Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Dortmund: Wizz Air erhöht Flugfrequenz nach Chisinau

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Verbindung zwischen Dortmund und Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, deutlich ausbauen. Ab dem 2. März 2026 soll die Strecke siebenmal pro Woche angeflogen werden. Der Grund für die Frequenzsteigerung ist laut der Fluggesellschaft die hohe Auslastung der bisherigen Flüge, die viermal pro Woche stattfanden. Mit der täglichen Verbindung sollen die Reisemöglichkeiten zwischen dem Ruhrgebiet und Moldau verbessert werden. Der Flughafen von Chisinau ist mit über drei Millionen Fluggästen pro Jahr der größte des Landes. Die Maßnahme spiegelt die strategische Bedeutung von Verbindungen zu osteuropäischen Zielen wider, die oft sowohl von Privat- als auch von Geschäftsreisenden genutzt werden.

weiterlesen »

Schienen-Control: Wettbewerb mit der Straße größte Herausforderung für Eisenbahnunternehmen

Eine aktuelle Erhebung der Regulierungsbehörde Schienen-Control belegt, daß der Wettbewerb mit dem Straßenverkehr die größte Herausforderung für österreichische Eisenbahnunternehmen darstellt. Die Ergebnisse basieren auf einer systematischen Befragung von Marktteilnehmern in Österreich. In einigen Bereichen erreicht der österreichische Schienenverkehr im europäischen Vergleich weiterhin gute Werte. So werden etwa die Infrastrukturqualität, die Ausbildungseinrichtungen und die Sprachkompetenz des Personals als besonders positiv bewertet. Die Konkurrenz durch den Straßenverkehr wurde mit 3,82 in der Schulnotenskala so schlecht wie nie zuvor bewertet. Auch die Kosten und Verfügbarkeit von Triebfahrzeugen und Energie, sowie die Höhe der Trassengebühren, werden als Probleme angeführt. Zudem hemmen technische Probleme bei Sicherungssystemen wie ETCS die Interoperabilität im grenzüberschreitenden Verkehr. Die Erhebung der Schienen-Control dient als Grundlage für die Beurteilung der Lage im Schienenverkehr und solle politischen Entscheidungsträgern helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhalten.

weiterlesen »

Klagenfurt Airport Night Run findet am Samstag statt

Am Samstag, dem 6. September 2025, findet zum zweiten Mal der Klagenfurt Airport Night Run statt. Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten ausgerichtet wird, erwartet bis zu 1.500 Teilnehmer. Die nächtlich beleuchtete Start- und Landebahn des Flughafens dient als Laufstrecke. Die Läufer können eine 5,5 Kilometer lange Strecke innerhalb eines 1,5-stündigen Zeitfensters laufend oder gehend absolvieren. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Zeit, sondern die Freude an der Bewegung. Die Preise für die Teilnehmer werden über eine Tombola verlost, sodaß jede Startnummer eine Chance auf einen Gewinn hat. Ein weiterer Bestandteil der Veranstaltung ist der soziale Zweck. Der gesamte Erlös des Laufs geht an die Kärntner Krebshilfe. Ein Sportlerteam des österreichischen Bundesheeres leitet zudem ein professionelles Aufwärmprogramm für die Teilnehmer. Die Veranstaltung sei ein Teil der Initiative „Gesundheit fördern – Kärnten bewegen“ des Landes Kärnten. Das Event am Flughafen soll als Symbol für die Förderung von Sport und Gemeinschaftssinn dienen.

weiterlesen »

Strategiewechsel an der Spitze: Fiji Airways bereitet sich auf den Abgang ihres langjährigen Chefs vor

