Jan Gruber

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Jan Gruber

Daniel Liebhart: „Lauda-Mitarbeiter wurden nur instrumentalisiert“

Das Verhalten der Fluggesellschaft Lauda hält die Gewerkschaft für „moralisch zutiefst verwerflich“ und bietet betroffenen Mitarbeitern Rechtsbeistand an. Schockiert und zutiefst enttäuscht zeigt sich die Gewerkschaft Vida in einer ersten Reaktion bezüglich der Vorgehensweise in Sachen Personalabbau bei der Ryanair-Tochter Lauda. Am Donnerstag begann das Unternehmen mit dem „Verteilen“ von Kündigungen und ausgerechnet eine hochschwangere Mitarbeiterin war unter den ersten Personen, die den „blauen Brief“ ausgehängt bekommen haben. „Das gesamte Prozedere um die aktuellen Kündigungen bei Laudamotion zeigt, dass das Unternehmen und der Ryanair-Konzern sich nicht an ihre Versprechen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehalten haben, alle Arbeitsplätze in Wien zu erhalten, wenn die Sozialpartner eine neuen KV-Vereinbarung zustimmen. Vielmehr hat sich nun herausgestellt, dass ein Teil der Laudamotionmitarbeiter für die Konzerninteressen instrumentalisiert wurden. Abgesehen von der rechtlich fraglichen Vorgehensweise, bei der es zur Kündigung von kündigungsgeschützten Schwangeren und sich in Elternteilzeit befindlichen Beschäftigten gekommen sein soll, ist die Kündigung von besonders schutzbedürftigen Menschen auch moralisch als zutiefst verwerflich zu bezeichnen“, sagt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida. In der Verwaltung wurden die Beschäftigten ganzer Abteilungen gekündigt, so auch in den Bereichen Finanzen, Marketing und Verkauf. Selbst von den Mitarbeitern der Pressestelle trennte man sich am Donnerstagnachmittag und stelle diese vom Dienst frei. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt das Unternehmen auf die Zustimmung zur Kündigung von mindestens 25 Damen, die durch das Mutterschutzgesetz geschützt sind. Zu den „Personalgesprächen“ mit 94 vorgeladenen Flugbegleitern und Piloten ist es gar nicht gekommen. Flankiert von Securities wurden vor dem Büro

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Thorsten Dirks verlässt Lufthansa

Finanzchef geht, Vorstandsvorsitzender übernimmt ad interim. Der bislang bei der Lufthansa AG für die Bereiche Digital und Finanzen verantwortliche Thorsten Dirks wird den Vorstand verlassen. Zuvor fungierte der von Telefonica in die Luftfahrt gewechselte Manager auch als Oberverantwortlicher für Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr wird die Agenden von Dirks ad interim übernehmen. „Thorsten Dirks hat nach dem Eintritt in den Vorstand zunächst die Eurowings durch eine schwierige Phase geführt, gleichzeitig wichtige Akzente bei der Digitalisierung des Konzerns gesetzt und zuletzt wesentliche Bereiche des Finanzressorts kurzfristig übernommen. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley in einer Aussendung.

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Wirecard-Pleite wirkt sich auf die Luftfahrt aus

Einige beliebte „Vielfliegerkarten“ können mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt werden. UK entzog WDCS die Lizenz. Die Pleite der deutschen Wirecard AG hat nun auch Auswirkungen auf Prepaid- und Debit-Karten, die insbesondere von Vielfliegern aufgrund oftmals fehlender Auslandseinsatzentgelte eingesetzt werden. Zahlreiche Fintechs, darunter auch Revolut, Curve und Holvi, händigen ihren Kunden Zahlungskarten aus, die formell von der Wirecard Card Solutions Ltd. (WDCS) ausgestellt wurden. Die britische Finanzmarktaufsicht FCA entzog dem Issuer WDCS am Freitag mit sofortiger Wirkung die Lizenz. Bislang hielt das Unternehmen eine so genannte „Electronic Money License“ und war damit ein so genanntes „Zahlungsinstitut“, das im Gegensatz zur Vollbanklizenz über keine Einlagensicherung verfügt. Die FCA untersagte Wirecard Card Solutions Ltd. jeglichen Kapitalabfluss, so dass Zahlungskarten, die von diesem Unternehmen herausgegeben wurden, mit sofortiger Wirkung ungültig sind und können daher nicht mehr zu Bezahlung verwendet werden. Das Fintech Curve informiere bereits alle Kunden, dass die „Curve-Card“, die insbesondere bei Vielfliegern äußerst beliebt ist, mit sofortiger Wirkung nicht mehr verwendet werden. Grund dafür ist, dass formeller Issuer der Karte eben WDCS ist. Auch andere Fintech-Unternehmen, darunter Holvi und Revolut, sind Kunden von Wirecard Card Solutions Ltd. und daher betroffen. Ob eine Prepaid- oder Debit-Karte vom Lizenzentzug betroffen ist, kann über verschiedene Wege festgestellt werden. Am einfachsten ist es den Kundenservice des Fintechs zu kontaktieren. Häufig, jedoch definitiv nicht immer, befindet sich auf der Rückseite ein sehr kleingedruckter Hinweis „this card is issued by Wirecard Card Solutions Limited“. Auch beim Produkt „Boon.Planet“, das sich in den letzten Monaten ebenfalls in Kreisen

