Jan Gruber

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Jan Gruber

Quarantäne: Air New Zealand muss Verkauf einschränken

Damit ausreichend Plätze in den Quarantänezentren zur Verfügung stehen, muss die nationale Fluggesellschaft Neuseelands nun temporär den Verkauf einstellen. Neuseeland beschränkt nun temporär den internationalen Flugverkehr und ordnete auch bei Air New Zealand einen kurzfristigen Buchungsstopp an. Hintergrund ist, dass die Regierung sicherstellen will, dass für sämtliche Bürger, die nach Neuseeland zurückkehren ausreichende Kapazitäten für Isolation und Quarantäne zur Verfügung stehen. Die Grenzen bleiben weiterhin geschlossen. Derzeit können nur Staatsbürger und Einwohner des Inselstaats einreisen. Die Regierung unternimmt mit durchaus harten Quarantänebestimmungen den Versuch, das Coronavirus an der Grenze zu stoppen. Hierfür wurden seit März 2020 insgesamt 28 Isolationszentren eingerichtet. Jeder, der in das Land einreist, muss ein solches durchlaufen. Allerdings dürfen Ausländer den Inselstaat derzeit nicht betreten, es sei denn es besteht ein Hauptwohnsitz in Neuseeland.

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Lauda-Finanzchef Andreas Fritthum ist weg

Bisher hatte es Lauda sehr wichtig jede Kleinigkeit öffentlich mitzuteilen, doch vom Ausscheiden des Finanz-Geschäftsführers erfuhr man nur über die Pflichtmitteilung im Amtsblatt der Wiener Zeitung. Bei der österreichischen Fluggesellschaft Lauda ist es zu einer Veränderung in der Geschäftsleitung gekommen, denn Andreas Fritthum, der bislang den Finanzbereich des Unternehmens verantwortete, ist ausgeschieden. Die Führungsspitze besteht nun aus David O’Brien und Andreas Gruber. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor. David O’Brien folgte im April 2020 auf Choorah Singh, der wieder zu Konzernschwester Ryanair DAC zurückgekehrt ist. Seit 6. Mai 2020 ist O’Brien im Firmenbuch als Geschäftsführer eingetragen. Es besteht eine gemeinsame Vertretungsbefugnis, denn in der Pflichtveröffentlichung ist festgehalten, dass Andreas Gruber und David O’Brien jeweils nur gemeinsam oder mit einem Gesamtprokuristen unterfertigen dürfen. Einen Gesamtprokuristen gibt es bei Lauda allerdings nicht.

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WDL fliegt wieder für Air France

Der deutschen Bedarfsfluggesellschaft WDL Aviation ist es Mitten der Corona-Krise gelungen einen Auftraggeber für Wetlease-Flüge zu finden. Der Carrier fliegt seit 3. Juli 2020 bis zu zweimal täglich für Air France auf der Strecke Straßburg-Amsterdam. Eigentümer Zeitfracht trieb vor einigen Monaten die Nutzung der Dachmarke German Airways für die Flugbetriebe Luftfahrtgesellschaft Walter und WDL voran. Mitte April 2020 musste LGW Insolvenz anmelden und befindet sich mittlerweile in Abwicklung. WDL Aviation konnte mit der D-ACJJ (Embraer 190) wieder abheben und blieb bislang vor einem ähnlichen Schicksal verschont, berichtet CH-Aviation.com. Der langfristige Auftrag für die schwedische Regionalfluggesellschaft BRA dürfte allerdings verloren sein, denn dieser Carrier musste bereits im März 2020 Insolvenz anmelden.

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Heringsdorf mit nur einer Linienverbindung

Usedom gilt als äußerst beliebter Urlaubsort in Deutschland und Polen. Allerdings ist das Flugangebot in dieser Saison äußerst mager. Der Flughafen Heringsdorf muss weiterhin auf zusätzliche Linienflüge warten, denn abgesehen einer wöchentlichen Lufthansa-Verbindung nach Frankfurt am Main wurden die angekündigten Angebote bislang nicht aufgenommen. So wurden laut Berichterstattung des NDR die für Stuttgart und Düsseldorf geplanten Flüge nicht durchgeführt. Einen konkreten Starttermin gibt es nicht. Airportchef Dirk Zabel erklärte gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk, dass es derzeit noch unklar ist, ob Eurowings in dieser Saison überhaupt nach Heringsdorf fliegen wird. Dies würde primär von der Buchungslage abhängen. Man befinde sich mit dem Carrier im Gespräch. Fix ist jedenfalls, dass die Verbindungen nach Dortmund und Zürich in der Sommersaison 2020 nicht angeboten werden. Swiss habe dem Flughafen Heringsdorf bereits abgesagt und konzentriere sich schon auf den Sommerflugplan 2021. Die Auslastung der Lufthansa-Flüge ab Frankfurt am Main wird als “stabil” beschrieben.

