Jan Gruber

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Jan Gruber

Streik des Bodenpersonals bei KLM angekündigt

Die Gewerkschaften CNV und FNV haben das Bodenpersonal der Fluggesellschaft KLM zu einem Streik am Flughafen Amsterdam Schiphol aufgerufen. Der Arbeitskampf ist für Mittwoch, den 10. September, von 8.00 bis 10.00 Uhr geplant. Der Streik folgt auf die Ablehnung eines neuen Tarifvertrages, der von KLM und kleineren Gewerkschaften unterzeichnet worden war. Die führenden Gewerkschaften fordern die Sicherung der Kaufkraft, eine Regelung für körperlich belastende Tätigkeiten sowie mehr unbefristete Arbeitsverträge. Für die folgende Woche ist bereits ein längerer, vierstündiger Streik vorgesehen. Die Fluggesellschaft bezeichnete die Entscheidung als enttäuschend, daß bereits ein Abkommen mit anderen Gewerkschaften bestanden habe. Die Arbeitsniederlegung dürfte am internationalen Drehkreuz Amsterdam Schiphol zu einigen Verzögerungen führen. Die genauen Auswirkungen auf den Flugplan werden derzeit noch geprüft.

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Eine Nacht im Residenzschloß: Ludwigsburg setzt auf schaurige Führungen und historische Anekdoten

Während die meisten Besucher das Residenzschloß Ludwigsburg bei Tageslicht besichtigen, bietet das eindrucksvolle Monument in den Wintermonaten eine spezielle Attraktion an, die das Prachtschloß in einem neuen, unheimlicheren Licht erscheinen läßt. Unter dem Titel „Schaurig schön“ lädt eine nächtliche Führung die Gäste dazu ein, die dunklen Säle und Gänge des Schlosses zu erkunden, in denen sonst die Lichter längst erloschen sind. Die Atmosphäre wird durch das flackernde Licht von LED-Laternen und die Erzählungen von Geistergeschichten und unheimlichen Begebenheiten von einst verstärkt. Diese speziellen Führungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sind Teil einer landesweiten Strategie, historische Orte in Baden-Württemberg auf eine neue, erlebnisorientierte Weise für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die nächtlichen Rundgänge in Ludwigsburg vermitteln nicht nur Gruselmomente, sondern gewähren auch einen intimen Einblick in den Alltag und die Riten früherer Jahrhunderte. Auf den Spuren der Vergangenheit: Historie und Gruselgeschichten Die Führung durch das Residenzschloß Ludwigsburg, eines der größten Barockschlösser Deutschlands, ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Gruselgeschichten. Schlossführerin Kerstin Frisch führt die Gäste mit ihrer Laterne durch die dunklen Räume und erzählt von den Bewohnern und den Legenden, die sich um sie ranken. Ein Höhepunkt der Tour ist die Ahnengalerie, ein langer schmaler Saal, in dem die Porträts vergangener Herzöge und Prinzessinnen im Schatten der Dämmerung kaum zu erkennen sind. Hier entführt die Erzählerin die Gruppe in eine Welt voller unerklärlicher Geräusche und geheimnisvoller Begebenheiten, wie etwa die Geschichte von Herzog Karl Alexander, der angeblich den Teufel zu Gast hatte, was zu seinem frühen Ende führte. Auch

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Eurowings und L’Osteria kooperieren bei Bordmenü

Die Fluggesellschaft Eurowings und die Restaurantkette L’Osteria haben eine Zusammenarbeit bekanntgegeben, im Rahmen derer ein Pastagericht der italienischen Kette an Bord der Flüge angeboten wird. Das Gericht mit dem Namen „Maccheroncini Colorati“ soll ab dem 1. November verfügbar sein. Die Rezeptur des Gerichtes wurde speziell an die Erfordernisse des Flugbetriebs angepaßt, wie die Unternehmen mitteilten. Die verwendete Pasta wird in der Pastamanufaktur von L’Osteria in Nürnberg hergestellt und anschließend schockgefroren, um die Qualität zu bewahren. Das Gericht besteht aus einer Tomatensauce mit Gemüse und italienischen Kräutern. Die Mahlzeit wird zum Preis von 8,90 Euro im Bordmenü „Wings Bistro“ von Eurowings erhältlich sein. Die Kooperation ist zunächst für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angelegt. Mit solchen Partnerschaften versuchen Fluggesellschaften, ihr Angebot an Bord zu verbessern und neue Anreize für Reisende zu schaffen.

