Jan Gruber

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Jan Gruber

Europäischer Luftverkehr wächst, Deutschland hinkt hinterher

Der europäische Luftverkehr zeigt im zweiten Halbjahr 2025 ein robustes Wachstum beim Sitzplatzangebot. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wird ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet, womit das Gesamtniveau sieben Prozent über dem von 2019 liegt. Dieser Anstieg wird maßgeblich von europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines wie Ryanair und Easyjet getragen, die ihr Angebot gegenüber der Zeit vor der Corona-Krise um 25 Prozent steigerten und nun einen Marktanteil von 40 Prozent halten. Auch touristische Fluggesellschaften wie Condor und Sun Express sowie außereuropäische Netzwerk-Airlines verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse. Deutschland kann mit dieser positiven Entwicklung nicht Schritt halten. Obwohl das Angebot hierzulande ebenfalls um sechs Prozent wächst, erreicht es lediglich 93 Prozent des Vorkrisenniveaus. Besonders auffällig ist der Rückstand bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, deren Marktanteil mit 27 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt und nur eine Erholung von 86 Prozent aufweist. Im Gegensatz dazu zeigt der touristische Verkehr im deutschen Markt Wachstum und übertrifft das Sitzplatzangebot von 2019 deutlich um 35 Prozent. Der innerdeutsche Markt bleibt weiterhin schwach. Das Sitzplatzangebot stagniert bei lediglich 52 Prozent des Wertes von 2019. Noch gravierender ist die Situation im dezentralen Verkehr abseits der großen Drehkreuze Frankfurt und München, wo das Angebot nur noch 20 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht – ein Rückgang um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die beiden Drehkreuze Frankfurt und München zeigen sich hingegen stabiler und erreichen jeweils 91 Prozent des 2019er-Niveaus, mit einem Wachstum von fünf bzw. sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Kurz- und Mittelstrecke liegt das Angebot aus

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Wizz Air will deutlich weniger A321XLR

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air sieht sich nach einem rasanten Wachstumskurs zu einer strategischen Neuausrichtung gezwungen. Betriebsbedingte Schwierigkeiten und ein erheblicher Gewinneinbruch haben das Unternehmen dazu veranlaßt, die Expansion zu verlangsamen und sich auf Kernmärkte zu konzentrieren. Der Betriebsgewinn der Airline brach im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März endete, um 62 Prozent auf 167,5 Millionen Euro ein. Dies spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der derzeit auf Tiefstständen notiert. Wesentlicher Grund für die Schwierigkeiten ist laut Medienberichten der sogenannte GTF-Rückruf, der die Triebwerke betrifft und dazu führte, daß Wizz Air zuletzt 42 Airbus A320neo Maschinen nicht nutzen konnte. Dies hatte einen Anstieg der Stückkosten um 20 Prozent zur Folge. Als Reaktion darauf zieht das Management die Notbremse: In den nächsten zwei bis drei Jahren plant Wizz Air, den Angebotsausbau auf 10 bis 12 Prozent pro Jahr zu begrenzen. Zuvor hatte die Fluggesellschaft eine jährliche Kapazitätssteigerung von rund 20 Prozent angestrebt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Wizz Air auch ihren Außenposten in Abu Dhabi mit eigenem AOC (Air Operator Certificate) aufgeben. Das Unternehmen erklärte, man werde sich verstärkt auf die mittel- und osteuropäischen Kernmärkte sowie auf ausgewählte westeuropäische Länder wie Österreich, Italien und Großbritannien konzentrieren. Da zwölf Flugzeuge aus Abu Dhabi abgezogen werden und das Wachstumstempo insgesamt gedrosselt wird, benötigt die Airline absehbar weniger neue Flugzeuge. Entsprechend plant Wizz Air, Neuauslieferungen von Airbus bis 2030 um bis zu zwei Jahre zu strecken. Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg kündigte Wizz Air CEO József Váradi zudem Nachjustierungen an der Flottenstrategie an. Die Fluggesellschaft

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Kroatiens lebendiges Erbe: Eine Reise durch die Tiefen traditionellen Handwerks

