Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung für Flugverspätungen verantwortlich gemacht und Verkehrsminister Peter Hanke zu sofortigen Reformen aufgefordert. Nach Angaben der Billigfluggesellschaft waren am 1. August fast 12.000 Passagiere von Verspätungen betroffen. Ryanair führt diese Störungen auf einen Mangel an Personal bei den Flugsicherungszentren zurück. Ryanair fordert eine angemessene Personalausstattung, um weitere Verspätungen während der Sommerreisewelle zu verhindern. Die Kritik reiht sich ein in eine Serie von Beschwerden, die Ryanair in den letzten Jahren gegen verschiedene europäische Flugsicherungen vorgebracht hat. Der Chef der Fluggesellschaft, Michael O’Leary, ist bekannt für seine scharfe Kritik an den staatlich geführten Monopolen der Flugsicherungen in Ländern wie Frankreich, Spanien, Deutschland und Griechenland. Er behauptet, daß diese Länder durch Mißmanagement und Personalmangel über 90 Prozent der europäischen Flugverspätungen verursachen. Der Verkehrsminister in Österreich, Peter Hanke, der sein Amt erst im März 2025 angetreten hat, ist nun mit den Forderungen der Fluggesellschaft konfrontiert. Es bleibt abzuwarten, wie das Ministerium auf die Vorwürfe reagieren wird. Bislang sind in Österreich keine größeren Streiks oder technische Ausfälle der Flugsicherung bekannt geworden, wie sie in anderen europäischen Ländern vorkamen. Die Kritik von Ryanair, die oft medienwirksam vorgetragen wird, zielt darauf ab, Druck auf die nationalen Regierungen und die EU-Kommission auszuüben. Die wiederholten Forderungen von Ryanair nach Reformen im europäischen Luftraum sind Teil einer breiteren Kampagne, die auch Passagiere dazu aufruft, sich direkt an ihre nationalen Verkehrsminister zu wenden. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß die Verspätungen, die jedes Jahr hunderttausende von Reisenden betreffen, unnötig seien und durch eine bessere Planung und

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Kärnten baut barrierefreies Tourismusangebot aus

Kärnten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Vorreiter im barrierefreien Tourismus entwickelt. Ein umfassendes Angebot an inklusiven und zugänglichen Naturerlebnissen sowie zertifizierten Betrieben soll sicherstellen, daß Urlaube für alle Personengruppen gleichermaßen möglich sind. Dieses Engagement wird im Rahmen des Projektes „Tourismus für Alle“ und durch die Beteiligung am EU-Projekt PLACES konsequent weiterverfolgt. Die Bemühungen tragen bereits Früchte: In Kärnten wurden 21 Beherbergungsbetriebe, 6 Campingplätze, 19 Gastronomiebetriebe sowie 10 Ausflugsziele und 9 Naturerlebnisse mit dem Qualitätssiegel „ÖZIV geprüft“ ausgezeichnet. Rudolf Kravanja, Präsident des ÖZIV-Bundesverbandes, unterstreicht die Vorreiterrolle Kärntens im barrierefreien Tourismus. Die Kärnten Werbung unterstützt die Betriebe mit professionellen Fotoshootings für die Rezertifizierung, um die barrierefreien Angebote besser darstellen zu können. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, betonte, daß Barrierefreiheit kein Nischenthema sei, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit, die auch ältere Menschen oder Familien mit kleinen Kindern betreffe. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus anderen Bundesländern und dem Ausland bestätigten, daß Kärnten hier an führender Stelle stehe. Im Rahmen des EU-Projekts PLACES arbeitet man mit Partnern aus Italien und Österreich an innovativen Lösungen. Erfolgreiche Beispiele wie der barrierefreie Pyramidenkogel oder der Skywalk am Dobratsch wurden bei einem transnationalen Treffen präsentiert. Die barrierefreien Angebote, zu denen auch ein buchbarer Bahnhofshuttle gehört, sind nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische verfügbar. Eine interaktive Karte auf der Website der Kärnten Werbung bietet einen Überblick über alle zugänglichen Angebote. Die Zusammenarbeit zwischen Destinationen, Betrieben und Institutionen macht deutlich, daß nachhaltiger und inklusiver Tourismus in Kärnten ein gemeinsames Ziel ist.

