Jan Gruber

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Jan Gruber

Ende der Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit in Österreich

Die jahrzehntelange Praxis der Steuerfreiheit für das sogenannte Feiertagsarbeitsentgelt in Österreich ist mit Wirkung zum 1. Januar 2025 beendet worden. Diese Änderung geht auf ein Urteil des Bundesfinanzgerichts (BFG) vom 19. Dezember 2024 und eine nachfolgende Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zurück. Seit Jahresbeginn müssen Zahlungen für Feiertagsarbeit als regulärer Arbeitslohn versteuert werden. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, daß sie für die Arbeit an einem Feiertag zwar weiterhin das normale Gehalt plus den Feiertagszuschlag erhalten, dieser Zuschlag nun aber der Lohnsteuer unterliegt. Die Änderung betrifft insbesondere Branchen mit viel Schicht- und Feiertagsarbeit, wie die Hotellerie und Gastronomie. Georg Imlauer, der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bezeichnete diesen Schritt als „harten Schlag“ für die Mitarbeiter. Imlauer kritisierte, daß die Arbeitnehmer, die an Feiertagen arbeiten und Überstunden leisten, nun steuerlich schlechtergestellt seien als zuvor. Er wies auch auf die steuerliche Behandlung von Überstundenzuschlägen hin, die nur im letzten Monat eines Durchrechnungszeitraums steuerfrei geltend gemacht werden können. Die österreichische Hotellerie drängt seit Monaten auf eine Gesetzesänderung, die die Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit wiederherstellt. Der Fachverband Hotellerie appelliert an die Politik und die Gewerkschaften, sich für eine rasche Gesetzesreparatur einzusetzen. Die Maßnahme sei nicht nur steuerpolitisch richtig, sondern würde auch ein wichtiges Signal der Wertschätzung an die Mitarbeiter und Unternehmer senden. Die Regierung in Österreich wird nun aufgefordert, eine Lösung zu finden, die die Nettoverdienste der betroffenen Arbeitnehmer wieder steigert.

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Lufthansa Super Star erhält historische Lackierung

Das historische Flugzeug Lockheed L-1649A Super Star der Lufthansa wurde kürzlich in seinem klassischen Design der 1950er-Jahre neu lackiert. Die Arbeiten fanden am Flughafen Münster/Osnabrück statt. Die Lackierung, die auf historischen Unterlagen basirt, wurde von der Firma Altitude Paint Services (APS) durchgeführt. Der Hamburger Hersteller Mankiewicz stellte für die Arbeiten rund 500 Liter Speziallack zur Verfügung. Eine besondere Herausforderung bei der Neugestaltung war die präzise Umsetzung der damals für Lufthansa charakteristischen Parabeln. Die Lackierung erfolgte unter Verwendung von historischen Dokumenten aus dem Unternehmensarchiv und mit Unterstützung der Abteilung Graphics Solutions von Lufthansa Technik. Die Fertigstellung dieser aufwendigen Arbeit bringt die Super Star ihrem endgültigen Ausstellungsort näher. In der kommenden Woche wird das Flugzeug per Schwertransport zum Flughafen Frankfurt gebracht. Dort soll die Super Star ab dem Frühjahr 2026 zusammen mit der Junkers Ju 52 D-AQUI die Hauptattraktion eines neuen Konferenz- und Besucherzentrums der Lufthansa Group bilden. Die Präsentation fällt mit dem 100. Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa zusammen, das im Jahre 2026 begangen wird. Die Lockheed Super Star kam im Jahre 1957 zur Flotte der Lufthansa und war seinerzeit für die exklusivste Reiseart, die Senator-Klasse, vorgesehen. Das viermotorige Kolbenflugzeug war vor allem auf der Strecke nach New York nonstop über den Nordatlantik im Einsatz. Mit einer Länge von 35,42 Metern und einer Spannweite von 45,18 Metern markierte sie den Schlußpunkt der Ära der klassischen Propellerflugzeuge, bevor das Zeitalter der Düsenflugzeuge begann.