Jenseits der sonnenverwöhnten Küsten und der historischen Städte verbirgt sich in Kroatien ein reiches Geflecht kultureller Traditionen, das über Generationen hinweg sorgfältig bewahrt und weitergegeben wurde. Dieses immaterielle Kulturerbe entfaltet ein beeindruckendes Spektrum an handwerklichem Können, das tief in der Geschichte und im alltäglichen Leben des Landes verwurzelt ist. Von der filigranen Nadelarbeit der Pager Spitze über das farbenfrohe Holzspielzeug aus Hrvatsko Zagorje bis hin zu den kunstvoll verzierten Lebkuchenherzen und der uralten Kunst des Trockenmauerbaus – diese Ausdrucksformen regionaler Identität und kreativer Vielfalt sind nicht nur Zeugnisse vergangener Zeiten, sondern lebendige Bestandteile der kroatischen Gegenwart. Viele dieser Traditionen haben internationale Anerkennung gefunden und wurden von der UNESCO als besonders schützenswert in ihre Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Sie bieten Besuchern einzigartige Einblicke in die Seele Kroatiens und die Bedeutung, die diesem kulturellen Reichtum bis heute beigemessen wird. Kunstvolle Handarbeit: Die geschätzte Spitzenherstellung Die Spitzenherstellung in Kroatien ist ein immaterielles Kulturerbe, das seit Jahrhunderten in verschiedenen Regionen des Landes gepflegt wird. Diese feine Handarbeit ist ein Symbol für Geduld, Präzision und künstlerisches Geschick. Besonders hervorzuheben sind die Spitzen aus drei spezifischen Orten: Pag, Lepoglava und Hvar. Jede dieser Regionen hat ihre eigene, überlieferte Technik und verwendet unterschiedliche Materialien, was die Vielfalt dieses Handwerks unterstreicht. Die Pager Spitze, deren Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen, wird in einer äußerst filigranen Nadeltechnik gefertigt. Sie zeichnet sich durch ihre feine Struktur und ihre komplexen Muster aus, die oft von der Natur inspiriert sind. Die hohe Qualität dieser Spitze war einst sogar

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Nachtzüge: Eine kritische Betrachtung der Energiebilanz und ihrer Auswirkungen

Die Wiederauferstehung der Nachtzüge wird oft als Triumph der Schiene über andere Reisemittel gefeiert, insbesondere im Lichte angeblicher geringerer Belastung für unsere Umwelt. Während die Romantik des Reisens im Schlaf und die Bequemlichkeit, ausgeruht am Ziel anzukommen, unbestreitbar sind, lohnt sich eine nüchterne und faktenbasierte Analyse der Energiebilanz und der tatsächlichen Auswirkungen von Nachtzügen. Entgegen weitverbreiteter Annahmen und den Behauptungen interessierter Kreise offenbaren sich bei genauerer Betrachtung erhebliche Mängel in der Argumentation der vermeintlichen Umweltfreundlichkeit. Dieser Artikel beleuchtet die komplexen Zusammenhänge des Bahnstroms, die Rolle von Diesel in europäischen Schienennetzen und die ungelösten Probleme atomarer Energieerzeugung, um ein umfassendes Bild der wahren Belastungen durch Nachtzüge zu zeichnen. Der elektrische Strom: Eine verborgene Belastung Die vermeintliche Umweltfreundlichkeit des elektrischen Bahnverkehrs beruht auf der Annahme, daß der Strom emissionsfrei erzeugt wird. Diese Annahme ist jedoch in vielen europäischen Ländern weit von der Realität entfernt. Der Bahnstrom, der die elektrischen Lokomotiven antreibt, stammt keineswegs ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. In zahlreichen europäischen Staaten, darunter auch Deutschland, wird ein erheblicher Anteil des Stroms, der ins Netz eingespeist wird und somit auch den Bahnstromspeisern zugute kommt, nach wie vor in Kohlekraftwerken erzeugt. Die Verbrennung von Kohle, insbesondere Braunkohle, ist mit einem massiven Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) verbunden, einem Haupttreiber des Klimawandels. Zudem werden bei der Kohleverbrennung Schwefeldioxide, Stickoxide und Feinstaub freigesetzt, welche die Luftqualität erheblich beeinträchtigen und zu saurem Regen und Atemwegserkrankungen führen können. Selbst wenn eine Bahnstromtrasse direkt mit erneuerbaren Energien versorgt wird, muß bedacht werden, daß dies oft zu einer Verlagerung der Stromerzeugung führt,

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Sonderregelung für Flugbetrieb am Flughafen Zürich am 1. August