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Airbus liefert 61 Flugzeuge im August 2025 aus

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat im Monat August 61 Verkehrsflugzeuge an insgesamt 39 Kunden ausgeliefert. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen neue Bestellungen für 99 Flugzeuge, was die anhaltende Nachfrage bestätigt. Die Auslieferungen verteilten sich auf verschiedene Modellreihen, wobei das Flugzeug des Typs A321neo mit 32 Einheiten die meisten Auslieferungen verzeichnete. Im Bereich der Bestellungen dominierten die Aufträge des Leasingunternehmens Avolon, das 75 Maschinen des Typs A321neo sowie 15 A330-900 orderte. Mit den August-Auslieferungen steigt die Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge seit Jahresbeginn auf 434 Einheiten. Großbestellungen von Leasingfirmen wie Avolon gelten in der Branche als wichtiger Indikator, daß Fluggesellschaften ihre Flotten weiterhin modernisieren und expandieren.

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Zürich: Glatt-Revitalisierung gerät ins Stocken

Der Revitalisierung der Glatt steht ein unsichtbares Hindernis im Weg: Die geplante Umgestaltung des Flusses bei Zürich wird aufgrund von unerwarteten Bodenverunreinigungen mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) vorläufig gestoppt. Die Flughafen Zürich AG, die das Projekt als Ausgleichsmaßnahme für eigene Bauvorhaben außerhalb des Flughafengeländes durchführt, hat nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts einen Baustopp für die weiteren Phasen beschlossen. Grund hierfür ist die ungeklärte Rechtslage im Umgang mit den langlebigen Chemikalien, die in den landwirtschaftlich genutzten Böden entlang der Glatt gefunden wurden. Während die erste Phase des Projekts unter erheblichen Mehrkosten fortgeführt wird, wartet das Unternehmen nun auf klare gesetzliche Vorgaben seitens des Bundes, bevor die restlichen Abschnitte in Angriff genommen werden. Ein Projekt der Ausgleichsmaßnahmen Die Flughafen Zürich AG ist gesetzlich dazu verpflichtet, für Bauvorhaben, die wertvolle Naturräume in Anspruch nehmen, sogenannte ökologische Ersatzmaßnahmen zu schaffen. Dies ist eine gängige Praxis im Rahmen der Raumplanung und des Naturschutzes. Eine solche Maßnahme ist die geplante Revitalisierung der Glatt, eines Flusses, der in seiner heutigen Form stark begradigt und kanalisiert ist. Das Projekt zielt darauf ab, einen 3,2 Kilometer langen Abschnitt des Flusses auf den Gemeindegebieten von Rümlang und Opfikon wieder in einen naturnahen Zustand zurückzuversetzen. Ziel ist es, neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen und die Biodiversität zu fördern. Das Vorhaben wurde in enger Abstimmung mit den zuständigen kantonalen und eidgenössischen Behörden geplant und seit Anfang 2025 umgesetzt. Unerwartete Entdeckung: PFAS im Erdreich Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt des Revitalisierungsprojekts, im Gebiet Eichhof zwischen der Neuen

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Satellitenkrieg über den Wolken: Jetblue wählt Amazon als Partner für die nächste Generation des Bord-WLANs