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Austrian Airlines und Budapest Airport feiern 65 Jahre Flugverbindung

Am 8. August 2025 feierten der Flughafen Budapest und Austrian Airlines das 65-jährige Jubiläum ihrer ununterbrochenen Flugverbindung zwischen Wien und Budapest. Seit dem Erstflug im Jahre 1960 hat sich die Strecke zu einem wichtigen Verbindungsglied für Reisende zwischen Mitteleuropa und dem globalen Flugnetz entwickelt. Die österreichische Fluggesellschaft ist heute ein wichtiger Partner für den ungarischen Flughafen. Die Fluggesellschaft bietet in der Sommersaison bis zu 21 Flüge pro Woche an, in der Wintersaison sind es 18 bis 21. Dies ergibt eine jährliche Sitzplatzkapazität von rund 212.000. Bemerkenswert ist, daß mehr als 90 Prozent der Passagiere auf den 45-minütigen Flügen Umsteiger sind. Diese hohe Zahl unterstreicht die wichtige Drehkreuzfunktion des Wiener Standortes der Austrian Airlines. Von Budapest aus haben Reisende über Wien Anschluß zu Zielen in Europa, Nordamerika und Asien, darunter Metropolen wie New York, Tokio und Bangkok. Markus Klaushofer, CCO des Flughafens Budapest, würdigte die jahrzehntelange Zusammenarbeit und die damit einhergehende Verbesserung der Konnektivität für ungarische Reisende. Die Airline-Chefin Annette Mann betonte ebenfalls die starke Verbindung zwischen Austrian Airlines und dem Flughafen. Die Partnerschaft habe sich über die Jahre gefestigt und sich als tragende Säule im regionalen Luftverkehr etabliert. Die seit über sechs Jahrzehnten bestehende Flugroute zwischen den Hauptstädten Österreichs und Ungarns verdeutlicht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung gut angebundener Verkehrsnetze in Europa. Die Beständigkeit der Verbindung ist auch ein Spiegelbild der engen historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und ihrer Rolle im zentraleuropäischen Raum.

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Neuer Akteur am Himmel: Amelia Executive sichert sich österreichisches AOC

Die Fluggesellschaft Amelia Executive, ein neuer Stern am Himmel des Executive- und Medizin-Charterflugverkehrs, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am 28. Juli 2025 erhielt das Unternehmen von der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control das offizielle Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) sowie die Betriebslizenz (OL). Dieser Schritt ermöglicht es Amelia Executive, ihre Operationen zu erweitern und eine eigene Flugzeugflotte unter österreichischer Flagge zu betreiben. Die Aufnahme eines fast 20 Jahre alten Learjet 45 (OE-GRD) in die Flotte markiert den ersten Schritt in dieser neuen Ära. Während die Airline bereits seit Juni mit einem virtuellen Betreibermodell agiert, plant sie nun die Überführung eines speziell konfigurierten Airbus A319 auf das neue AOC. Dieser strategische Schritt positioniert Amelia Executive als ernstzunehmenden Akteur in einem wachsenden Marktsegment. Ein neuer Startpunkt: Das österreichische AOC als strategische Grundlage Die Erteilung des österreichischen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) ist für Amelia Executive von zentraler Bedeutung. Bisher operierte die Fluggesellschaft als sogenannter „virtueller Betreiber“, was bedeutet, daß sie Flugzeuge anbot, die jedoch unter dem AOC einer anderen Fluggesellschaft flogen. In diesem Fall handelte es sich um die slowenische Amelia International. Mit dem eigenen AOC ist Amelia Executive nun eine vollwertige Fluggesellschaft, die Flugzeuge in ihrer eigenen Verantwortung betreiben kann. Dieser Schritt ist nicht nur ein administrativer, sondern auch ein strategischer. Ein eigenes AOC ermöglicht eine höhere Flexibilität in der Flottenplanung und -nutzung, eine direktere Kontrolle über die Betriebsstandards und eine stärkere Markenbildung. Der verantwortliche Manager Thomas Dannoville bestätigte, daß die Fluggesellschaft nun die volle Kontrolle über ihre Operationen besitzt. Der erste Flugzeugtyp, der unter dem neuen österreichischen

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Verbraucherschützer fordern kostenfreien Kabinenkoffer, Airlines wehren sich

