Jan Gruber

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Jan Gruber

Graz erwacht aus dem Corona-Tiefschlaf

Auch am Flughafen Graz werden nach und nach wieder mehr Flugziele angeboten. Den Auftakt machte Austrian Airlines mit der Wiederaufnahme der Wien-Verbindung, die jedoch derzeit in deutlich reduziertem Umfang angeboten wird. Lufthansa folgte am 1. Juli 2020 mit Frankfurt am Main, ebenfalls mit weniger Frequenzen als in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Der Reiseveranstalter Gruber Reisen bietet seit 27. Juni 2020 eine Verbindung nach Brac an. Diese wird im Dreieck mit Linz durchgeführt. Derzeit kommen Maschinen des Typs DHC Dash 8-400 zum Einsatz, jedoch soll ab August 2020 ein Airbus A319 fliegen. Hintergrund soll die gute Buchungslage sein. Ab 10. Juli 2020 wird Corondon Europe in Zusammenarbeit mit verschiedenen Reiseveranstaltern die Destination Heraklion aufnehmen. Am 13. Juli 2020 wird Rhodos folgen. Diese Flüge sind sowohl direkt bei Corendon als auch über Tour Operator buchbar. Springer Reisen lässt ab 11. Juli 2020 die Ziele Skiathos und Santorin bedienen. Ab der zuletzt genannten Insel werden auch Transfers nach Paros, Antiparos, Amorgos und Naxos angeboten.

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Eurowings Europe ist zurück in Salzburg

Am Mittwoch überstellte die Fluggesellschaft Eurowings Europe einen Airbus A319 von der Homebase Wien nach Salzburg. Die OE-LYZ führte anschließend einen Flug nach Palma de Mallorca und zurück durch. Der Mittelstreckenjet ist nun in der Mozartstadt stationiert. Nach Angaben des Salzburger Flughafens war Eurowings die erste Airline, die nach der Corona-Pause wieder zurückkehrte. Seit Anfang Mai 2020 werden drei wöchentliche Flüge nach Düsseldorf angeboten. Lufthansa nahm die Frankfurt-Strecke zwischenzeitlich ebenfalls wieder auf. Am 2. August 2020 will Eurowings die Anbindung an Berlin-Tegel wiederbeleben. In Kooperation mit dem Reiseveranstalter Tui wird Eurowings Europe nun einige Sommerziele anbieten. Dabei handelt es sich unter anderem um Karpathos, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Olbia und Palma de Mallorca. Im Auftrag von Rhomberg Reisen wird der Carrier nach Calvi fliegen. Neu ist, dass Pauschal-Gäste der beiden Tour Operator während ihrem Urlaub am Flughafen Salzburg kostenfrei parken können. Folgende Airlines haben ihr Angebot ab Salzburg bereits aufgenommen: Eurowings (Düsseldorf, Hamburg, Palma de Mallorca) Lufthansa (Frankfurt) Wizz Air (Tuzla, Belgard, Skopje, Bukarest, Larnaca) Luxair (Luxemburg) Air Serbia (Nis) Ryanair (Palma de Mallorca) Turkish Airlines (Istanbul, Ordu-Giresun) Nachstehende Ziele sind zur Aufnahme angekündigt: Varna (27. Juli) Berlin Tegel (2. August) Calvi (2. August) Karpathos (4. August) Korfu (12. Juli) Kos (15. Juli) Kreta (13. Juli) Rhodos (11. Juli) London Stansted (17. Juli) London Heathrow (1. August) Olbia (29. August) St. Petersburg (18. August) Kiew (18. Juli) Larnaca (12. Juli)

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Korean Air verkauft Catering und Duty-Free

Die Fluggesellschaft Korean Air teilte am Dienstag mit, dass die Geschäftsbereiche Duty Free und Inflight Catering verkauft werden. Dazu wurde dem Private-Equity-Fonds “Hahn & Company” ein exklusives Verhandlungsrecht eingeräumt. Nach der Vorstandssitzung unterzeichnete Korean Air mit Hahn & Company ein Memorandum of Understanding (MOU), um die Verhandlungen fortzusetzen und später Einzelheiten zu weiteren Schritten wie der Due Diligence zu erörtern. Um die anhaltende Krise zu überwinden, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, verkauft Korean Air derzeit zudem Areal in der Innenstadt von Seoul sowie ihre Anteile an der Wangsan Leisure Development Co. Ltd. Darüber hinaus erhöht die Fluggesellschaft ihr Kapital durch die Ausgabe neuer Aktien bis Ende Juli 2020.

