Jan Gruber

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Jan Gruber

DHL bündelt Luftfrachtgeschäft an neuem Standort in Frankfurt

Der Logistikkonzern DHL hat sein Luftfrachtaufkommen am Flughafen Frankfurt in einem zentralen Neubau in der CargoCity Süd zusammengelegt. Mit der neuen Halle erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten am Drehkreuz auf 300.000 Tonnen Luftfrachtumschlag pro Jahr. Nach einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr hat der Flughafenbetreiber Fraport die neue Frachthalle vollständig an DHL Global Forwarding übergeben. Die neue Immobilie, die auf einem 55.000 Quadratmeter großen Grundstück liegt, umfaßt 24.500 Quadratmeter Hallenfläche. Dort sind insgesamt 54 Tore für Lastwagen vorhanden. Die Konsolidierung bündelt die bisherigen DHL-Aktivitäten an drei verschiedenen Standorten an einem Ort. Die neue Infrastruktur ist Teil der langfristigen Pläne des Flughafens, auf das prognostizierte Wachstum im Luftfrachtmarkt zu reagieren. Im Rahmen des Masterplans CargoHub plant Fraport, das Frachtaufkommen bis zum Jahr 2040 um rund 50 Prozent auf dann drei Millionen Tonnen Luftfracht pro Jahr zu steigern. Am neuen Standort in Frankfurt wurde auch die Europazentrale des konzerneigenen Dienstleisters StarBroker untergebracht, der die Luftfrachtkapazitäten für DHL Global Forwarding koordiniert. Die Investition am Flughafen Frankfurt stärkt die Position des Logistikkonzerns an einem der wichtigsten europäischen Drehkreuze für den Luftfrachtverkehr.

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Kanadisches Gericht erklärt Flugbegleiterstreik für illegal

Das kanadische Arbeitsgericht (CIRB) hat den Streik der 10.000 Flugbegleiter von Air Canada für illegal erklärt. Das Gericht ordnete die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit und die Einleitung eines verbindlichen Schiedsverfahrens an. Der Streik, der sich im dritten Tag befindet, hat am Höhepunkt der Sommersaison den Reiseverkehr von täglich rund 130.000 Passagieren gestört. Die Fluggesellschaft hatte bereits am Sonntag einen geplanten Neustart des Flugbetriebs gestoppt, nachdem die von der Gewerkschaft CUPE vertretenen Mitarbeiter eine frühere Anordnung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz ignoriert hatten. Als Reaktion auf die jüngste Entscheidung zerriß der CUPE-Präsident in einer öffentlichen Geste eine Kopie des Gerichtsbeschlusses und erklärte, daß die Gewerkschaftsmitglieder in dieser Woche nicht zur Arbeit zurückkehren würden. Der Konflikt dreht sich hauptsächlich um Lohnforderungen und die Bezahlung von Aufgaben, die Flugbegleiter am Boden verrichten, wenn das Flugzeug nicht in der Luft ist. Ein Vorschlag der Fluggesellschaft, die Gesamtvergütung über vier Jahre um 38 Prozent zu erhöhen, wurde von der Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt. Die jüngste gerichtliche Anordnung verlangt, daß die Gewerkschaft eine schriftliche Mitteilung an ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit herausgibt. Es bleibt jedoch unklar, welche Zwangsmittel der Behörde zur Verfügung stehen, sollte die CUPE sich weiterhin weigern. Das Arbeitsgericht kann die Fluggesellschaft jedoch dazu verpflichten, eine Rückerstattung des Flugpreises auf ihrer Internetseite oder ihrer App anzubieten.

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Vom Twinni bis zur Pistazie: Die heimischen Eis-Vorlieben im Sommer 2025

