
Italien beschleunigt Abfertigung: Ausweiskontrolle entfällt bei Schengen- und Inlandsflügen
An italienischen Flughäfen tritt eine Neuerung in Kraft, die das Reisen innerhalb Italiens und des Schengenraums erheblich beschleunigen soll: Künftig genügt beim Einstieg in entsprechende Flüge die Bordkarte, eine zusätzliche Vorlage des Ausweises am Gate ist nicht mehr notwendig. Diese vom italienischen Innenministerium genehmigte und von der Zivilluftfahrtbehörde (Enac) eingeführte Maßnahme zielt darauf ab, die Abläufe an den Flughäfen zu optimieren, ohne dabei Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Dieser Schritt könnte ein Vorbild für weitere europäische Länder sein, die ebenfalls unter hohem Passagieraufkommen leiden. Die neue Regelung: Schnelleres Boarding im Schengenraum Die Einführung des neuen Verfahrens, das bereits im Vorfeld von der Tageszeitung „Corriere della Sera“ angekündigt wurde, markiert eine signifikante Änderung in der italienischen Flughafenabfertigung. Für Inlandsflüge und Reisen innerhalb des Schengenraums müssen Passagiere ihren Ausweis am Gate nicht mehr vorzeigen. Die Bordkarte allein genügt nun für den Zutritt zum Flugzeug. Enac-Chef Pierluigi Di Palma begründete diese Entscheidung gegenüber dem „Corriere della Sera“ mit dem Argument, daß Flughäfen geschützte Räume seien und es an der Zeit sei, Flugreisen genauso zu behandeln wie Bahnreisen. Er betonte, wer den Sicherheitsbereich eines Flughafens betrete, habe bereits die üblichen Sicherheitskontrollen, wie Metalldetektoren oder Kontrollschleusen, passiert. Dies deutet darauf hin, daß die italienischen Behörden das Sicherheitsniveau der bereits existierenden Kontrollen als ausreichend erachten, um auf eine zusätzliche Überprüfung am Gate zu verzichten. Die primäre Identitätsprüfung findet somit bereits vor dem Zugang zum Sicherheitsbereich statt, beispielsweise beim Check-in oder der Gepäckaufgabe. Diese Maßnahme ist eine willkommene Erleichterung für Millionen von Reisenden. Allein im Sommer 2024








