Jan Gruber

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Jan Gruber

Salzburg: Eine Tour durch die Stiegl-Brauerei

In Salzburg, am Fuße des Festungsberges, schlägt das Herz einer Jahrhunderte alten Brautradition: die Stiegl Brauwelt. Die Stieglbrauerei, deren Geschichte bis ins späte Mittelalter zurückreicht, ist heute die größte Privatbrauerei Österreichs und ein fester Bestandteil der regionalen Kultur. Für Besucher hat sie mit den Stiegl Brauwelten ein Erlebniszentrum geschaffen, das die reiche Historie des Unternehmens mit dem modernen Brauhandwerk verbindet. Auf über 5.000 Quadratmetern können Gäste in die Welt des Bieres eintauchen, die historischen Wurzeln der Brauerei erkunden und den gesamten Brauprozess von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt hautnah miterleben. Dieser Artikel widmet sich der bewegten Geschichte der Stieglbrauerei und beschreibt detailliert die Erlebnisse, die Besuchern in den Brauwelten geboten werden. Die Stiegl Brauwelt: Ein Museum der Sinne Das Herzstück des Besuchererlebnisses ist das Stiegl Museum, das auf mehr als 5.000 Quadratmetern die Geschichte der Brauerei und die Kultur des Bieres darstellt. Die Ausstellung ist interaktiv und multimedial gestaltet, so daß Besucher nicht nur passive Betrachter sind, sondern aktiv in die Welt des Bieres eintauchen können. Der Rundgang beginnt oft mit dem Stiegl-Braukino, einem 270°-Panorama-Erlebnis, das in einem Film die Geschichte der Brauerei, die Kunst des Brauens und die Bedeutung der verwendeten Rohstoffe auf eindrucksvolle Weise vermittelt. Anschließend führt die Ausstellung durch verschiedene Themenbereiche. Hier kann man historische Braugeräte, alte Flaschen, Bierkrüge und Werbematerialien aus vergangenen Zeiten betrachten. Eine Besonderheit ist der sogenannte Bieraltar, eine künstlerische Installation, die dem Bier als kulturellem Gut huldigt. Die Besucher erfahren hier alles über die vier Grundzutaten des Bieres – Wasser, Malz, Hopfen

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KLM meldet Datendiebstahl bei Kundenservice-Partner

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat ihre Kunden über einen Datendiebstahl bei einem externen Kundenservice-Partner informiert. Bei dem Vorfall wurden unter anderem Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie die Nummern und Status des Vielfliegerprogramms Flying Blue entwendet. Betroffen sind Reisende, die in der Vergangenheit mit dem Kundenservice in Kontakt standen. Die eigenen Systeme von KLM und Air France seien nach Unternehmensangaben nicht betroffen gewesen. KLM hat den Vorfall den zuständigen Datenschutzbehörden gemeldet und die Kunden proaktiv über das Datenleck informiert. Die gestohlenen Daten befanden sich auf einer externen Plattform, die von beiden Fluggesellschaften genutzt wird. Sensible Informationen wie Passwörter, Reiseinformationen, Meilenkonten, Ausweis- oder Kreditkartendaten sollen nicht kompromittiert worden sein. Das Unternehmen rät den betroffenen Kunden, besonders wachsam gegenüber verdächtigen E-Mails oder Anrufen zu sein, da die gestohlenen Daten für sogenannte Phishing-Versuche mißbraucht werden könnten. Datenpannen bei externen Dienstleistern sind in der Luftfahrtbranche keine Seltenheit. Viele Fluggesellschaften lagern Teile ihres Kundenservice an externe Partner aus, was die Angriffsfläche für Cyberangriffe erhöht. In ähnlichen Fällen, wie bei der Lufthansa Group im Frühjahr 2024, kam es ebenfalls zu Datenlecks bei externen Partnern, die die Fluggesellschaften zur Meldung bei den Datenschutzbehörden zwangen. Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet Unternehmen, solche Vorfälle innerhalb von 72 Stunden zu melden. Der Datendiebstahl bei dem Kundenservice-Partner von KLM unterstreicht die Notwendigkeit, daß Unternehmen ihre Dienstleister sorgfältig auswählen und deren Sicherheitsstandards regelmäßig überprüfen. Für die betroffenen Kunden bedeutet der Vorfall, daß ihre Kontaktdaten möglicherweise für gezielte Betrugsversuche genutzt werden könnten. KLM hat versichert, die Sicherheitsprotokolle zu stärken und aus dem Vorfall die