Die Auseinandersetzung um die Mitnahme von Handgepäck im Flugzeug hat eine neue Dimension erreicht. Verbraucherschutzverbände aus ganz Europa, angeführt vom deutschen Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv), ziehen vor Gericht, um Fluggesellschaften zu zwingen, ihren Passagieren mehr kostenfreien Platz für ihr Handgepäck in der Kabine zu gewähren. Die Airlines, allen voran die Billigfluggesellschaften, beharren jedoch auf ihren restriktiven Regelungen und argumentieren mit der Effizienz des Betriebs und der Freiheit, Tarife nach dem Baukastenprinzip zu gestalten. Im Kern geht es um die Auslegung von EU-Vorschriften und die Frage, was als „angemessenes Handgepäck“ gilt. Die Airlines nutzen den Platz über den Sitzen zunehmend als Einnahmequelle, während Verbraucherverbände dies als „Kostenfalle“ für ahnungslose Reisende anprangern. „Kostenfalle“ Handgepäck: Die rechtliche Auseinandersetzung Der vzbv hat gemeinsam mit europäischen Partnern eine Offensive gegen die Handgepäckpolitik der Fluggesellschaften gestartet. Die Verbraucherschützer argumentieren, daß die derzeitigen Regelungen, bei denen oft nur eine kleine Tasche kostenfrei mitgenommen werden darf, nicht den Erwartungen und Bedürfnissen der Reisenden entsprechen. Ramona Pop, Vorständin des vzbv, spricht von „Kostenfallen“, die insbesondere Passagiere treffen, die erst am Flugsteig bemerken, daß ihr Gepäck zu groß ist, und dann teure Aufpreise zahlen müssen. Die EU-Gesetzgebung bleibt bei der Definition von „angemessenem Handgepäck“ vage, und genau diese Unbestimmtheit machen sich die Airlines zunutze. Der vzbv fordert, daß neben einer kleinen persönlichen Tasche auch ein Rollkoffer mit den empfohlenen Maßen des Airline-Weltverbands IATA (bspw. 55x40x20 cm, was einer Außenlänge von 115 cm entspricht) kostenfrei in die Kabine mitgenommen werden darf. Rollkoffer in dieser Größe werden seit Jahren als Handgepäck verkauft,

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Turkish Airlines plant Angebot für Air Europa

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines bereitet ein verbindliches Angebot für eine Beteiligung an der spanischen Airline Air Europa vor. Ein Unternehmensvertreter kündigte an, sehr bald ein offizielles Angebot vorzulegen, sobald die Genehmigung des Vorstands vorliege. Das Interesse von Turkish Airlines sei strategisch begründet, da sich die Streckennetze beider Fluggesellschaften durch die starke Präsenz von Air Europa in Lateinamerika und auf der Iberischen Halbinsel gut ergänzen würden. Diese Entwicklung folgt auf den Rückzug von gleich zwei prominenten Mitbewerbern. Sowohl die Lufthansa als auch Air France-KLM hatten sich in den letzten Wochen aus dem Bieterverfahren zurückgezogen. Damit ist Turkish Airlines der einzige verbliebene Interessent für eine Übernahme oder eine Beteiligung an Air Europa. Die Verkaufsgespräche wurden zuvor durch interne Meinungsverschiedenheiten in der Eigentümerfamilie Hidalgo und Bedenken potentieller Käufer bezüglich der Transaktionsstruktur erschwert. Air Europa betreibt ein Netzwerk, das Madrid mit spanischen Großstädten in Europa und Lateinamerika sowie innerhalb Spaniens verbindet. Die Airline ist auf der Suche nach frischem Kapital, um ein staatliches Darlehen zurückzuzahlen, das sie während der Wirtschaftskrise erhalten hat. Eine Übernahme würde es Turkish Airlines ermöglichen, ihre Präsenz in den lukrativen lateinamerikanischen Märkten auszubauen und damit ihre Position im globalen Luftverkehr zu stärken. Der potenzielle Einstieg von Turkish Airlines bei Air Europa könnte die Machtverhältnisse im europäischen Flugverkehr verschieben. Während die Lufthansa-Gruppe und Air France-KLM, die beide große Flugallianzen anführen, sich aus dem Bieterprozeß zurückgezogen haben, nutzt Turkish Airlines, ein Mitglied der Star Alliance, die Gelegenheit, strategisch an einem der wichtigsten europäischen Knotenpunkte, in Madrid, Fuß zu fassen.