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Lauda-Kündigungen nun auch vor dem Büro erhältlich

In Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca nimmt die österreichische Ryanair-Tochter den Flugbetrieb in ihrer neuen Rolle als Wetlease-Provider wieder auf. Gleichzeitig werden in Wien vor dem Büro im großen Stil Kündigungen ausgeteilt. Am Donnerstag begann die Fluggesellschaft Lauda mit der Verteilung von Kündigungen. Dem aktuellen Informationsstand nach wurden mindestens 22 Mitarbeitern, die bisher in der Firmenzentrale gearbeitet haben, die Kündigung überreicht. Betroffen sind die Abteilungen Marketing, Verkauf, Finanzen, Technik und Einkauf. Weiters trennte sich das Unternehmen auch von Crew-Trainern. Selbst einer schwangeren Mitarbeiterin überreichte man die Kündigung und forderte sie zum Verlassen des Büros auf. Die Airline verkündete vergangenen Freitag, dass man sich von jenen 94 Bediensteten des fliegenden Personals, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, trennen wird. Diese wurden für den heutigen Freitag zum Personalgespräch vorgeladen. Nach Angaben von Betroffenen soll es zu diesem gar nicht gekommen sein, denn der Zutritt zu den Räumlichkeiten von Lauda soll verwehrt worden sein. Stattdessen sollen die Kündigungsschreiben direkt vor der Eingangstür überreicht worden sein. Indes nahm Lauda in Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca den kommerziellen Flugbetrieb wieder auf. Geflogen wird nun nicht mehr unter dem OE-Code, sondern unter jenem der Konzernschwester Ryanair DAC. Ab Stuttgart werden die Destinationen Palma de Mallorca und Neapel im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft mit Airbus A320 angeflogen. Von Düsseldorf aus ist ein Wetlease-Flug nach Palma vorgesehen. In Wien soll ab 1. Juli 2020 im Auftrag von Ryanair der Neustart vollzogen werden.

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Wizzair nimmt Varna-Salzburg auf

Noch ist der Lowcoster in Salzburg gar nicht gestartet, jedoch wird mit der bulgarischen Küstenstadt eine weitere Destination angekündigt. Am 25. Juli 2020 wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair eine weitere Strecke ab Salzburg aufnehmen. Der Carrier wird die bulgarische Destination Varna an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag anfliegen. Die Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Salzburg nach Varna, so kurz nach der Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air am Flughafen Salzburg, bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Salzburg und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so WIzz-Sprecher András Rado.

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Level Europe: AK und Masseverwalter informieren die Belegschaft

