Jan Gruber

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Jan Gruber

MS Kaiserin Elisabeth: Der langsamste, aber schmackhafteste Weg zwischen Wien und Bratislava

Während der warmen Jahreszeit bietet die österreichische Reederei DDSG Blue Danube jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Samstag Tagesfahrten nach Bratislava an. Diese werden im Regelfall mit der MS Kaiserin Elisabeth durchgeführt. An Bord werden unter anderem inkludiertes Frühstück, ein kleines Mittagessen, Apfel- und Topfenstrudel am Nachmittag sowie ein All-You-Can-Eat-Abendbuffet angeboten. Man muss aber auch eine ordentliche Portion Zeit mitbringen. Wer an die Strecke Wien-Bratislava vice versa auf dem Wasserweg denkt, dem fällt zumeist der ebenfalls von der DDSG betriebene Twin City Liner ein. Dabei handelt es sich um die schnellste Verbindung, die momentan auf der Donau angeboten wird. Das liegt nicht nur daran, dass die Katamarane besonders flott unterwegs sind, sondern auch simpel daran, dass der TCL in Wien den Donaukanal nutzt und daher die Schleuse Freudenau umfährt. Das spart kräftig Zeit, mindert aber das Erlebnis um die Schleusung, bei der es so einiges zu sehen gibt. Gemütliche Fahrt mit vergleichsweise jungem Schiff Die MS Kaiserin Elisabeth legt für die Fahrten in die Hauptstadt der Slowakei, die an den Verkehrstagen Freitag und Samstag unter dem Titel „Kulinarischer Ausflug Bratislava“ angeboten werden, die Anlegestelle in der Donaumarina Wien. Diese ist beispielsweise mittels der U-Bahn-Linie U2 rasch erreichbar. In Bratislava legt das Schiff nahe dem Euroeva-Shopping-Center an, so dass dieses, die Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und auch das Nivy-Shopping-Center samt Busbahnhof mit nur wenigen Schritten zu Fuß erreichbar sind. Die DDSG verkauft Fahrkarten auf dieser Route auch Oneway. In der gerade frisch abgelaufenen Sommersaison 2025 wurden hierfür 65 Euro pro Erwachsener

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Luftfracht: IATA meldet im September 2025 moderates Wachstum — Asien und Afrika vorne

Die International Air Transport Association (IATA) hat für September 2025 ein moderates Wachstum der globalen Luftfrachtnachfrage gemeldet: Die Gesamtnachfrage (CTK) stieg gegenüber September 2024 um 2,9 Prozent, die verfügbare Kapazität (ACTK) um 3,0 Prozent. Damit setzte sich die Serie positiver Monatszahlen fort; IATA spricht vom siebten Monat in Folge mit Jahreswachstum. Die regionale Dynamik war dabei deutlich unterschiedlich: Airlines aus der Region Asien-Pazifik verzeichneten ein Nachfragemehr von 6,8 Prozent, afrikanische Carrier lagen mit einem Plus von 14,7 Prozent sogar an der Spitze aller Regionen. Nordamerikanische Fluggesellschaften hingegen meldeten einen Rückgang der Nachfrage um 1,2 Prozent. Parallel dazu wuchs die Kapazität in vielen Regionen — etwa in Europa und im Nahen Osten — stärker als die Nachfrage, was teils zu sinkenden Auslastungsquoten führte. IATA macht für die Verschiebungen in den Handelsströmen mehrere Treiber verantwortlich: Änderungen in der US-Zollpolitik (einschließlich des Wegfalls von Bagatellgrenzen) haben zu einer Abnahme der Verkehre Asien–Nordamerika geführt, während innerhalb Asiens sowie auf den Verbindungen Europa–Asien, Afrika–Asien und Naher Osten–Asien deutliche Zuwächse zu beobachten sind. Europa–Asien weist weiterhin zweistelliges Wachstum auf; Asien–Nordamerika verzeichnete hingegen den fünften Rückgang in Folge. Neben Handelsverlagerungen nennt IATA operative Einflussfaktoren: Die weltweite Warenhandelsaktivität war im August leicht im Plus, der globale Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe verbesserte sich im September auf 51,3, neue Exportaufträge blieben jedoch mit 49,6 unter der Expansionsschwelle. Zudem stiegen die Kerosinpreise im September um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr — trotz insgesamt niedrigerer Rohölpreise — was auf einen angespannten Dieselmarkt und veränderte Raffineriemargen zurückgeführt wird. Diese Faktoren wirken