Die nationale Fluggesellschaft Fidschis, Fiji Airways, steht vor einem bedeutenden Führungswechsel. Der langjährige Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer, Andre Viljoen, wird seine operative Rolle Ende September 2025 niederlegen, um die Position des CEO bei Air Mauritius anzutreten. Wie der Finanzminister Fidschis, Biman Prasad, bekanntgab, wird Viljoen jedoch dem Vorstand der Fiji Airways Group erhalten bleiben. Dieser Schritt, so Prasad, soll Kontinuität und eine reibungslose Übergabe gewährleisten. Die Nachfolge für Viljoens Posten soll durch einen Rekrutierungsprozeß unter der Aufsicht des Vorstands unter der Leitung von Nalin Patel bestimmt werden. Die Entscheidung, Viljoen als Vorstandsmitglied zu behalten, wirft Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf, die vom Ministerium jedoch verneint werden. Eine Ära des Aufschwungs geht zu Ende Andre Viljoen hat Fiji Airways in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt. Unter seiner Führung hat sich die Fluggesellschaft von einem regionalen Akteur zu einer international angesehenen Fluglinie entwickelt. Viljoen übernahm die Führung zu einem Zeitpunkt, als die Fluggesellschaft mit finanziellen und operativen Herausforderungen kämpfte. Durch eine konsequente strategische Neuausrichtung gelang es ihm, die Rentabilität zu steigern und die Flotte zu modernisieren. Die Einführung neuer Flugzeugtypen, insbesondere die Airbus A350-900, stärkte die Position von Fiji Airways auf dem Langstreckenmarkt. Die Fluggesellschaft expandierte ihr Netzwerk, erschloß neue Routen und verbesserte das Gesamterlebnis für die Passagiere, was ihr internationale Anerkennung einbrachte. Viljoens Entscheidung, nun zu Air Mauritius zu wechseln, wird in der Luftfahrtindustrie mit großem Interesse verfolgt. Er wird die Führung bei einer anderen nationalen Fluggesellschaft in einer geografisch entfernten, aber strategisch vergleichbaren Region übernehmen. Air Mauritius, die sich ebenfalls in

weiterlesen »

Teilzeit in Tourismusbranche in der Kritik

Die Gewerkschaft Vida kritisiert die hohe Teilzeitquote im österreichischen Tourismus und der Gastronomie. Sie sieht in dieser Entwicklung ein strukturelles Hindernis für Arbeitnehmer, die gerne Vollzeit arbeiten würden. Die Gewerkschaft wirft Arbeitgebern vor, Beschäftigte nach dem Ende der Hochsaison in Teilzeit zu drängen. Laut Angaben von Statistik Austria lag die Teilzeitquote im Tourismus im Jahr 2023 bei 39,2 Prozent, was deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 31,6 Prozent liegt. Auffällig sei auch, daß Männer im Tourismusbereich mit 24,8 Prozent überdurchschnittlich oft in Teilzeit arbeiten. Die Gewerkschaft fordert die konsequente Durchsetzung der bestehenden Regelungen sowie bessere Betreuungseinrichtungen als Grundlage für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zudem solle der gesetzliche Anspruch auf eine Stundenaufstockung durch die Arbeitgeber besser umgesetzt werden. Vertreter der Hotellerie- und Gastronomiebranche betonen hingegen, daß die saisonale Natur des Geschäfts eine hohe Flexibilität erfordere, um Betriebe zu führen und Massenentlassungen zu vermeiden.

weiterlesen »

Alpbachtal testet digitalen Sprachassistenten für Tourismus

Die Tourismusregion Alpbachtal in Tirol hat in 24 Pilotbetrieben ein Sprachassistenzsystem installiert. Mit dem sogenannten „Alpbachtal Voice Concierge“ sollen Fragen von Gästen automatisiert beantwortet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Thoesch GmbH entwickelt. Das System, das auf der Technologie von Amazon Alexa basiert, kann Auskünfte über Frühstückszeiten oder Ausflugsziele geben. Zusätzlich ist es möglich, Zusatzleistungen wie Tischreservierungen vorzunehmen. Ziel ist es, Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten, damit diese mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Gäste haben. Das Alpbachtal führt als erste Destination in Europa eine flächendeckende Lösung ein. Zudem wird erstmals ein spezielles Modul für den Kongressbereich getestet. Die Einführung fiel bewußt in die Zeit des European Forum Alpbach, um das System unter realen Bedingungen zu erproben`. Der Betreiber betont, daß Datenschutz gewährleistet werde. Sprachanfragen werden nicht gespeichert und personenbezogene Daten nicht erhoben. Jedes Gerät kann zudem jederzeit deaktiviert werden. Nach einem Jahr sollen die Ergebnisse des Projekts ausgewertet werden.