Nach einem eher verregneten Sommeranfang hat die Hitze des Augustes in Österreich die Nachfrage nach Eis in die Höhe getrieben. Eine Analyse des Online-Supermarktes Gurkerl gibt Aufschluß über die aktuellen Vorlieben der Konsumenten. Die Daten des Sommers 2025 zeigen eine spannende Mischung aus Nostalgie für klassische Kindheitssorten, einem starken Wachstum bei pflanzlichen Produkten und der ungebrochenen Dominanz von Pistazieneis. Dieser Überblick über die Eistrends bietet tiefe Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicher, welches zwischen Tradition, bewußter Ernährung und dem Wunsch nach neuen Geschmackserlebnissen schwankt. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eines Marktes, der sowohl von altbekannten Favoriten als auch von aufstrebenden Nischenprodukten geprägt ist. Eine Ode an die Kindheit: Das Comeback der Klassiker Die Analyse der meistbestellten Eissorten im Zeitraum von Juni bis August 2025 bei Gurkerl zeigt ein klares Bild: Die Österreicher sehnen sich nach ihren Kindheitserinnerungen. Die Liste der meistverkauften Sorten wird von Klassikern dominiert, die seit Generationen in den heimischen Gefriertruhen zu finden sind. Angeführt wird das Ranking vom Eskimo Twinni Multipack, einem zweiteiligen Eis am Stiel mit Zitrone und Himbeere, das für viele ein Symbol unbeschwerter Sommerferien ist. Auf den Plätzen folgen das Eskimo Jolly Multipack, der Eis-Klassiker mit Schokoladenüberzug, und der vielteilige Eskimo Eis Legenden Multipack, eine Sammlung der beliebtesten Sorten der Marke. Auch das traditionelle Cornetto Classico Multipack hat es in die Top 5 geschafft. Dieses „Retro-Revival“ ist kein Zufall, sondern ein bemerkenswertes Phänomen des modernen Konsumverhaltens. In einer schnelllebigen und komplexen Welt greifen viele Menschen gerne auf Produkte zurück, die ihnen ein Gefühl von

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Air Europa startet neue Verbindung zwischen Madrid und Genf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt im Sommerflugplan 2026 eine neue Flugverbindung in die Schweiz auf. Ab dem 19. Juni 2026 wird die Airline zweimal täglich die Strecke zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Genf bedienen. Für die neue Verbindung setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Die neue Route erhöht die Reisemöglichkeiten zwischen Spanien und der Schweiz und schafft zusätzliche Kapazitäten auf dieser Strecke. Air Europa, die zur Allianz SkyTeam gehört, stärkt mit der neuen Route ihre Präsenz auf dem schweizerischen Markt. Sie tritt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die die Verbindung zwischen den beiden Städten ebenfalls bedienen. Die neue Flugroute verbindet das internationale Drehkreuz Madrid mit Genf, einem bedeutenden Zentrum für Handel und internationale Organisationen in der Schweiz. Die geplante Frequenz von zwei täglichen Flügen deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage, sowohl von Geschäfts- als auch von Freizeitreisenden, hin.

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Norwegian-Maschine muß nach Triebwerksproblem umkehren

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle ist kurz nach dem Start am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) notgedrungen umgekehrt. Die Maschine mit 179 Passagieren an Bord landete sicher, nachdem die Piloten eine technische Warnmeldung zu einem Triebwerk erhalten hatten. Der Flug mit der Nummer DY1123 war planmäßig am Nachmittag mit dem Ziel Bergen in Norwegen gestartet. Nur wenige Minuten nach dem Abheben leiteten die Piloten die Rückkehr zum Startflughafen ein. Etwa 30 Minuten nach dem Start setzte die Maschine sicher auf der Landebahn des BER auf. Die Besatzung handelte nach den strengen Sicherheitsvorschriften, die bei technischen Warnmeldungen zur Anwendung kommen. Die schnelle Entscheidung zur Umkehr dient dazu, die Sicherheit aller Passagiere und Crewmitglieder zu gewährleisten, selbst wenn sich eine Warnung als unbegründet erweisen sollte. Nach der Landung wurden die Passagiere und sechs Crewmitglieder in der Obhut der Fluggesellschaft versorgt. Die Maschine wird nun von Technikern überprüft, um die Ursache der Warnmeldung zu klären.

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Wendepunkt im Nachtzuggeschäft: ÖBB bremst Ausbau und rät Deutscher Bahn von Rückkehr ab