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„Suppe mit Sinn“ startet in 18. Saison: Gastronomie und Prominente gegen Ernährungsarmut

Die Tafel Österreich startet ihre Winterspendenaktion „Suppe mit Sinn“ bereits in die 18. Saison. Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2025 unterstützen rund 150 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich Menschen in Not. Prominente Unterstützung erhält die Initiative von der Schauspielerin und Autorin Konstanze Breitebner sowie dem Schauspieler Thomas Mraz, die sich beide aktiv für die Aktion einsetzen. Das bewährte Konzept sieht vor, dass die teilnehmenden Lokale eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Aktion widmen. Pro verkaufter Portion wird ein Euro an Die Tafel Österreich gespendet. Dieser Spendenbetrag hat einen hohen Hebel: Nach Angaben der Tafel Österreich ermöglicht ein gespendeter Euro wiederum eine warme Mahlzeit für bis zu zehn armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen. Die Gäste können somit mit dem Konsum einer Suppe einen konkreten Beitrag gegen Ernährungsarmut leisten. Kooperationspartner in den Bundesländern sind unter anderem die Pannonische und die Flachgauer Tafel. Die Notwendigkeit dieser Aktion wird durch die aktuelle soziale Lage in Österreich unterstrichen. Laut Tafel Österreich sind 420.000 Menschen im Land von schwerer Ernährungsarmut betroffen. Eine Befragung der Volkshilfe im Jahr 2025 zeigte zudem, dass 75 Prozent der armutsbetroffenen Personen Angst haben, am Monatsende nicht genug zu essen zu haben. Die Teuerung bei Lebenshaltungskosten für Ernährung, Heizen und Wohnen setzt Menschen in Not zusätzlich massiv unter Druck. Die Tafel Österreich konnte allein im Jahr 2024 über 1.578 Tonnen gerettete Lebensmittel an mehr als 75.000 Menschen weitergeben und leistet damit einen essenziellen Beitrag zur Grundversorgung. Der Erfolg der „Suppe mit Sinn“ ist beachtlich: Allein im Jahr 2024 konnten

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Flughafen Stuttgart beginnt mit Umbau der Sicherheitskontrollen in Terminal 3

Der Flughafen Stuttgart (STR) startet am Montag, dem 3. November 2025, direkt nach dem Ende der baden-württembergischen Herbstferien, mit dem Umbau der Passagierkontrollen in Terminal 3. Die Baumaßnahmen dienen der Erweiterung der Kontrollspuren und der Vorbereitung auf den zukünftigen Einsatz modernster Computer-Tomographie (CT)-Kontrollgeräte. Die Flughafengesellschaft investiert für das Projekt einen Betrag von über fünf Millionen Euro. Während der Umbauphase, die voraussichtlich bis Ende März 2026 andauern wird, bleiben die Sicherheitskontrollstellen in Terminal 3 vollständig geschlossen. Fluggäste sind in dieser Zeit darauf angewiesen, die Passagierkontrollen in den Terminals 1 und 2 zu nutzen. Diese Konzentration der Kontrollprozesse auf die beiden verbleibenden Terminals wird in der Bauzeit die Abläufe am Flughafen Stuttgart bestimmen. Die Investition zielt auf eine zukunftssichere Infrastruktur ab, um den steigenden Passagierzahlen und den erhöhten Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Wiedereröffnung der Kontrollstellen in Terminal 3 ist für den Beginn des Sommerflugplans 2026 geplant. Die Kontrollspuren werden dann baulich für die Integration der neuen CT-Technologie vorbereitet sein. Diese Technologie, die bereits an anderen großen deutschen Flughäfen getestet wird, gilt als der zukünftige Standard. Sie ermöglicht es den Passagieren, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Handgepäck zu belassen, was die Kontrollprozesse schneller und komfortabler macht. Übergangsweise wird nach der Wiedereröffnung in Terminal 3 zunächst die bewährte Röntgentechnik genutzt, bevor sukzessive auf die neuen CT-Geräte umgestellt wird.