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Lufthansa vor großer Restrukturierung

Trotz milliardenschwerer Staatshilfe stehen bei der Lufthansa Group bis zu 22.000 Jobs akut auf der Kippe. Der Konzern will sich radikal neu strukturieren. Die Deutsche Lufthansa AG startet unter dem Projekttitel “ReNew” ein weiteres Sparprogramm, das den Konzern tiefgreifend verändern soll. Kernstück ist dabei der Umbau in eine Holdingstruktur. Man will die Ausgliederung der operativen Lufthansa in eine eigene Gesellschaft vorantreiben. Projektleiter ist das Vorstandsmitglied Detlef Kayser.  Bereits Anfang April 2020 kündigte der Konzern an, dass die Flotte um 100 Flugzeuge verkleinert wird und die Tochter Germanwings abgewickelt wird. Das nun vom Vorstand beschlossene Restrukturierungsprogramm hat das Ziel, dass die von der Bundesrepublik Deutschland gewährten und besicherten Darlehen zurückbezahlt werden können. Man sieht dabei auch in den nächsten Jahren eine zusätzliche Belastung in Form von Zinszahlungen und Tilgungen. Konkrete Maßnahmen sind die Verkleinerung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und die Anzahl der Mitglieder der Geschäftsleitungen der Töchter Lufthansa Cargo AG, LSG Group und Lufthansa Aviation Group. Jeweils wird eine Führungsperson eingespart. Im Rahmen des Sparprogramms sollen konzernweit 20 Prozent der Frührungskräfte abgebaut werden. Die Verwaltung von Lufthansa soll um 1.000 Stellen verkleinert werden. Im Bereich der Konzernflotte soll es zu weiteren Veränderungen kommen. So soll die Anzahl der einzelnen Maschinentypen reduziert werden. Die Aktivitäten der Flugbetriebe sollen gebündelt werden, was auch das touristische Angebot einschließt. Beispielsweise wurde zwischenzeitlich bereits die Schließung von SunExpress Deutschland, an der man rund 50 Prozent hält, verkündet. Bis 2023 sollen konzernweit maximal 80 neue Flugzeuge abgenommen werden. Ursprünglich war mindestens die doppelte Anzahl geplant.

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EU-Kommission genehmigt AUA-Staatshilfe

Die Wettbewerbshüter in Brüssel haben keine Einwände gegen die Staatshilfe für die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines. Allerdings steht noch eine Zustimmung in Deutschland aus. Am Montagabend erteilte die EU-Kommission grünes Licht für das Rettungspaket, das für die Fluggesellschaft Austrian Airlines geschnürt wurde. Dieses ist nach Angaben des Carriers insgesamt 600 Millionen Euro schwer, wobei davon 150 Millionen Euro in Form eines direkten Zuschusses der Republik Österreich fließen werden. Damit sind die meisten Voraussetzungen für die Umsetzung des Hilfspaketes der Austrian Airlines geschaffen, lediglich die Zustimmung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der deutschen Bundesregierung ist noch ausständig. „Hinter uns liegen die herausforderndsten Monate in der Geschichte unserer Austrian Airlines. Mit dem grünen Licht der EU Kommission können wir nun zuversichtlich in die Zukunft blicken und auch der österreichischen Wirtschaft wieder vollen Schub geben. Dafür sind wir sehr dankbar,“ kommentiert Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech die Entscheidung.

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Magnus Brunner lädt zum Runden Tisch ein

Der innerhalb der österreichischen Bundesregierung für Luftfahrtagenden zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) beruft am Donnerstag einen Runden Tisch ein. Diskutiert werden Empfehlungen zum Schutz der Gesundheit der Passagiere und des Personals angesichts der Corona-Pandemie. Eingeladen sind Vertreter aller österreichischen Fluggesellschaften, der Business Aviation, der Flughäfen und Experten der Gesundheitsbehörde und der Bundesministerien. Laut Ankündigung sollen Empfehlungen diskutiert und evaluiert werden. Ziel des Runden Tisches ist, dass die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von COVID-19-Ansteckungen effizient und sicher umgesetzt werden können. Der Termin findet in den Räumlichkeiten des Mobilitätsministeriums statt.