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue hat eine strategische Partnerschaft mit Amazon bekanntgegeben, die den Bord-WLAN-Markt revolutionieren könnte. Jetblue, die bereits 2013 als erste US-Fluglinie kostenloses Internet an Bord einführte, wird ab 2027 als erster Luftfahrtkunde das Satellitennetzwerk Project Kuiper von Amazon nutzen. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur ein Meilenstein für Jetblue, sondern auch ein bedeutender Impuls für Amazon im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink. Während Starlink bereits einen erheblichen Vorsprung in der Implementierung von Satelliten-WLAN in Flugzeugen hat, setzt Jetblue bewußt auf Amazon. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß sie durch die Partnerschaft mit dem Technologie-Giganten einen Innovationsvorsprung behalten will. Vom Pionier zum Vorreiter der nächsten Generation Als Jetblue im Jahr 2013 das kostenfreie „Fly-Fi“-Service einführte, setzte es einen neuen Standard in der Luftfahrt. Während andere US-Fluggesellschaften für langsamere Internetverbindungen erhebliche Gebühren verlangten, machte Jetblue den schnellen Zugang für alle Passagiere auf jedem Flugzeug seiner Flotte kostenlos. Dieses Alleinstellungsmerkmal hat Jetblue geholfen, sich im hart umkämpften amerikanischen Markt zu positionieren. Die Partnerschaft mit Amazon ist nun der nächste logische Schritt in dieser Innovationsstrategie. Project Kuiper von Amazon verspricht Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbps), was die derzeitigen Angebote auf dem Markt deutlich übertrifft. Solche Geschwindigkeiten würden es Passagieren ermöglichen, im Flugzeug das gleiche Interneterlebnis zu haben, das sie von zu Hause gewohnt sind. Datenintensive Anwendungen und das Streamen von Video- und Audioinhalten wären ohne Verzögerungen möglich. Jetblue plant, den Dienst ab 2027 zunächst in etwa einem Viertel seiner Flotte zu installieren. Ob und wann der Dienst auf die gesamte Flotte

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Flughafen Berlin sucht Nachwuchs für Ausbildungsjahr 2026

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2026 gestartet. Das Unternehmen sucht 40 junge Menschen für insgesamt elf Ausbildungsberufe und sechs duale Studiengänge, darunter unter anderem Luftverkehrskaufleute, Elektroniker und Industriemechaniker. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 11. Oktober auf dem BER-Gelände über die Berufsbilder zu informieren. Die Gehälter für Auszubildende beginnen im ersten Lehrjahr bei rund 1.324 Euro, während Studierende mit etwa 1.432 Euro vergütet werden. Weitere Leistungen wie ein 13. Monatsgehalt und ein Zuschuss zum ÖPNV-Ticket werden ebenfalls gewährt. Nach Angaben des Flughafens besteht nach erfolgreichem Abschluß der Ausbildung die Möglichkeit der Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Die aktuelle Belegschaft umfaßt bereits mehr als 120 Auszubildende und Studierende. Mit dem Angebot der Ausbildungsplätze sichert sich die Flughafengesellschaft langfristig ihren Fachkräftebedarf.

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Rechte der Reisenden mißachtet: Jetstar Airways wegen Täuschung zu Millionenstrafe verurteilt

Die neuseeländische Handelskommission hat die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways zu einer Geldstrafe von 2,25 Millionen Neuseeländischen Dollar verurteilt. Die Strafe wurde verhängt, weil die Fluggesellschaft Verbraucher in irreführender Weise über ihre Entschädigungsansprüche bei Flugverspätungen und -annullierungen getäuscht hat. Zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 22. März 2024 soll Jetstar berechtigte Entschädigungsforderungen von Kunden, die auf technische oder personelle Probleme zurückzuführen waren, fehlerhaft abgelehnt haben. Die Entscheidung der Handelskommission, die der Fluglinie eine Verletzung des neuseeländischen Gesetzes für fairen Handel nachweist, unterstreicht die Wichtigkeit der Verbraucherrechte im Luftverkehr. Die Strafe soll nicht nur Jetstar zur Rechenschaft ziehen, sondern auch als mahnendes Exempel für andere große Unternehmen dienen. Vorgeschriebene Entschädigungen ignoriert Die neuseeländische Gesetzgebung, insbesondere der Civil Aviation Act, sieht vor, daß Fluggesellschaften Passagieren, die von Verspätungen oder Annullierungen betroffen sind, Entschädigungen in Höhe der „angemessenen Kosten“ gewähren müssen, wenn die Probleme im Einflußbereich der Fluggesellschaft liegen. Diese umfassen beispielsweise technische Defekte an den Flugzeugen oder Mängel bei der Personalplanung. Die Höhe der Entschädigung ist dabei auf das bis zu Zehnfache des ursprünglichen Ticketpreises begrenzt. Die Untersuchung der Handelskommission ergab, daß Jetstar diese gesetzlichen Vorgaben in den Jahren 2022 und 2023 systematisch mißachtete. Laut Vanessa Horne, der Generaldirektorin der Kommission für Wettbewerb und fairen Handel, war das irreführende Vorgehen das Ergebnis von „tief verankerten Mängeln in den internen Richtlinien und Anweisungen“ von Jetstar. Diese internen Fehler ermöglichten es den Mitarbeitern, berechtigte Entschädigungsansprüche routinemäßig abzulehnen. Die Verfehlung von Jetstar Airways ist umso gravierender, da die Kommission bereits vor dem betroffenen Zeitraum entsprechende Hinweise