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Eurowings setzt auf Expansion: Winterflugplan 2025/26 mit neuen Zielen in Nahost und der Golfregion

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 präsentiert und setzt dabei auf eine Erweiterung ihrer Mittelstreckenflüge. Im Fokus stehen neue Destinationen in der Golfregion und im Nahen Osten, die sowohl Reisende in den Urlaub als auch Passagiere, die Familie und Freunde besuchen möchten, ansprechen sollen. Die Airline nimmt unter anderem neue Direktverbindungen von Düsseldorf nach Dubai und von Stuttgart nach Amman auf. Dieses strategische Wachstum, das Eurowings-Chef Jens Bischof als Reaktion auf die beliebtesten und erfolgreichsten Strecken im Winterflugplan bezeichnet, unterstreicht die ambitionierten Expansionspläne des Unternehmens in diesen attraktiven Märkten. Düsseldorf und Stuttgart im Fokus: Neue Nonstopverbindungen Das Streckennetz von Eurowings wird im kommenden Winterflugplan strategisch ausgebaut. Dabei stehen insbesondere die Drehkreuze in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg im Mittelpunkt der Expansion. Die Aufnahme dieser neuen Routen ist ein klares Signal für die strategische Ausrichtung von Eurowings, die den Fokus auf attraktive Mittelstreckenziele legt, die sowohl für den Urlaubs- als auch den Geschäftsverkehr relevant sind. Verbindungen für Familien- und Heimatbesuche: Ein wachsendes Segment Eurowings erweitert nicht nur das Angebot für Urlaubsreisende, sondern auch für Passagiere, die familiäre oder freundschaftliche Kontakte in ihrer Heimatregion pflegen. Dieses Segment, das oft als VFR-Verkehr („Visiting Friends and Relatives“) bezeichnet wird, spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Flugverkehr. Die Flüge in diese Regionen werden von Eurowings-Chef Bischof als ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie genannt. Das Unternehmen bedient hier eine spezielle Nachfrage, die oft von ethnischen Gemeinschaften und Reisenden getragen wird, die ihre Familien besuchen. Breites Angebot und Preiskampf: Die Expansion in Zahlen Die

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Auf über 3.000 Metern: „007 Elements“ – Ganz im Zeichen von James Bond

Es braucht schon etwas Mut, einen triftigen Grund oder gleich beides, um eine Touristen-Attraktion, die dem wohl bekanntesten Geheimagenten der Welt, James Bond, gewidmet ist, auf über 3.000 Metern Höhe auf einem österreichischen Berg anzubieten. Gibt es nicht? Und ob es das gibt und zwar in Sölden im Bundesland Tirol. Doch wie kommt man eigentlich auf die Idee eine Ausstellung so großer Höhe aufzuziehen, dass Besucher im Hochsommer 2025 in den Genuss von Schneefall kommen können? Die Antwort darauf ist ganz simpel: Es handelt sich um einen Original-Drehort des 007-Streifens „Spectre“, in dem Daniel Craig die Hauptrolle spielt. Die Seilbahnen waren schon vorher vorhanden, die Infrastruktur wie zum Beispiel Österreichs höchstgelegenes Haubenlokal – direkt neben „007 Elements“ – ebenfalls. Warum also nicht? Im Winter lässt es sich mit Schwüngen verbinden und im Sommer zum Beispiel mit einer Wanderung oder einer Mountainbike-Tour. Oder einfach mal so schauen wo „Spectre“ in Sölden gedreht wurde. Während „Ein Quantum Trost“ in der Luftfahrt-Community durchaus für Erheiterung sorgte, denn die 007-Macher verlegten den britischen Flughafen Farnborough mal eben nach Bregenz und suggerierten einen „Bregenz Airport“, der nicht existiert, sind die Schauplätze in Sölden real. Diese können besichtigt werden. Nicht alle Sölden-Szenen wurden in jenem Bereich, in dem sich „007 Elements“ befindet, gedreht. Einige können zu Fuß erkundet werden, denn diese sind im Freigelände, beispielsweise im Bereich einer Bergstraße. Ganz oben am Berg, wo einst James Bond und Blofeld waren Doch was erwartet die Besucher eigentlich? Zunächst geht es mit einer Einseilumlaufbahn (Gondel) zur Mittelstation. Dort

