Jan Gruber

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Jan Gruber

Tuifly und Condor vor Fusion?

Nachdem die Corona-Pandemie einen Strich durch die Übernahme der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor durch die LOT-Mutter PGL gemacht hat, gibt es nun Spekulationen, dass Tuifly und Condor ein Joint-Venture bilden könnten. Dies berichtet die Börsen-Zeitung unter Berufung auf „gut informierte Kreise“. Demnach gäbe es auch politischen Druck eine solche Lösung zu finden. Offizielle Stellungnahmen gibt es von beiden Fluggesellschaften nicht. Allerdings erhielten beide finanzielle Unterstützung seitens der Bundesrepublik Deutschland. 

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Freier Nebensitz? Bei Condor gegen Bezahlung

Wer an Bord von Condor einen freien Nebensitz haben möchte, kann dies nun als Service kostenpflichtig erwerben. Dies kann während der Buchung, beim Web-Check-In oder direkt am Flughafen gekauft werden. Vorerst macht Condor nur auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den Wunsch nach mehr Abstand zu Geld. Preislich ist man allerdings etwas intransparent, da das Service lediglich mit „ab 39,99 Euro“ beworben wird. Tatsächlich ist es ein dynamisches Pricing, das sich offensichtlich nach Angebot und Nachfrage orientiert.

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Salzburg: Angebot wächst und wächst

Das Ferienflugprogramm ab dem Salzburger Flughafen wird im August 2020 weiter ausgebaut. Rhomberg Reisen bietet beispielsweise ab 2. August 2020 Korsika-Flüge, die von Air Corsica durchgeführt werden, an. Eurowings Europe wird ab 4. August 2020 im Auftrag von Tui Karpathos anteuern. Bereits aufgenommen wurden die Ziele Mallorca, Kreta, Korfu, Kos und Rhodos. Wizzair bietet unter anderem zwei wöchentliche Flüge nach Larnaka an. Unter anderem werden auch Frankfurt am Main, Berlin-Tegel, Düsseldorf und Hamburg von Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe angeboten. Turkish Airlines bedient das Drehkreuz Istanbul und neu auch an Sonntagen Ordu-Giresun. Der Salzburger Flughafen weist in einer Medienerklärung ausdrücklich darauf hin, dass sich die Passagiere über die für das jeweilige Zielland gültigen Einreisebestimmungen informieren müssen. Diese ändern sich momentan sehr häufig.

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Österreich hebt am Samstag alle Landeverbote auf

Derzeit dürfen Passagierflugzeuge, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, nicht in Österreich landen. Damit wird ab 1. August 2020, 0 Uhr 00, Schluss sein. Die Regierung informierte mittels des NOTAM A2091/20 die Fluggesellschaften und Piloten über die bevorstehende Aufhebung des Landeverbots. Somit sind ab Samstag wieder Passagierflüge aus Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Volksrepublik China, Ägypten, Iran, Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Schweden, Ukraine und Vereinigtes Königreich erlaubt. Die Wiederzulassung ankommender Flüge ändert allerdings nichts an den Einreisebestimmungen, die zuletzt für insgesamt 32 Staaten drastisch verschärft wurden. Davon ausgenommen ist das Vereinigte Königreich, denn dieses befindet sich nun auf der so genannten „grünen Liste“. Die Folge daraus ist, dass keine Quarantäne mehr notwendig ist. Ohne Vorlage eines negativen COVID-19-Tests sowie ohne Quarantäne kann derzeit aus den folgenden Ländern nach Österreich eingereist werden: Andorra, Belgien, Kroatien, Süd-Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Manaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und Vatikan. Dies gilt für sämtliche EU/EWR-Bürger, Schweizer und Liechtensteiner, österreichische Staatsbürger sowie.  Einwohner Österreichs Von außerhalb des Schengen-Raums dürften Drittstaatenangehörige derzeit nur mit Sondergenehmigung einreisen. Weiters müssen diese auch bei der Einreise aus Ländern, die sich auf der „grünen Liste“ befinden, einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Zusätzlich muss dann in Österreich eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese ist bei Bürgern, der im vorherigen Absatz genannten Staaten, jedoch nicht notwendig. Einwohner Österreichs, der

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Wizzair zieht A321neo-Auslieferungen vor

Zahlreiche Fluggesellschaften verhandeln derzeit mit Airbus, Boeing und anderen Herstellern über die Verzögerung von Auslieferungsterminen oder gar Stornos. Wizzair geht einen gänzlich anderen Weg und zieht die Übernahme von Airbus-Jets vor. Firmenchef Jozsef Varadi erklärte gegenüber Bloomberg News, dass im kommenden Jahr fünf Airbus A321neo mehr als ursprünglich geplant übernommen werden sollen. Der Konzern least sämtliche Flugzeuge und besitzt nach Angaben von Deputy-CEO Stephen Jones keine einzige Maschine im Eigentum. Wizzair kann Kapazitäten, die andere Airlines aufgrund von Verzögerungen nicht nutzen, übernehmen. Bloomberg vermutet, dass dem ungarischen Billigflieger seitens Airbus schmackhafte Bedingungen gemacht wurden. Im kommenden Jahr sollen 30 Airbus A321neo übernommen werden.