Am Abend des schweizer Nationalfeiertages, dem 1. August, wird es am Flughafen Zürich zu einer Abweichung von den üblichen Betriebsregeln kommen. Aufgrund der erwarteten Feuerwerke werden, wie bereits in den Vorjahren, die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Dies ermöglicht eine Anpassung der Pistenbenutzung, die sonst durch deutsche Verordnungen eingeschränkt ist. Normalerweise müßte der Flugbetrieb am Flughafen Zürich ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 landen. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Behörden wird am 1. August auf diese Regelung verzichtet. Statt dessen erfolgen die Landungen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr weiterhin nach Westen und Süden; ab 22:00 Uhr erfolgen die Starts ebenfalls nach Norden. Diese Sonderregelung dient dazu, Lärmemissionen über dicht besiedelten Gebieten, die von den üblichen Nachtflugrouten betroffen wären, zu minimieren und gleichzeitig den Flugbetrieb angesichts der Feierlichkeiten zu ermöglichen. Der Zürcher Flughafen ist ein wichtiger internationaler Knotenpunkt und seine Betriebsregelungen, insbesondere bezüglich der Nacht- und Anflugrouten, sind oft Gegenstand regionaler und grenzüberschreitender Diskussionen. Die Anpassungen am Schweizer Nationalfeiertag sind ein Beispiel für die Flexibilität im Luftverkehrsmanagement, um auf besondere Ereignisse oder Rahmenbedingungen zu reagieren. Es ist jedoch zu beachten, daß kurzfristige wetterbedingte Abweichungen von diesen Sonderregelungen jederzeit möglich sind und Reisende sich entsprechend informieren sollten. Solche Ausnahmen von den regulären Betriebszeiten und Routen sind im europäischen Luftraum nicht unüblich, insbesondere bei Großveranstaltungen oder nationalen Feiertagen, die mit erhöhtem Flugaufkommen oder besonderen Rücksichten

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Polen sucht Partner für den Bau des Zentralflughafens CPK

Die Gesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat eine internationale Ausschreibung zur Auswahl eines General Contract Engineers (GCE) gestartet. Dieser sogenannte „Delivery Partner“ soll den Bau des neuen Großflughafens in Polen leiten. Gesucht wird ein Auftragnehmer, der sowohl als Projektmanagementberater (PMC) als auch als Vertragsingenieur (Bauleiter) fungiert und über Expertise aus der Durchführung von Greenfield-Flughafenprojekten im Ausland sowie von Großinvestitionen in Polen verfügt. Unternehmen können ihre Angebote bis zum 20. Oktober 2025 einreichen. Das beauftragte Unternehmen wird die umfassende Steuerung des gesamten Flughafenbauprozesses übernehmen und die lückenlose Überwachung und Koordination auf der Baustelle sicherstellen. Die Ausschreibung umfaßt Unterstützung in Bereichen wie Beratung, Planung, Terminplanung und die Integration mehrerer Planungs- und Bauaufträge in ein einheitliches Programm. Das Hauptziel des GCE ist die termingerechte, bedarfsgerechte und budgetkonforme Eröffnung des CPK-Flughafens im Jahre 2032. Besondere Bedeutung wird dabei der Qualität der vorgeschlagenen Lösungen beigemessen. Eine wichtige Voraussetzung für die Bewerber ist der Nachweis umfassender Erfahrung. CPK fordert Angebote von Unternehmen, die in den letzten 15 Jahren als Projektmanager den Bau und die Inbetriebnahme mindestens eines neuen Großflughafens (Greenfield-Projekt) mit einer jährlichen Passagierkapazität von mindestens 20 Millionen Passagieren erfolgreich durchgeführt haben. Darüber hinaus wird umfangreiche Erfahrung in der Umsetzung großer Infrastrukturprojekte in Polen erwartet. Die Bieter müssen zudem nachweisen, daß sie über ein Team mit direkter Erfahrung im Flughafenbau verfügen. Für die finanzielle Eignung ist ein Nettojahresumsatz von mindestens 500 Millionen PLN in den letzten fünf Jahren erforderlich. Die Auftragsvergabe wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Der CPK soll Polens neues Luftfahrt-Drehkreuz und ein

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United Airlines setzt Flüge von Houston nach Havanna vorübergehend aus

Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat das US-Verkehrsministerium über ihre Absicht informiert, ihren einzigen Nonstop-Linienflug nach Kuba vorübergehend einzustellen. Wie das Fachmagazin „Aviation Week“ berichtete, wird die Verbindung von Houston nach Havanna ab dem 2. September 2025 nicht mehr bedient. Begründet wird dieser Schritt seitens der Fluggesellschaft mit saisonalen Schwankungen und verschärften Reisebeschränkungen. Derzeit fliegt United Airlines die Strecke von Houston nach Havanna siebenmal pro Woche mit Flugzeugen des Typs Boeing 737-800. Diese Verbindung war eine der wenigen Direktrouten, die nach einer Phase der Entspannung in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba wieder aufgenommen wurden. Die nun angekündigte Aussetzung der Flüge reflektiert die derzeitigen Herausforderungen im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern, die insbesondere durch politische Entscheidungen und die damit verbundenen Reiseauflagen beeinflußt werden. United Airlines plant, die Flüge bis zum Ende der Wintersaison 2025/2026 auszusetzen. Die Fluglinie behält sich jedoch die Option offen, die Strecke spätestens zu Beginn der Sommersaison 2026 wieder aufzunehmen. Diese strategische Entscheidung ermöglicht es der Fluggesellschaft, flexibel auf die Entwicklung der Reisebedingungen und die Nachfrage zu reagieren. Die Aussetzung könnte sich auf Reisende auswirken, die auf diese Direktverbindung angewiesen waren und nun alternative Routen mit Umsteigeverbindungen oder anderen Fluggesellschaften nutzen müssen. Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba sind seit einer früheren Phase der Annäherung unter der vorigen US-Regierung wieder komplexer geworden. Dies führte zu einer Reihe von Restriktionen, die den Reiseverkehr und andere Interaktionen beeinflußen. Fluggesellschaften, die Kuba anfliegen, müssen regelmäßig ihre Flugpläne an die jeweils geltenden Bestimmungen und die wirtschaftliche Rentabilität anpassen.

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Etihad Airways übernimmt ersten Airbus A321LR in Finkenwerder

Etihad Airways, die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi, hat am Airbus-Standort Finkenwerder bei Hamburg ihren ersten Airbus A321LR übernommen. Das neue Flugzeug mit dem Kennzeichen A6-LRA markiert nach Angaben der Airline einen Wendepunkt in ihrer Flottenstrategie. Mit diesem für Langstrecken geeigneten Modell beabsichtigt Etihad Airways, erstmals den Komfort von Großraumflugzeugen in ein Schmalrumpfflugzeug zu integrieren. Die Indienststellung des A321LR ermöglicht es der Fluggesellschaft, ihr Streckennetz gezielt zu erweitern und neue Destinationen anzufliegen, die mit größeren Langstreckenflugzeugen wirtschaftlich nicht rentabel wären. Der Airbus A321LR (Long Range) ist eine Variante des A321neo und zeichnet sich durch eine erhöhte Reichweite aus, die es ihm erlaubt, Transatlantikflüge oder andere längere Routen zu bedienen. Typischerweise liegt die Reichweite dieses Musters bei rund 7.400 Kilometern. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem vielseitigen Werkzeug für Fluggesellschaften, die sowohl bestehende Routen optimieren als auch neue, weniger frequentierte Märkte erschließen wollen. Die Strategie von Etihad Airways, auf den A321LR zu setzen, unterstreicht den Trend in der Luftfahrt, verstärkt auf effizientere Schmalrumpfflugzeuge für längere Distanzen zu setzen. Viele Airlines nutzen die LR- und XLR-Varianten der Airbus A320-Familie, um Punkt-zu-Punkt-Verbindungen anzubieten, die früher nur mit Großraumjets bedient werden konnten. Dies kann zu einer höheren Frequenz auf bestimmten Routen oder zur Erschließung direkter Verbindungen zwischen kleineren Städten führen, die bisher nur mit Umsteigen erreichbar waren. Für Passagiere kann dies kürzere Reisezeiten und mehr Direktverbindungen bedeuten. Die Übernahme dieses Flugzeugtyps durch Etihad Airways ist ein Beleg für die Anpassung an sich ändernde Marktanforderungen und die Optimierung der Betriebsabläufe. Finkenwerder ist einer der Hauptproduktionsstandorte für

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Falkensteiner Gruppe eröffnet neues Hotel in Bozen

