Jan Gruber

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Jan Gruber

IATA korrigiert Finanzausblick für Fluggesellschaften 2025 leicht nach unten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) hat ihre Prognose für die finanzielle Lage der Fluggesellschaften im Jahr 2025 aktualisiert. Demnach wird nun ein Nettogewinn von 36,0 Milliarden US-Dollar erwartet, was eine Verbesserung gegenüber den 32,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 darstellt, aber leicht unter der vorherigen Schätzung von 36,6 Milliarden US-Dollar vom Dezember 2024 liegt. Trotz dieser leichten Korrektur rechnet die Branche weiterhin mit einer gesteigerten Rentabilität. Die Netto-Gewinnmarge soll sich von 3,4 Prozent im Jahr 2024 auf 3,7 Prozent im Jahr 2025 verbessern. Auch der Return on Invested Capital (ROIC) wird mit 6,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 6,6 Prozent erwartet. Die gesamten Einnahmen der Branche sollen mit 979 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand erreichen, blieben aber unter der früheren Prognose von einer Billion US-Dollar. Die Zahl der Fluggäste soll mit 4,99 Milliarden ebenfalls einen Rekordwert erreichen, liegt aber auch hier unter der vorherigen Schätzung. Als positiven Faktor nennt die IATA den gesunkenen Kerosinpreis, der um 13 Prozent niedriger als 2024 und ein Prozent unter der vorherigen Schätzung liege. Trotz globaler wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, wie Handelsspannungen und einem Rückgang des Konsumentenvertrauens, erwartet die IATA, daß mehr Passagiere und Fracht befördert werden als im Vorjahr. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaften, wies aber darauf hin, daß die Gewinnmargen mit 3,7 Prozent weiterhin gering seien.

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Expertenforum Luftfahrt 2025 in Linz: Regionale Luftfahrt im Fokus

Die österreichische Luftfahrtindustrie blickt gespannt auf das „Expertenforum Luftfahrt 2025“, das am 12. Juni in Linz stattfinden wird. Unter der Schirmherrschaft des Dachverbandes Aviation Industry Austria (AI Austria) treffen sich namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft und Luftfahrt, um zentrale Fragen zur Zukunft der regionalen Luftfahrt zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Verhältnis zwischen Regionalflughäfen und ihren jeweiligen Regionen, insbesondere die Bedeutung internationaler Anbindung für Wirtschaft und Tourismus sowie der Beitrag der Luftfahrt zur regionalen Entwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Standortwettbewerb. Das Forum bietet eine Plattform für intensive Diskussionen und Networking. Auf dem Programm stehen zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Braucht die Wirtschaft die regionale Luftfahrt?“ und „Wie sind Airports und Airlines regional konkurrenzfähig?“. Zudem erwartet die Teilnehmer eine Reihe von Key-Notes von hochkarätigen Rednern. Unter den angekündigten Sprechern befinden sich Dietmar Prammer, der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz, Norbert Draskovits, der Geschäftsführer des Flughafens Linz, Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Aviation Industry Austria, Robert Machtlinger, CEO von FACC, Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, Thomas Bründl, Geschäftsführer von Starlim-Sterner, Johannes Adensamer vom Generalsekretariat der WKO Bundessparte Transport und Verkehr, Ralph Beisel, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer der OÖ Tourismus GmbH, sowie Martin Gauss, der ehemalige CEO von Air Baltic. Regionale Flughäfen als Tore zur Welt Die Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit Regionalflughäfen auch in Zukunft ihre Funktion als leistungsfähige Verbindungen zur Welt erfüllen können. Dabei wird die Rolle der Flughäfen für die wirtschaftliche Entwicklung

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Ryanair kritisiert hohe Luftverkehrskosten in Deutschland erneut

