Jan Gruber

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Jan Gruber

Arbeiterkammer Oberösterreich kritisiert mangelnde Preistransparenz bei Camper-Vermietern

Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat in einer aktuellen Preisanalyse von Camper- und Wohnmobilvermietungen eine deutliche Intransparenz festgestellt. Von 22 angefragten Anbietern übermittelten lediglich sieben ihre Preise für die Hauptsaison. Dies deutet darauf hin, daß ein Großteil der Vermieter offenbar den direkten Wettbewerbsvergleich scheut. Die AK OÖ hatte die Kosten für das kleinste Modell eines Campers, belegt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern, für die Woche vom 5. bis 12. Juli abgefragt. Die erhobenen Gesamtkosten für eine Woche bewegen sich zwischen 883 und 1.790 Euro. Die reinen Mietpreise variieren dabei zwischen 763 und 1.533 Euro. Hinzu kommen bei den meisten Vermietern zusätzliche Service- und Reinigungspauschalen. Diese Zusatzkosten liegen zwischen 59 und 129 Euro für die Servicepauschale bei Fahrzeugübergabe und zwischen 100 und 128 Euro für die Reinigung. Als günstigstes Angebot für eine vierköpfige Familie ermittelte die Untersuchung einen California Camper bei PIA Camper Porsche Linz für 883 Euro inklusive Servicepauschale. Die AK Oberösterreich weist darauf hin, daß Mietinteressenten nicht nur auf den Preis, sondern auch auf das Kleingedruckte in den Mietbedingungen achten sollten. Nur vier der befragten Vermieter bieten unbegrenzte Kilometer an; bei den übrigen ist die Freifahrt auf 1.750 bis 2.100 Kilometer pro Woche begrenzt. Bei Überschreitung können Mehrkosten von bis zu 50 Cent pro Kilometer anfallen. Auch bei der Versicherung gibt es Unterschiede: Obwohl in allen Angeboten eine Versicherung enthalten ist, verbleibt im Schadensfall oder bei Diebstahl ein Selbstbehalt zwischen 500 und 1.250 Euro. Weitere Aspekte, die vor Anmietung zu prüfen sind, betreffen die Rückgabebedingungen, wonach alle Camper vollgetankt

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Estnischer Staatsvermieter verkauft Ex-Nordica-CRJ900-Flotte

Die estnische staatliche Leasinggesellschaft Transpordi Varahaldus (TVH) hat sieben Regionalflugzeuge des Typs CRJ900ER an die amerikanische Firma Regional One verkauft. Der Kaufpreis für die Maschinen, die zuvor von Regional Jet, einer Tochtergesellschaft der inzwischen insolventen Fluggesellschaft Nordica, betrieben wurden, beläuft sich auf 37,5 Millionen US-Dollar. Kuldar Leis, der estnische Infrastrukturminister, äußerte sich zufrieden über den Abschluß der Transaktion. Er hob hervor, daß man eine Einigung mit einem Käufer erzielt habe, dessen Angebot sowohl inhaltlich als auch finanziell das stärkste war und der in der Lage sei, das Geschäft erfolgreich abzuschließen. Ursprünglich hatten sich 30 Unternehmen an der Ausschreibung zum Kauf der Jets interessiert gezeigt, wobei elf Firmen formelle Angebote unterbreiteten. Nach dem Scheitern von Verhandlungen mit einem zunächst höherbietenden Interessenten nahm Transpordi Varahaldus im Frühjahr 2025 Gespräche mit dem zweithöchsten Bieter auf, EIC Aircraft Leasing, einer Einheit der Muttergesellschaft von Regional One, Exchange Income. Dies führte schließlich zu einem bindenden Kaufvertrag. Die zum Verkauf stehenden CRJ900ER-Flugzeuge sind derzeit auf dem Flughafen Tallinn Lennart Meri eingelagert. Sie werden technischen Überprüfungen und Wartungsarbeiten unterzogen. Sämtliche zusätzlichen Servicekosten sollen von Transpordi Varahaldus getragen werden. Der US-amerikanische Leasinggeber Regional One wird die Flugzeuge voraussichtlich bis Herbst 2025 übernehmen. Den Daten zufolge sind die Flugzeuge zwischen 12,5 und 16,6 Jahre alt. Sie wurden im November 2024 eingelagert, als Nordica ihren Betrieb einstellte. Die estnische Fluggesellschaft wurde im Januar 2025 für insolvent erklärt. Der Verkauf der Flugzeuge markiert einen wichtigen Schritt in der Abwicklung der ehemaligen staatlichen Luftfahrtbeteiligungen Estlands. Transpordi Varahaldus besaß vor diesem Verkauf keine

