
425 Jahre Wiener Gastfreundschaft: Das Hotel Stefanie feiert Jubiläum als lebendige Legende
Wien feiert dieser Tage ein bemerkenswertes Jubiläum in seiner Hotellerie: Das Hotel Stefanie, im Jahre 1600 unter dem Namen „Weiße Rose“ gegründet, begeht seinen 425. Geburtstag. Damit ist es das älteste Hotel der Bundeshauptstadt und bis heute eine Institution, die Tradition und zeitgemäßen Komfort auf einzigartige Weise verbindet. Seit vier Generationen wird das Haus von der Familie Schick geführt, die es gekonnt versteht, die reiche Historie des Hauses zu bewahren und gleichzeitig den Anforderungen moderner Reisender gerecht zu werden. Die „Weiße Rose“, einst vor den Toren der Stadt gelegen, ist heute ein zentraler Anziehungspunkt, der Gäste aus aller Welt empfängt und als lebendiges Zeugnis Wiener Geschichte und Gastfreundschaft gilt. Von der „Weißen Rose“ zum Hotel Stefanie: Eine Zeitreise Die Geschichte des Hotel Stefanie ist eng mit der Entwicklung Wiens selbst verknüpft. Gegründet am 8. Juli 1600 als „Weiße Rose“, war der Gasthof ursprünglich knapp außerhalb der damaligen Wiener Stadtmauer gelegen. In einer Zeit, in der Reisen oft mühsam und langwierig war, bot die „Weiße Rose“ den Reisenden nicht nur eine Unterkunft, sondern auch umfassende Dienstleistungen. Ein Zeugnis dieser Epoche ist die Tatsache, daß der damalige Gasthof über stolze 90 Pferdestellplätze verfügte – ein klares Indiz für die Bedeutung des Hauses als Rastplatz für Fuhrwerke und Reiter. Damals, zu Zeiten der Habsburgermonarchie, beherbergte die „Weiße Rose“ vorwiegend Reisende aus den weitläufigen Kronländern, die auf ihren Wegen nach oder von der kaiserlichen Residenz Halt machten. Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte des Hauses ereignete sich im Jahre 1888, als Carl Witzmann, der