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Haarscharf über Neufundland: Gefahr durch Wirbelschleppen

Ein beunruhigender Zwischenfall über dem Atlantik wirft erneut ein Schlaglicht auf die kaum sichtbaren, aber lebensgefährlichen Wirbelschleppen von Großflugzeugen. Am 27. Juli 2025 geriet ein Airbus A321LR der Fluggesellschaft Air Transat im Luftraum über Neufundland in die starken Wirbelschleppen eines in größerer Höhe kreuzenden Airbus A350-1000 von Ethiopian Airlines. Das kleinere Flugzeug wurde heftig durchgeschüttelt, zwei Crewmitglieder stürzten, und eines verlor sogar kurzzeitig das Bewußtsein. Die kanadische Transportsicherheitsbehörde TSB hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Beinahe-Unglücks zu klären. Dieser Vorfall ist eine eindringliche Mahnung an die Luftfahrtindustrie, die Abstandsregeln in einer immer voller werdenden Welt des Luftverkehrs zu überprüfen. Ein Routineflug wird zum Schreckensmoment Flug Air Transat 207 befand sich auf dem Weg von Manchester nach Toronto. An Bord der Maschine, einem Airbus A321LR mit dem Kennzeichen C-GOIR, waren 196 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Der Routineflug über dem Nordatlantik, in einer Höhe von 34.000 Fuß (etwa 10.360 Meter), nahm eine dramatische Wendung, als das Flugzeug plötzlich von starken Turbulenzen erfaßt wurde. Die kanadische Transportsicherheitsbehörde TSB bestätigte in einer Mitteilung, daß der Auslöser die Wirbelschleppen waren, die von einem überfliegenden Airbus A350-1000 von Ethiopian Airlines (Flug ET-BAX) stammten. Die Ethiopian-Maschine, Flug Ethiopian Airlines 501 von Washington nach Addis Abeba, kreuzte die A321LR von Air Transat in einer Höhe von 35.000 Fuß. Obwohl sich zwischen den beiden Flugzeugen ein vertikaler Abstand von 1.000 Fuß (rund 300 Meter) befand, reichte dies nicht aus, um die Air Transat-Maschine vor den starken Verwirbelungen der A350 zu schützen. Diese Verwirbelungen, die sich an den

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Deutschlandticket-Finanzierung bis 2026 gesichert, aber Lücke bleibt

Das Bundeskabinett hat die Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2026 verlängert. Bund und Länder wollen jeweils 1,5 Milliarden Euro für das Projekt beisteuern. Obwohl der bisherige Zuschussrahmen damit kurzfristig gesichert ist, sehen Verkehrsunternehmen und einzelne Bundesländer weiterhin eine erhebliche Finanzierungslücke. Seit der Preiserhöhung von 49 auf 58 Euro pro Monat zu Jahresbeginn verzeichnet das Deutschlandticket rund 13,5 Millionen Abonnenten und hat damit sein politisches Ziel von 15 Millionen Nutzern verfehlt. Laut dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist es zwar ein Erfolg, daß die Zahl der Abonnenten nach der Preissteigerung nicht gesunken ist, die Branche sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf. Für einen substantiellen Beitrag zur Verkehrswende und zur Stärkung des regionalen Tourismus seien höhere Verkaufszahlen notwendig. Nach Berechnungen des VDV beläuft sich das jährliche Defizit auf mindestens 3,5 Milliarden Euro. Die Verkehrsunternehmen, die in ihren jährlichen Bilanzen auf diese Einnahmen angewiesen sind, fordern eine stabile und langfristige Finanzierung. Mehrere Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein und Niedersachsen, fordern vom Bund klare, langfristige Zusagen. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) warnte, daß die aktuelle Finanzierung nicht ausreiche und Kürzungen beim Zugangebot drohten. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) lehnte weitere Preiserhöhungen ab und sprach von einem drohenden Dominoeffekt, der das gesamte Ticket gefährden könnte. Mecklenburg-Vorpommern betonte die Notwendigkeit, das Ticket für spezielle Zielgruppen wie Studenten und Berufspendler attraktiver zu gestalten. Auch der Deutsche Tourismusverband (DTV) äußerte Bedenken. Geschäftsführer Norbert Kunz mahnte, daß Preiserhöhungen die Akzeptanz des Tickets gefährden könnten. Er plädierte dafür, daß Mobilität nicht zu einer finanziellen Belastung für private Haushalte werden dürfe. Die Verlängerung der