Die Fluggesellschaft Ryanair hat erneut die hohen Luftverkehrskosten in Deutschland kritisiert und sieht darin den Hauptgrund für die schwache Erholung des hiesigen Luftverkehrs im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Laut dem am 30. Mai veröffentlichten Verkehrsupdate für April liege Deutschland weiterhin am Ende der europäischen Rangliste. Ryanair führt dies auf die hohen Steuern, Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren zurück, die den Flugverkehr verteuern. Besonders betroffen seien kostenintensive Flughäfen wie Berlin, Köln und Hamburg, an denen Ryanair bereits das Angebot reduziert habe. Trotz der Osterzeit im April lägen die Passagierzahlen an diesen Standorten deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ryanair bemängelt das Versäumnis der deutschen Regierung, die Zugangskosten zu senken, was die Erholung des Sektors behindere und das Wachstum ausbremse. Die Kürzung der Kapazitäten für den Sommer 2025 habe die Situation weiter verschärft, sodass der Luftverkehr in Deutschland aktuell nur 90 Prozent des Vor-Covid-Niveaus erreiche. Im Kontrast dazu stünden Länder wie Irland, Ungarn und Polen, die durch die Senkung oder Abschaffung von Luftverkehrssteuern eine deutlich stärkere Erholung des Flugverkehrs verzeichnen würden. Ryanair-Chef Eddie Wilson forderte die neue deutsche Regierung auf, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen und andere Gebühren zu senken, um den Luftverkehr und die Wirtschaft anzukurbeln. Bei einer solchen Maßnahme würde Ryanair ihr Passagieraufkommen in Deutschland deutlich steigern und Investitionen in neue Flugzeuge, Strecken und Arbeitsplätze tätigen, wie es in anderen europäischen Märkten bereits geschehen sei.

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Hitzequelle im Gepäckfach zwingt Eurowings-Airbus zur Notlandung in Nürnberg

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings mußte am Montag seinen Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca kurz nach dem Start abbrechen und sicher zum Nürnberger Flughafen zurückkehren. Nach Informationen der Polizei reagierte die Besatzung auf eine ungewöhnliche Wärmeentwicklung, die aus einem der Gepäckfächer im Passagierraum gemeldet wurde. Der Flug mit der Nummer EW 6817 hob planmäßig in Nürnberg ab, drehte jedoch auf Höhe von München um und landete nach etwa 48 Minuten Flugzeit wieder sicher am Startflughafen. Zuerst hatte das Nachrichtenportal „Nordbayern“ über den Vorfall berichtet und sich dabei auf Angaben der Polizei bezogen, wonach es an Bord zu einer Hitzeentwicklung in einem Gepäckfach gekommen sei. Crew reagiert umgehend auf ungewöhnliche Wärmeentwicklung Nachdem die Crew über die Hitzequelle in einem der Gepäckfächer informiert worden war, handelte sie umgehend gemäß der Sicherheitsprotokolle. Um die Ursache der Wärmeentwicklung zu überprüfen und jegliches Risiko auszuschließen, entschied sich die Cockpitbesatzung zur Umkehr und zur Rückkehr nach Nürnberg. Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte den Vorfall und erklärte, daß nach der Landung des Flugzeugs Spezialisten an Bord gingen, um der Sache nachzugehen. Die genaue Ursache für die gemeldete Hitzeentwicklung in dem Gepäckfach war zunächst unklar. Es wird spekuliert, daß es sich um einen technischen Defekt eines mitgeführten elektronischen Gerätes gehandelt haben könnte, dessen Akku überhitzte. Solche Vorfälle sind in der Luftfahrt nicht gänzlich unbekannt und werden in der Regel sehr ernst genommen, da überhitzte oder beschädigte Lithium-Ionen-Batterien ein Brandrisiko darstellen können. Die Untersuchungen der zuständigen Behörden sollen nun klären, was die Wärmeentwicklung ausgelöst hat und

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Flix startet Fernbusnetz in Mexiko