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Oceania Cruises bietet Weltreise 2027 in 17 Einzelsegmenten an

Die Kreuzfahrtgesellschaft Oceania Cruises ermöglicht Gästen, die 244-tägige Weltreise ihres Schiffes Oceania Vista im Jahr 2027 flexibel zu erleben. Die epische Reise, die am 6. Jänner 2027 in Miami beginnt und insgesamt 125 Häfen in 53 Ländern anläuft, wurde in 17 einzelne Segmente von neun bis 20 Tagen unterteilt. Diese Unterteilung folgt dem Reederei-Motto „Your World. Your Way“ und bietet Reisenden die Möglichkeit, die Welt nach ihrem eigenen Tempo und ihren persönlichen Präferenzen zu entdecken. Die Route der Weltreise führt von den USA über die pazifischen Inseln, darunter die smaragdgrünen Gipfel Französisch-Polynesiens, weiter zu den pulsierenden Metropolen Asiens und schließlich zu den begehrtesten Häfen Europas. Zu den Höhepunkten der Teilstrecken zählen etwa „Idyllic Pacific Wonders“ von Los Angeles nach Papeete oder „Arabian & Aegean Gems“ von Doha nach Athen. Jason Montague, Chief Luxury Officer von Oceania Cruises, erklärte, dass man die Wunder der Welt noch zugänglicher machen wolle, um den unterschiedlichen Lebensstilen der Gäste gerecht zu werden, da nicht jeder die Zeit für die gesamte, über acht Monate dauernde Reise habe. Die Oceania Vista dient während der gesamten Reise als luxuriöse Basis. Das Schiff bietet geräumige Unterkünfte mit Veranda, aufmerksamen Service und exquisite kulinarische Erlebnisse. Im Preis inbegriffen sind vier Spezialitätenrestaurants: das italienische Toscana, das panasiatische Red Ginger, das französische Bistro Jacques und das Steakhaus Polo Grill. Ergänzt wird das Bordangebot durch bereichernde Aktivitäten wie Kochkurse im Culinary Center, Kunstworkshops und Gastvorträge. Ruhige Rückzugsorte wie die Bibliothek und das Aquamar Spa + Vitality Center runden das luxuriöse Reiseerlebnis auf See

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Flughafen Weeze verzeichnet starkes Wachstum im Winterflugplan

Der Flughafen Weeze am Niederrhein startet mit einer deutlichen Steigerung in die Wintersaison 2025/2026. Nach Angaben des Airports wird mit rund 4.300 Flügen gerechnet, was einem Wachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Parallel dazu erwartet der Flughafen die Abfertigung von etwa 354.000 Passagieren, ebenfalls ein Plus von 25 Prozent gegenüber der vorherigen Wintersaison. Die Zahlen unterstreichen die wieder wachsende Bedeutung des Flughafens als Verkehrsdrehscheibe im Grenzgebiet zu den Niederlanden. Die Steigerung der Frequenzen und Passagierzahlen basiert auf einem erweiterten Flugangebot. Im Winterflugplan, der bis zum 28. März 2026 gültig ist, stehen den Reisenden insgesamt 28 regelmäßige Flugziele zur Auswahl. Das Angebot wird ergänzt durch Charterverbindungen, beispielsweise in das finnische Rovaniemi. Traditionell führen Sonnen- und Städtedestinationen die Liste der beliebtesten Ziele an. Die beliebtesten Destinationen im Winter 2025/2026 sind europäische und nordafrikanische Ziele. Angeführt wird die Liste der meistfrequentierten Routen von Málaga mit 164 Abflügen, gefolgt von Alicante mit 150 und Thessaloniki mit 136 Abflügen. Darüber hinaus wurden Flüge zu beliebten Zielen auf den Kanarischen Inseln, wie Teneriffa Süd und Fuerteventura, sowie nach Marokko und in osteuropäische Metropolen in den Flugplan aufgenommen. Die Zahlen signalisieren eine anhaltend große Reiselust der Passagiere, insbesondere nach den vorangegangenen Jahren mit Einschränkungen im Flugverkehr. Das Wachstum im Winter übertrifft sogar in einigen Bereichen das Vor-Corona-Niveau.