weiterlesen »

Der Inselstaat im Stillstand: Cabo Verde Airlines kämpft mit gravierenden operativen Problemen

Die staatliche Fluggesellschaft Cabo Verde Airlines steht erneut vor erheblichen Herausforderungen, nachdem sie gezwungen war, ihren Flugbetrieb teilweise einzustellen. Die Stilllegung von zwei im Wet-Lease betriebenen Flugzeugen am 31. August 2025 infolge zweier voneinander unabhängiger Zwischenfälle hat die ohnehin fragile operative Situation des Unternehmens weiter verschärft. Während sich die Fluggesellschaft um eine schnelle Lösung durch die Aushandlung neuer Wet-Lease-Verträge bemüht, ist dies bereits die dritte operationelle Störung innerhalb eines Monats, die auf Flotten- und Kapazitätsengpässe zurückzuführen ist. Diese wiederkehrenden Probleme beeinträchtigen nicht nur den regulären Flugplan, sondern werfen auch Fragen über die Stabilität und Zuverlässigkeit der nationalen Fluglinie auf, die für die Anbindung der Inseln des Archipels von entscheidender Bedeutung ist. Zwei Zwischenfälle, zwei Flugzeuge am Boden Am 31. August ereigneten sich am Flughafen von Praia zwei Zwischenfälle, die zur sofortigen Stilllegung von zwei Flugzeugen führten. Betroffen waren die Flugzeuge LY-JUP, eine ATR72-500, die von der Fluggesellschaft Jump Air im Wet-Lease betrieben wurde, und ZS-DHA, eine DHC-8-Q300, die von CemAir stammte. Während die genaue Natur der Zwischenfälle nicht öffentlich gemacht wurde, versicherte Cabo Verde Airlines in einem Update über soziale Medien, daß alle Passagiere sicher an Bord des Fluges VR4501 und VR4204 von Praia aus von Bord gegangen seien. Seitdem sind die Maschinen laut Flugverfolgungsdaten nicht mehr in Betrieb gewesen. Die Fluggesellschaft hat eine Untersuchung der Vorfälle eingeleitet und ein spezielles Team eingesetzt. Die Konsequenzen dieser Zwischenfälle sind jedoch weitreichend, da sie die ohnehin begrenzte Flotte der Fluggesellschaft weiter dezimieren. Die Praxis des Wet-Lease, bei dem eine Fluggesellschaft ein Flugzeug

weiterlesen »

Air New Zealand stockt Boeing-Bestellung auf

Die Fluggesellschaft Air New Zealand hat ihre verbliebenen Kaufoptionen für zwei Boeing 787-10 ausgeübt. Die Auslieferungen sind zwischen 2028 und 2030 vorgesehen. Die Neuerung wurde aus Branchenkreisen bekannt. Die neuseeländische Fluggesellschaft erhöht damit ihren Gesamtauftrag für neue Boeing 787-Maschinen auf insgesamt zehn Flugzeuge. Die Airline erwartet die Lieferung der ersten beiden Maschinen im kommenden Jahr. Die Boeing 787-10 ist die längste Variante der Dreamliner-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität als die B787-9. Die neuen Flugzeuge werden mit Triebwerken vom Typ „GEnx“ von General Electric ausgestattet. Dies unterscheidet sie von den bestehenden 14 Maschinen der Flotte, welche mit Triebwerken des Konkurrenten Rolls-Royce ausgerüstet sind. Der Wechsel zu einem anderen Triebwerkshersteller folgt auf frühere operative Probleme mit den bisherigen Triebwerken, die bei vielen Betreibern zu Wartungsschwierigkeiten geführt hatten.

