Jan Gruber

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Jan Gruber

FACC AG trotzt globalen Turbulenzen: Wachstumskurs durch strategische Weichenstellungen

Die österreichische FACC AG, ein weltweit führender Hersteller von Flugzeugkomponenten und -systemen, hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 mit soliden Wachstumszahlen abgeschlossen. Trotz eines weiterhin volatilen globalen Umfelds und anhaltender Herausforderungen in den Lieferketten konnte der Konzern seinen Umsatz um 10,6 Prozent auf 484,7 Millionen Euro steigern. Die Geschäftsführung bekräftigt damit ihre positive Prognose für das Gesamtjahr, in dem erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro erreicht werden soll. Der Erfolg sei das Resultat einer proaktiven Strategie, die auf Diversifizierung, globale Präsenz und Effizienzsteigerung setze, um die Resilienz des Unternehmens in einer sich rasch wandelnden Welt zu stärken. Die Zahlen des Halbjahresberichts zeigen, daß der Kurs der FACC AG in die richtige Richtung weist. Solide Zahlen in einem volatilen Marktumfeld: Der Halbjahresbericht im Detail Der Halbjahresbericht der FACC AG präsentiert eine Reihe von Kennzahlen, die ein differenziertes Bild des Unternehmenserfolgs zeichnen. Der Umsatz konnte von 438,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2024 auf 484,7 Millionen Euro in der gleichen Periode 2025 erhöht werden. Dieser Anstieg spiegelt die starke Nachfrage in der Luftfahrtindustrie wider. Obwohl das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Jahresvergleich von 22,5 Millionen Euro auf 18,4 Millionen Euro sank, entsprach dieses Ergebnis den Erwartungen des Managements. Der Rückgang sei auf externe Faktoren wie die anhaltenden Probleme in den internationalen Lieferketten sowie auf hohe Material- und Personalkosten zurückzuführen. Trotz dieser Belastungen gelang es dem Konzern, in allen seinen Geschäftsbereichen – Aerostructures (Flugzeugstrukturen), Cabin Interiors (Kabineninterieurs) und Engines & Nacelles (Triebwerke und Triebwerksverkleidungen) – ein positives Betriebsergebnis zu

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Zwischen den Wolken und dem Ärger: Der Konflikt um Flugverspätungen zwischen Ryanair und Austro Control

Die Debatte um die Effizienz der Flugsicherung in Europa hat eine neue, scharfe Wendung genommen. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair, eine der größten Fluggesellschaften auf dem Kontinent, hat in einer aktuellen Aussendung die österreichische Flugsicherung Austro Control massiv kritisiert. Mit Verweis auf vermeintliches „Mißmanagement“ und „chronischen Personalmangel“ behauptet das Unternehmen, Austro Control sei für eine signifikante Anzahl an vermeidbaren Flugverspätungen verantwortlich. Die Vorwürfe richten sich direkt an die österreichische Politik, insbesondere an den zuständigen Wiener Stadt- und Finanzrat Peter Hanke, den Ryanair zu dringenden Reformen aufruft. Die scharfe Wortwahl und die öffentlichkeitswirksame Kampagne des Billigfliegers beleuchten erneut die komplexen Ursachen für Verspätungen im europäischen Luftverkehr und werfen die Frage auf, wer die wahre Verantwortung für die steigende Zahl an gestörten Flugplänen trägt. Scharfe Kritik aus Dublin: Ryanairs Vorwürfe und die Zahlen Ryanair hat seine Vorwürfe mit konkreten Zahlen untermauert. Nach eigenen Angaben seien im Jahr 2025 (Stand 18. August) fast 4.800 Flüge der Airline und mehr als 850.000 Passagiere von unnötigen Verspätungen betroffen gewesen, was einer Steigerung von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Allein in der Woche vom 11. bis 17. August habe es 147 zusätzliche Verspätungen gegeben, von denen über 26.400 Fluggäste betroffen gewesen seien. In seiner Presseaussendung veröffentlichte das Unternehmen auch eine selbst kreierte „Delays League“, die Österreich auf Platz 5 der schlechtesten Flugsicherungsanbieter in Europa plaziert, hinter Frankreich, Spanien, Deutschland und Großbritannien. Als positive Beispiele nannte Ryanair hingegen die Flugsicherungen in Irland, der Slowakei, Dänemark, den Niederlanden und Belgien. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH

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Lufthansa korrigiert Flugplan nach Skopje