Die Arbeiterkammer Niederösterreich und Masseverwalter Michael Lentsch gaben den Mitarbeitern der insolventen Level Europe GmbH in zwei Betriebsversammlungen Auskünfte über den aktuellen Stand der Dinge und informierten über die Beantragung des Insolvenzentgelts. Der Konkurs der Fluggesellschaft Level Europe betrifft etwa 200 Beschäftigte am Standort Wien. Die Arbeiterkammer Niederösterreich informiert nun darüber, dass sowohl die Juni-Gehälter als auch das Urlaubsgeld noch ausständig sind. Nun informieren Experten der AK darüber wie die Betroffenen ihre Entgeltforderungen beim Insolvenzentgeltfonds anmelden können. Dazu wurden auch zwei Betriebsversammlungen am Flughafen Wien abgehalten. Betriebsrat, Arbeiterkammer und Masseverwalter Michael Lentsch informierten dabei über den aktuellen Stand der Dinge und die Möglichkeiten des Bezugs über den Insolvenzentgeltfonds. Aufgrund der geltenden Corona-Schutzbestimmungen musste die Informationsveranstaltung in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Nach Angaben der AK NÖ stellt der Umstand, dass Level Europe in den Monaten vor Eröffnung des Konkursverfahrens die gesamte Belegschaft in Kurzarbeit hatte, hinsichtlich der Berechnung des Insolvenzentgelts einige Herausforderungen dar. „Bis vor zwei Tagen wusste niemand, wie das geht“, beschreibt AK-Insolvenzexperte Felix Hochedlinger. „Es wurden ja Details für die Corona-Kurzarbeit laufend geändert und erst seit ein paar Tagen ist die Berechnungsgrundlage für solche Fälle per Verordnung geregelt“ Offen sind für die Belegschaft von Level Europe noch das Juni-Gehalt und die aliquoten Sonderzahlungen, sprich: das anteilige Urlaubs- und Weihnachtsgeld bis zur Insolvenzeröffnung. Diese Forderungen bringt die AK Niederösterreich gesammelt für die Beschäftigten beim Insolvenzentgeltfonds und beim LG Korneuburg ein. „Versprechen können wir es natürlich nicht, aber der Fonds arbeitet normalerweise sehr schnell, vor allem bei Großinsolvenzen. Wir gehen daher

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Lauda will Mütter und Schwangere kündigen

In der Lauda-Zentrale werden nun die ersten Kündigungen verteilt. Selbst Schwangere, die eigentlich geschützt sind, trifft es. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt das Unternehmen auf Zustimmung. Die Konzernmutter feiert zeitgleich die Aufnahme von 64 zusätzlichen Routen. Während Ryanair in einer Medienmitteilung die Aufnahme von 64 „neuen“ Strecken ab Wien feiert, werden in der Zentrale der österreichischen Tochter Lauda Kündigungen ausgeteilt. Das Bodenpersonal wird dem Vernehmen nach auf einen geringen Mitarbeiterstand reduziert, der für die Erbringung von ACMI-Dienstleistungen für Ryanair notwendig ist. Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber bezog zu den Kündigungen, die nun tatsächlich ausgesprochen werden, wiederholt keine Stellung und verwies stets auf die vor einigen Wochen getätigte Frühanmeldung beim Arbeitsmarktservice sowie die Medienmitteilung von vergangener Woche. Am Donnerstag soll sich in der Lauda-Zentrale auch ein fragwürdiger Vorfall ereignet haben, denn einer schwangeren Mitarbeiterin wurde das Kündigungsschreiben überreicht und anschließend soll diese zum Verlassen des Büros aufgefordert worden sein. Eigentlich wäre diese Beschäftigte durch das Mutterschutzgesetz vor Kündigung geschützt, doch dem Vernehmen nach scheint man dies nicht so genau genommen zu haben. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt Lauda auch auf die Zustimmung zur Kündigung in mindestens 25 weiteren Fällen, die unter das Mutterschutzgesetz fallen. Dabei handelt es sich um Schwangere und Damen in Mutterschutz, die dem fliegenden Personal angehören. In der „ersten Kündigungswelle“ soll es mindestens 15 Lauda-Beschäftigte der Hauptverwaltung in Schwechat „getroffen“ haben. Diese wurden per sofort vom Dienst freigestellt. Betroffen sind verschiedene Berufsgruppen, gar von der Pressestelle trennte sich die österreichische Ryanair-Tochter.  Schwangere und Damen in Mutterschutz sollen gekündigt werden Die

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Michael O’Leary: „Ryanair klagt gegen Lufthansa-Staatshilfe“