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Lion-Air-Absturz: Boeing schließt Vergleich

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing erzielte mit zahlreichen Hinterblieben des Absturzes der Lion-Air-737-Max einen Vergleich. Der Jet stürzte im Oktober 2018 kurz nach dem Start ab. Nach Angaben des Herstellers habe man sich mit über 90 Prozent der Angehörigen der Opfer verglichen. Am 29. Oktober 2018 kamen 189 Personen beim Absturz einer Boeing 737-Max ums Leben. Zunächst versuchte der Konzern dem Betreiber Lion Air die Schuld in die Schuhe zu schieben, jedoch zeigten sich sehr bald massive Konstruktions- und Softwareprobleme, die zu einem weltweiten Flugverbot, das noch bis heute andauert, geführt haben.

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München fährt Terminal 1 hoch

Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München nahm am Mittwoch aufgrund steigender Fluggastzahlen die Module C, D und E des Terminals 1 wieder für die Passagierabfertigung in Betrieb. Zuvor wurden unter anderem 6.000 Bodenmarkierungen angebracht. Mit der heutigen Wiedereröffnung sind die meisten der bisher in Terminal 1 angesiedelten Fluggesellschaften wieder in ihr angestammtes Abfertigungsgebäude zurückgekehrt. Lediglich die Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Das Check-in für alle Flüge dieser Fluggesellschaften findet weiterhin im Zentralbereich Z statt.

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Österreich führt Quarantäne für Rumänien und Bulgarien ein

Wer in Österreich aus Bulgarien oder Rumänien kommend einreisen will, muss nun wieder in Quarantäne oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Österreich dehnt die Reisewarnung der höchsten Stufe nun auch auf die Balkan-Ländern Bulgarien und Rumänien aus. Dies könnte insbesondere in Varna und Burgas auch fatale Auswirkungen auf den Tourismus haben, denn Heimkehrer müssen in Österreich nun einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Außenminister Alexander Schallenberg und Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärten, dass die Reaktion aufgrund der zuletzt stark steigenden Fallzahlen dringend notwendig wäre. Welche Auswirkungen dies auf die Flugangebote von Ryanair/Lauda, Wizzair, Austrian Airlines und anderer Carrier haben wird, ist noch unklar. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der eine oder andere Urlaub aufgrund der Reisewarnung und der damit verbundenen Quarantäne bei der Rückkehr nach Österreich abgesagt werden könnte. Insbesondere Gastarbeiter, die in ihrer Heimat waren, will man stärker kontrollieren. Sowohl auf dem Land- als auch auf dem Luftweg sollen die Kontrollen von Balkan-Rückkehrern massiv verstärkt werden. In diesem Zusammenhang verwies Schallenberg auch darauf, dass das Brechen der Quarantäne mit saftigen Strafen verbunden ist und so eine Testung positiv sein sollte auch eine Straftat vorliegt. In Rumänien hingegen kippte ein Gericht die Isolation. Es gibt nach Ansicht der Richter kein gültiges Gesetz, auf das sich die Anordnung stützt. Die Regierung will nun nachbessern, jedoch leistet die Opposition erheblichen Widerstand. Auch dies könnte durchaus zur Entscheidung Österreichs beigetragen haben.

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Wirtschaftsbund: AUA soll endlich zurückzahlen

Der Carrier behauptet, dass 70 Prozent der Schulden gegenüber Reisebüros bereits beglichen wurden. Daran zweifelt jedoch der Tiroler Wirtschaftsbund-Obmann Franz Hörl und verweist auf eine eigene Rundrufaktion. Der Tiroler Wirtschaftsbund wiederholt in einer Medienaussendung die Forderung an Austrian Airlines, dass diese die Schulden bei Reisebüros unverzüglich begleichen soll. Ankündigungen müssen auch Taten folgen, so Obmann Franz Hörl. Eine Rundrufaktion habe ergeben, dass die Situation bei den Reisebüros unverändert ist. Es ist auch dem Vorgehen von Staatssekretär Magnus Brunner und unseren beharrlichen Forderungen geschuldet, dass es nun offensichtlich doch Bewegung in dieser für die Wirtschaft belastenden Angelegenheit gibt“, so Hörl. Austrian Airlines behauptet, dass man etwa 70 Prozent der Reisebürobuchungen bereits refundiert habe. Der Tiroler Wirtschaftsbundobmann zweifelt dies allerdings an:  „Die Rückmeldung aus der Branche zeigt jedoch ein völlig anderes Bild. Es gibt noch eine Vielzahl an Reisebüros, die seit März noch keinen einzigen Cent erhalten haben. Besonders für die Branche der Reisebüros ist dies in der derzeitigen Situation förderlich, für manche sogar existenzsichernd. Die Erstattung bereits überwiesener Anzahlungen verringert den finanziellen Druck. Es geht hier um berechtigte Rückzahlungen! Jetzt muss die Austrian bei der Abarbeitung wirklich aufs Tempo drücken.”