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat ihre ursprüngliche Entscheidung über die vollständige Aussetzung der Flüge von Frankfurt nach Skopje revidiert. Anstatt die Strecke vom 1. Februar bis zum 29. März 2026 komplett einzustellen, sind nun drei wöchentliche Flüge geplant. Die Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt Nordmazedoniens sollen in diesem Zeitraum montags, freitags und sonntags durchgeführt werden. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs Airbus A319, ein kleineres Passagierflugzeug, das typischerweise auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt wird. Eine komplette Einstellung einer Flugverbindung ist eine drastische Maßnahme, die in der Regel auf eine unzureichende Nachfrage zurückgeht. Die nun geplante Fortsetzung mit geringerer Frequenz deutet auf eine Neubewertung der Situation durch die Fluggesellschaft hin. Lufthansa versucht mit der Anpassung, die Wirtschaftlichkeit der Strecke in einem nachfrageschwächeren Zeitraum sicherzustellen. Die Korrektur des Flugplans zeigt die Flexibilität der Fluggesellschaften im Umgang mit saisonalen Schwankungen. Die Verbindung zwischen dem deutschen Drehkreuz Frankfurt und Skopje bleibt somit über den Winter erhalten. Über die Veränderung berichte zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Sicherheitslücke an norwegischem Flughafen aufgedeckt

Am Flughafen Tromsø in Norwegen ist einem Mann ohne gültige Reisedokumente der Zugang zu einem Linienflug gelungen. Der Vorfall ereignete sich an Bord einer Maschine der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle mit Ziel Oslo. Nach Angaben des Flughafens soll der Mann unbemerkt einem anderen Reisenden durch das Abflug-Gate gefolgt sein. Die Sicherheitslücke wurde erst bemerkt, nachdem der Mann an Bord auffällig geworden war und die Polizei zur Hilfe gerufen wurde. Sowohl der Flughafenbetreiber als auch die Fluggesellschaft haben nach dem Vorfall angekündigt, ihre Sicherheitsabläufe zu überprüfen. Es ist nicht das erste Mal, daß es am Flughafen Tromsø zu einem solchen Ereignis kommt. Bereits 2023 gab es einen ähnlichen Fall, bei dem ein Passagier ohne gültige Papiere versuchte, ein Flugzeug zu besteigen, jedoch noch vor dem Start aufgehalten werden konnte. Die zuständigen Behörden wurden über den aktuellen Vorfall informiert. Solche Vorkommnisse gelten in der zivilen Luftfahrt als schwerwiegende Sicherheitsverletzungen und werfen Fragen über die Wirksamkeit der Kontrollen an Abflug-Gates auf.

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Verbrechen an Bord: Gericht verurteilt indischen Geschäftsmann nach sexueller Gewalt im Flugzeug

Ein 44-jähriger indischer Geschäftsmann ist vor dem Bezirksgericht Bülach in der Schweiz wegen schwerwiegender sexueller Vergehen verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im März dieses Jahres auf einem Nachtflug von Mumbai nach Zürich eine schlafende 15-Jährige massiv mißbraucht. Das Urteil wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Rechtsfragen, die sich aus Verbrechen im internationalen Luftraum ergeben, und verdeutlicht die Herausforderungen für die Justiz, solche Taten über Landesgrenzen hinweg zu verfolgen. Das Gericht sprach eine Freiheitsstrafe auf Bewährung aus und verhängte zugleich eine mehrjährige Einreisesperre sowie weitere weitreichende Konsequenzen, die das Leben des Verurteilten nachhaltig verändern werden. Die Tat in der Luft: Ein Verbrechen auf transkontinentalem Flug Der Vorfall ereignete sich während des Fluges von Mumbai nach Zürich, als sich die meisten Passagiere zur Nachtruhe begeben hatten. Die 15-jährige junge Frau war eingeschlafen, als sie das Opfer der Tat wurde. Laut den Akten und den Aussagen des Angeklagten nutzte der Geschäftsmann die Abgeschiedenheit und Dunkelheit in der Flugzeugkabine aus, um die schlafende Minderjährige zu mißbrauchen. Nach dem Erwachen wehrte sich das Opfer und die Tat flog auf. Das Flugzeugpersonal wurde alarmiert und die Besatzung leitete umgehend die erforderlichen Maßnahmen ein. Am Flughafen in Zürich warteten bereits die lokalen Polizeikräfte, die über den Vorfall informiert worden waren und den Mann nach der Landung festnahmen. Die schnelle Reaktion von Besatzung und Behörden war entscheidend, um die Strafverfolgung in die Wege zu leiten. Der Angeklagte, der die Taten später vor Gericht gestand, mußte sich für Vergewaltigung und sexuelle Handlungen mit einem Kind verantworten. Komplexe Rechtslage: Verbrechen

