Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutscher Reiseveranstalter klagt gegen geplante Quarantäne-Regeln

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour zieht gegen die Quarantäne-Regelung, die am 15. Oktober 2020 in Deutschland in Kraft treten soll, vor Gericht. Das Hauptargument ist, dass alle Rückkehrer aus so genannten Risikogebieten künftig fünf Tage in Quarantäne müssen, Inlandsreisende jedoch nicht. Die Geschäftsleitung brachte beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein. In diesem wird das Gericht ersucht die neue Regelung zu überprüfen. Das Unternehmen ergreift bewusst in Schleswig-Holstein das Rechtsmitteln, denn dort und in Mecklenburg-Vorpommern müssen bereits jetzt Türkei-Rückkehrer in Quarantäne. Allerdings sieht eine bilaterale Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik und der Türkei das nicht vor, wenn man sich in bestimmten Regionen aufgehalten hat. Ein negativer PCR-Test befreit gemäß der Vereinbarung zwischen den beiden Staaten von der Quarantäne. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben jedoch eigene Verordnungen erlassen, die Quarantäne verlangen. Im Grunde sind diese sehr ähnlich der geplanten deutschlandweiten Regelung. Bentour geht dabei durchaus kreativ vor, denn man tritt gar nicht selbst als Kläger auf, sondern übernimmt für eine Kunden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten. Ziel ist es offenbar eine gerichtliche Entscheidung noch vor dem 15. Oktober 2020 herbeizuführen. Im Optimalfall könnte diese die Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Risikoländern zu Fall bringen oder zumindest verzögern. In Italien kippte ein Gericht die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests auf Sardinien und begründete die Entscheidung damit, dass das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt wird.

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Iberia und Santander starten Meilensammeln mit dem Girokonto

Mit dem normalen Girokonto Vielfliegermeilen sammeln? Genau das wird künftig in Spanien möglich sein, denn Iberia und die Santander Bank schlossen eine entsprechende Partnerschaft ab. Das so genannte „Santander One Iberia Plus“-Girokonto soll künftig für Zahlungen wie Gehaltseingänge, Überweisungen, Kartenzahlungen und Versicherungen Meilen auf den Avios-Account gutschreiben. Es werden auch unterschiedliche Stufen angeboten, über die Bankkunden in den Genuss von Leistungen, die eigentlich nur Statuskunden gewährt werden, kommen. Im teuersten Paket sind beispielsweise zusätzliche Gepäckstücke, Priority Boarding und 25 Prozent mehr Avios auf jedem Iberia-Flug dabei. „Wir sind sicher, dass diese Vereinbarung mit der Banco Santander dazu beitragen wird unsere jeweiligen Geschäfte wieder zu aktivieren. Wir leben in einer Ausnahmesituation, in der wir große Anstrengungen unternommen haben, um die Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten, aber um zur Normalität zurückzukehren, brauchen wir auch einfallsreiche und innovative Lösungen und die Banco Santander ist der perfekte Partner, um sicherzustellen, dass unsere Kunden ihre Wünsche und Erwartungen wieder fliegen zu können erlangen “, so Javier Sánchez-Prieto, Präsident von Iberia. Aus dem Aspekt des Meilen-Optimierens kann das neue Produkt natürlich interessant sein, doch ist es durchaus fraglich wie weit man dafür gehen möchte. Durch die Meilengutschriften für viele Transaktionen bekommen Avios und Iberia einen durchaus weitgehenden Einblick in das Einkaufs- und Zahlungsverhalten des Kunden. Zwar werden – auch im Hinblick auf das Bankgeheimnis – keine Details übermittelt, doch Rückschlüsse lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dennoch ziehen. In Österreich kritisieren Datenschützer die Teilnahme der Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse beim JÖ-Bonusclub eben genau

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September: Starker Rückgang bei Ryanair

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verzeichnete im September 2020 einen deutlichen Passagierrückgang. Bis inklusive August 2020 war ein Aufwärtstrend erkennbar, doch nun beförderte man um fast zwei Millionen weniger Reisende. Der Konzern reagierte bereits und dünnte das Angebot für Oktober 2020 und die nachfolgenden Monate stark aus. Aus nachstehender Grafik wird auch ersichtlich, dass die Ryanair Group ab Juni 2020 zunächst zulegen konnte. Selbstverständlich befand man sich aufgrund der Corona-Pandemie meilenweit von den Rekordzahlen des Vorjahres entfernt. Doch es gelang offensichtlich nicht den Schwung aus dem August in den September mitzunehmen. Ganz im Gegenteil: Ein deutlicher Knick ist erkennbar und die Aussichten für Oktober 2020 sind noch schlechter. Die Auslastung hingegen entwickelte sich laut offizieller Erklärung von Ryanair positiv und konnte auf 88 Prozent gesteigert werden. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass im September 2020 kurzfristige Anpassungen im Flugplan vorgenommen wurden und die irische Billigfluggesellschaft inklusive ihrer Töchter weniger Flüge durchgeführt hat. Für die Kalendermonate April, Mai und Juni macht die Firmengruppe keinerlei Angaben zur Auslastung. Möglicherweise war diese – wie bei anderen Carriern auch – sehr schwach.