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Internationales Comeback in Rostock

Auch in Rostock-Laage kam der internationale Flugverkehr aufgrund der Corona-Pandemie vollständig zum Erliegen. Am Dienstag konnte jedoch das Comeback gefeiert werden, denn der Ferienflieger Corendon Europe nahm eine Nonstop-Verbindung nach Heraklion auf. Nach Angaben des Airports befanden sich an Bord der Boeing 737-800 96 Passagiere. Rostock-Laage wurde bereits im Vorjahr von verschiedenen Streckeneinstellungen, aber auch der Pleite von BMI Regional hart getroffen. Weggefallen sind nun auch die Mallorca-Strecke, bedient von Lauda, und Wien, bedient von Level Europe.

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Etihad schickt Wien in die Warteschleife

Der Golfcarrier wird Mitte Juli 2020 nach Frankfurt, Düsseldorf, München und Zürich zurückkehren, doch die Neuaufnahme der Destination Wien muss länger warten. Eigentlich wollte Etihad Airways schon seit 22. Mai 2020 mit Boeing 787-9 mehrmals wöchentlich zwischen Wien-Schwechat und Abu Dhabi fliegen. Doch aufgrund der harten Einreisebestimmungen in Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten verschob man den Start zunächst in den Juni 2020 und dann in den Juli 2020. Nun wurde ein neuer Starttermin bekanntgegeben: 25. Oktober 2020. Der Golfcarrier plant derzeit die Nonstop-Route zwischen den beiden Städten erst mit Beginn der Winterflugplanperiode 2020/21 aufzunehmen. Diese Verschiebung kommt wenig überraschend, denn die Strecke gilt in der Branche als durchaus risikoreich, denn vormals konnte Niki trotz Etihad-Codeshare nur äußerst bescheidene Buchungszahlen zwischen Wien und Abu Dhabi v.v. erzielen. Letztlich war die mangelnde Nachfrage ausschlaggebend für die Aufgabe der Route. Etihad will mit eigenem Fluggerät nun erfolgreicher sein, doch aufgrund der Corona-Pandemie musste der Erstflug mehrfach verschoben werden. In Deutschland hingegen werden die Flugzeuge des Staatscarriers des Emirats Abu Dhabi schon bald wieder zu sehen sein. Mitte Juli 2020 sollen die Verbindungen nach Frankfurt, Düsseldorf und München wieder aufgenommen werden. Auch die Schweiz wird Etihad Airways dann wieder ansteuern. Laut Mitteilung der Fluggesellschaft sollen zunächst die Zürich-Flüge bedient werden.

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Trump macht Lufthansa schwer zu schaffen

Die einst profitablen Strecken zwischen Europa und den Vereinigten Staaten sind momentan unrentabel, da diese von den meisten potentiellen Passagieren gar nicht genutzt werden können. Eine Aussicht auf Normalität gibt es nicht und ein Börsenmagazin sieht in Donald Trump den Schuldigen. Die in den Vereinigten Staaten äußerst kritische Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus könnte sich für Netzwerkcarrier wie Lufthansa äußerst nachteilig erweisen. Nach Ansicht des Fachmagazins “Der Aktionär” leiden insbesondere Airlines, die auf das Hub-and-Spoke-Konzept setzen, besonders darunter, dass die einst hochprofitablen Transatlantikverkehre nicht oder nur äußerst eingeschränkt betrieben werden können. Die Zeitung schreibt, dass der MDAX-Konzern Lufthansa vor dem Ausbruch der Pandemie zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika die höchsten Gewinnmargen erzielen konnte. Unter Berufung auf Kranich-Chef Carsten Spohr berichtet “Der Aktionär”, dass die Nachfrage auf den Langstrecken “eher enttäuschend ausgefallen” ist. Innerhalb von Europa sollen Neubuchungen und Auslastung allerdings über den ursprünglichen Erwartungen, die vorsichtig niedrig angesetzt wurden, liegen. Laut Spohr ist normalerweise die Hälfte der Langstreckenflugzeuge für Transatlantikflüge in die USA eingeplant. Er hofft nun darauf, dass sich der Verkehr ab September 2020 wieder normalisieren wird. Das Fachmagazin “Der Aktionär” ist in diesem Zusammenhang allerdings ganz anderer Ansicht und verweist darauf, dass das Verhalten und die Entscheidungen von U.S.-Präsident Donald Trump derzeit unberechenbar sind und es seiner Regierung bislang nicht gelungen ist die Pandemie auch nur ansatzweise eindämmen zu können. Weiterhin gibt es in den Vereinigten Staaten so viele Neuinfektionen wie in keinem anderen Land der Welt. Dazu kommt, dass Trump weiterhin

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