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Alaska Airlines 737 Max 9 kehrt nach Geruchsmeldung um

Ein Flug von Alaska Airlines musste am 31. Juli 2025 kurz nach dem Start wieder zum Ausgangsflughafen Seattle-Tacoma (SEA) zurückkehren, nachdem die Besatzung eine „elektrische Geruchsquelle“ in der Kabine gemeldet hatte. Die Boeing 737 Max 9 mit der Flugnummer AS1156, die auf dem Weg nach San Diego (SAN) war, erklärte den Notfall und landete sicher wieder auf derselben Landebahn, von der sie erst 12 Minuten zuvor abgehoben hatte. Obwohl die Passagiere mit einem Ersatzflugzeug ihr Ziel erreichten, wirft der Zwischenfall erneut Fragen über die Sicherheit an Bord von Flugzeugen auf, insbesondere im Hinblick auf Geruchsmeldungen, die auf technische Probleme hindeuten können. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art bei der Fluggesellschaft in den letzten Monaten. Der Zwischenfall: Was an Bord von Flug AS1156 geschah Die Maschine, eine Boeing 737 Max 9 mit dem Kennzeichen N964AK, startete planmäßig um 20:11 Uhr Ortszeit vom Seattle-Tacoma International Airport. Der Flug sollte die Passagiere um 23:00 Uhr nach San Diego bringen. Bereits kurz nach dem Beginn des Steigflugs, in einer Höhe von etwa 7.500 Fuß, mußte die Besatzung den Aufstieg abbrechen. Sie meldete über Funk einen „elektrischen Geruch“ im hinteren Teil der Kabine und erklärte daraufhin den Notfall, was eine schnelle Rückkehr nach Seattle erforderlich machte. Die Piloten leiteten die Rückkehr ein, und das Flugzeug landete sicher auf derselben Landebahn (34R), von der es gestartet war. Nach der Landung rollte die Maschine von der Landebahn, wo sie von den alarmierten Rettungsdiensten inspiziert wurde. Nach einer kurzen Prüfung fuhr das Flugzeug aus eigener Kraft

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Wien: Wizz Air hat Abu-Dhabi-Flüge aufgegeben

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air, deren maltesische Tochtergesellschaft in Wien eine Basis unterhält, wird künftig nicht mehr zwischen den Hauptstädten Österreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Die Route wurde zwischenzeitlich gänzlich aus dem Reservierungssystem entfernt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Firmengruppe ihren in Abu Dhabi ansässigen Ableger schließen wird. Allerdings wurde seinerzeits auch mitgeteilt, dass ausgewählte Routen zwischen europäischen Metropolen und der VAE-Hauptstadt weiterhin bedient werden sollen. Für die Passagiere hätte sich geändert, dass künftig Wizz Air Hungary oder Wizz Air Malta der Operating Carrier gewesen wäre. Was Wien anbelangt ist jedoch Schluss mit den Abu-Dhabi-Flügen. Diese wurden sang- und klanglos eingestellt. Auch hat Wizz Air die Route bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Damit teilt diese Strecke selbiges Schicksal wie die Dubai-Flüge, denn auch diese hat das Unternehmen zumindest ab Österreichs Bundeshauptstadt schon länger aufgegeben. Wien wird jedoch weiterhin mit Abu Dhabi ohne Umstieg verbunden bleiben, denn der Mitbewerber Etihad Airways bedient diese Route weiterhin.