Michael O’Leary, Generaldirektor der Ryanair Holdings PLC, der die operativen Fluggesellschaften Lauda, Malta Air, Buzz, Ryanair DAC und Ryanair UK angehören, kündigte am Donnerstag eine Klage gegen das von der EU-Kommission bewilligte Rettungspaket für den Mitbewerber Lufthansa an. Der Konzern will vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. „Dies ist ein spektakulärer Fall, in dem ein reicher EU-Mitgliedstaat die EU-Verträge zum Nutzen seiner nationalen Industrie und zum Nachteil ärmerer Länder ignoriert. Unter dem Vorwand von Covid-19 gewährt die Bundesregierung der Lufthansa ein Rettungspaket in Höhe von neun Milliarden Euro, das laut Aussagen des CEOs gar nicht benötigt wird. In klarem Verstoß gegen die europäischen Wettbewerbsregeln verschwendet Berlin riesige Mengen an Steuergeldern, um eine nicht wettbewerbsfähige Fluggesellschaft zu stützen, die ihr eigenes Haus in Ordnung bringen sollte, anstatt erneut zur Regierung zu laufen, um Hilfe zu erhalten. Diese und andere Rettungsaktionen werden sich auf lange Sicht verheerender auf die Zukunft der europäischen Luftfahrt auswirken als die Pandemie selbst. Dieses Rettungsgeld wird verwendet, um kleinere Konkurrenten vom Markt zu verdrängen, eben dem erschreckenden Rekord von Wettbewerbsverstößen seitens Lufthansa. Erst letzte Woche berichtete die italienische Presse, dass sich die Air Dolomiti der Lufthansa mit drei anderen Fluggesellschaften „gegen Billigfluggesellschaften zusammengetan“ habe, um Mindestpreise einzuführen. Dies folgt Berichten, dass Austrian Airlines, ebenfalls im Besitz von Lufthansa, sich darauf vorbereitet, einen Mindestflugpreis von 40 Euro festzulegen. Neben der Koordinierung eines staatlich geförderten Preissetzungskartells droht Lufthansa damit, kleinere nationale Fluggesellschaften innerhalb der Lufthansa-Gruppe zu schließen, als wären sie ihre belgischen, österreichischen und schweizerischen Geiseln, es sei denn, die

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Weeze erhält sechs Millionen Euro von Landkreis und Gemeinde

Mit sechs Millionen Euro werden der Landkreis und die Gemeinde Weeze dem Flughafen Niederrhein aus der Corona-Krise heraushelfen. Die öffentliche Hand greift dem Regionalflughafen Weeze aufgrund der Corona-Krise finanziell unter die Arme. Der Kreistag beschloss am Mittwoch die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel in nichtöffentlicher Abstimmung, berichtet die Rheinische Post. Nach Informationen der Tageszeitung wurden die ursprünglich vorgesehenen 3,12 Millionen um 2,22 Millionen Euro auf 5,34 Millionen Euro erhöht. Die Gemeinde Weeze steuert rund 700.000 Euro bei, so dass das Gesamtvolumen sechs Millionen Euro beträgt. Die öffentliche Hand finanziert die Beihilfen für den Airport über Kredite, die aufgenommen werden.

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Easyjet kündigt Kapitalerhöhung an

Durch die Ausgabe neuer Aktien und Sale-and-Leaseback-Geschäfte will Easyjet die Liquidität von etwa 2,4 Milliarden Pfund-Sterling auf drei Milliarden Pfund-Sterling verbessern. Der britische Billigflieger Easyjet erzielte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 353 Millionen Pfund-Sterling. Stichtag ist der 31. März 2020, was zur Folge hat, dass die berichteten Zahlen vor den erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie erzielt wurden. Der Umsatz konnte bis Ende März 2020 um 1,6 Prozent auf 2,382 Milliarden Pfund-Sterling gesteigert werden. Eine Prognose für das Gesamtjahr gab der Vorstand unter Hinweis auf die unklare Lage bezüglich der Corona-Pandemie nicht ab. Weiters wird eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Dazu gibt Easyjet neue Stammaktien von je 27 2/7 Pence heraus. Insgesamt werden knapp unter 15 Prozent des bestehenden Kapitals angeboten. Mit dieser Maßnahme will sich der orangefarbene Billigflieger rund 400 bis 500 Millionen Pfund-Sterling auf dem Finanzmarkt beschaffen. Die Mittel sollen zur Stützung des Konzerns verwendet werden. Am 14. Juli 2020 soll die Hauptversammlung über diesen Schritt entscheiden. Weiters will Easyjet die Finanzlage durch Sale-and-Leaseback-Geschäfte verbessern. Insgesamt will Easyjet 15 Maschinen mittels Sale-and-Leaseback zu Geld machen. Dabei handelt es sich um zwei A321neo, drei A320neo, drei A320ceo und sieben A319ceo. Hierfür wurden bereits verbindliche Verträge mit SMBC Aviation, JP Lease und Aero Capital Solutions abgeschlossen. Das Volumen wird seitens des Carriers mit 301 Millionen Pfund-Sterling beziffert. Insgesamt sollen die Deals bis zu 560 Millionen Pfund-Sterling in die Kasse spülen. Für weitere acht Airbus A320neo werden derzeit Verhandlungen geführt, die ebenfalls zu einem Verkauf oder Sale-and-Leaseback führen

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