa 4.000. Die Liste lasse sich lang fortsetzen, denn es soll kaum ein deutsches Amtsgericht geben, das nicht mit Klagen von Konsumenten, die auf ihr Geld warten, regelrecht überschwemmt wird. Möglicherweise liegt es auch daran, dass viele so genannte Fluggastrechte-Portale die Krise zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle genutzt haben. So wird gegen Provision die Eintreibung des nicht-erstatteten Ticketgelds angeboten. Die Anbieter ziehen in außergewöhnlich hohem Umfang vor Gericht.

weiterlesen »

Gerd Stöwer ist neuer Geschäftsführer in Erfurt-Weimar

Mit Gerd Stöwer bekommt der deutsche Regionalflughafen Erfurt-Weimar einen neuen Chef. Er folgt auf Uwe Kotzan, der über viele Jahre hinweg die Geschicke des Airports leitete und per 1. Jänner 2021 nach Karlsruhe/Baden-Baden, ebenfalls als Geschäftsfüher, wechselt. Stöwer ist Diplomingenieur für Luft- und Raumfahrt und lehrt an der TU Dresden als Honorarprofessor das Fach „Flughafenbetrieb und Luftverkehrspolitik“. Nach dem Studium an der TU Berlin war er in verschiedenen Positionen bei der Deutschen Lufthansa in Hamburg und Frankfurt tätig. 1992 wurde der gebürtige Berliner in die Geschäftsführung der Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle aufgenommen und trug damit kurz nach der Wiedervereinigung maßgeblich zur Entwicklung und zum Ausbau der beiden sächsischen Verkehrsflughäfen bei. Später leitete er als Alleingeschäftsführer (CEO) viele Jahre den Internationalen Verkehrsflughafen Münster/Osnabrück in Nordrhein-Westfalen. Parallel dazu nahm der Geschäftsführer verschiedene Funktionen im Verband der deutschen Flughäfen (ADV) und im Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V (BDL) wahr. 2017 machte sich Prof. Stöwer selbstständig als Unternehmensberater. Seitdem beriet er Unternehmen der Luftverkehrsbranche, v.a. Flughäfen in operativen und strategischen Fragen. Der langjährige Geschäftsführer Uwe Kotzan hat das Unternehmen mit heutigem Datum verlassen und wird zum 01. Januar 2021 seine neue Aufgabe als Geschäftsführer des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden übernehmen. Prof. Stöwer dankte dem ehemaligen Geschäftsführer Uwe Kotzan für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit am Flughafen Erfurt-Weimar und insbesondere dafür, dass er sich bis zum letzten Arbeitstag höchst engagiert für die Belange des Erfurter Flughafens eingesetzt hat.

weiterlesen »

Uwe Kotzan wird neuer Chef am Baden-Airpark

Mit Uwe Kotzan bekommt der Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden am 1. Jänner 2021 einen neuen Chef. Bislang leitete der Manager die Geschicke des Regio-Airports Erfurt/Weimar. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Manfred Jung, der den wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden befindet sich äußerst nahe der deutsch-französischen Grenze und wird überwiegend von Charter- und Billigfluggesellschaften genutzt. Bedingt durch die Corona-Pandemie sind derzeit viele Verbindungen, wie an fast allen anderen Flughäfen auch, stark ausgedünnt.

weiterlesen »

Hamburg: Lufthansa wartet Boeing 747SP „SOFIA“

Am Flughafen Hamburg traf am 30. September 2020 zu Wartungszwecken ein einzigartiger Gast ein: Die Boeing 747SP „Sofia“. Es handelt sich dabei um das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie, das NASA und DLR gemeinsam betreiben. Lufthansa Technik führt einen C-Check durch. „Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik“, erklärt Heinz Hammes, SOFIA-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement. „Die speziellen Umstände in diesem Jahr erfordern dabei besondere Kooperation und Flexibilität von allen Beteiligten. Wir sind davon überzeugt, für die anstehenden Aufgaben am richtigen Ort zu sein.“ Neue Klimatisierung für die Forschungsinstrumente Im Fall von SOFIA wird das Flugzeug nach den Vorschriften der NASA instandgesetzt, die auch die genauen Arbeitspakete für diese Liegezeit definiert hat. Während des C-Checks werden umfangreiche Kontrollen an der Flugzeugstruktur vorgenommen und notwendige Reparaturen durchgeführt. Dazu werden unter anderem die Triebwerke und die Kabine inklusive ihrer Verkleidungen und Fußböden demontiert, um während der Test- und Wartungsarbeiten auch sämtliche Verkabelungen und Leitungen überprüfen zu können. Zusätzlich erhält die Klimaanlage des Flugzeugs ein Upgrade. „Hierdurch wird es uns in Zukunft möglich sein, die Temperatur in der Kabine besonders fein zu justieren“, erläutert Hammes. „Dies ist insbesondere in der Instrumentenzone wichtig, denn jedes Forschungsinstrument benötigt eine genau passende Umgebungstemperatur.“ Ab Mitte Dezember sind dann die finalen Checks bei Lufthansa Technik – etwa für die Triebwerke und den Innendruck der Kabine – vorgesehen. Anfang Februar sollen die Wartungsarbeiten abgeschlossen sein, so  dass der Wissenschaftsbetrieb mit SOFIA wiederaufgenommen werden kann. Universität Stuttgart führt die Wartungen des Teleskops durch Auch das Teleskop an Bord von

