Jan Gruber

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Jan Gruber

Offener Brief der Belegschaft von Level Europe GmbH

Die Insolvenz der österreichischen IAG-Tochter kam für die Mitarbeiter überraschend. In einem offenen Brief wenden diese sich nun an Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel. Am Mittwoch findet eine Demonstration am Ballhausplatz statt. Die Belegschaft der Level Europe GmbH wird sich am Mittwoch, den 24. Juni 2020 zu einer Kundgebung vor dem österreichischen Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien versammeln. Die Bediensteten wollen damit ein Zeichen gegen vermeidbare Jobverluste und leere Versprechungen der Regierung setzen. Der Betriebsrat des Unternehmens ersuchte Aviation.Direct um die Veröffentlichung eines offenen Briefs, der sich an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) richtet. Dieser Brief ist kein Bestandteil des redaktionellen Angebots, für den Inhalt sind die Verfasser, vertreten durch ihren Betriebsrat, verantwortlich.

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Juli 2020: Eurowings erhöht die Kapazität

Im Juli 2020 wird Eurowings nach derzeitigen Planungen mit 35 Maschinen in der Luft sein. Die Kapazität wird im Laufe des Sommers weiter angehoben. Große Hoffnungen setzt man auch auf Varna und Burgas. Mit rund 35 Maschinen der A320-Reihe will die Lufthansa-Tochter Eurowings im Juli 2020 etwa 6.000 Flüge durchführen. Davon sollen 1.200 ab Düsseldorf durchgeführt werden. Die Anzahl der Destinationen, die ab diesem Airport angeboten werden, stockt man von 35 auf 50 Ziele auf. Der Carrier will im Laufe des Sommers wieder rund 80 Prozent der ursprünglich geplanten Destinationen anbieten. Derzeit geht Eurowings davon aus, dass das “Corona-Sommerprogramm” aus maximal 40 Prozent der Kapazität eines normalen Sommerflugplans bestehen wird. „Wir freuen uns, dass die Menschen wieder fliegen wollen – und wir sind bereit“, sagt Jens Bischof, CEO Eurowings. „Denn wir wissen, dass das Reisen in Zeiten von Corona mit Unsicherheit behaftet ist. Deshalb haben wir umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen entlang der gesamten Reisekette umgesetzt, um unsere Gäste von der Reiseplanung bis zur Ankunft am Reiseziel bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“ Nach Angaben des Unternehmens sind die derzeit am häufigsten gebuchten Ziele: Palma de Mallorca, Sylt, Zürich und Ibiza. Ebenfalls registriert man nach Barcelona, Lissabon, Rhodos und Heraklion eine steigende Nachfrage. In Richtung Varna und Burgas baut Eurowings heuer durchaus stark aus und bietet die beiden Ziele ab diversen deutschen Airports an.

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Slowenien droht Kroatien mit Grenzschließung

Kaum sind die Grenzen offen, schon überlegt man diese zum Nachbarland wieder zu schließen. Die Auswirkungen auf den Tourismus könnten fatal sein. Slowenien kündigte an, dass man im Fall steigender “Corona-Importe” aus Kroatien die Grenze zum Nachbarland schließen wird und eine Quarantänepflicht einführen wird. Noch stuft man Kroatien als “sicher” ein, doch betrachtet man die leicht steigenden Fallzahlen mit Sorge.Bereits vergangene Woche machte Slowenien die Grenzen zu Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Serbien wieder zu. Auch eigene Staatsbürger, die aus diesen Ländern einreisen, müssen eine 14-tägige Quarantäne antreten. Die maximale Zeit, die man sich bei einer bloßen Durchreise aufhalten darf, wurde auf 12 Stunden verkürzt. Die slowenische Regierung erklärte wiederholt, dass man diesen Schritt gesetzt habe, um “Corona-Importe” zu verhindern. Dies gilt auch in Kroatien und man stellte gar eine Grenzschließung in Aussicht, falls die Fallzahlen im Nachbarland steigen und weitere Fälle nach Slowenien importiert werden. Sollte dies tatsächlich umgesetzt werden, so wären die Auswirkungen für Kroatien-Urlauber, die auf dem Landweg reisen, fatal. Bei der Rückreise könnte dann eine Quarantäne blühen. Auch ist völlig unklar ob und in welcher Form Slowenien dann die bloße Durchreise gestatten würde.

