Jan Gruber

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Jan Gruber

MHS Aviation expandiert in Österreich

Das bayerische Bedarfsluftfahrtunternehmen stationiert eine Maschine des Typs Cessna Citation CJ2+ auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Der Carrier ist im Linienverkehr ab Mannheim im Auftrag von Rhein-Neckar-Air, die das wirtschaftliche Risiko der Operation trägt, tätig. Auch fliegt man gelegentlich für die dänische Sun Air of Scandinavia. In Österreich kooperiert man mit der Elangeni GmbH, die sich im Eigentum der Naomi Privatstiftung befindet. Hinter dieser steht Lukas Lichtner-Hoyer, dessen Jetalliance-Imperium vor einigen Jahren in die Pleite flog. Bemerkenswert ist auch, dass die neue Gesellschaft ursprünglich als Antiquitäten- und Schmuckhändler gegründet wurde. Im November 2019 wurde der Zweck der Gesellschaft auf Betrieb eines Luftverkehrsunternehmens geändert. Laut Medienmitteilung erhielt die Elangeni GmbH am 15. Juli 2020 AOC und Betriebsgenehmigung (OL) seitens der österreichischen Behörden erteilt. Im von der ACG geführten Luftfahrtregister sind derzeit keine Flugzeuge auf dieses Unternehmen eingetragen. Lukas Lichtner-Hoyer ist bei MHS Aviation als Flugbetriebsleiter tätig und baut sich nun mit der Elangeni GmbH nebenbei wieder ein eigenes Luftfahrtunternehmen auf. Die operative Durchführung der Bedarfsflüge erfolgt vorerst durch die MHS Aviation, die dazu eine Maschine auf dem Flughafen Wien-Schwechat stationiert. Langfristig soll die Flotte gemeinsam verwaltet und vermarktet werden, was zu Kostenvorteilen führen soll. “Zunächst haben wir eine Cessna Citation CJ2+ am Wiener Flughafen stationiert. Und während MHS weiterhin die Dienstleistungen als gewerblicher Flugbetrieb in Deutschland anbieten wird – wir betreiben im Augenblick Privatjets wie Gulfstream 550, Falcon 2000LX, Embraer Praetor, Bombardier Global Express, Challenger 300, CL604 and Learjet 45XR, sowie Turboprop Dornier 328-100 im Linienbetrieb – kommen wir mit der neuen

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Seltene Sowjet-Raritäten mitten in Warschau

Das größte Luftfahrtmuseum Polens befindet sich in der Nähe von Krakau, doch auch in der Hauptstadt Warschau gibt es zahlreiche Raritäten militärischer Art zu sehen. Der Eintrittspreis ist mit 0,0 Euro noch dazu niedrig. Weiters können Panzer und weitere historische Kriegsgeräte kostenfrei besichtigt werden. Das Muzeum Wojska Polskiego (“Museum der polnischen Armee”) besteht seit den 1920er Jahren und konnte im Bereich der Luftfahrt so einige Raritäten ansammeln. Die Außenausstellung, in der insbesondere Flugzeuge, Hubschrauber und Panzer zu sehen sind, ist kostenlos und während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Für die Ausstellung innerhalb der Gebäude muss eine Eintrittskarte gekauft werden, die jedoch nicht sonderlich teuer ist. Die Anzahl der Static Displays im Bereich der Fliegerei ist nicht sonderlich hoch, jedoch hochqualitativ. Insbesondere Liebhaber historischer Kriegsmaschinen aus Sowjetzeiten kommen hier auf ihre Kosten. Auch ein ehemaliges Regierungsflugzeug Polens ist aufgestellt und zwar unübersehbar, um nicht zu sagen mitten im Weg. Fotografischer Rundgang in der Sildeshow: Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Das Muzeum Wojska Polskiego befindet sich in der polnischen Hauptstadt Warschau und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Direkt vor dem Haupteingang befindet sich der Bahnhof Warszawa Powiśle, ab dem man auch ohne Umstieg zum Flughafen Warschau-Chopin gelangt. Die Fahrzeit beträgt in etwa 20-25 Minuten. Nach Warschau-Modlin ist ein Umstieg in Warszawa-Zachodnia (Bahnsteig 8 ist weit entfernt) erforderlich. Am Bahnhof Modlin muss in die Shuttlebus umgestiegen werden. Die Fahrzeit beträgt etwa 1,5 Stunden.  Die Angaben für Chopin und Modlin gelten selbstverständlich auch in die jeweils umgekehrte Richtung.