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Lufthansa-Gruppe nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf

Die Lufthansa-Gruppe plant, ihre Flugverbindungen nach Tel Aviv zum 1. August 2025 wieder aufzunehmen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte entsprechende Informationen aus Israel, betonte jedoch gleichzeitig, daß die Sicherheitslage in der Region weiterhin genau beobachtet werde. Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe hatten ihre Flüge nach Israel Anfang Mai eingestellt, nachdem eine Rakete der islamistischen Huthi-Rebellen in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens eingeschlagen war. Auch andere Ziele im Nahen und Mittleren Osten wurden nach der Eskalation des Gaza-Kriegs und israelischen Angriffen auf den Iran vorübergehend eingestellt. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Tel Aviv erfolgt im Rahmen eines differenzierten Bildes für die Region. Beirut wird von der Lufthansa-Gruppe bereits wieder angeflogen. Für den 11. Juli ist die Wiederaufnahme der Flüge nach Amman in Jordanien und Erbil im Irak geplant. Diese Planungen betreffen grundsätzlich die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, ITA Airways, Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung hat für die Fluggesellschaften dabei stets höchste Priorität, weshalb Flugrouten und Ziele fortlaufend auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Die iranische Hauptstadt Teheran bleibt, ebenso wie Tel Aviv, bis einschließlich 31. Juli von den Flugplänen ausgesetzt. Die Kerngesellschaft Lufthansa hat ihre Flüge nach Teheran darüber hinaus sogar bis einschließlich 17. August gestrichen und nennt dafür „operative Gründe“. Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss hat sich entschieden, ihre Flüge von und nach Tel Aviv bis zum Ende des Sommerflugplans am 25. Oktober auszusetzen. Auch Beirut wird bis einschließlich 31. Juli nicht von der Swiss angeflogen. Eurowings wird Tel Aviv ebenfalls bis zum 25. Oktober nicht anfliegen

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Air Arabia expandiert kräftig in Europa: Neue Verbindungen nach München, Modlin und Prag ab Sharjah

Die führende Billigfluggesellschaft des Nahen Ostens und Nordafrikas, Air Arabia, hat einen dynamischen Start in den Juli 2025 hingelegt. Das Unternehmen kündigte die Aufnahme von Direktflügen zu drei neuen europäischen Destinationen an: München, Warschau (Modlin) und Prag. Die neuen Verbindungen, die alle vom Drehkreuz der Airline am Sharjah Airport (SHJ) in den Vereinigten Arabischen Emiraten starten werden, sollen Reisenden mehr Komfort, Flexibilität und erschwingliche Optionen bieten. Dies markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Expansionsstrategie von Air Arabia, die ihre Präsenz in Europa damit erheblich ausbaut und die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und wichtigen europäischen Wirtschafts- und Kulturzentren stärkt. Die neuen Routen: Prag als Auftakt Den Reigen der Neuankündigungen eröffnete Air Arabia am 2. Juli 2025 mit der Bekanntgabe eines neuen Nonstop-Flugdienstes zwischen Sharjah und Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik. Diese neue Route soll ab dem 20. Dezember 2025 täglich zwischen dem Sharjah International Airport und dem Václav Havel Airport (PRG) in Prag verkehren. Die Fluggesellschaft betonte, daß diese Verbindung den Passagieren „mehr Komfort, Flexibilität und erschwingliche Reisemöglichkeiten“ biete und gleichzeitig „die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Europa stärkt“. Für diese täglichen Flüge wird Air Arabia ihre Flotte von Airbus A320 und A321 Schmalrumpfflugzeugen einsetzen. Diese Flugzeugtypen sind für Kurz- und Mittelstrecken optimiert und ermöglichen einen effizienten Betrieb auf diesen neuen Routen. Adel Al Ali, Group Chief Executive Officer von Air Arabia, äußerte sich zufrieden über die Expansion: „Wir freuen uns, unser europäisches Netzwerk mit der Einführung unserer neue Flüge nach Prag zu erweitern, einer