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Austrian Airlines will nun Schulden bei Kunden begleichen

Nachdem es für die Staatshilfe grünes Licht aus Brüssel gab, denkt man bei Austrian Airlines darüber nach die Schulden bei Kunden und Reisebüros schneller zu begleichen. Das Unternehmen steht aufgrund der Hinhaltetaktik seit mehreren Wochen in der Kritik. Austrian Airlines steht seit mehreren Monaten in Sachen Rückerstattung von Flugscheinen, die aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen temporären Einstellung des Flugbetriebs nicht angetreten werden konnten. Selbst in die Politik schaffte es das Verhalten des Unternehmens, denn auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger forderte Austrian Airlines wiederholt auf ihren Verpflichtungen nachzukommen. Nachdem nun die Staatshilfe durch die EU-Kommission bewilligt wurde, wendet sich die Lufthansa-Tochter in einer Medienmitteilung an die Öffentlichkeit und verspricht eine “beschleunigte Auszahlung von Ticket-Rückerstattungen”. Eigentlich hätte der Carrier die Zahlungen innerhalb von sieben Tagen zu leisten gehabt, doch nahm es damit die gesamte Branche nicht sonderlich genau. „Die weltweite Corona Pandemie hat die Luftfahrt vor nie da gewesene Herausforderungen gestellt. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Service Centern arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anfragen und Anträge abzuarbeiten. Derzeit wird wöchentlich die Auszahlung von Rückerstattungen in Millionenhöhe in Auftrag gegeben, das entspricht mehreren tausend Tickets. Zum jetzigen Zeitpunkt konnten so bereits 40 Prozent aller Anträge bearbeitet werden“, erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. “Wir sind uns bewusst, dass die aktuelle Situation für unser Fluggäste nicht zufriedenstellend ist. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Jeder Passagier, der eine Rückerstattung beantragt hat, bekommt sein Geld zurück“. Der Umstand, dass Austrian Airlines auch bei Vertriebspartnern wie Reisebüros tief in der Kreide steht, sorgte ebenfalls für

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Flughafen Wien öffnet Lounge für AUA-Passagiere

Die AUA-Lounges am Flughafen Wien bleiben weiterhin geschlossen, doch können Business- und Status-Passagiere der Lufthansa Group am 8. Juli 2020 die einzige geöffnete Lounge des Airports nutzen. Reisende, die über ein Business-Class-Ticket oder eine Statuskarte von Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss oder Brussels Airlines verfügen, können ab 8. Juli 2020 die Sky Lounge der Flughafen Wien AG nutzen. Die von der AUA selbst betriebenen exklusiven Wartezonen bleiben auch weiterhin geschlossen, bestätigte eine Sprecherin. Die Sky Lounge befindet sich im Terminal 3 rechts neben dem Eingang zur Austrian-Airlines-Lounge und ist derzeit die einzige, die am Wiener Flughafen geöffnet ist. Das Angebot wird insbesondere von Geschäftsreisenden, die über eine Zutrittsberechtigung – beispielsweise durch spezielle Kreditkarte, eine Mitgliedschaft in einem Lounge-Club oder ein Businessclass-Ticket einer Airline, die mit dem Flughafen Wien ein entsprechendes Abkommen zur Nutzung geschlossen hat – durchaus sehr rege genutzt, wie ein Lokalaugenschein am vergangenen Freitag zeigte. Die Sky Lounge kann auch unabhängig von der Airline gegen Bezahlung einer Eintrittsgebühr genutzt werden. Diese kann wahlweise über die Homepage der Flughafen Wien AG oder aber auch spontan vor Ort entrichtet werden. Eine Sprecherin erklärte nun: “Zwar bleiben die Austrian Lounges am Flughafen Wien aufgrund der Einschränkungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus und dem nach wie vor reduzierten Reiseaufkommen aktuell weiter geschlossen. Ab 8. Juli 2020 haben unsere Business Class Gäste und Vielflieger auf Flügen mit Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss und Brussels Airlines allerdings Zutritt zur Sky Lounge Schengen im Terminal 3 (F-Gates).”

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Kuwait Airways kommt wieder nach Wien

Ab 2. Juni 2020 bis vorerst 27. September 2020 will der Golfcarrier zweimal pro Woche zwischen Kuwait-City und Wien fliegen. Golfcarrier Kuwait Airways wird nach aktuellem Planungsstand auch heuer eine Nonstop-Verbindung zwischen Kuwait-City in Wien anbieten. Ab 2. August 2020 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen den beiden Städten durchgeführt werden. Diese werden bis 27. September 2020 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 vorgesehen. Die Fluggesellschaft ist einer der kleineren Golfcarrier und befördert rund 4,5 Millionen Passagiere pro Jahr. Die Homebase ist der Flughafen Kuwait-City. Die Flotte besteht derzeit aus 13 Airbus A320, fünf Airbus A330 und zehn Boeing 777. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 4,6 Jahre. Der Carrier steht immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik, denn aufgrund der Gesetze des Staates Kuwait können israelische Staatsbürger nicht befördert werden. Die Regierung untersagt sämtlichen Verkehrsunternehmen die Beförderung von Staatangehörigen, zu deren Ländern keine diplomatischen Beziehungen unterhalten werden.

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