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SunExpress Deutschland macht dicht

Nach Germanwings und der Luftfahrtgesellschaft Walter wird mit SunExpress Deutschland eine weitere deutsche Fluggesellschaft dauerhaft verschwinden. Der Ferienflieger, der je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines gehört, wird geschlossen und abgewickelt. Betroffen sind rund 1.200 Beschäftigte. SunExpress Deutschland flog zuletzt mit Airbus A330 auch im Auftrag von Eurowings. Diese soll nun gemeinsam mit anderen Lufthansa-Konzernairlines ausgewählte Strecken übernehmen. Der deutsch-türkische Ferienflieger wird gemäß Unternehmensmitteilung nicht fortgeführt und daher abgewickelt. Nicht betroffen ist die türkische Konzernschwester, die ebenfalls unter dem Namen SunExpress auftritt. Diese soll den aktuellen Erklärungen nach weitergeführt werden. Das bisherige Flugangebot von SunExpress Deutschland wird teilweise von der türkischen Konzernschwester, von Eurowings, aber auch von anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group übernommen. Aufgrund der weiterhin durchaus harten Einreisebestimmungen ist damit zu rechnen, dass nicht jede Verbindung, die bislang vom deutsch-türkischen Ferienflieger bedient wurde, auch tatsächlich weitergeführt wird. Den rund 1.200 Mitarbeitern von SunExpress Deutschland droht nun die Arbeitslosigkeit, denn in der Branche ist die Nachfrage nach Airline-Personal derzeit faktisch nicht vorhanden. Somit dürfte es für die Betroffenen auch sehr schwierig werden kurzfristig einen neuen Job zu finden. Bereits im März und April trennte sich der Ferienflieger von rund 150 Beschäftigten, die über eine Leiharbeitsfirma angestellt werden. Mit der nun verkündeten Schließung und Abwicklung von SunExpress Deutschland und der bereits vor einigen Wochen bestätigten Nichtfortführung von Germanwings, reduziert die Lufthansa Group die Anzahl der Flugbetriebe weiter. Die Luftfahrtgesellschaft Walter war kurzfristig im Eigentum des Kranichs, wurde jedoch im Vorjahr an Zeitfracht verkauft. LGW musste am 22. April 2020 Insolvenz anmelden

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Lufthansa fliegt wieder nach China

Am Mittwoch wird Lufthansa mit der Wiederaufnahme der China-Verbindungen beginnen. Zunächst soll eine wöchentliche Rotation zwischen Frankfurt am Main und Shanghai angeboten werden. Der “Erstflug” wird am Mittwoch durchgeführt. Ende Jänner dieses Jahres stellte die Lufthansa Group sämtliche Verbindungen nach Festland-China ein. Hintergrund war die Corona-Pandemie. Schrittweise will man nun konzernweit das Angebot wiederherstellen, wobei es in Österreich derzeit Beschränkungen gibt, die dies nur sehr schwer möglich machen. „Die Flüge zwischen Shanghai und Frankfurt sind hoffentlich nur die ersten von weiteren Lufthansa Group Verbindungen in den kommenden Wochen und Monaten zwischen Festlandchina und unseren Heimatmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz“, so Veli Polat, China-Vertriebschef bei Lufthansa. Die Einreise in die Volksrepublik China ist derzeit für nicht-chinesische Staatsbürger nur mit einer Ausnahmebewilligung möglich. Visa werden seit einigen Monaten nicht mehr erteilt. Auch bei einem vorhandenen Sichtvermerk ist eine Sondergenehmigung zur Einreise notwendig. Davon ausgenommen sind Staatsbürger der Volksrepublik China, wobei auch für diese Quarantänebestimmungen gelten.