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Air Baltic verzeichnet Passagierwachstum im Juni 2025

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Juni 2025 nahezu eine halbe Million Passagiere befördert. Mit 497.800 Fluggästen wurde ein Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres verzeichnet. Dies signalisiert eine weiterhin starke Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens, obwohl die Anzahl der durchgeführten Flüge leicht zurückging. Im Berichtsmonat Juni führte Air Baltic 4.314 Flüge durch, was einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser leichte Rückgang ist laut Fluggesellschaft hauptsächlich auf Netzwerkoptimierungen zu Jahresbeginn zurückzuführen. Trotz des geringeren Flugvolumens konnte Air Baltic ihre betriebliche Effizienz steigern. Die Auslastung erhöhte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent – der höchste Wert, den die Fluggesellschaft jemals in einem Juni erzielt hat. Dies unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, die vorhandenen Kapazitäten effektiv zu nutzen und Erträge zu maximieren. Ein weiteres positives Ergebnis ist die Flugregelmäßigkeit von 99,74 Prozent im Juni 2025, was einer geringfügigen Verbesserung von 0,09 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese hohe Betriebszuverlässigkeit trägt zur Kundenzufriedenheit bei und stärkt das Vertrauen der Passagiere in die Airline. Air Baltic bedient derzeit rund 130 Strecken von ihren Basen in Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere. Saisonale Flüge werden auch von Gran Canaria angeboten. Das Streckennetz umfaßt eine Vielzahl von Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion. Die vollständigen Verkehrs- und Betriebszahlen für das erste Halbjahr 2025 werden im Rahmen einer Investorenkonferenz am 13. August 2025 veröffentlicht.

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425 Jahre Wiener Gastfreundschaft: Das Hotel Stefanie feiert Jubiläum als lebendige Legende

Wien feiert dieser Tage ein bemerkenswertes Jubiläum in seiner Hotellerie: Das Hotel Stefanie, im Jahre 1600 unter dem Namen „Weiße Rose“ gegründet, begeht seinen 425. Geburtstag. Damit ist es das älteste Hotel der Bundeshauptstadt und bis heute eine Institution, die Tradition und zeitgemäßen Komfort auf einzigartige Weise verbindet. Seit vier Generationen wird das Haus von der Familie Schick geführt, die es gekonnt versteht, die reiche Historie des Hauses zu bewahren und gleichzeitig den Anforderungen moderner Reisender gerecht zu werden. Die „Weiße Rose“, einst vor den Toren der Stadt gelegen, ist heute ein zentraler Anziehungspunkt, der Gäste aus aller Welt empfängt und als lebendiges Zeugnis Wiener Geschichte und Gastfreundschaft gilt. Von der „Weißen Rose“ zum Hotel Stefanie: Eine Zeitreise Die Geschichte des Hotel Stefanie ist eng mit der Entwicklung Wiens selbst verknüpft. Gegründet am 8. Juli 1600 als „Weiße Rose“, war der Gasthof ursprünglich knapp außerhalb der damaligen Wiener Stadtmauer gelegen. In einer Zeit, in der Reisen oft mühsam und langwierig war, bot die „Weiße Rose“ den Reisenden nicht nur eine Unterkunft, sondern auch umfassende Dienstleistungen. Ein Zeugnis dieser Epoche ist die Tatsache, daß der damalige Gasthof über stolze 90 Pferdestellplätze verfügte – ein klares Indiz für die Bedeutung des Hauses als Rastplatz für Fuhrwerke und Reiter. Damals, zu Zeiten der Habsburgermonarchie, beherbergte die „Weiße Rose“ vorwiegend Reisende aus den weitläufigen Kronländern, die auf ihren Wegen nach oder von der kaiserlichen Residenz Halt machten. Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte des Hauses ereignete sich im Jahre 1888, als Carl Witzmann, der

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Hamburger Flughafen testet Wasserstoff-Gepäckschlepper

