
Positive Bilanz für griechische Regionalflughäfen trotz Nahost-Konflikt
Die 14 von Fraport Greece betriebenen Regionalflughäfen verzeichneten im April 2026 ein Passagieraufkommen von rund 1,8 Millionen Reisenden. Dies entspricht einer Steigerung von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, was etwa 56.000 zusätzlichen Passagieren gleichkommt. Dieses Wachstum ist bemerkenswert, da der Markt durch einen massiven Einbruch des Verkehrs aus Israel belastet wurde. Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sank das Passagieraufkommen aus diesem Sektor um 92,5 Prozent, was einem Verlust von rund 45.000 Reisenden entspricht. Besonders betroffen waren die Standorte Rhodos und Thessaloniki, die Rückgänge von 25.000 beziehungsweise 18.000 Passagieren im Zusammenhang mit Israel verbuchten. Erst Mitte April nahmen Gesellschaften wie El Al und Israir den Betrieb schrittweise wieder auf. Haupttreiber des Wachstums waren die Flughäfen in Chania, Santorini und Korfu. Chania ragte mit einem Zuwachs im internationalen Verkehr von 26,4 Prozent heraus, was auf die frühzeitige Aufnahme von Flugverbindungen durch easyJet, Jet2 und Ryanair aus Märkten wie dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Irland zurückzuführen ist. Santorini profitierte von einer Steigerung um 16,4 Prozent, die primär durch eine starke Inlandsnachfrage sowie zusätzliche Verbindungen aus Frankreich und den Niederlanden durch Transavia generiert wurde. Auch der Flughafen „Makedonia“ in Thessaloniki konnte trotz der Verluste im Israel-Geschäft ein Plus von 3,1 Prozent erzielen, getragen durch eine erhöhte Nachfrage aus Polen, Italien, Deutschland und der Türkei. In der Gesamtbetrachtung des Netzwerks stieg der Inlandsverkehr um 4,9 Prozent auf rund 640.000 Passagiere, während der internationale Verkehr um 2,3 Prozent auf 1,2 Millionen Reisende zunahm. Für den Zeitraum von Januar bis April 2026 beläuft sich