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Bettina Ganghofer: „Reisen muss dringend wieder einfacher werden“

Die Luftfahrt ist wie kaum eine andere Branche besonders stark von Einschränkungen, die rund um die Coronakrise von den Regierungen erlassen wurden und werden, betroffen. Jede Reisewarnung führt bei Airlines zu einem weiteren Rückgang der Buchungszahlen. Kurzfristige Hoffnungen setzt nun auch die IATA auf Corona-Schnelltests. Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, erklärt im Gespräch mit Aviation.Direct, dass dies sinnvoll ist, wenn damit das Fliegen wieder attraktiver wird. Die Managerin ist Österreichs einzige weibliche Nummer Eins an einem Verkehrsflughafen und leitet hinsichtlich der Passagzierzahlen den zweitgrößten Airport der Alpenrepublik. Bettina Ganghofers Herz schlägt für die Luftfahrt. Die Managerin kann auf langjährige Erfahrung zurückblicken und zwar unter anderem für die Mitteldeutsche Flughafen AG tätig, ehe sie vor rund drei Jahren im Chefsessel des Salzburger Flughafens landete. Nach dem Motto „Ladies First“ macht selbstverständlich Salzburg den Auftakt in der neuen Aviation.Direct-Miniserie. Heute weiß ich nicht was mich morgen – wenn ich wieder in mein Heimatland zurückkehre – erwartet, diese Unsicherheit ist schrecklich und schädigt die gesamte Flugbranche massiv auf viele Jahre. Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback ermöglichen zu können? Bettina Ganghofer: Das aktuelle Gebot der Stunde ist vor allem eine EU weite Vereinheitlichung der Reisebestimmungen und ein einheitliches Grenzmanagement. Derzeit hat jedes Land andere Regeln – das verunsichert die gesamte Reiseindustrie und führt dazu, dass es nahezu unmöglich ist, einen Urlaube oder eine Dienstreise verlässlich zu planen. Wir in der Luftfahrt spüren diese Verunsicherung

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Quartalszahlen: 40 Prozent Rückgang in Dortmund

Im dritten Quartal des Jahres 2020 zählte der Flughafen Dortmund 462.252 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum waren es somit um 40 Prozent weniger Reisende. Der Airport weist allerdings darauf hin, dass die Passagierentwicklung in den einzelnen Monaten sehr unterschiedlich verlaufen ist. Die Erholung des Luftverkehrs, die im Juli 2020 begann, setzte sind zu Beginn des dritten Quartals fort. Im Juli nutzten 134.192 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Das sind halb so viele, wie im Juli 2019. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizzair nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen, sodass der Dortmund Airport im gesamten August rund 71 Prozent seiner Fluggäste (181.250) aus dem Vorjahr wieder begrüßen durften. Die Anzahl der Flüge sank im gleichen Zeitraum um vier Prozent. Seit dem Ende der Sommerferien, gingen die Passagierzahlen wieder deutlich zurück. Neben dem Ferienende liegt das vor allem daran, dass die Infektionszahlen in vielen Urlaubsländern steigen und das RKI stetig neue Risikogebiete ausweisen muss. Auch zahlreiche Strecken ab dem Dortmund Airport sind betroffen. Darunter beliebte Ziele wie Mallorca, Budapest, Wien und Lissabon. Andere Länder wiederrum haben Einreisesperren oder Restriktionen für Reisende aus Deutschland verhängt. Das Streichen von Verbindungen und die Ausdünnung des Flugplans sind die Folge. Im September sanken die Passagierzahlen deshalb wieder auf 56 Prozent des Vorjahresniveaus (141.371). „Nachdem im Sommer deutlich mehr Passagiere als erwartet ab Dortmund geflogen sind, flacht die gute Entwicklung zuletzt durch neue Reisewarnungen und Restriktionen wieder ab. Der Winterflugplan deutet darauf hin, dass wir im

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Tui plant für 2021 mit 80 Prozent Kapazität