weiterlesen »

Ryanair kündigt Flugstreichungen in Spanien an

Die Fluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, jährlich über zwei Millionen Sitzplätze an spanischen Regionalflughäfen zu streichen. Als Begründung nennt die Fluggesellschaft eine geplante Gebührenerhöhung von 6,62 Prozent ab 2026 durch den Flughafenbetreiber Aena. Die Airline will ihre Basis in Santiago schließen, alle Flüge nach Vigo und Teneriffa Nord einstellen und die Strecken von Valladolid und Jerez weiterhin geschlossen halten. Zusätzlich soll die Kapazität in Asturias, Santander, Zaragoza, Vitoria und auf den Kanarischen Inseln reduziert werden. Die Fluggesellschaft warnt, daß dies mit Arbeitsplatzverlusten und einem Rückgang des Tourismus einhergehe. Der spanische Flughafenbetreiber wies die Behauptungen als Mißbrauch zurück und bezeichnete die Ankündigung als Versuch, subventionierte Vorteile auszuhandeln. Aena betonte, daß die Gebühren weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten in Europa gehörten und Spanien einen Rekord bei Tourismus und Flugverkehr erwarte. Aena wirft Ryanair vor, daß das wahre Motiv der Fluggesellschaft in der Steigerung der Gewinne liege. Das spanische Flughafenmodell mit seiner Quersubventionierung kleinerer Flughäfen ist zwischen den beiden Unternehmen seit langem umstritten.

weiterlesen »

Wettstreit im österreichischen Luftraum: Ryanair fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

In einem scharfen Appell hat die irische Fluggesellschaft Ryanair die österreichische Regierung aufgefordert, dringend die hohen Luftverkehrssteuern und Gebühren zu senken, um den heimischen Luftverkehr und Tourismus zu fördern. Die Forderung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten strategischen Entscheidungen der Lufthansa Gruppe, weitere Kapazitäten in Österreich abzubauen und das Management der Tochtergesellschaft AUA nach Frankfurt zu verlagern. Während die Lufthansa Group die regionale Anbindung, wie zuletzt die Strecke Linz-Frankfurt, aufgibt, positioniert sich Ryanair als der einzige verbliebene Linienflieger ab Linz und als potentieller Retter der österreichischen Flugverbindungen. Die Fluggesellschaft hat der Regierung einen ambitionierten Investitionsplan von einer Milliarde US-Dollar vorgelegt, um das Passagieraufkommen in Österreich signifikant zu steigern. Die Realisierung dieser Pläne ist jedoch an die Bedingung geknüpft, daß die österreichische Politik die Rahmenbedingungen durch eine Reduzierung der Kosten für Fluglinien verbessert. Lufthansa zieht sich zurück, Ryanair drängt vor Die Auseinandersetzung zwischen Ryanair und der Lufthansa Gruppe um den österreichischen Markt spitzt sich zu. Der Rückzug der Lufthansa aus regionalen Märkten in Österreich, wie die Einstellung der Route von Linz nach Frankfurt, wird von Ryanair als weiterer Beleg für die strategische Verlagerung des Wachstums nach Deutschland gesehen. Laut Ryanair ist die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die AUA gehört, eine „Hochpreis-Fluggesellschaft“, die in Österreich Kapazitäten abbaut, um die Ticketpreise weiter zu erhöhen. Dieses Vorgehen sei ein Schlag ins Gesicht der österreichischen Steuerzahler, die die AUA während der Krise mit 600 Millionen Euro gerettet hätten. Die AUA selbst hat in den letzten Jahren wiederholt Kapazitäten und Strecken reduziert, was zu einer

weiterlesen »