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), einst die treibende Kraft hinter der Renaissance des europäischen Nachtzugverkehrs, verlangsamen überraschend ihr Wachstum in diesem Segment. Gleichzeitig rät ihr Fernverkehrschef, Kurt Bauer, der Deutschen Bahn (DB) davon ab, in das Geschäft mit den Schlaf- und Liegewagen wieder einzusteigen. Die Ankündigungen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem die DB vor einer strategischen Neuausrichtung steht und in der Politik der Wunsch nach einer Wiederbelebung des Nachtzuggeschäfts laut wird. Der Grund für die Kurskorrektur bei der ÖBB liegt in den operativen Herausforderungen, die der Betrieb von Nachtzügen in einem überlasteten und von Baustellen geplagten europäischen Bahnnetz mit sich bringt. Das vermeintliche Comeback des Nachtzuges stößt an seine betriebswirtschaftlichen Grenzen. Vom Pionier zum Zweifler: Der Kurswechsel der ÖBB Die Entscheidung der ÖBB stellt einen Wendepunkt dar. Nachdem die Deutsche Bahn Ende 2016 ihr Nachtzuggeschäft als unrentabel eingestellt hatte, sahen die Österreicher eine Marktlücke. Sie übernahmen Teile der Flotte und des Streckennetzes und bauten mit ihren Nightjets eine Erfolgsgeschichte auf. Die Zahl der Nachtzugreisenden stieg kontinuierlich an, und die ÖBB wurde zum größten Nachtzugbetreiber in Europa. Beflügelt von diesem Erfolg bestellte das Unternehmen eine große Flotte neuer Züge beim Hersteller Siemens, um das Netz weiter auszubauen. Doch nun bremst das Unternehmen ab. Statt der ursprünglich geplanten 33 neuen Nightjets werden nur 24 abgenommen. Auch neue Destinationen stehen nicht mehr auf dem Plan. Kurt Bauer, der Fernverkehrschef der ÖBB, begründete den Kurswechsel mit operativen Schwierigkeiten. „Die Nachfrage ist da. Wir tun uns aber zunehmend schwer, Nachtzüge zu betreiben“, sagte Bauer.

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Ryanair kündigt größte Wintererweiterung in Schweden an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihren bislang größten Winterflugplan für Schweden vorgestellt. Für die Saison 2025/26 werden 48 Routen angeboten, von denen acht neu sind. Das Unternehmen erwartet, jährlich mehr als 4,3 Millionen Passagiere zu befördern und über 3.400 Arbeitsplätze zu unterstützen. Die Expansion sieht vor, insgesamt sieben Flugzeuge an schwedischen Flughäfen zu stationieren, fünf davon in Stockholm Arlanda und zwei in Göteborg. Mit über 400 wöchentlichen Flügen stellt der Ausbau eine Kapazitätssteigerung von 25 Prozent dar. Die Ankündigung folgt der am 1. Juli 2025 erfolgten Abschaffung der schwedischen Luftfahrtsteuer. Ryanair hatte bereits zuvor auf diese Steuerreform reagiert und in diesem Sommer mit 200 Millionen Dollar in zwei neue stationierte Flugzeuge und zehn neue Routen investiert. Die Airline mahnt jedoch, daß steigende Flughafengebühren des Staatsunternehmens Swedavia die wirtschaftlichen Vorteile der Steuerreform zunichte machen könnten. Sollten die Kosten konkurrenzfähig bleiben, sieht das Unternehmen das Potential, die Passagierzahlen bis 2030 auf acht Millionen pro Jahr zu verdoppeln und das schwedische Streckennetz auf über 150 Routen auszubauen.

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Betrug im Callcenter: Wie ein United-Kunde nach Anruf bei offizieller Hotline 17.000 Dollar verlor

Ein Kunde von United Airlines ist nach einem Anruf bei der offiziellen Kundenhotline um mehr als 17.000 Dollar betrogen worden. Der Fall von Dan Smoker aus Denver wirft ernste Fragen zur Sicherheit der Kommunikationskanäle und der internen Systeme von Fluggesellschaften auf. Obwohl Herr Smoker die offizielle Rufnummer der Fluglinie wählte, wurde er nach einem stundenlangen Telefonat mit einem vermeintlichen Mitarbeiter um einen hohen Geldbetrag gebracht. Das Geld verschwand von seiner Kreditkarte, während er eine neue Flugbuchung erhielt. Die Umstände des Betrugs sind rätselhaft, da der Scammer offensichtlich Zugang zu den Systemen der Fluggesellschaft hatte, um die neuen Flüge zu bestätigen. Der Vorfall unterstreicht die wachsende Raffinesse von Betrügern und die Schwachstellen, die auch in etablierten Unternehmen ausgenutzt werden können. Die ungewöhnliche Masche: Wie der Betrug seinen Anfang nahm Der Betrugsfall begann mit einem alltäglichen Problem: der Stornierung eines Fluges. Dan Smoker, ein Familienvater aus Denver, hatte für seine Familie eine Reise nach London gebucht. Als sein Flug gestrichen wurde, wandte er sich an das Kundenservice-Zentrum von United Airlines. Er wählte gewiß die offizielle Telefonnummer der Fluggesellschaft und wurde zunächst mit einer weiblichen Mitarbeiterin verbunden. Zu einem späteren Zeitpunkt des Gesprächs wurde er an einen männlichen Kollegen namens „David“ weitergeleitet. Dieser überzeugte ihn, daß er zur Sicherung der neuen Buchung eine große Anzahlung von 17.328 Dollar auf seiner Kreditkarte vornehmen müsse. Ihm wurde versichert, dieser Betrag würde vollständig zurückerstattet. Nach einer längeren Wartezeit in der Warteschleife kehrte der Agent zurück und teilte ihm mit, daß die ursprüngliche Buchung nicht verarbeitet werden