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Uniqa-Analyse: Stornierungen und Gepäckprobleme dominieren Reiseschäden

Wie eine aktuelle Analyse des Versicherungsunternehmens Uniqa zeigt, sind Stornierungen und Gepäckprobleme die häufigsten Ursachen für Schadensmeldungen im Reisebereich. Mehr als 60 Prozent aller gemeldeten Fälle in der Reiseversicherung betrafen im vergangenen Jahr Reiserücktritte. Laut Peter Humer, Vorstandsmitglied der Uniqa, zahlte die Versicherung 2024 allein für Stornoschäden mehr als eine Million Euro aus. Ein weiteres Viertel der Sachschäden in der Reiseversicherung entfiel auf verlorenes oder beschädigtes Gepäck, was besonders bei Flugreisen oft zu Unannehmlichkeiten für die Betroffenen führt. Die Untersuchung der Uniqa gibt auch Aufschluß über die Verteilung von Verkehrsunfällen im Ausland. Demnach ereignen sich die meisten Kfz-Unfälle von Uniqa-Versicherten im Ausland in Deutschland, das mit rund 33 Prozent der Fälle an der Spitze der Statistik steht. Darauf folgen Italien mit 15,1 Prozent, Kroatien mit 8,6 Prozent, Ungarn mit 8,2 Prozent und Slowenien mit 7,1 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung einer guten Kfz-Auslandsversicherung für Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind. Die Analyse der Schadensmeldungen spiegelt ein allgemeines Muster im europäischen Reiseverkehr wider. Stornierungen sind aufgrund unvorhergesehener Ereignisse wie Krankheit oder Unfällen ein wesentliches Risiko, gegen das sich viele Reisende absichern. Die Häufung von Kfz-Unfällen in den Nachbarländern Österreichs, wie Deutschland, Italien und Kroatien, ist auf die beliebten Reiseziele und die hohen Verkehrsdichten in diesen Regionen während der Sommermonate zurückzuführen. Die vorliegenden Daten zeigen, daß Reiseversicherungen in der Hochsaison eine wichtige Rolle spielen. Das Angebot von Versicherungen, die eine schnelle Unterstützung bei Stornierungen oder Schäden bieten, ist für Reisende, die sich vor den finanziellen Folgen unerwarteter Ereignisse schützen möchten,

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Cathay Pacific kehrt nach Brüssel zurück

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific aus Hongkong hat ihre Flugverbindungen nach Brüssel wieder aufgenommen. Die Route wird viermal wöchentlich bedient, und zwar montags, mittwochs, freitags und sonntags. Für die Strecke wird ein modernes Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A350-900 eingesetzt. Die Wiederaufnahme der Flüge unterstreicht das Bestreben von Cathay Pacific, sein internationales Netzwerk auszubauen und die Position Hongkongs als globalen Luftfahrtknotenpunkt zu stärken. Die Wiederaufnahme der Verbindung war seitens der Fluggesellschaft bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Die Strecke wurde im März 2020 eingestellt, als der Flugverkehr weltweit durch die Reisebeschränkungen stark eingeschränkt wurde. Mit dem Ende der Pandemie und der fortschreitenden Erholung des internationalen Reiseverkehrs setzt die Fluggesellschaft nun auf die Wiederbelebung wichtiger europäischer Destinationen. Die Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Monaten auch die Verbindungen nach Mailand und Zürich wieder aufgenommen und plant, ihr Europanetzwerk weiter zu stärken. Der Brüsseler Flughafen begrüßte die Rückkehr der Fluggesellschaft. Die Verbindung soll nicht nur den Geschäftsreiseverkehr, sondern auch den Tourismus zwischen Hongkong und Belgien fördern. Belgien ist ein wichtiger Handelspartner für Hongkong, und die Wiederaufnahme der Direktflüge wird als positiv für die wirtschaftlichen Beziehungen angesehen. Die Airbus A350-900, die auf der Strecke eingesetzt wird, bietet Platz für 280 Passagiere in drei Reiseklassen und verfügt über die neueste Kabinenausstattung, was den Komfort für die Passagiere erhöht. Cathay Pacific hat in den letzten Jahren seine Flotte kontinuierlich modernisiert und setzt verstärkt auf Langstreckenflugzeuge der Typen Airbus A350 und Boeing 777-9. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Brüssel und der Stärkung anderer europäischer Strecken signalisiert das Unternehmen,

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Berlin gegen EU-Pläne: Bundesregierung lehnt Aufweichung der Fluggastrechte ab