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FPÖ wettert gegen „Abzocksteuer“ und Ryanair bezichtigt Hanke der Lüge

Der Billigflieger Ryanair und Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) liefern sich in der Öffentlichkeit einen kontroversen Schlagabtausch rund um die umstrittene Flugticketabgabe. Während der Lowcoster diese komplett abgeschafft sehen will, denkt das Regierungsmitglied gar nicht daran, denn das Bundesbudget wäre ohnehin angespannt. Gar der Lüge wird das Regierungsmitglied bezichtigt. Unerwartete verbale Schützenhilfe bekommt Ryanair ausgerechnet von der FPÖ. Die österreichische Flugticketabgabe ist vom Prinzip her mit der deutschen Luftverkehrsabgabe vergleichbar. Geschaffen wurde diese mit dem gleichen Hintergedanken: Der Staat will an der Reiselust der Passagiere möglichst viel mitverdienen. Von Anfang an sind diese Steuern massiv umstritten. In Österreich wurde diese zunächst gesenkt, jedoch tat man es der deutschen Bundesregierung mitten in der Corona-Pandemie gleich, denn es wurde kräftig erhöht. Sehr zum Ärgernis der Luftfahrtbranche. Die mittlerweile aus dem Amt ausgeschiedene „Klimaschutzministerin“ Leonore Gewessler (Grüne) argumentierte die Erhöhung gar damit, dass diese zum Klimaschutz beitragen würde und wollte gar gesetzlich verankerte Mindestpreise für Flugscheine einführen. Letzteres ist jedoch sang- und klanglos vom Tisch. Offiziellen Angaben nach nimmt die Republik Österreich aus der Flugticketsteuer etwa 160 Millionen Euro pro Jahr ein. Eine Summe, die zunächst nach viel Geld klingt, jedoch in der Luftfahrt eher „Peanuts“ sind und im Angesicht dessen wie viele Milliarden Euro die vormalige Bundesregierung in Sachen fragwürdiger Förderungen in den Sand gesetzt hat, nicht sonderlich viel. Abgabenschuldner ist übrigens nicht der Passagier selbst, sondern die Fluggesellschaft, die das Ticket ausstellt. Abgabenschuldner ist die Airline – nicht der Passagier Das bedeutet konkret: Die Airlines können die Steuer an ihre Fluggäste

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Strategischer Rückzug: Condor gibt Türkei-Markt nach intensivem Wettbewerb und Kapazitätsengpässen auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor stellt in diesen Tagen alle verbliebenen Flüge in die Türkei ein und vollzieht damit einen vollständigen Rückzug aus einem Markt, in dem sie einst touristischer Marktführer war. Die letzten Verbindungen ab Deutschland nach Antalya, dem zuletzt einzig verbliebenen türkischen Ziel, finden Anfang November statt. Dieser Schritt ist das Ende einer Ära und eine direkte Reaktion auf den massiven Wandel im Luftverkehrsmarkt zwischen Deutschland und der Türkei, der von einem aggressiven Wachstum türkischer und deutsch-türkischer Billig- und Ferienfluggesellschaften dominiert wird. Condor hatte bereits im August angekündigt, auch im Sommerflugplan 2026 keine Türkei-Flüge mehr anzubieten. Das Unternehmen begründet diesen Rückzug mit dem Gebot der Wirtschaftlichkeit. „Die Flugplanung und Netzwerkgestaltung von Fluggesellschaften richten sich grundsätzlich nach dem Gebot der Wirtschaftlichkeit, so natürlich auch bei Condor. Condor prüft daher kontinuierlich ihre Ziele und verlagert bei Bedarf ihre Kapazitäten auf Strecken, die sich einer höheren Nachfrage erfreuen“, teilte die Airline mit. Die Kapazitäten, die von Frankfurt und München frei werden, sollen nun auf profitablere Strecken verlagert werden. Die Flüge von Düsseldorf und Leipzig nach Antalya waren bereits Ende Oktober mit dem Sommerflugplan eingestellt worden. Der Rückzug von Condor ist ein deutliches Zeichen für die Verdrängung traditioneller Anbieter aus Märkten, in denen der Preiswettbewerb und die Frequenzdichte durch spezialisierte Carrier übermächtig geworden sind. Der Wandel einer einstigen Marktführerschaft Die Entscheidung von Condor markiert das Ende einer historisch bedeutsamen Präsenz. Nach der Übernahme des türkischen Reiseveranstalters Öger Tours durch den damaligen Condor-Mutterkonzern Thomas Cook im Jahr 2010 hatte Condor zwischenzeitlich sogar die Position

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Neuausrichtung trotz Rekordergebnissen: ANA stellt Betrieb der Low-Cost-Marke Air Japan ein