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DHL errichtet neues Cargo-Zentrum in München

Im Jahr 2022 wird die Express-Tochter der Deutschen Post AG einen Neubau, der auf zwei Parkplätzen errichtet wird, in Betrieb nehmen. DHL Express errichtet am Flughafen München auf den Flächen der heutigen Parkplätze P80 und P80-West ein neues Logistikzentrum. Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag zwischen Airport und der Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG unterzeichnet. Der Neubau soll eine Bruttogeschossfläche von etwa 8.000 Quadratmetern aufweisen. „Mit diesem Wachstum konnte das bisherige Gebäude nicht mithalten“, erläutert Markus Reckling, Managing Director DHL Express Deutschland, die Notwendigkeit des 70 Millionen Euro schweren Investitionsprojekts. „Nachdem wir im letzten Jahr bereits unser Service Center in Unterschleißheim für 13 Millionen Euro modernisiert und erweitert haben, ist der Neubau unseres Gateways am Flughafen der nächste Schritt des Infrastrukturplans, mit dem wir uns klar zu unserer Präsenz in der Region München bekennen. Auch in der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage investieren wir weiter konsequent in den Service für unsere Kunden, der für uns oberste Priorität hat.“ „Das ist gerade in diesen für die Luftfahrt so schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal und ein großer Vertrauensbeweis für den Standort München. Das verstärkte Engagement von DHL Express wird unser Profil als Logistikstandort schärfen und erhebliche Impulse für den Luftfrachtverkehr liefern”, so Flughafenchef Jost Lammers.

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Level-Mitarbeiter halten Kundgebung ab

Die Belegschaft der insolventen Fluggesellschaft Level Europe wird am Mittwoch, den 24. Juni 2020 ab 8 Uhr 30 eine Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Wien abhalten. Die Organisatoren wollen auf das Schicksal der rund 200 Mitarbeiter, deren Jobs aufgrund der Pleite akut gefährdet sind, aufmerksam machen. Die Level-Beschäftigten hoffen, dass es doch noch zu einer Lösung kommt, die zur Fortführung des Flugbetriebs und damit zum Erhalt der damit verbundenen Arbeitsplätze führt. Das Unternehmen erhielt bislang keine Staatshilfe und begründete laut KSV1870 die Insolvenz auch damit.

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Emirat Dubai macht für Touristen auf

Zwar dürfen Touristen bald wieder einreisen, doch müssen diese einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Alternativ kann man sich auch in Dubai dieser Kontrolle unterziehen. Das Emirat Dubai wird ab 7. Juli 2020 Touristen die Einreise wieder gestatten. Ein entsprechendes Protokoll wurde von den Verantwortlichen bereits unterfertigt. Die Fluggesellschaft Emirates teilte mit, dass die Beförderung von Passagieren, die die Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes nicht erfüllen können, künftig abgelehnt wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Besucher des Emirates Dubai im Besitz einer internationalen Krankenversicherung, die während der gesamten Aufenthaltsdauer gültig ist, sein sollten. Die genauen Einreisebestimmungen können unter diesem Link nachgelesen werden. Jedenfalls besteht die Wahl zwischen der Vorlage eines negativen COVID19-Tests oder aber diesen direkt vor Ort in Dubai zu machen. Ohne Testung kann man nicht in das Emirat einreisen.