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WAW, WMI, alles Warschau! Oder etwa nicht?!

Polen ist eines der größten Mitglieder der Europäischen Union und entwickelte sich seit Anfang der 1990er Jahre zu einem wichtigen Player in der Wirtschaft. Die Hauptstadt Warschau ist nicht nur ein bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort, sondern auch eine touristisch äußerst attraktive Destination. Derzeit sind der polnischen Metropole zwei Flughäfen mit regelmäßigem Linienverkehr zugeordnet. Dabei handelt es sich um den Chopin-Airport und den Flughafen Modlin. Beide werden als Warschau vermarktet, doch sowohl die Lage als auch das Angebot unterscheiden sich enorm. Unter dem IATA-Code WAW ist der Chopin-Airport in Flugplänen unter Reservierungssystem von Airlines zu erkennen. Das Star-Alliance-Mitglied Lot unterhält hier ihre Homebase. Angeboten werden sowohl Langstreckenflüge als auch ein dichtes europäisches Streckennetz. Dieses wird durch die Routen, die von Star-Alliance- und Codeshare-Partnern bedient werden, ergänzt. Alle Fluggesellschaften, die Warschau anfliegen, nutzen den Flughafen Chopin, der sich innerhalb des Stadtgebiets befindet. Alle? Nein, eine Ausnahme gibt es dann doch: Ryanair. Diese fliegt den Airport Warschau-Modlin (WMI) an, der sich etwa 33 Kilometer Luftlinie vom Stadtkern der polnischen Hauptstadt entfernt befindet. Zum Vergleich: Chopin ist nur etwa sieben Kilometer vom Zentrum entfernt und bestens mit Bahn und Bus angebunden. Tagestickets der Zone 1 gelten auch ab/zum WAW. Modlin hingegen verfügt über eine “quasi-Schienenanbindung”, denn zunächst muss ein Shuttlebus genutzt werden, um zum Bahnhof Modlin zu gelangen. Die Fahrzeit bis zur Stadtgrenze Warschaus beträgt in etwa 45 Minuten. Der Preis für die Fahrt (inklusive Bustransfer) beträgt 19 Polnische Zloty. Theoretisch gibt es auch einen Expressbus mit Ticketpreisen ab neun PLN, jedoch ist der

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Laudamotion feuert fast alle Büromitarbeiter

Am Freitag kündigte die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion GmbH nahezu das gesamte verbliebene Personal im Büro in Schwechat. Zuvor wurde eine Frühanmeldung beim Arbeitsmarktservice getätigt. Bereits Ende Juni 2020 fuhr man mit dem sprichwörtlichen Eisenbesen durch den Standort und kündigte gar die Pressestelle. Die Lauda-Geschäftsleitung ist seit einigen Tagen regelrecht auf Tauchstation und wollte sich auch zum Erstflug der Nachfolge-Airline Lauda Europe Ltd. nicht äußern. Zahlreiche Aufgaben, die bislang in Wien erledigt wurden, werden künftig von Ryanair in Dublin und Malta Air in Birkirkara. Den Crew-Contact führt bereits seit einigen Wochen die polnische Konzernschwester Buzz von Warschau aus durch. In Wien soll nur ein kleines Team erhalten bleiben, das als eine Art „erweiterte Stationsleitung“ fungieren wird. Definitiv nicht von den Kündigungen sind die Nominated Persons von Lauda Europe Ltd. betroffen. Diese werden aus rechtlichen Gründen in jedem Fall benötigt. Dem Vernehmen nach benötigt der maltesische Nachfolger einige wenige momentane Laudamotion-Verwaltungsmitarbeiter. Diesen soll ein neuer Arbeitsplatz angeboten werden. Unklar ist auch, ob der Job dann von Wien aus oder in Birkirkara ausgeübt werden muss. Derzeit befindet sich Lauda im Transformationsprozess von Laudamotion GmbH zur Lauda Europe Ltd. Nach Abschluss dieses Vorgangs soll das österreichische Unternehmen geschlossen werden und operativ wird nur noch die maltesische Neugründung, die am Freitag ihren ersten Linienflug durchführte, tätig sein. Die Lackierung der Flugzeuge bleibt übrigens gleich. Lediglich das österreichische Hoheitszeichen wurde durch ein maltesisches ersetzt. Die Registrierungen beginnen künftig nicht mehr mit OE-, sondern mit 9H. Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber schweigt sich auch zu seiner eigenen Zukunft aus.