Der Reiseveranstalter Tui gibt einen ersten Ausblick für 2021: Die Kapazität soll rund 80 Prozent jenes Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie im Programm hatte, ausmachen. Konzernchef Fritz Joussen hofft auf eine rasche Erholung, mit der er jedoch nicht vor 2022 rechnet. Hinsichtlich der Vorausbuchungen für die Sommersaison 2021 stehe der Tui-Konzern durchaus gut da. Man habe im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitpunkt sogar ein Plus von 84 Prozent verzeichnet. Tui hat aber auch eine Vermutung woran das liegen könnte: Viele Kunden nahmen Gutscheine an und lösten diese für Neubuchungen für das Jahr 2021 gleich wieder ein. Entscheidend wird aus der Sicht von Tui-Vorstand Joussen aber wie sich das Buchungsverhalten im ersten Quartal des Jahres 2021 entwickeln wird. Dieses könnte dann für Anpassungen des Sommerangebots herangezogen werden. Hoffnungen setzt Tui auch auf Schnelltests und fordert eine rasche Zulassung. Diese sollten als Alternative zu Reisewarnungen und Quarantäne eingesetzt werden. Auch fordert der Konzern, dass die Warnungen gezielt für betroffene Regionen und nicht weiterhin für ganze Staaten ausgesprochen werden sollten. Die sprichwörtliche Erlösung könnte- so Joussen – mit der Zulassung und der allgemeinen Verfügbarkeit von Impfstoffen kommen. Je früher das eintritt, desto besser. Im Zuge der Corona-Pandemie nimmt die Tui Group auch einen empfindlichen Personalabbau vor. So fallen rund 8.000 Jobs weg und die deutsche Tochter Tuifly verkleinert die Flotte auf 17 Maschinen. Das Comeback auf der Langstrecke ab Düsseldorf ist zumindest vorläufig abgeblasen.

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Etihad inkludiert PCR-Test, Air Canada bestellt Schnelltests

Wenn es darum geht die Nachfrage anzukurbeln werden Airlines durchaus kreativ. Billigflieger verramschen ihre Flugscheine für 7,99 Euro und weniger, Etihad Airways inkludiert nun bis Jahresende bei jeder Buchung ab Abu Dhabi einen kostenlosen PCR-Test. Davon ausgenommen sind China-Flüge. Ein negativer Befund ist in vielen Ländern notwendig, um überhaupt einreisen zu dürfen. Die Vereinigten Arabischen Emirate verlangen dies übrigens auch. Etihad Airways versucht nun mit inkludiertem PCR-Test die Nachfrage anzukurbeln. Allerdings ist das durchaus auch schwierig, weil in manche Staaten kann man trotz negativem Test gar nicht einreisen. Air Canada geht einen anderen Weg und tätigte eine Großbestellung bei Abbott. Der neue Schnelltest soll in Kürze streckennetzweit eingesetzt werden. Zunächst will man aber die eigenen Mitarbeiter testen. Später ist auch angedacht, dass streckennetzweit die Passagiere vor jedem Abflug einen Schnelltest absolvieren müssen. Auf den Flughäfen in Toronto werden derzeit ankommende Reisende punktuell getestet, um erste Praxiserfahrungen sammeln zu können. „Schnelltests sind auch ein Mittel, um es den Regierungen zu ermöglichen, die derzeitigen pauschalen Reisebeschränkungen und Quarantänen in angemessener Weise zu lockern und gleichzeitig die Gesundheit und Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten“, so Jim Chung, Chief Medical Officer von Air Canada. „Wir werden durch die vorläufigen Ergebnisse unserer Partnerschaft mit MHL und der GTAA in unserem Glauben an die Wirksamkeit von Tests, einschließlich selbst durchgeführter Tests, weiter ermutigt. Die vorläufigen Ergebnisse legen nahe, dass eine kürzere, testbasierte Strategie verfügbar und sicher sein könnte und eine Alternative zur 14-tägigen Quarantäne darstellt“. Seit Beginn der Toronto-Pearson-Studie am 3. September hat MHL fast 13.000

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Hotelplan UK ab November unter neuer Führung