Die deutsche Bundesregierung lehnt eine geplante Aufweichung der EU-Fluggastrechte entschieden ab. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen positioniert sich die Regierung gegen eine vom Rat der EU-Verkehrsminister beschlossene Reform. Der EU-Vorschlag sieht vor, die Schwelle für Entschädigungszahlungen für verspätete Flüge von derzeit drei auf bis zu sechs Stunden zu erhöhen und die Entschädigungsbeträge anzupassen. Die Bundesregierung hält eine solche „Abschwächung des Verbraucherschutzniveaus“ für inakzeptabel und tritt weiterhin für einen ausgewogenen Interessenausgleich zwischen Fluggästen, Luftfahrtunternehmen und der Reisebranche ein. Die Haltung Berlins ist ein klares Signal für den Erhalt der bewährten dreistündigen Verspätungsgrenze und könnte die laufenden Verhandlungen auf europäischer Ebene maßgeblich beeinflussen. Ein Vorschlag, der die Fluggäste benachteiligt: Die EU-Reformpläne Die Diskussion über eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung (EG 261/2004) ist nicht neu und wird seit Jahren auf europäischer Ebene geführt. Fluggesellschaften klagen immer wieder über die hohe finanzielle Belastung, die mit den Entschädigungszahlungen verbunden ist, und fordern eine Entlastung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Am 5. Juni dieses Jahres schien der Rat der EU-Verkehrsminister eine politische Einigung gefunden zu haben, die den Forderungen der Fluggesellschaften entgegenkommt. Der Vorschlag sieht eine drastische Erhöhung der Entschädigungsschwellen vor. Demnach sollen Passagiere erst ab einer Verspätung von vier bis sechs Stunden Anspruch auf Entschädigung haben, je nach Flugdistanz. Bislang haben Fluggäste gemäß der geltenden Verordnung ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf pauschale Zahlungen. Diese Staffelung soll nach dem Vorschlag des Ministerrates zugunsten der Fluggesellschaften verändert werden. Eine solche Reform würde die Verbraucherrechte deutlich einschränken und

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BER verzeichnet stabile Passagierzahlen und deutliches Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im Juli 2025 knapp 2,37 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der verkehrsreichste Tag des Monats war der 11. Juli, an dem 85.539 Reisende den Flughafen nutzten. Trotz der stabilen Passagierzahlen lag die Anzahl der Starts und Landungen mit 17.155 um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, was auf eine effizientere Auslastung der Flugzeuge hindeutet. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete der Flughafen im Bereich der Luftfracht. Das Frachtvolumen stieg im Juli 2025 um 18,6 Prozent auf insgesamt 4.844 Tonnen. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung des BER als Logistikstandort für die Region Berlin und Brandenburg. Das Frachtwachstum steht im Einklang mit einer allgemeinen Belebung des europäischen Luftfrachtmarktes, der sich nach Phasen der Stagnation wieder erholt. Das erste Ferienwochenende im Juli, das vom 23. bis zum 27. Juli dauerte, war für den BER besonders stark frequentiert. In diesem Zeitraum nutzten 394.212 Passagiere den Flughafen, was auf die hohe Reiseintensität zu Beginn der Sommerferien zurückzuführen ist. Die Zahl der Flugbewegungen in diesem kurzen Zeitraum betrug 2.728. Der BER ist seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 zu einem wichtigen Drehkreuz für den Flugverkehr in der deutschen Hauptstadtregion geworden. Nachdem der Flughafen in den ersten Jahren mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, hat er sich mittlerweile als zuverlässiger Flughafen etabliert, der sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich wächst.