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) hat ein weiteres Hotel in ihrem Heimatmarkt Südtirol eröffnet. Das neue Falkensteiner Hotel Bozen Walther Park befindet sich im gleichnamigen, neu entwickelten Quartier von Bozen. Das Hotel versteht sich als „Urban-Retreat-Hotel“ und erweitert damit das Angebot der Gruppe in der Region. Das neue Haus in Bozen verfügt über 114 Zimmer und Suiten. Ein besonderes Merkmal ist der Spa-Bereich, der einen Ausblick auf den Rosengarten der Dolomiten bietet. Darüber hinaus verfügt das Hotel über ein Rooftop-Restaurant, welches einen 360-Grad-Rundumblick über die Stadt Bozen ermöglicht. Die Eröffnung dieses Hotels unterstreicht die Strategie der FMTG, ihre Präsenz in attraktiven alpinen und urbanen Destinationen auszubauen. Bozen, als Hauptstadt Südtirols und wichtiger Verkehrsknotenpunkt, zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber an, die das alpine Flair mit städtischem Komfort verbinden möchten. Die FMTG ist ein österreichisches Familienunternehmen und zählt zu den führenden Tourismusunternehmen in Mitteleuropa. Die Gruppe betreibt Hotels und Resorts in verschiedenen Ländern, darunter Österreich, Italien, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Serbien und Montenegro. Mit dem neuen Standort in Bozen setzt Falkensteiner seine Expansion in der Alpenregion fort und stärkt seine Marke im Premium-Segment. Das „Urban Retreat“-Konzept zielt darauf ab, Städtereisenden eine Kombination aus Erholung und Stadterlebnis zu bieten, eine immer beliebtere Form des Kurzurlaubes. Die Wahl des Standortes im Waltherpark-Quartier in Bozen integriert das Hotel in eine moderne städtische Entwicklung, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbindet. Dies ermöglicht Gästen einen einfachen Zugang zu den Annehmlichkeiten der Stadt sowie zu den umliegenden Naturlandschaften der Dolomiten. Die Neueröffnung dürfte die Tourismuslandschaft in

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Emirates erneut als „Beste Langstreckenfluggesellschaft“ ausgezeichnet

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates ist bei den Telegraph Travel Awards 2025 zum wiederholten Male als „Beste Langstreckenfluggesellschaft“ prämiert worden. Eine Befragung von rund 20.000 Lesern des renommierten britischen Mediums führte zu dieser Auszeichnung, welche den exzellenten Service, die hochwertigen Produkte und ein außergewöhnliches Reiseerlebnis der Airline würdigt. Die Preisverleihung fand kürzlich im Pompadour Hotel Café Royal in London statt, wo Helen Breen, Leisure Sales Managerin von Emirates UK, die Auszeichnung entgegennahm. Diese Ehrung reiht sich ein in eine Serie von Auszeichnungen für Emirates. Das Unternehmen wurde bereits in diesem Monat von YouGov als „Weltweit meistempfohlene Marke 2025“ bezeichnet und ist die einzige Fluggesellschaft, die es unter die Top 10 dieses globalen Rankings geschafft hat. Bereits in den Jahren 2023 und 2025 wurde Emirates von Telegraph Travel als „Beste Langstreckenfluggesellschaft“ ausgezeichnet. Im Jahre 2024 kürte man Emirates zudem unter 90 Fluggesellschaften zur „Besten Airline der Welt“. Die Bewertungen basierten auf über 30 Kriterien, darunter Pünktlichkeit, Freigepäckregelung, Streckennetz, Qualität des Heimatflughafens, Flottenalter, Attraktivität des Vielfliegerprogramms und Bordverpflegung. Im vergangenen Jahr hat Emirates erhebliche Investitionen in die Erweiterung ihres internationalen Angebots getätigt. Das Streckennetz wurde um neue Ziele wie Shenzhen, Da Nang, Siem Reap und Hangzhou erweitert. Der moderne Airbus A350 der Fluggesellschaft bedient mittlerweile zehn Destinationen, darunter Edinburgh, Lyon und Bologna, und soll bis Jahresende auf 17 Routen eingesetzt werden. Im Rahmen eines umfassenden Modernisierungsprogramms wurden 61 Flugzeuge, darunter 31 Airbus A380 und 30 Boeing 777, mit neuen Kabinen ausgestattet. Parallel dazu wurde das gastronomische Angebot in der Business Class

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