Der europäische Fernbusbetreiber Flix ist wie angekündigt in den mexikanischen Markt eingetreten. Seit dem 27. Mai verbindet das neue Streckennetz sechs Städte in fünf mexikanischen Bundesstaaten: Mexiko-Stadt, Monterrey, Torreon, Santiago de Queretaro, San Luis Potosi und Matehuala. Dies teilte das Unternehmen mit. Für Fahrgäste in Monterrey ergibt sich durch die Anbindung an das nordamerikanische Flix-Tochterunternehmen Greyhound die Möglichkeit, mit einem Umstieg über 1600 Ziele in den USA und Kanada zu erreichen. Für den Betrieb in Mexiko kooperiert der in München ansässige Fernbusspezialist mit drei lokalen Buspartnern. Dieser Markteintritt in Mexiko, dem drittgrößten Busmarkt weltweit, unterstreicht die globale Expansionsstrategie von Flix. Bereits im Februar hatte Flix angekündigt, in diesem Jahr neben Mexiko auch in Peru starten zu wollen. Das Unternehmen ist bereits in Brasilien und Chile aktiv und sieht in Lateinamerika großes Wachstumspotenzial, da dort Busse oft das wichtigste Reisemittel darstellen. Mit dem Start in Mexiko ist Flix nun auf vier Kontinenten in über 40 Ländern vertreten. Zum Markenportfolio gehören neben FlixBus auch FlixTrain, Kamil Koç und Greyhound. Das Geschäftsmodell von Flix basiert auf einer Kombination aus Technologie-Start-up, E-Commerce und klassischem Verkehrsunternehmen. Ziel ist es, auch in Mexiko ein modernes Reiseerlebnis mit der bekannten Technologieplattform und App zu bieten.

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IndiGo ernennt Vikram Singh Mehta zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat Vikram Singh Mehta zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Mehta, der bereits seit Mai 2022 dem Vorstand des Unternehmens angehört, tritt die Nachfolge von Venkataramani Sumantran an. Sumantran hatte den Vorsitz vor drei Jahren übernommen, in einer Phase, in der sich der Flugverkehr nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder erholte und ein starkes Wachstum verzeichnete. Sumantran schied nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit als Vorstandsmitglied aus. Vikram Singh Mehta bringt umfangreiche Führungserfahrung in seine neue Rolle ein. Er war zuvor unter anderem Chairman der Shell Gruppe in Indien sowie Geschäftsführer von Shell Markets und Shell Chemicals in Ägypten. Des Weiteren hatte er bedeutende Positionen in Aufsichtsgremien von Unternehmen wie Colgate Palmolive India, Mahindra & Mahindra und Larsen & Toubro inne. Mehta begann seine berufliche Laufbahn beim Indian Administrative Service (IAS) und war später als Executive Chairman von Brookings India sowie als Senior Fellow an der Brookings Institution tätig. Die Ernennung von Mehta zum Vorstandsvorsitzenden erfolgt in einer Phase, in der IndiGo ein deutliches Wachstum verzeichnet und seine Position als größte Fluggesellschaft Indiens weiter festigt. Analysten sehen in der Wahl Mehtas, der über breite wirtschaftliche Expertise verfügt, ein Zeichen für die Ambitionen IndiGos, sein Wachstum nachhaltig zu gestalten und seine Marktposition weiter auszubauen.

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Serbien und Russland planen Ausbau der Flugverbindungen trotz EU-Sanktionen