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Lauda Europe führte ersten Linienflug durch

Die Fluggesellschaft Lauda Europe Ltd. führte am Freitag den ersten kommerziellen Linienflug durch. Das maltesische Luftfahrtunternehmen ist Nachfolgerin der Laudamotion GmbH, die geschlossen werden soll und flog den Premierenflug auf der Strecke Palma de Mallorca-Bournemouth. Der Carrier fliegt im Auftrag der Konzernmutter Ryanair. Eingesetzt wurde die 9H-LMG, die vormals unter der Registrierung OE-LMG bei Laudamotion flog. Ab 15. September 2020 wird die Basis Wien sukzessive auf das maltesische Luftfahrtunternehmen Lauda Europe Ltd. umgestellt. Zahlreiche Maschinen wurden bereits vom österreichischen ins maltesische Register übertragen. Nach Abschluss dieses Vorgangs wird die österreichische Laudamotion geschlossen. Als Nachfolger fungiert Lauda Europe. Transport Malta erteilte vor wenigen Tagen die Betriebsgenehmigung und das AOC (MT-62). Der Three-Letter-Code lautet LDA. Der Two-Letter-Code ist LW. Die Flotte besteht aus Airbus A320, die vom Vorgänger Laudamotion GmbH übernommen werden. Geschäftsführer des Unternehmens ist der momentane Laudamotion-Chef und Ryanair-Vorstand David O’Brien, der auch als Accountable Manager fungiert. Geflogen wird primär im Auftrag von Ryanair, so dass zumeist deren Flugnummern verwendet werden.

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Das ist Michael O’Learys Machtzentrale in Malta

Links und rechts von Baustellen umgeben befindet sich in Birkirkara, größte Gemeinde der Republik Malta, die ausgelagerte Machtzentrale von Michael O’Leary. Im Centris Business Gateway, so der Name des Bürokomplexes, versehen unter anderem die Nominated Persons von Malta Air und nun auch von Lauda Europe ihren Dienst. Da die Flotte von Malta Air stetig wächst, könnte man durchaus ein riesiges Gebäude erwarten. Dem ist aber nicht so, denn die beiden Ryanair-Töchter nutzen nur eine Etage des Komplexes. Die tatsächlichen Entscheidungen werden selbstverständlich von Michael O’Leary und den ihm unterstellten Managern getroffen. Wenig überraschend: Überwiegend in Dublin. Von Birkirkara aus wird allerdings der Flugbetrieb von Malta Air gesteuert. In Kürze wird selbiges auch für Lauda Europe von hier aus erledigt. Das hat durchaus auch regulatorische Gründe, denn bestimmte Funktionsträger müssen ihren Arbeitsort am offiziellen Hauptsitz der jeweiligen Fluggesellschaft haben. Mittlerweile wurde Lauda Europe seitens Transport Malta alles erteilt was man so braucht, um kommerziell fliegen zu dürfen. Die Betriebsgenehmigung und das AOC (Nummer: MT-62) hat man selbstverständlich bereits in der Tasche. Der Three-Letter-Code lautet übrigens LDA. Die Internetadresse des Carriers ist nicht mehr laudamotion.com, sondern laudaeur.com. Eine eigene Homepage wurde noch nicht geladen. In den nächsten Wochen soll der komplette Laudamotion-Flugbetrieb von Lauda Europe übernommen werden. Zwischenzeitlich informiere Firmenchef David O’Brien die deutsche Belegschaft auch darüber, dass die Basis Stuttgart zum 30. September 2020 – und damit früher als ursprünglich angekündigt – geschlossen wird. Die eigentlich als “gerettet” angesehene Base in Düsseldorf wird am 24. Oktober 2020 aufgegeben. Die Stellen sollen

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VC will in den Tui-Aufsichtsrat einziehen