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Eskalation im Sudan: Sudanesische Luftwaffe zerstört Flugzeug mit Söldnern an Bord

Der Bürgerkrieg im Sudan hat eine neue, gefährliche Eskalationsstufe erreicht. Die sudanesische Luftwaffe hat am 7. August 2025 ein Flugzeug bombardiert und vollständig zerstört, das Berichten zufolge kolumbianische Söldner an Bord hatte. Der Angriff ereignete sich bei der Landung auf dem Flughafen Nyala im südlichen Darfur, einem Gebiet, das von den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) kontrolliert wird. Sudanesischen Staatsmedien zufolge kamen dabei mindestens 40 Menschen ums Leben. Der Vorfall unterstreicht nicht nur die anhaltende Intensität des Konflikts, der bereits in sein drittes Jahr geht, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die Rolle ausländischer Akteure in diesem verheerenden Krieg. Die Regierung in Khartum wirft den Vereinigten Arabischen Emiraten vor, die RSF mit Waffen und Söldnern zu unterstützen, während die Emirate jegliche Beteiligung bestreiten. Ein präziser Schlag: Der Angriff auf dem Flughafen Nyala Nach Angaben des sudanesischen Staatsfernsehens und einer von der Nachrichtenagentur AFP zitierten Militärquelle wurde das Flugzeug „bombardiert und vollständig zerstört“. Die genaue Modellbezeichnung des Flugzeugs ist bislang unbekannt, jedoch steht fest, daß es als Transportmittel für kolumbianische Söldner diente. Der Angriff auf dem Flughafen Nyala, einem strategisch wichtigen Ort im südlichen Darfur, ist ein Zeichen für die veränderte Kriegsdynamik. Die sudanesische Armee von General Abdel Fattah al-Burhane scheint nun in der Lage zu sein, auch tief im von den RSF kontrollierten Gebiet präzise Angriffe durchzuführen. Die Regierung in Khartum, die seit einem Putsch im Jahre 2021 von General al-Burhane de facto regiert wird, hat die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wiederholt beschuldigt, die RSF zu bewaffnen. Dies soll unter

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„Crystal Symphony“ wird in der Werft modernisiert

Das Kreuzfahrtschiff „Crystal Symphony“ des Anbieters Crystal wird im November 2025 für drei Wochen in eine Werft gebracht, um umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Zwei Jahre nach einer weitreichenden Erneuerung liegt der Fokus diesmal auf Bereichen, die bei der letzten Überholung noch nicht berücksichtigt wurden. Dies betrifft sowohl öffentliche als auch technische Bereiche des Schiffes. Die Arbeiten werden von der De Wave Gruppe aus Genua in Italien ausgeführt. Die Aquamarine und Sapphire Classic Suiten auf Deck 10 sollen komplett neugestaltet werden. Während die Grundrisse der Suiten mit Badezimmer und separater Wanne beibehalten werden, erhalten sie eine neue Möblierung, Teppiche und Vertäfelungen. Auch einige öffentliche Bereiche werden überholt. Dazu gehören das Atrium, die Crystal Cove, die Treppenaufgänge auf Deck 5 und 6, der Starlite Club sowie das Bistro. Nach den Angaben von Bernie Leypold, Senior Vice President Hotel Operations bei Crystal, sollen die Neuerungen durchdachtes Design, Wärme und Eleganz ausstrahlen. Neben den gestalterischen Änderungen sind auch umfassende technische Upgrades geplant. Dazu gehören die Verlegung eines neuen Frischwasser-Rohrleitungssystems, die Überholung des Hydrauliksystems der Stabilisatoren und der Einbau von Anlagen zur Reinigung von Treibstoff und Öl. Außerdem sollen Stahlelemente, wie die Treibstofftanks, ausgetauscht werden. Nach dem Werftaufenthalt wird die „Crystal Symphony“ am 26. November 2025 zu ihrer zweiten „Wellness Retreat“-Reise von Lissabon aus starten. Die Route führt entlang der Küste Westafrikas bis nach Kapstadt. Anschliessend wird das Schiff Reisen im Indischen Ozean und in Afrika anbieten, bevor es Mitte Februar 2026 nach Fernost weiterfährt.

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