
Turkish Airlines sichert umfangreiche Finanzierung für Flottenexpansion aus China
Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat sich eine bedeutende Finanzierungszusage in Höhe von 408,5 Millionen US-Dollar von der multinationalen Bank of China gesichert. Die auf fünf Jahre befristete Kreditfazilität, bei der die Niederlassung der Bank in Macau als offizieller Kreditgeber fungiert, dient der weiteren Umsetzung der ehrgeizigen „Strategie 2033“ der Fluggesellschaft. Diese Strategie sieht eine nahezu Verdoppelung der Flottengröße auf rund 800 Flugzeuge vor. Die Finanzierung, die in chinesischen Yuan (etwa 2,9 Milliarden Yuan) gewährt wurde, verschafft Turkish Airlines dringend benötigte zusätzliche Liquidität. Die Mittel sind primär für die Flottenerweiterung, Wachstumsinitiativen und den Ausbau der Infrastruktur am Hauptdrehkreuz, dem Istanbul Airport (IST), vorgesehen. Der Abschluss dieser Transaktion signalisiert eine fortschreitende Diversifizierung der Finanzierungsquellen der Airline, die sich damit zunehmend chinesischen Banken zuwendet, um ihre massiven Investitionspläne abzusichern und die Abhängigkeit von traditionellen europäischen Geldgebern zu reduzieren. Die Strategie 2033: Ein Jahrzehnt des Wachstums Turkish Airlines, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit entwickelt hat, hat ihre „Strategie 2033“ als Blaupause für das nächste Kapitel des Wachstums festgelegt. Bis zum 100. Jubiläum der Republik Türkei soll die Flotte von derzeit über 440 Flugzeugen auf über 800 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum geht Hand in Hand mit dem Ziel, die Zahl der Passagiere bis 2033 auf über 170 Millionen zu verdoppeln und das Streckennetz auf rund 400 Destinationen auszudehnen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Turkish Airlines in den Jahren 2024 und 2025 mehrere historische Großaufträge bei den beiden führenden Flugzeugherstellern der Welt platziert: Diese