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control öffentlich kritisiert. Das Unternehmen beanstandet, daß Tausende Passagiere von und nach Österreich am Dienstag, dem 19. August 2025, vermeidbare Verspätungen erlitten hätten, die auf Personalmangel zurückzuführen seien. Nach Angaben von Ryanair waren an diesem Tag fast 8.500 Reisende betroffen, deren Flüge eine Verzögerung von bis zu 49 Minuten aufwiesen. Die Fluggesellschaft gibt zudem an, daß im laufenden Jahr bereits über 858.500 ihrer Passagiere auf Flügen mit österreichischem Bezug von ähnlichen Störungen betroffen waren, die sie der Flugsicherung anlastet. Die Kritik von Ryanair an staatlichen Flugsicherungsdiensten ist Teil einer seit längerem geführten Kampagne. Die Airline fordert von nationalen Verkehrsministern und der EU-Kommission Maßnahmen, um eine ausreichende Personalbesetzung in den Flugsicherungszentren sicherzustellen und so Verspätungen zu vermeiden. Die Fluggesellschaften beklagen allgemein, daß Engpässe bei der Flugsicherung zu zunehmenden Verzögerungen im europäischen Luftraum führen. Ryanair forderte den österreichischen Verkehrsminister in der Erklärung auf, die Flugsicherungsdienste zu reformieren. Die Fluggesellschaft ist der Ansicht, daß die Verantwortung für eine professionelle Führung der Flugsicherung in der Hand des Ministers liegt, um Reisende vor unnötigen Verzögerungen zu bewahren.

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Neue Flugverbindung von Dresden nach Bozen im Winterflugplan 2025/26

Die in Südtirol ansässige Fluggesellschaft SkyAlps nimmt in der kommenden Wintersaison eine neue Flugverbindung zwischen Dresden und Bozen auf. Die Flüge sollen ab dem 10. Dezember zweimal wöchentlich angeboten werden, jeweils mittwochs und sonntags. Die Flugzeit von Dresden in die Hauptstadt Südtirols beträgt rund 90 Minuten. Die Strecke wird mit Turboprop-Maschinen vom Typ de Havilland Dash 8-400 bedient, die eine Kapazität von 76 Sitzplätzen aufweisen. Die neue Verbindung stellt eine strategische Ergänzung des Angebots von SkyAlps dar. Sie zielt darauf ab, den Wintersporttourismus aus Sachsen und der umliegenden Region direkt an die alpinen Skigebiete in Südtirol anzubinden. Die Fluggesellschaft ist auf solche regionalen Verbindungen spezialisiert. Der neue Direktflug ist sowohl für den Flughafen Dresden als auch für die Tourismusregion Südtirol von Bedeutung. Die Verbindung bietet Reisenden eine effiziente Anreisemöglichkeit, ohne auf Umsteigeverbindungen zurückgreifen zu müssen.

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Veranstaltungsreihe im Wiener Augarten geht zu Ende

Die Veranstaltungsreihe „Freiluft“ im Wiener Augarten steht kurz vor ihrem Saisonende. Bis zum 31. August 2025 werden noch mehrere geplante Veranstaltungen stattfinden, bevor das temporäre Sommerformat schließt. Zu den kommenden Höhepunkten zählt eine Silent Disco am 23. August, bei der Musik über Kopfhörer übertragen wird. Am 28. August findet ein Benefizkonzert zugunsten von UNICEF statt, bei dem ein bekannter Geiger auftritt. Den Abschluß der Saison bilden zwei Parties, die am 29. und 30. August organisiert werden. Neben diesen Veranstaltungen umfaßt das Angebot auch regelmäßig stattfindende Formate wie Sportkurse und Treffen für Haustierhalter. Diese Aktivitäten sind Teil des Konzepts, das den ganzen Sommer über ein vielfältiges Programm aus Kunst, Musik und Bewegung bieten soll. Das Freiluft Augartensommer ist noch bis Ende August geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Wochentag variieren. Mit den letzten Veranstaltungen endet die diesjährige Saison der Veranstaltungsreihe.