Der japanische Luftfahrtgigant All Nippon Airways (ANA) hat am 30. Oktober 2025 inmitten der Bekanntgabe von Rekordergebnissen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine tiefgreifende strategische Entscheidung getroffen: die Einstellung des Flugbetriebs unter der Marke Air Japan. Obwohl Air Japan als juristische Einheit mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate) innerhalb der ANA Group bestehen bleiben wird, werden ihre operativen Aufgaben von der Hauptlinie ANA übernommen. Die Entscheidung zur Markenrealignierung wurde mit den Herausforderungen des globalen Geschäftsumfelds begründet, darunter der militärische Konflikt in der Ukraine, Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen sowie die verlängerten Bodenzeiten der Boeing 787-Flugzeuge. Diese unerwartete Restrukturierung betrifft AirJapans derzeitige Flotte von zwei Boeing 787-8-Flugzeugen, die touristische Verbindungen zwischen Tokio-Narita und drei asiatischen Zielen – Seoul-Incheon, Bangkok und Singapur – bedienen. Diese Dienste werden bis zum 29. März 2026 eingestellt. Die zweite Low-Cost-Marke des Konzerns, Peach, die eine reine Airbus-Schmalrumpfflotte betreibt, ist von dieser Umstrukturierung nicht betroffen. Die Stilllegung von AirJapan, die erst 2022 als hybrider, wertorientierter internationaler Carrier zur Konkurrenzierung von Japan Airlines’ (JAL) Zipair Tokyo gestartet wurde, markiert das Ende eines kurzlebigen Experiments im wachsenden Segment des asiatischen Preisfliegermarktes. Sie unterstreicht die Notwendigkeit für ANA, die Ressourceneffizienz angesichts globaler Engpässe und interner Herausforderungen zu maximieren. Rekordgewinne und die Rolle des internationalen Verkehrs Die strategische Entscheidung zur Einstellung von AirJapan wird von einem beeindruckenden finanziellen Fundament untermauert. ANA meldete für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2025/26 ein historisches Betriebsergebnis: Der Betriebsertrag erreichte einen Rekordwert von 1,19 Billionen Yen (etwa 7,9 Milliarden US-Dollar), bei einem operativen Gewinn von 97,6

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Neugestaltung des Flughafen-Zubringers: Aus Vienna Airport Lines wird der Vienna Airport Bus

Die ÖBB und ihre Tochtergesellschaft, die Österreichische Postbus AG, haben den Start ihres neu gestalteten Flughafen-Zubringerangebots unter der Bezeichnung Vienna Airport Bus (VAB) bekannt gegeben. Die bisher unter Vienna Airport Lines firmierenden Buslinien bleiben mit ihren Routen erhalten, präsentieren sich aber fortan in einer auffälligen türkisen Farbgebung. Mit dieser visuellen Änderung soll die Erkennbarkeit der Busse auf den Strecken vom und zum Flughafen Wien deutlich gesteigert werden. Das Angebot umfasst weiterhin drei Linien, die nun als VAB 1, VAB 2 und VAB 3 verkehren und unterschiedliche Teile der Stadt anbinden. Die Linie VAB 1 fährt nahezu rund um die Uhr und verbindet den Westbahnhof sowie den Hauptbahnhof mit dem Flughafen, wobei der Takt überwiegend bei 30 Minuten liegt. Die Linie VAB 2 bietet eine schnelle Direktverbindung zum Schwedenplatz in der Innenstadt und verkehrt tagsüber alle 30 Minuten. VAB 3 bedient die Donaustadt, fährt jedoch lediglich einmal pro Stunde. Insgesamt kommen zwölf barrierefreie Busse mit Gepäckregalen zum Einsatz, deren Automaten ebenfalls ein Redesign erfahren haben. Die Fahrpreise für den Vienna Airport Bus liegen bei elf Euro für eine Einzelfahrt und 20 Euro für Hin- und Rückfahrt. Kinder zahlen sechs beziehungsweise elf Euro. Durch Kooperationspartner wie Austrian Airlines oder die People’s Air Group ist ein geringfügig ermäßigter Tarif erhältlich. Das Busangebot positioniert sich damit preislich unter dem speziellen City Airport Train (CAT), dessen Einzelfahrt etwa 15 Euro kostet. Im Jahr 2024 nutzten laut ÖBB rund 800.000 Passagiere das Busangebot. Die teils eingeschränkten Betriebszeiten der VAB-Linien, insbesondere der Linie 3, könnten jedoch die

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