Der Hamburger Flughafen erprobt derzeit den Einsatz eines speziell umgebauten Gepäckschleppers mit Wasserstoffantrieb. Ziel des Praxistests ist es, die Möglichkeit der Umrüstung bestehender Fahrzeugflotten für einen emissionsarmen Bodenbetrieb zu untersuchen. Diese Maßnahme basiert auf den Ergebnissen internationaler Studien aus dem Interreg BSR HyAirport Projekt und soll die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis überprüfen. Der neue Prototyp wurde von der Firma HTM Hydro Technology Motors aus Bingen am Rhein entwickelt. Er basiert auf einem vorhandenen Erdgas-Modell (Mulag 4CNG) und wurde auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet. Der Test, der sechs bis neun Monate dauern soll, konzentriert sich auf die Erprobung des Wasserstoffantriebs unter realen Bedingungen auf dem Vorfeld des Flughafens. Dabei werden die technische Funktionalität, der Verbrauch und die wirtschaftliche Machbarkeit einer breiteren Anwendung analysiert. Der Test findet bewußt während der verkehrsreichen Sommermonate statt, um ein breites Einsatzspektrum abzubilden. Aktuell sind am Hamburg Airport rund 60 Gepäckschlepper in Betrieb; einer davon fährt nun mit Wasserstoff statt Erdgas. Die für den Test benötigte Wasserstoff-Tankinfrastruktur wird von der Firma Ryze Power mit einer mobilen Tankeinheit direkt am Flughafen bereitgestellt. Das Projekt wird technisch und wirtschaftlich begleitet, unter anderem durch Analysen im Rahmen des Norddeutschen Reallabors (NRL), einem Verbundprojekt von 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bereits im Jahre 2019 war der Hamburger Flughafen an einem früheren wasserstoffbasierten Schlepperprojekt beteiligt, bei dem gemeinsam mit Mulag ein erstes Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb entwickelt wurde. Dieses Modell wurde später auch an internationalen Forschungsstandorten wie dem Flughafen Bristol, der Cranfield University und zuletzt am Flughafen Riga auf seine Wintertauglichkeit getestet.

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Vereinigte Arabische Emirate setzen auf Hochgeschwindigkeitszüge

Die Vereinigten Arabischen Emirate forcieren den Ausbau ihrer Verkehrsinfrastruktur und richten dabei den Blick verstärkt auf den Schienenverkehr. Im Rahmen einer offiziellen Zeremonie im Al-Faya-Depot in Abu Dhabi wurde ein umfangreiches Bahnprojekt vorgestellt: eine neue Hochgeschwindigkeitszugverbindung zwischen der Hauptstadt Abu Dhabi und der Metropole Dubai. Dieses Vorhaben soll nicht nur den öffentlichen Verkehr entlasten, sondern auch als Prestigeprojekt im Nahen Osten dienen. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung ist das nationale Bahnunternehmen Etihad Rail, welches bereits am Aufbau eines Güterbahnnetzes zwischen den Emiraten arbeitet und nun auch im Personenverkehr voranschreitet. Die geplante Direktverbindung sieht Züge vor, die Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometern pro Stunde erreichen können, vergleichbar mit europäischen TGV- oder japanischen Shinkansen-Zügen. Die Fahrzeit zwischen Abu Dhabi und Dubai soll dadurch auf etwa 30 Minuten verkürzt werden. Gegenwärtig beträgt die Fahrzeit mit dem Auto auf dieser Strecke, je nach Verkehrslage, gut eine Stunde. Damit stellt der neue Zug eine attraktive Alternative zur Straße dar, insbesondere für Pendler sowie für Touristen, die zwischen den beiden Großstädten reisen möchten. Neben der Hochgeschwindigkeitsstrecke präsentierte Etihad Rail auch die erste nationale Personenzugflotte der Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Flotte soll in einem zweiten Schritt Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde erreichen und künftig weitere Regionen im Land verbinden. Bereits vorgestellt wurden vier neue Bahnhöfe in Abu Dhabi, Dubai, Schardscha und Fudschaira. Diese Stationen sind so konzipiert, daß sie nahtlos in die bestehenden Metro- und Busnetze integriert werden können, um einen durchgängigen öffentlichen Nah- und Fernverkehr im gesamten Land zu ermöglichen. Die