Serbien und Russland arbeiten an einer Erweiterung ihrer Flugverbindungen, wie der serbische Botschafter in Moskau, Momčilo Babić, bestätigte. Trotz der anhaltenden Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland bereiteten die beiden Länder neue Flugstrecken vor, um den Luftverkehr zwischen ihnen weiter zu intensivieren. Serbien hat sich seit dem Jahr 2022 zu einem wichtigen Transitort für russische Reisende entwickelt, was unter anderem auf die visafreie Einreise für Russen, die neutrale Haltung Serbiens gegenüber den Sanktionen und die weiterhin bestehenden Flugverbindungen zurückzuführen ist. Allerdings kann derzeit nur die serbische Fluggesellschaft Air Serbia Direktflüge zwischen Serbien und Russland durchführen, da russische Fluglinien aufgrund der Sanktionen den Luftraum der Nachbarländer nicht überfliegen dürfen. Dies schränkt die Auswahl an Flugverbindungen ein, macht Air Serbia aber zu einem wichtigen Akteur auf dieser Strecke. Die nun geplante Ausweitung der Flugverbindungen deutet darauf hin, daß beide Länder trotz der geopolitischen Lage die Verbindung aufrechterhalten und möglicherweise sogar stärken wollen. Die Entscheidung Serbiens, die Flugverbindungen mit Russland auszubauen, steht im Kontrast zur Politik vieler anderer europäischer Staaten, die ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt und Sanktionen gegen russische Fluggesellschaften verhängt haben. Serbien, das selbst kein Mitglied der Europäischen Union ist, verfolgt hier eine eigenständige Linie. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Strecken konkret geplant sind und wann diese aufgenommen werden. Die Intensivierung der Flugverbindungen könnte sowohl dem Reiseverkehr als auch wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Serbien und Russland zugutekommen.

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Anklage im Skandal um gefälschte Flugzeugteile von AOG Technics erhoben

Der Skandal um den Londoner Teilehändler AOG Technics, der im Jahr 2023 die Luftfahrtindustrie in Aufruhr versetzte, hat eine neue Wendung erfahren. Das Unternehmen, das aus lediglich drei Mitarbeitern bestanden haben soll, steht im Verdacht, mit gefälschten Triebwerksteilen gehandelt und dabei erhebliche Gewinnspannen erzielt zu haben. Nun hat die britische Strafverfolgungsbehörde „Serious Fraud Office“ (SFO) Anklage gegen den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen erhoben. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche namhafte Fluggesellschaften, darunter Delta, United, American Airlines und Ryanair, Opfer des dubiosen Teilehändlers AOG Technics. Über die in London ansässige Firma sollen Triebwerksersatzteile, darunter Lager, in die Lieferketten der Airlines gelangt sein, wobei die Herkunftsnachweise dieser Teile gefälscht gewesen sein sollen. Die britische Luftfahrtbehörde CAA und die europäische Luftfahrtaufsicht EASA reagierten auf den dringenden Verdacht und informierten die Fluggesellschaften am 4. August 2023. In der Folge wurde das Unternehmen geschlossen. Noch im selben Jahr erfolgte die Verhaftung des Geschäftsführers von AOG Technics durch das auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte „Serious Fraud Office“. Nun, knapp zwei Jahre nach Bekanntwerden des Skandals, hat das SFO am Mittwoch die Erhebung der Anklage gegen Jose Z. wegen „gewerbsmäßigen Betrugs“ bekanntgegeben. Dem angeklagten Teilehändler drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Ein erster Gerichtstermin in dieser Angelegenheit ist für den 2. Juni angesetzt. Betroffene Triebwerkstypen und mögliche Folgewirkungen Nach jüngsten Erkenntnissen betraf der Handel mit gefälschten Teilen vor allem das weit verbreitete A320- und Boeing 737-Triebwerk CFM56. In geringerem Umfang sollen aber auch verdächtige Komponenten für das Langstreckentriebwerk CF-6 über AOG Technics gehandelt worden sein. Der Skandal hatte

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Slowakei reaktiviert Tourismuswerbung in Israel