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit will sich mehr Einfluss im Aufsichtsrat der Tui AG sichern. Dazu werden eigene Kandidaten ins Rennen geschickt, die um die Arbeitnehmersitze im Kontrollgremium des Konzerns kandieren. „Die Vereinigung Cockpit hat eine klare Botschaft: Nur mit der Solidarität aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im TUI-Konzern können wir erfolgreich für den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen und für Perspektiven eintreten“, so Tanja Viehl, die Spitzenkandidatin auf der Gewerkschaftsliste. „Der Konzernvorstand muss Kunden, Aktionäre und Beschäftigte gleichermaßen im Fokus haben, um als Weltmarktführer in der Touristikbranche die Weichen für die Zeit nach der Covid-Krise auf Wachstumskurs zu stellen. Die Bundeskredite sind zugleich Verpflichtung für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Steuermittel dürfen nicht zur Finanzierung von Arbeitsplatzabbau herhalten müssen“.

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Wizzair kündigt Dortmund-Porto an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair bietet ab 13. Dezember 2020 eine Nonstopverbindung zwischen Dortmund und Porto an. Auf diesem deutschen Airport unterhält der Carrier seit einigen Wochen die erste Basis in der Bundesrepublik. „Wir sind begeistert, dass wir dem Dortmunder Flugplan eine weitere, lang erwartete Route hinzufügen dürfen“, sagt Andras Rado, Wizz Air Pressesprecher. „Wir liefern, was unsere Kunden an Wizz Air lieben – mehr lokale Jobs, eine weitere notwendige Verbindung für die Region und ultra-niedrige Preise. Das sind mehr Gründe als je zuvor, um Ja zu einem Flug ab Dortmund zu sagen!“ Wizzair fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover, Frankfurt, Bremen und Leipzig.

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Wien: Wizzair fährt das Angebot „heimlich“ zurück

Die Billigfluggesellschaft Wizzair war jene Airline, die als erste am Flughafen Wien-Schwechat ihr Angebot wieder ausgebaut hatte. Anfangs gab es aufgrund der damals noch teilweise bestehenden behördlichen Flugverbote durchaus auch Rückschläge. Das Sommergeschäft lief angesichts der Umstände gar nicht so schlecht. Doch nun muss Wizzair wieder zurückfahren. Ein Blick in das Reservierungssystem des ungarischen Carriers zeigt, dass man in sehr großem Umfang das Angebot ab Wien überarbeiten musste. Die Frequenzen wurden zum Teil erheblich ausgedünnt und klassische Sommerrouten gehen dieses Jahr schon früher in die Winterpause. Auch vielen der Corona-Pandemie einige Routen komplett zum Opfer oder aber werden aufgrund der geringen Nachfrage, kombiniert mit starkem Konkurrenzdruck eingestellt. Gerade Wizzair und Ryanair suchten in den Jahren 2019 und 2020 die direkte Konfrontation und “doppelten” viele Strecken. Wizzair wird sich beispielsweise von der Strecke Wien-Luqa mit 26. September 2020 zurückziehen. Diese war eigentlich eine der besten Routen ab Österreich, doch die niedrige Nachfrage und die Konkurrenz von Air Malta und Ryanair dürfen sich massiv nachteilig auf die Nachfrage ausgewirkt haben. Das ist aber kein Einzelfall. Es ist damit zu rechnen, dass Wizzair und auch viele andere Fluggesellschaften ihre Pläne für den Winter 2020/21 noch mehrfach überarbeiten und adaptieren werden.

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Eurowings-Chef-Bischof kritisiert 5-Euro-Tickets

Ryanair und andere Billigfluggesellschaften werfen derzeit im großen Umfang Flugscheine im einstelligen Eurobereich auf den Markt. Davon hält Eurowings-Chef Jens Bischof allerdings nicht. Er ist sogar der Ansicht, dass Ultra-Low-Cost “out” ist. Gegenüber der FVW kritisierte der Manager die momentane Preispolitik von Ryanair und anderen Billigairlines. Die Kunden hätten nun andere Präferenzen und der Run auf den günstigsten Flugschein wäre mittlerweile nicht mehr gefragt. Allerdings versucht sich auch Eurowings in Rabattaktionen. So bietet man anhand der Temperatur des Reiseziels Preisnachlässe an. Diese können durchaus erheblich ausfallen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der derzeit verhaltenen Nachfrage geschuldet sein könnte.

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