weiterlesen »

BH Murtal bittet um Mithilfe: Ryanair flog Corona-Fall ein

Die Bezirkshauptmannschaft Murtal bittet die österreichische Bevölkerung um Mithilfe. Am 29. September 2020 reiste eine positiv auf das Coronavirus getestete Person mit Ryanair-Flug FR 7337 auf Platz 27B von Sevilla nach Wien. Anschließend fuhr der Reisende vom Flughafen Schwechat zum Wiener Hauptbahnhof und nutzte dabei einen Railjet. Die Weiterfahrt erfolgte um ca. 18 Uhr 00 mit einem Zug der ÖBB, der um 21 Uhr 00 in Judenburg angekommen ist. Es gab keinen zugewiesenen Sitzplatz. Die Bezirkshauptmannschaft Murtal bittet Personen, die sich an Bord des Ryanair-Flugs und/oder in den beiden Zügen der Österreichischen Bundesbahnen aufgehalten haben, ihren Gesundheitszustand selbst zu überwachen und freiwillig soziale Kontakte und Menschenansammlungen bis inklusive 9. Oktober 2020 zu meiden. Weiters ersucht die BH Murtal, dass bei Symptomen das örtlich zuständige Gesundheitsamt und die Hotline 1450 kontaktiert werden. In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Kontaktpersonen mit Wohnsitz Wien die Möglichkeit haben sich vor dem Ernst-Happel-Stadion und auf der Donauinsel kostenfrei testen zu lassen.

weiterlesen »

Deutschland: Luftfahrt leidet, Campingplätze melden Rekorde

Während die Luftfahrt, Hotellerie und Reiseveranstalter massiv unter der Coronakrise leiden, konnten in Deutschland Campingplätze sogar Rekordzahlen verzeichnen. Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Campingwirtschaft gab es allein im Juli 2020 mehr als 8,5 Millionen Übernachtungen – so viele wie noch nie in einem Einzelmonat. Die deutschen Beherbergungsbetriebe leiden massiv darunter, dass internationale Touristen und Geschäftsreisende deutlich weniger unterwegs sind. Das führte dazu, dass einen Rückgang von 22 Prozent verzeichnen musste. Viel konnte durch inländische Reisende abgefangen werden, jedoch nicht alles. Zulegen konnten in der Krise Campingplätze und zum Teil sogar zweistellig. Aufgrund der Lockdown-Phase steht unter dem Strich dennoch ein Minus von 34,6 Prozent. Der Blick auf die Campingplätze bestätigt indirekt das Bild, das die Luftfahrtbranche wiederholt skizziert hatte. Urlaubsreisen mit dem Flugzeug waren in den reisestärksten Monaten Juli und August 2020 erheblich weniger nachgefragt. Viele Deutsche verbrachten ihre Urlaube innerhalb der Bundesrepublik und nutzten interessanterweise gerne Campingplätze. Vermieter von Wohnwägen und –mobilen konnten nicht nur Rekordumsätze verzeichnen, sondern waren weitgehend komplett ausgebucht. Doch der Hype dürfte nur kurzfristig sein, denn die Hauptreisezeit ist vorbei. Der Kreis zur Luftfahrt schließt sich nun wieder, denn die Nachfrage im Herbst und Winter ist auch auf deutschen Campingplätzen gering. Spannend dürfte aber sein, ob auch im Sommer 2021 viele Deutsche dem neu entdeckten Camping treu bleiben oder eher wieder eine Flugreise buchen werden. Genau von dieser Entscheidung, die schwer prognostizierbar ist, hängen bei vielen Airlines die Kapazitätsplanungen ab.

weiterlesen »