Der UK-Ableger des schweizerischen Reiseveranstalters Hotelplan steht ab 1. November 2020 unter neuer Führung. Joe Ponte wird die Funktion des Chief Executive Officers übernehmen und direkt an Thomas Stirnimann, Konzernchef, berichten. Die letzten zweieinhalb Jahre war Joe Ponte als Managing Director bei Hotelplan UKs Tochterfirma Explore Worldwide tätig. Davor arbeitete der 44-jährige unter anderem in verschiedenen Unternehmen im Tourismusbereich. „Ich bin überzeugt, dass wir mit Joe Ponte die ideale Nachfolgelösung gefunden haben. Aus seiner bisherigen Funktion kennt er Hotelplan UK und die aktuellen Herausforderungen bestens. Ich wünsche ihm für seine neue Tätigkeit viel Freude und Erfolg“, erklärt Thomas Stirnimann, CEO Hotelplan Group. Paul Carter ist seit Frühling 2017 CEO von Hotelplan UK. Sein Rücktritt steht in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Krise, sondern erfolgt aus privaten Gründen. „Ich bedaure, dass Paul Carter nicht mehr für Hotelplan UK tätig sein wird, kann aber auch verstehen, dass er sich vermehrt seiner Familie widmen möchte. Im Namen der gesamten Konzernleitung danke ich Paul Carter für sein unermüdliches Engagement während der letzten Jahre. Wir wünschen ihm für seine private Zukunft nur das Beste“, sagt Thomas Stirnimann. Die Suche nach einem Nachfolger für die bisherige Funktion von Joe Ponte als Managing Director bei Explore Worldwide wurde eingeleitet. Ad interim wird John Telfer, stellvertretender Director bei Explore Worldwide, die Führung des Adventure-Reisespezialisten übernehmen.

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Aserbaidschan macht den Luftraum dicht

Aufgrund der Eskalation im umstrittenen Gebiet Berg-Karabach setzen zahlreiche Fluggesellschaften ihre Angebote nach Armenien und Aserbaidschan aus oder verschieben wie Ukraine International die Aufnahme nach hinten. Der ukrainische Carrier teilte mit, dass man frühestens Ende Oktober nach Baku fliegen wird. Dahinter steckt aber auch, dass Aserbaidschan am Mittwoch ein NOTAM herausgegeben hat und aus Sicherheitsgründen sämtliche Starts und Landungen sowie Überflüge untersagt hat. Wie lange diese Maßnahme andauern wird, ist aufgrund der massiv angespannten Lage bezüglich des umstrittenen Gebiets Berg-Karabach nicht absehbar. Armenien und Aserbaidschan streiten seit vielen Jahren über die Zugehörigkeit von Berg-Karabach, das überwiegend von Armeniern bewohnt wird, jedoch völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört. Während der Konflikt in den letzten Jahren ruhte, flammten in den letzten Tagen militärische Auseinandersetzungen auf. Die Streithähne haben auch Verbündete: Armenien hat die Russische Föderation als Schutzmacht, die zuletzt den sofortigen Abzug der Truppen und die Einstellung der Kampfhandlungen forderte. Hinter Aserbaidschan steht die Türkei, die ebenfalls alles andere als erfreut über das Aufflammen des Konflikts ist. Beide Streitparteien schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter in die Schuhe und beschuldigen sich gegenseitig „ausländische Söldner“ einzusetzen.

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Beeindruckende Ausblicke mit dem Bernina Express

Die Schweiz hat viel zu bieten und ist weltberühmt für ihre Eisenbahnstrecken, die zum Teil atemberaubende Ausblicke bieten. Die Rhätische Bahn bietet im Bernina Express auf der Strecke Chur-Tirano eine besonders spannende Reise an. Die Schweiz ist mit ihrer pittoresken Landschaft, ihrer leckeren Kulinarik und ihrer tief verwurzelten Gastfreundschaft geradezu gemacht für die eine oder andere Auszeit vom Alltag. Zudem locken spezielle Angebote: Im legendären Bernina Express der Rhätischen Bahn reisen Gäste zu zweit ab sofort bis zum 31. März 2021 für 139 Euro mit der Bahn von Chur nach Tirano. Vorbei an mächtigen Bergspitzen und mediterranen Palmengärten ist die Strecke ein optischer Hochgenuss. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. In Poschiavo, Le Prese oder Tirano verköstigt das Serviceteam die Mitreisenden mit einem Vorspeisensalat und Pizzoccheri – eine Spezialität dieser Region. Kaum eine Bahnfahrt weltweit präsentiert sich auf ihrer gesamten Länge so fotogen wie die Reise im Bernina Express. Unterwegs im Panoramawagen eröffnen sich für die Gäste mit jedem neuen Streckenabschnitt auch neue Perspektiven und Motive. Die deckenhohe Verglasung in allen Waggons sorgt für den nötigen Durchblick. Startpunkt der Strecke ist der 585 Meter hoch gelegene Bahnhof in Chur, der Hauptstadt des Kantons Graubünden. Nach einer kurzen Fahrt durch urbane Gefilde weicht die Betonwüste schon bald saftig grünen Hügeln. Im Anschluss schlängelt sich der Bernina Express über das beeindruckende Landwasser-Aquädukt bei Filisur, durch die faszinierenden Bergketten von Albula und vorbei am über den namensgebenden Bernina-Pass. Dieser Teil der Strecke fasziniert aufgrund ihrer einzigartigen Bautechnik und Linienführung so sehr,

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