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Good bye, Boeing 747-8!

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing kündigt nach einem Quartalsverlust in der Höhe von 2,4 Milliarden U.S.-Dollar die Einstellung der Produktion der B747-8 an. Der letzte Jumbojet soll nach aktuellem Planungsstand im Jahr 2022 endmontiert werden. Die Höhe des Verlustes ist nach Angaben von Analysten überraschend, denn diese rechneten mit maximal der Hälfte. Der Flugzeugbauer ergreift nun weitere Maßnahmen und fährt die Produktionsrate der Langstreckenflugzeuge generell zurück. Betroffen sind primär die Baureihen 777 und 787. Pro Monat und Typ sollen nur mehr zwei Maschinen hergestellt werden. Das Orderbuch der 747-8, die nur noch als Frachter hergestellt wird, reicht bis in das Jahr 2022. Die Rate liegt hier aber bei nur einem halben Jumbojet pro Monat. Bezüglich der Boeing 737-Max geht die Konzernspitze davon aus, das sehr bald eine Widerzulassung erteilt wird. Allerdings ging man davon seitens des U.S.-Flugzeugbauers schon öfters aus, ehe neue Mängel festgestellt wurden. Die Produktion dieses Maschinentyps läuft seit Mai 2020 auf äußerst niedrigem Niveau. 

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Wien: Ryanair kündigt 15 Winter-Ziele an

Die Ryanair Group wird im Winterflugplan 2020/21 ab Wien 15 zusätzliche Ziele, die im Vorjahr von Lauda noch nicht angeflogen wurden, bedienen. Die Durchführung erfolgt durch die Konzernairlines Ryanair DAC, Lauda, Buzz und Malta Air. Der irische Billigflieger holt in der Medienerklärung erneut zum verbalen Rundumschlag gegen Austrian Airlines und die österreichische Regierung aus. Das Unternehmen wirft vor, dass durch die Erhöhung der Ticketsteuer, die per 1. September 2020 wirksam werden soll, die Lufthansa-Tochter geschützt werden soll. Ryanair empfiehlt Passagieren den Kauf von Tickets vor diesem Termin, allerdings ist darauf hinzuweisen, dass diese Firmengruppe im Zuge der Anhebung der Abgabe in Deutschland ihre Passagiere nachträglich zur Kasse gebeten hat. Wer die erhöhte Steuer nicht nachzahlen wollte, musste zu Hause bleiben. Folgende Destinationen wird Ryanair ab Wien im Winterflugplan 2020/21 neu bedienen: Land Reiseziele Abflugsfrequenz Zypern Paphos 2 Mal wöchentlich Osteuropa Banja LucaTallinnWarschau Modlin 2 Mal wöchentlich3 Mal wöchentlich5 Mal wöchentlich Deutschland KölnDortmund täglichtäglich Italien BariCataniaMailand MalpensaNeapel 4 Mal wöchentlich2 Mal wöchentlich2 täglich3 Mal wöchentlich Malta Malta 3 Mal wöchentlich Spanien & Kanarische Inseln LanzaroteZaragoza wöchentlich2 Mal wöchentlich UK & Irland BristolShannon 2 Mal wöchentlich2 Mal wöchentlich Auf den Hinweis, dass zahlreiche Ziele, die sich in obiger Liste befinden, bereits von Lauda bzw. Ryanair ab Wien bedient werden, erklärte man, dass sich „neu“ darauf bezieht, dass diese im Winterflugplan 2019/20 noch nicht von Lauda angeboten wurden.

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Lauda wechselt das AOC nach Malta