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Die Magie des Funkelns: Die Swarovski Kristallwelten in Wattens

Inmitten der majestätischen Bergwelt Tirols, im beschaulichen Ort Wattens, befindet sich ein Ort, der Kunst, Phantasie und Handwerkskunst auf einzigartige Weise vereint: die Swarovski Kristallwelten. Als Hommage an das 100jährige Bestehen des Unternehmens Swarovski im Jahre 1995 gegründet, entwickelten sich die Kristallwelten von einer Vision zu einem international renommierten Ausflugsziel. Sie sind ein Gesamtkunstwerk, das Besucher aus aller Welt in eine glitzernde Welt der Wunder entführt und die Vielfalt und Schönheit des Kristalls in all seinen Facetten erlebbar macht. Die Geschichte der Kristallwelten ist untrennbar mit der des Familienunternehmens verbunden, dessen Erfolg auf einer revolutionären Erfindung beruht. Dieser Artikel beleuchtet die Entstehung der Attraktion, ihre faszinierenden Wunderkammern, den weitläufigen Garten und die aktuellen sommerlichen Höhepunkte. Die Ursprünge: Von der Schleifmaschine zur Weltmarke Die Geschichte des Unternehmens Swarovski beginnt mit Daniel Swarovski, einem visionären Glasschleifer aus Böhmen, der im Jahre 1892 eine bahnbrechende Erfindung machte: eine elektrische Schleifmaschine für Kristallglas. Diese Maschine ermöglichte es, Kristalle präziser und schneller zu schleifen als je zuvor. Daniel Swarovski erkannte das Potenzial seiner Erfindung und siedelte 1895 mit seiner Familie nach Wattens in Tirol über. Die Wahl dieses Standortes war strategisch: Die Wasserkraft der Alpen bot die notwendige Energie für den Betrieb seiner Maschinen, und die Abgeschiedenheit des Ortes schützte ihn vor neugierigen Konkurrenten. Gleichzeitig sorgten die bestehenden Handelswege für eine gute Anbindung an die Modemetropole Paris, wo seine glitzernden Schmucksteine auf große Nachfrage stießen. Gemeinsam mit seinen Partnern Franz Weis und Armand Kosmann legte Daniel Swarovski den Grundstein für ein Unternehmen, das sich in

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Flixtrain erhebt neue Gepäckgebühren für größere Koffer

Die Fernverkehrsgesellschaft Flixtrain hat ihre Gepäckbestimmungen verschärft und verlangt seit Juli 2025 Zusatzgebühren für größere Koffer. Wie aus den neuen Regelungen des Unternehmens hervorgeht, fallen nun für Gepäckstücke mit den Maßen 50 mal 30 mal 80 Zentimeter und einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm zusätzliche Kosten an. Verkehrsexperten sehen in dieser Maßnahme eine faktische Preiserhöhung, die besonders bei Kurzstreckenreisen ins Gewicht fallen könnte. Die neuen Gebühren betragen, je nach Strecke und Buchungszeitpunkt, mindestens 5,49 Euro. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Flixtrain können die Preise variieren. Werden die größeren Koffer nicht vorab gebucht, drohen den Reisenden Strafen in Höhe von mindestens 60 Euro oder dem doppelten Ticketpreis. Handgepäck bis sieben Kilogramm und kleinere Reisetaschen bis zehn Kilogramm bleiben weiterhin kostenfrei. Für spezielles Gepäck wie Musikinstrumente oder Sportausrüstung gelten gesonderte Tarife. Kinderwagen und Mobilitätshilfen sind von den neuen Bestimmungen ausgenommen. Als Begründung für die Einführung der Gebühren nannte Flixtrain die effizientere Nutzung der Abstellflächen in den Waggons. Das Unternehmen verfolgt damit eine Strategie, die bereits von vielen Fluggesellschaften praktiziert wird, bei der für Zusatzleistungen extra bezahlt werden muß. Interessanterweise bleiben im Angebot der Schwestermarke Flixbus größere Gepäckstücke im Fahrpreis inbegriffen, was zu unterschiedlichen Regelungen innerhalb desselben Konzerns führt. Mit dieser Entscheidung positioniert sich Flixtrain ähnlich wie einige seiner Mitbewerber, die ebenfalls auf Zusatzkosten für Gepäck setzen, um die Grundpreise niedrig zu halten. Die deutsche Deutsche Bahn hat hingegen in ihren Tarifen bisher keine separaten Gepäckgebühren. Die neuen Regelungen von Flixtrain könnten dazu führen, daß Reisende ihre Wahl zwischen den Anbietern stärker

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