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Saalfelden Leogang setzt auf längere Tourismussaison

Die Tourismusregion Saalfelden Leogang hält ihre Angebote für Besucher bis zum Beginn der Wintersaison aufrecht. Entgegen der üblichen Zwischensaison im November bleiben die Leoganger Bergbahnen sowie Teile der Gastronomie durchgehend geöffnet. Die Verlängerung der Saison ermöglicht es Wanderern, die Wege und Almrunden am Berg auch im Spätherbst zu nutzen. Zudem bleibt der Epic Bikepark Leogang bis zum 9. November in Betrieb. Ergänzend dazu bieten mehrere Hotels spezielle Programme im Bereich von Wellness und Gesundheit an, um Gäste anzuziehen. Einige dieser Häuser richten sich mit Angeboten wie Eisbaden oder Ballonfahrten an eine breitere Klientel. Die strategische Fokussierung auf Angebote abseits des klassischen Sommer- oder Wintertourismus solle dabei helfen, die Saison zu verlängern und die Auslastung im Monat November zu verbessern. Auch im kulinarischen Bereich positioniert sich die Region mit mehreren ausgezeichneten Betrieben als ganzjährige Destination.

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Cyberangriff bei Qantas: Fluggesellschaft kürzt Bonuszahlungen an Führungskräfte

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat als Reaktion auf den Cyberangriff vom Juli 2025, bei dem die persönlichen Daten von Millionen von Kunden offengelegt wurden, die Bonuszahlungen für ihre Vorstandsvorsitzende und das Führungsteam gekürzt. In ihrem am 5. September 2025 veröffentlichten Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2025 gab die Airline bekannt, daß die Bonuskürzung für die Group CEO, Vanessa Hudson, 250.000 Australische Dollar (rund 162.500 US-Dollar) beträgt. Der Vorsitzende des Qantas-Konzerns, John Mullen, begründete die Entscheidung mit der Notwendigkeit, eine Kultur der Verantwortlichkeit und des Eigentums zu schaffen. Die Maßnahmen, die trotz eines soliden Jahresergebnisses ergriffen wurden, senden ein klares Signal, daß die Sicherheit von Kundendaten für das Management von höchster Bedeutung ist. Schadensbegrenzung und interne Konsequenzen Der Cyberangriff auf Qantas, der am 2. Juli 2025 stattfand, betraf ein Callcenter der Fluggesellschaft und verschaffte den Angreifern Zugang zu einer Kundendienstplattform eines Drittanbieters. Obwohl die Fluggesellschaft schnell reagierte und bestätigte, daß weder der Flugbetrieb noch die Sicherheit beeinträchtigt waren und keine Finanzdaten kompromittiert wurden, war der Schaden erheblich. Eine Analyse der betroffenen Daten ergab, daß von 5,7 Millionen Datensätzen etwa vier Millionen exponiert waren. Zu den betroffenen Informationen gehörten Namen, E-Mail-Adressen und Details zum Qantas Frequent Flyer Programm. In ihrem Jahresbericht entschuldigte sich Qantas erneut für den Vorfall und räumte die dadurch verursachte Unsicherheit ein. Gleichzeitig betonte die Airline, daß das Management sofortige Schritte eingeleitet habe, um den Zwischenfall einzudämmen, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken und die Kunden zu unterstützen. Die Entscheidung zur Bonuskürzung wurde getroffen, um die Verantwortung für den Vorfall auf höchster

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