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Icelandair verzeichnet starkes Passagierwachstum im Juni 2025

Icelandair hat im Juni 2025 insgesamt 552.000 Passagiere befördert, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Seit Beginn des Jahres reisten bereits über 2,2 Millionen Fluggäste mit der isländischen Airline. Das Unternehmen vermeldet eine erfreuliche Entwicklung und bestätigt seinen strategischen Kurs. Im Berichtsmonat Juni entfielen 35 Prozent der Passagiere auf Flüge nach Island und 17 Prozent auf Reisen von Island. Umsteigepassagiere machten 44 Prozent aus, während vier Prozent innerisländisch reisten. Besonders hervorzuheben ist das kräftige Wachstum in den Märkten von und nach Island, wo die Passagierzahlen um 20 respektive 19 Prozent zulegten. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie, sich verstärkt auf diese Routen zu konzentrieren. Die Auslastung der Flüge erreichte 85,1 Prozent, eine Verbesserung gegenüber 83,4 Prozent im Vorjahr. Auch die Pünktlichkeit konnte mit 86,8 Prozent ein hohes Niveau halten. Neben dem Linienfluggeschäft zeigte sich auch der Charterflugbereich mit einem Anstieg der verkauften Blockstunden um 52 Prozent robust. Das Frachtvolumen, gemessen in Frachttonnenkilometern, stieg im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 16 Prozent. Bogi Nils Bogason, Präsident und Hauptgeschäftsführer von Icelandair, äußerte sich erfreut über die weiterhin starke Nachfrage nach Reisen nach Island. Er betonte, daß die verstärkte Ausrichtung auf die Märkte von und nach Island Früchte trage. Im Juni wurde zudem die Verbindung nach Göteborg wieder aufgenommen und das Treueprogramm Saga Club durch eine Partnerschaft mit BYKO, Islands größter Baumarktkette, ausgebaut. Der Saga Club ist mit etwa 400.000 aktiven Mitgliedern das größte Bonusprogramm in Island und soll den Kunden zusätzlichen Nutzen bieten. Icelandair nutzt

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British Airways fliegt Graz an: Neue Nonstopverbindung nach London Gatwick

Eine lang ersehnte Verbindung wird Realität: British Airways, die traditionsreiche nationale Fluggesellschaft des Vereinigten Königreichs und ein gewichtiges Mitglied der Oneworld-Allianz, nimmt ab dem 21. November dieses Jahres eine neue Linienverbindung zwischen dem Flughafen Graz und London Gatwick auf. Dreimal wöchentlich wird ein Airbus A320 der British Airways Tochter BA Euroflyer Reisende nonstop zwischen der steirischen Hauptstadt und der pulsierenden Metropole London befördern. Diese neue Flugroute verspricht erhebliche Impulse für die Wirtschaft, den Handel und den Tourismus in der gesamten Region und schließt eine bedeutende Lücke im Flugnetz des Grazer Flughafens. Die strategische Bedeutung der neuen Route Die Einführung dieser Nonstopverbindung ist für den Flughafen Graz von großer Tragweite. Jahrelang galt London als der größte unerschlossene Markt ohne direkte Fluganbindung. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafens Graz, unterstreicht die Wichtigkeit dieser Entwicklung: „London war für uns der mit Abstand größte Markt ohne Nonstopflüge. Die Linienflüge mit BA Euroflyer nach Gatwick sind für Wirtschaft, Industrie und Tourismus in unserer Region enorm wichtig.“ Diese Einschätzung wird von Wirtschaftsvertretern und Tourismusverbänden in der Steiermark geteilt. Eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark aus dem Jahre 2024 zeigte auf, daß direkte internationale Flugverbindungen maßgeblich zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung beitragen, indem sie den Geschäftsreiseverkehr erleichtern und den Zustrom von Touristen fördern. Die neue Route ermöglicht nicht nur eine bequemere Reise für Geschäftsleute und Urlauber, die die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der Steiermark erkunden möchten, sondern auch einen leichteren Zugang zur Weltstadt London. Darüber hinaus erhalten Passagiere aus Graz die Möglichkeit, über London Gatwick Zugang zu ausgewählten Langstreckenzielen

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