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Flughafen Linz im Strudel der Politik

Der Linzer Flughafen befindet sich seit Jahren in einer schwierigen finanziellen Lage, die die Eigentümer – das Land Oberösterreich und die Stadt Linz – zu immer neuen Rettungsversuchen zwingt. Die jüngste Debatte um die Zukunft des Flughafens entzündete sich an einem Vorschlag aus der Politik, einen Teil der mehr als 2.000 Parkplätze zu veräußern, um dringend benötigte Liquidität zu schaffen. Während die Befürworter in dieser Maßnahme eine rasche und unbürokratische Lösung sehen, warnen Kritiker vor einem fatalen Fehler. Sie argumentieren, daß die eigentliche Ursache für die Misere des Flughafens nicht in fehlenden Einnahmen, sondern in der 100-prozentigen öffentlichen Eigentümer-Struktur liegt, die das Unternehmen seit Langem lähme. Die Diskussion rückt damit die fundamentale Frage in den Vordergrund, ob eine wichtige Infrastruktureinrichtung wie ein Flughafen in der Hand der Politik verbleiben oder zumindest teilweise privatisiert werden sollte. Die finanzielle Schieflage: Ein Blick auf die jüngsten Zahlen Die finanziellen Schwierigkeiten des Linzer Flughafens sind keine Neuheit. Obwohl der Flughafen in den letzten Jahren immer wieder beachtliche Erfolge im Frachtbereich verbuchen konnte – mit mehr als 52.000 Jahrestonnen Fracht im Jahr 2024, einem Wachstum von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr –, leidet das Unternehmen unter einem kontinuierlich schwächelnden Passagiergeschäft. Mit nur 180.694 Passagieren im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr und liegt weit unter den Vorkrisenzahlen von über 400.000 Passagieren. Diese Entwicklung steht im krassen Gegensatz zum allgemeinen Aufschwung im Tourismus und zeigt, daß der Flughafen in seinem Kerngeschäft nicht mit der Konkurrenz Schritt halten kann. Die

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Deutsche Bahn in der Pünktlichkeitskrise: Ein Teufelskreis aus Baustellen, Störungen und Wetterkapriolen

Die Deutsche Bahn sieht sich mit einem dramatischen Rückgang ihrer Pünktlichkeitswerte konfrontiert, der im Juli 2025 einen neuen Tiefpunkt erreichte. Wie der Konzern mitteilte, erreichten im vergangenen Monat nur noch 59,4 Prozent der Reisenden im Fernverkehr ihr Ziel pünktlich. Dies bedeutet einen deutlichen Abfall im Vergleich zum Juli des Vorjahres, als 67,2 Prozent der Fernreisenden ihre Ankunft nicht verzögert antreten mußten. Die Zahlen spiegeln eine langjährige Krise wider, die von der Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung des Schienennetzes, technischen Störungen und äußeren Einflüssen getrieben wird. Der neuerliche Rückschlag in der Pünktlichkeitsstatistik unterstreicht die massiven Herausforderungen, vor denen der Konzern steht, um das Vertrauen seiner Fahrgäste zurückzugewinnen. Die nackten Zahlen: Ein dramatischer Rückgang in der Statistik Die statistischen Daten des Juli 2025 zeichnen ein ernüchterndes Bild der Lage im deutschen Bahnverkehr. Besonders betroffen war der Fernverkehr, der die prestigeträchtigen ICE– und IC-Züge umfaßt. Hier lag die betriebliche Pünktlichkeit im Juli bei lediglich 56,1 Prozent, während der Wert im Vorjahresmonat noch bei 62,0 Prozent gelegen hatte. Dies bedeutet, daß fast jeder zweite Fernzug sein Ziel mit einer Verspätung von mindestens sechs Minuten erreichte. Die Deutsche Bahn definiert einen Zug als „pünktlich“, wenn er mit weniger als sechs Minuten Verspätung am Zielbahnhof ankommt. In manchen Ländern Europas werden abweichende Definitionen angewandt; der deutsche Standard ist somit bereits relativ tolerant. Im Regionalverkehr, der das Rückgrat der täglichen Pendlerströme bildet, kamen die Züge mit 88,1 Prozent ebenfalls seltener pünktlich ans Ziel als im Juli 2024, als der Wert noch 90,2 Prozent betragen hatte. Die Zahlen zeigen

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