Die Ryanair-Tochter Lauda wechselt quasi die Staatsbürgerschaft, denn das Unternehmen wird künftig mit maltesischem AOC und OL in der Luft sein. Dazu wurde unter dem Namen Lauda Europe Ltd. eine neue Fluggesellschaft gegründet, die im Laufe des Jahres 2020 die Tätigkeit der bisherigen Laudamotion GmbH übernehmen wird. Firmenchef David O’Brien bestätigte dies im Gespräch mit Aviation.Direct. Die heutige Laudamotion GmbH wird ihre österreichischen Zertifikate und Zulassungen nach dem Abschluss des Aufbaus der Lauda Europe Ltd. zurückgeben und wird anschließend geschlossen. Den Betrieb der Airbus-Flotte übernimmt das maltesische Unternehmen. Dies hat auch zur Folge, dass die OE-Registrierungen auf den Flugzeugen durch 9H (Malta) ersetzt werden. Die Hauptverwaltung der neuen Ryanair-Tochter wird sich auf den maltesischen Inseln befinden. Dort werden auch die Nominated Persons (vormals Postholder) tätig sein. In Österreich verbleibt eine kleine Außenstelle, die sich um einige flugrelevante Dinge kümmern wird. Das bedeutet auch, dass es für die Verwaltungsmitarbeiter die Möglichkeit zum Übertritt zu Lauda Europe Ltd. geben wird. Lauda Europe Ltd. plant im November 2020 den Erstflug durchzuführen. Die Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber werden künftig sowohl in Malta als auch in Schwechat tätig sein und ihre Schreibtische haben. David O’Brien betonte, dass Lauda Europe Ltd. den kompletten Airbus-Betrieb der heutigen Laudamotion GmbH übernehmen wird und das heutige österreichische Unternehmen nach Abschluss des Übergangsprozesses geschlossen wird. Für das fliegende Personal bedeutet der Wechsel des AOCs, dass jene Mitarbeiter, die den neuen Lauda-Kollektivvertrag (Österreich) akzeptiert haben, einen neuen Job bei Lauda Europe Ltd. angeboten bekommen. Aus rechtlichen Gründen müssen OCC-Schulungen

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Wien weitet PCR-Öffnungszeiten aus

Aufgrund der seit Montag für die Ankunft aus insgesamt 32 Staaten verschärften Einreisebedingungen weitet der Flughafen Wien die Betriebszeiten der kostenpflichtigen PCR-Teststation ab 1. August 2020 aus. Die Republik Österreich verlangt, dass Personen, die aus den Ländern Ägypten, Albanien, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrussland sowie die Provinz Hubei (China) einreisen wollen, einen negativen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann dieser innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten nachgeholt werden. Zum Preis von 190 Euro kann die Testung im Office Park 3 des Wiener Flughafens durchgeführt werden. Die Öffnungszeiten werden ab 1. August 2020 auf täglich von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ausgeweitet. Das Ergebnis soll binnen sechs Stunden per E-Mail an den Kunden übermittelt werden. Allerdings entbindet dies nicht mehr von der Quarantänepflicht, denn nun ist bei Einreise aus den zuvor genannten Ländern zusätzlich zur Isolation der PCR-Test vorzulegen oder innerhalb von 48 Stunden zu absolvieren. Flughafenchef Günther Ofner hofft, dass durch diese Regelung auch Flugverbote aufgehoben werden können. Ob die Behörden allerdings darauf verzichten werden, ist noch unklar. Die momentane Regelung läuft am 31. Juli 2020 aus. Wahrscheinlich gilt derzeit, dass aus dem Vereinigten Königreich kommend wieder in Österreich gelandet werden darf, da UK von der roten Liste gestrichen wurde und daher keine Quarantäne mehr notwendig ist.

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Schwere Vorwürfe gegen Samrtwings-Kapitän

Knapp über ein Jahr ist es her da sorgte die tschechische Fluggesellschaft mit einem äußerst ungewöhnlichen Flug für aussehen. Nach einem Triebwerksausfall setzten die Piloten den Flug fort und das durch „halb Europa“ ehe auf der Homebase Prag gelandet wurde. Nun erheben die staatlichen Unfallermittler schwere Vorwürfe gegen den Kapitän. Grundsätzlich müssen Verkehrsflugzeuge beim Ausfall eines oder mehrerer Triebwerke auf dem nächstmöglichen Flughafen landen. Genau das wurde auf besagtem Smartwings-Flug im August 2019 allerdings nicht gemacht. Man flog noch rund zwei Stunden mit nur einem Triebwerk und landete auf dem Zielflughafen, Prag. Der Bericht der tschechischen Ermittlungsbehörde UZPLN übt heftige Kritik am verantwortlichen Kapitän, denn dieser habe den Zwischenfall nicht der Flugsicherung gemeldet und entgegen der Vorschriften den Flug bis Prag fortgesetzt. Betroffen war Flug QS2115, der am 22. August 2019 auf Samos mit dem Ziel Prag gestartet ist. Gemäß den Unfallermittlern fiel das linke Triebwerk der Boeing 737-800 etwa 180 Kilometer von Athen entfernt aus. Anschließend sank das Flugzeug auf eine niedrigere Höhe. Nun versuchten die beiden Flugzeugführer den Neustart des Triebwerks. Dies misslang gleich zweimal. Anstatt nun die Flugsicherung über den Triebwerksausfall zu informieren und Luftnotlage zu erklären, wurde die Reise bis Prag fortgesetzt. Auf dem Weg dorthin wurde keine Meldung an das ATC erstattet. Im tschechischen Luftraum funkten die beiden Piloten „Pan Pan“, um sich Priorität bei der Landung in Prag zu verschaffen. Die Maschine war bereits fast 2,5 Stunden mit nur einem funktionierenden Triebwerk in der Luft. Dazu kommt laut den Unfallermittlern noch ein anderer Umstand:

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