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Flughafen Warschau-Chopin verzeichnet Passagier-Rekord

Der Flughafen Warschau-Chopin, Polens größter Flughafen, hat im Juli 2025 einen neuen monatlichen Passagier-Rekord aufgestellt. Insgesamt wurden in diesem Monat 2,43 Millionen Reisende abgefertigt, was einem Anstieg von 12,5 Prozent im Vergleich zum Juli 2024 entspricht. Auch im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet der Flughafen ein starkes Wachstum. Von Januar bis Juli 2025 wurden 13,45 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2024 war der Flughafen bereits als einer der fünf am schnellsten wachsenden in Europa gelistet worden. Den größten Anteil am Passagieraufkommen hatte der internationale Flugverkehr. Die am häufigsten angeflogenen Länder waren Spanien, Italien und Deutschland. Unter den Städten führten London, Paris und Amsterdam die Statistik an. Etwa 26 Prozent der Passagiere reisten mit Billigfluggesellschaften, 14 Prozent mit Charterfluggesellschaften. Parallel zum Passagierwachstum wurde im Juli auch im Frachtgeschäft ein Rekordwert erzielt, mit insgesamt 12.440 Tonnen. Die anhaltend hohen Passagierzahlen unterstreichen die Bedeutung des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in Mittel- und Osteuropa.

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Wiens Luftbrücke zum Wachstum: Der Flughafen profiliert sich als Frachtdrehkreuz in Zentraleuropa

Der Flughafen Wien hat im ersten Halbjahr 2025 eine bemerkenswerte Bilanz im Frachtgeschäft vorgelegt. Mit einer abgefertigten Gesamttonnage von 154.001 Tonnen verzeichnete der Airport ein kräftiges Wachstum von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Aufschwung ist das Ergebnis einer strategischen Ausrichtung und der Anpassung an die dynamischen Entwicklungen im globalen Handel. Vor allem der florierende E-Commerce-Sektor und die Aufnahme neuer interkontinentaler Flugverbindungen haben das Wachstum angetrieben und die Position des Flughafens als wichtiges Drehkreuz zwischen den großen Handelsregionen der Welt weiter gefestigt. Die positive Entwicklung im Frachtbereich steht stellvertretend für die wirtschaftliche Vitalität der Region und die Bedeutung des Luftverkehrs als Transportweg für hochwertige Güter. Ein Aufschwung im Frachtgeschäft: Die Zahlen des ersten Halbjahres Die detaillierten Zahlen, die von der Flughafen Wien AG veröffentlicht wurden, zeugen von einem robusten Wachstum. Von Jänner bis einschließlich Juni 2025 konnte das Volumen der abgefertigten Fracht um 12.822 Tonnen gesteigert werden. Besonders stark war das Wachstum in den Monaten April und Mai, die mit einem Plus von 13 beziehungsweise 15 Prozent herausragten. Diese Zuwächse sind umso bemerkenswerter, da sie in einem von globalen Handelsflüssen geprägten Umfeld erzielt wurden. Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, hob die Rolle des Airports als Frachtdrehkreuz hervor: „Mit einem Plus von 9% legte die Luftfracht am Flughafen Wien im ersten Halbjahr 2025 deutlich zu. Treiber dafür sind vor allem der E-Commerce-Bereich und die Aufnahme neuer Langstrecken-Verbindungen ab Wien. Vor allem als Fracht-Hub zwischen Asien und Südosteuropa ist der Flughafen Wien hier ausgezeichnet etabliert.“ Ein genauerer Blick

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