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Dänische Airline Alsie Express fliegt Klagenfurt an

Am Flughafen Klagenfurt ist am 2. August der erste Urlaubsflug der dänischen Fluggesellschaft Alsie Express gelandet. Die Airline, die in Kooperation mit dem Reiseveranstalter Gislev Rejser agiert, bringt damit Feriengäste aus dem dänischen Sonderborg nach Kärnten. Die Flüge werden samstags im August durchgeführt und sollen den Tourismus in der Region Alpe-Adria stärken. Der Flug wurde mit einer Maschine des Typs ATR 72-500 durchgeführt, die über 64 Sitzplätze verfügt. Die Ankunft der dänischen Urlauber ist nach Angaben des Flughafens ein wichtiger Schritt, um neue Märkte zu erschließen. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betonte, daß diese neuen Flüge aus Skandinavien einen wichtigen Meilenstein für den Tourismus in Kärnten darstellten. Die Region wird von Gislev Rejser aktiv beworben, um die Attraktivität der Urlaubsdestination zu steigern. Ziel ist es, die Passagierzahlen zu steigern und die Anbindung der Region zu verbessern. Die Kooperation mit Alsie Express und Gislev Rejser ist ein Baustein in dieser Strategie. In der Vergangenheit gab es bereits Bemühungen, den skandinavischen Markt zu erschließen, doch eine regelmäßige Flugverbindung war bislang nicht zustande gekommen. Die neuen Flüge sind zunächst auf den August begrenzt. Die Akteure im Tourismus der Region Kärnten und der Alpe-Adria-Region hoffen, daß sich die Verbindung als erfolgreich erweist und in den kommenden Jahren fortgeführt oder sogar ausgeweitet werden kann.

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ANA Holding übernimmt Nippon Cargo Airlines

Die japanische ANA Holding hat mit Wirkung zum 1. August 2025 die Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo Airlines (NCA) vollständig übernommen. Die Genehmigung durch die zuständigen Behörden liegt vor. Durch einen vereinfachten Aktientausch mit Nippon Yusen Kabushiki Kaisha ist NCA nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der ANA Holding. Diese Akquisition soll die Position des Konzerns als Japans größtes Luftfrachtunternehmen festigen und die globale Präsenz stärken. Die Integration des Frachtnetzwerks und der spezialisierten Kompetenzen von NCA in die bestehende Infrastruktur der ANA Group soll die Kapazitäten für Frachtflüge erheblich steigern. Während ANA bisher mit sechs Boeing 767- und zwei Boeing 777-Frachtflugzeugen operierte, bringt NCA eine Flotte von acht Großraumfrachtern des Typs Boeing 747-8 mit rund 950 Mitarbeitern ein. Diese Kombination positioniert die ANA Group als Nummer 14 der größten Luftfahrtunternehmen weltweit, gemessen am Frachtgewicht. Koji Shibata, Präsident und CEO der ANA Group, erklärte, daß die Übernahme die Fähigkeit des Unternehmens erheblich verbessere, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die zusätzliche Kapazität und die gemeinsame Erfahrung sollen genutzt werden, um einen globalen Mehrwert zu schaffen. Die Integration von NCA soll auch die Rentabilität der ANA Group verbessern, indem die Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktveränderungen gestärkt wird. Im Zuge der Übernahme erwartet die ANA Group zudem verbesserte Kapazitäten am Flughafen Tokio/Narita, wo der Bau neuer Start- und Landebahnen Frachtfluggesellschaften mehr Start- und Landezeitfenster bieten soll. Die Konsolidierung von NCA in die Bilanzen der ANA Group wird ab dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erfolgen.