Slovakia Travel, die nationale Organisation zur Förderung des slowakischen Tourismus, hat ihre Präsenz in Israel wieder verstärkt und wirbt nun direkt von Tel Aviv aus für das Land. Gabriela Madrová, die Leiterin der Auslandsvertretung, ist seit Mai von der slowakischen Botschaft aus tätig, um Israel als wichtigen Quellmarkt für Touristen anzusprechen. Israel zählt zu den bedeutenden Herkunftsländern für den slowakischen Tourismus, und man erhofft sich durch die direkte Präsenz eine weitere Steigerung der Besucherzahlen. Matej Fekete, Generaldirektor von Slovakia Travel, betont, daß die aktive Vertretung vor Ort den Einreiseverkehr weiter stärken werde. In Israel präsentiere man die Slowakei als sicheres Reiseland mit vielfältigen Angeboten, von Naturerlebnissen über fast 2000 Thermal- und Mineralquellen bis hin zu UNESCO-Welterbestätten, Burgen, Schlössern und Höhlen. Ein besonderer Fokus liege auf den slowakischen Heilbädern, die für israelische Bürger eine attraktive Möglichkeit zur Entspannung böten. Zudem verweist Madrová auf die Auszeichnung der Slowakei durch den Reiseführer Lonely Planet als eines der Top-10-Reiseziele für 2025, was die Attraktivität des Landes zusätzlich unterstreiche. Bereits auf der Tourismusmesse IMTM 2025 in Tel Aviv präsentierte sich die Slowakei mit Unterstützung der dortigen Botschaft. Dabei stieß das touristische Angebot aus allen Regionen der Slowakei auf großes Interesse bei israelischen Reiseveranstaltern und -büros. Um den erwarteten Anstieg des Reiseverkehrs zu unterstützen, werden Ende Mai Direktflüge von Tel Aviv nach Bratislava und Piešťany aufgenommen, was die Anreise für israelische Touristen erheblich erleichtern dürfte.

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Großtender für Passagierterminal des neuen polnischen Flughafens CPK gestartet

Die polnische Gesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat ein wettbewerbliches Dialogverfahren zur Auswahl des Generalunternehmers für das Passagierterminal des geplanten neuen CPK-Flughafens eingeleitet. Mit einem geschätzten Wert von über fünf Milliarden Złoty (PLN) handelt es sich um die bisher größte Ausschreibung des Unternehmens in diesem Jahr. Die Unterzeichnung des Vertrags wird für 2026 erwartet, die Fertigstellung des Baus bis Ende 2031. Dieser Schritt stellt eine bedeutende Chance für polnische Bauunternehmen dar und soll die nationale Wirtschaft ankurbeln. Die Ausschreibung für den Generalunternehmer des Passagierterminals ist einer der zentralen Bauaufträge für den neuen Flughafen. Interessierte Unternehmen können ihre Teilnahmeanträge bis zum 29. August dieses Jahres einreichen. In der ersten Phase werden die Teilnahmeanträge geprüft, woraufhin CPK plant, bis zu fünf Bieter zur Phase des wettbewerblichen Dialogs einzuladen. Dieser Dialog soll es CPK ermöglichen, die besten technischen und wirtschaftlichen Lösungen für das komplexe Bauvorhaben zu ermitteln. Der geplante Passagierterminal soll das Herzstück des neuen Flughafens bilden und eine Fläche von etwa 450.000 Quadratmetern umfassen. Zum Vergleich: Der Terminal des Chopin-Flughafens in Warschau erstreckt sich über 165.000 Quadratmeter. Der Hauptterminal wird direkt mit den Flugsteigen verbunden sein. Zum Zeitpunkt der Eröffnung soll der Terminal über fast 140 Check-in-Schalter verfügen, mit der Möglichkeit, diese Zahl auf bis zu 170 zu erweitern. Das Design des Terminals, des Bahnhofs und des Verkehrsknotens stammt von einem Konsortium aus Foster + Partners und Buro Happold in Zusammenarbeit mit über 30 weiteren Firmen. CPK-Chef Dr. Filip Czernicki betonte, daß die Anforderungen in diesem Verfahren darauf abzielen, Unternehmen zu gewinnen,

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