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Klimaaktivisten mit Flashmob in AUA-Dash

Klimaaktivisten verkleideten sich als Dinosaurier und waren an Bord des ersten Fluges zwischen Wien und Graz mit an Bord. Am Montag hatte Austrian AIrlines auf dem ersten Flug, der zwischen Wien und Graz nach der Coronapause durchgeführt wurde, besondere Gäste an Bord. Aktivisten der Klimaschützergruppe “System Change, not Climate Change” flogen als Dinosaurier verkleidet mit. Nach Ansicht der Organisation handelt es sich bei derartigen Ultrakurzstreckenflügen um “Verbindungen aus der Steinzeit”. “Zwei als Flugsaurier verkleidete Aktivisten flogen mit dem ersten Austrian-Airlines-Flug von Wien nach Graz, um die rückschrittliche Wiederaufnahme des Kurzstreckenflugs und die Millionenzahlungen für die AUA zu feiern. Stellvertretend für die klimaschädliche fossile Flugindustrie machten die Dinos mit Sprüchen wie „Flüge statt Züge“ und „Fossils against Future“ auf sich aufmerksam”, so die Organisation in einer Aussendung. „Flottenerneuerung und die Beimischung von ‚alternativen Treibstoffen‘ als Klimaschutzmaßnahmen zu verkaufen ist pures Greenwashing! Jedes neue Flugzeug wird weiter seiner Nutzungsdauer entsprechend Kerosin verbrennen und damit die Klimakrise befeuern. Auch ‚alternative Treibstoffe‘ sind eine gefährliche Scheinlösung. Agrartreibstoffe stehen oftmals im Konflikt mit der Produktion von Nahrungsmitteln. Zudem ist die Herstellung von synthetischem Kerosin noch Zukunftsmusik und würde extrem viel Strom brauchen, der für die Energiewende dringend anderswo benötigt wird“, so Mira Kapfinger von System Change, not Climate Change. Am Flughafen Graz hingegen ist man darüber erfreut, dass der Flugverkehr nach dem Lockdown nun langsam wieder anläuft. Der Minimalbetrieb soll am 30. Juni 2020 beendet werden. Im Juli 2020 sollen wieder zahlreiche Destinationen angeflogen werden. „Wir freuen uns sehr, dass es wieder los geht“, erklärt

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Verdi und VC uneins über Zuständigkeit bei Lauda

Zwei Gewerkschaften sind sich nicht über die Zuständigkeit in Sachen Lauda-Tarifvertrag einig. Nun übt die Vereinigung Cockpit heftige Kritik an der Verdi und stellt gar in Aussicht, dass ein möglicher Abschluss nicht anerkannt wird. Im Ringen um die Zukunft der beiden deutschen Lauda-Bases, Düsseldorf und Stuttgart, bahnt sich nun auch ein Gerangel um die Kompetenzen zwischen den Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit an. Erstgenannte vertritt das Kabinenpersonal und hat bei den Piloten nur wenige Mitglieder. Die überwiegende Mehrheit der gewerkschaftlich organisierten Lauda-Flugzeugführer ist in Deutschland in der VC. Da die Ryanair-Tochter Lauda bis ungefähr April 2020 eine enorme Distanz zu den Arbeitnehmervertretungen hielt, jedoch überraschend den Abschluss eines Tarifvertrags mit Verdi samt Deadline forderte, wurde bereits im Zuge der Kurzarbeit zwischen VC und Verdi eine Abgrenzungsvereinbarung besprochen. Abgeschlossen wurde diese bis dato allerdings nicht. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Lauda-Geschäftsleitung ausschließlich mit Verdi zu verhandeln. Aus einem internen Rundschreiben der VC geht hervor, dass die konkurrierende Gewerkschaft den Tarifvertrag bereits weitgehend mit dem Arbeitgeber ausverhandelt habe. Dies stößt bei der Vereinigung Cockpit nun auf Unmut, denn diese war bislang der Ansicht, dass die Pilotenagenden nicht von Verdi, sondern von der VC verhandelt werden. Man fühlt sich nun vor vollendete Tatsachen gestellt und kritisiert das Verhalten der Verdi heftig. Die Vorgehensweise habe keinerlei Mehrwert für die VC-Mitglieder. Einen möglichen Abschluss der Verdi will man daher nicht akzeptieren und kündigt im Mitgliederanschreiben, dass an, dass der Arbeitgeber die Vereinigung Cockpit wohl unterschätzt habe. Man werde die skandalösen Bedingungen, die in Österreich “durchgeboxt”

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