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Boeing im Aufwind: Optimismus nach Produktionsstabilisierung und Ausblick auf China-Geschäft

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Nach schwierigen Phasen der Produktionsstabilisierung und globaler Handelsunsicherheiten scheint der Konzern nun festeren Tritt zu fassen. Das Management versprüht Zuversicht, insbesondere für das zentrale 737 Max Programm, für das der Ausblick angehoben wurde. Auch die Produktionsrate der 787-Dreamliner soll stabilisiert werden. Während sich an der Zollfront eine Entspannung im Handel mit wichtigen Partnern abzeichnet, hofft Boeing auf eine weitere Normalisierung der Beziehungen mit China, einem der wichtigsten Absatzmärkte für die zivile Luftfahrt. Produktionswende nach turbulenten Zeiten Das erste Halbjahr des Jahres 2025 war für die globale Luftfahrtindustrie von anhaltenden Herausforderungen geprägt, darunter Lieferkettenprobleme und Qualitätssicherungsfragen. Auch Boeing und sein europäischer Konkurrent Airbus kämpften mit diesen Widrigkeiten. Doch nun scheint sich der Nebel langsam zu lichten. Airbus hat seine Lieferprognose von 820 Flugzeugen für das laufende Jahr bekräftigt, und auch bei Boeing herrscht Optimismus. Ein zentraler Meilenstein ist die Stabilisierung der Produktion des Langstreckenflugzeugs 787 Dreamliner. Nach nur 37 Auslieferungen im ersten Halbjahr, die unter den Erwartungen lagen, kündigte der scheidende Finanzvorstand Brian West an, die Produktion auf sieben Flugzeuge pro Monat zu stabilisieren. Mit dieser Rate strebt Boeing an, am oberen Ende der Prognosespanne von 70 bis 80 Auslieferungen für das Gesamtjahr ins Ziel zu gehen. Diese Stabilisierung ist ein wichtiges Signal an die Kunden und Investoren und zeigt, daß die internen Herausforderungen in der Produktion des Langstreckenmodells allmählich überwunden werden. Noch positiver ist die Lage beim wichtigsten und absatzstärksten Programm, der 737 Max.

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Air Astana und China Southern schließen Codeshare-Abkommen

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana und China Southern Airlines haben eine Codeshare-Partnerschaft vereinbart. Das Abkommen tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und soll Reisenden mehr Flugoptionen und verbesserte Anbindungen auf den Hauptstrecken zwischen Kasachstan und China bieten. Die Kooperation ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der Luftverkehrsanbindung beider Länder. Die Vereinbarung umfaßt die Flüge von Air Astana von Almaty nach Peking, Ürümqi und Guangzhou sowie von Astana nach Peking. Im Gegenzug gilt der Codeshare für die Flüge von China Southern Airlines von Peking, Guangzhou, Ürümqi und Xian nach Almaty, sowie von Guangzhou und Ürümqi nach Astana. Laut Peter Foster, dem CEO der Air Astana Group, ist China ein strategisch wichtiger Markt. Die Partnerschaft soll den Handel, den Tourismus und den kulturellen Austausch fördern. Han Wensheng, Präsident und CEO von China Southern Airlines, hob hervor, daß die Kooperation die Frequenz der Flüge nach Kasachstan erhöhen wird. Er betonte die Bedeutung der Vereinbarung im Rahmen der „Belt and Road Initiative“, die darauf abzielt, die Luftverkehrsanbindung zwischen China und Kasachstan zu vertiefen. Das Abkommen ermöglicht es beiden Airlines, ihre Stärken zu bündeln und den Kunden ein umfassenderes Streckennetz anzubieten. Codeshare-Abkommen sind in der Luftfahrtindustrie ein gängiges Mittel, um das Flugangebot ohne eigene zusätzliche Flüge zu erweitern und die Auslastung zu optimieren. Für Passagiere bedeutet dies oft, daß sie ihren gesamten Flug auf einem einzigen Ticket buchen können, auch wenn Teilstrecken von der Partner-Airline durchgeführt werden. Diese Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel für die wachsende Bedeutung des zentralasiatischen Raumes als Drehscheibe für den Luftverkehr

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Rekordstrafe für Asiana Airlines: Fusionsauflagen verletzt und Ticketpreise erhöht

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines ist von der Fair Trade Commission (FTC) des Landes zu einer Rekordstrafe in Höhe von 12,1 Milliarden Won ($8,7 Millionen) verurteilt worden. Die Strafe, die höchste, die seit 1991 in Südkorea für eine Fusionsverletzung verhängt wurde, folgt auf die Feststellung, daß die Fluggesellschaft Bedingungen mißachtet hat, die mit ihrer Fusion mit Korean Air verbunden sind. Die beiden Airlines, die im Dezember 2024 die endgültige Fusionsgenehmigung erhalten hatten, haben demnach in weniger als einem Jahr gegen die Auflagen verstoßen, indem sie die durchschnittlichen Ticketpreise über das erlaubte Maß hinaus erhöht haben. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei der Überwachung von Fusionen in der Luftfahrtindustrie und auf die möglichen negativen Folgen für die Verbraucher. Verbotene Preiserhöhungen: Die Verstoßung gegen Fusionsauflagen Der Prozeß der Fusion zwischen den beiden größten südkoreanischen Fluggesellschaften, Korean Air und Asiana Airlines, ist seit der Ankündigung der Übernahmeabsicht im November 2020 von komplexen regulatorischen Hürden begleitet. Am 12. Dezember 2024 erteilte die südkoreanische FTC die endgültige Genehmigung für die Fusion, jedoch unter strengen Auflagen. Diese sollten den Wettbewerb am Markt schützen und sicherstellen, daß die Verbraucher durch die marktbeherrschende Stellung des fusionierten Unternehmens nicht benachteiligt werden. Eine der zentralen Auflagen war, daß die durchschnittlichen Ticketpreise der beiden Fluggesellschaften die inflationsbereinigten Niveaus von 2019 nicht überschreiten dürfen. Laut einer Erklärung der FTC hat Asiana Airlines in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 auf vier Routen diese Preisobergrenze überschritten. Die gravierendste Erhöhung wurde auf der Business-Class-Route zwischen Seoul Incheon (ICN) und Barcelona

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Eurowings nimmt Nonstopflüge von Nürnberg nach Rom wieder auf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihre Nonstopverbindung zwischen Nürnberg und Rom wieder aufgenommen. Seit dem 30. Juli 2025 wird die Strecke dreimal wöchentlich bedient, jeweils mittwochs, freitags und sonntags. Die Verbindung, die mit einem Airbus A320 geflogen wird, soll auch im Winterflugplan 2025/2026 beibehalten werden. Die neue Route richtet sich nicht nur an Urlaubsreisende, die die historischen Stätten und das kulinarische Angebot der „ewigen Stadt“ erkunden möchten. Sie ist auch für Geschäftsreisende, wie etwa Messebesucher, und für Menschen mit italienischen Wurzeln, die Freunde und Verwandte besuchen, von Bedeutung. Die Kontinuität der Verbindung in der Wintersaison wird von den Verantwortlichen als ein wichtiger Schritt gewertet, um das Angebot des Flughafens zu stärken. Derzeit sind ab Nürnberg insgesamt sechs italienische Ziele mit verschiedenen Fluggesellschaften erreichbar. Eurowings hat in Nürnberg ein Flugzeug stationiert und bedient von dort aus insgesamt acht Direktziele. Die Wiederaufnahme der Rom-Flüge ist Teil der strategischen Ausweitung des Angebots am Standort Nürnberg, der sich als wichtiges Drehkreuz für Urlaubs- und Geschäftsreisende etabliert hat. Die Flüge sollen die Nachfrage nach Direktverbindungen in Südeuropa bedienen. Die Verbindung zwischen den beiden Städten wurde bereits in der Vergangenheit von anderen Fluggesellschaften bedient. Die Entscheidung von Eurowings, die Strecke wieder aufzunehmen und ganzjährig anzubieten, unterstreicht die Marktattraktivität Roms als Destination für verschiedene Reisegruppen.

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