Jan Gruber

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Jan Gruber

Spanien ordnet Entfernung von über 65.000 Airbnb-Angeboten an

Die spanische Regierung hat die Online-Plattform Airbnb angewiesen, mehr als 65.000 Anzeigen für Ferienwohnungen aus ihrem Angebot zu entfernen. Das zuständige Ministerium begründete diesen Schritt mit Verstößen gegen geltende Vorschriften. Demnach hätten viele der betroffenen Inserate keine gültige Lizenznummer enthalten, während bei anderen unklar gewesen sei, ob der Vermieter eine Privatperson oder ein Unternehmen ist. Diese Maßnahme ist Teil eines verstärkten Vorgehens Spaniens gegen Ferienwohnungsplattformen wie Airbnb und Booking.com. Verbraucherschutzminister Pablo Bustinduy erklärte, Ziel sei es, die mangelnde Kontrolle und Intransparenz im Geschäft mit Ferienunterkünften zu bekämpfen und den Schutz der Konsumenten zu verbessern. In Spanien gibt es seit längerem Proteste gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit, für die viele Einheimische auch Plattformen wie Airbnb mitverantwortlich machen. Erst im vergangenen Monat demonstrierten in rund 40 spanischen Städten Zehntausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum. In einigen Städten sehen sich Einheimische mit Mietkosten konfrontiert, die mehr als die Hälfte ihres Einkommens ausmachen. Barcelona hatte angesichts dieser Probleme bereits angekündigt, alle Ferienwohnungen abschaffen zu wollen. Die nun erfolgte Anordnung zur Entfernung der zahlreichen Angebote unterstreicht die Entschlossenheit der spanischen Regierung, in diesem Bereich strenger durchzugreifen.

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Helifly Helicopterservice bietet außergewöhnliche Rundflüge in mehreren Ländern an

Das Unternehmen Helifly Helicopterservice, mit Hauptsitz in Österreich und weiteren Standorten in Kroatien, Griechenland und Island, hat sich auf Hubschrauberflüge spezialisiert, die über herkömmliche touristische Angebote hinausgehen. Neben klassischen Rundflügen offeriert Helifly maßgeschneiderte Erlebnisse wie Gourmetflüge und VIP-Transporte. Auch für Geschäftsreisende und in der Land- und Forstwirtschaft werden flexible Transportflüge angeboten, um schwer zugängliche Orte effizient zu erreichen. Ein Hubschrauber-Rundflug mit Helifly Helicopterservice verspricht ein außergewöhnliches Abenteuer und die Möglichkeit, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Ob als besonderes Geschenk zu Geburtstagen, Hochzeiten oder einfach als unvergessliches Erlebnis für Freunde und Familie – ein solcher Flug ist eine exklusive Wahl. Das Unternehmen hebt hervor, daß es mehr als nur einen Flug bietet, nämlich ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Helifly Helicopterservice hebt sich durch seine Leidenschaft für das Fliegen ab und hat es sich zum Ziel gesetzt, Passagieren unvergessliche Momente zu bereiten. Das Angebot richtet sich an Personen, die das Besondere suchen, sei es für einen privaten Rundflug oder als praktischen Transportdienst für Unternehmen. Auch bei Veranstaltungen wie der Murtal Rallye bietet Helifly Helicopterservice Rundflüge an, um ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen.

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Finnair baut Flugangebot nach Lappland im Winter 2025/26 deutlich aus

Die finnische Fluggesellschaft Finnair wird im kommenden Winter 2025/26 ihre Kapazitäten nach Finnisch-Lappland erheblich erweitern und die wöchentlichen Flugfrequenzen zu den beliebten Winterzielen Rovaniemi, Ivalo und Kittilä erhöhen. Die zusätzlichen Verbindungen sind primär für die stark frequentierten Reisetage am Wochenende geplant, an denen viele Ferienunterkünfte ihre Gästewechsel haben. Dies gab die Fluggesellschaft bekannt. Laut Perttu Jolma, dem Vizepräsidenten für Netzwerk bei Finnair, freue man sich, den Kunden während der gesamten Wintersaison noch umfassendere Reisemöglichkeiten nach Lappland anbieten zu können. Die Aufstockung der Flüge konzentriere sich besonders auf die Hauptreisezeit von Dezember bis Februar, jedoch seien auch zusätzliche Flüge im März vorgesehen, um die gesamte Wintersaison abzudecken. Finnair, die sich selbst als die offizielle Fluggesellschaft des Weihnachtsmanns bezeichnet, wird im kommenden Winter bis zu 72 wöchentliche Flüge nach Rovaniemi anbieten – zehn mehr als im Vorjahr. In der Hochsaison fliegt die Airline samstags bis zu 16-mal und sonntags bis zu 14-mal täglich nach Rovaniemi. Auch Kittilä, ein wichtiger Ankunftsort für Reisende, die Levi und Ylläs besuchen möchten, wird mit bis zu 41 wöchentlichen Flügen bedient, was einer Steigerung um sieben Flüge im Vergleich zum letzten Winter entspricht. In den verkehrsreichsten Wochen wird Finnair samstags und sonntags bis zu achtmal täglich nach Kittilä fliegen. Ivalo, das nördlichste Ziel von Finnair in Lappland, wird bis zu 33 Mal pro Woche angeflogen, mit zusätzlichen Verbindungen an Samstagen und Sonntagen. Zusätzlich zu Lappland wird Finnair auch das Angebot nach Kuusamo in Nordfinnland um zwei zusätzliche Flüge am Samstag und einen am Sonntag erweitern.

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Einigung erzielt: Finnair und Kabinenpersonal einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die finnische Fluggesellschaft Finnair und die finnische Transportarbeitergewerkschaft AKT, die das Kabinenpersonal von Finnair in Finnland vertritt, auf ein Ergebnis im Rahmen der Tarifverhandlungen geeinigt. Die Gespräche zwischen den Parteien dauerten seit Dezember des vergangenen Jahres an. Das erzielte Verhandlungsergebnis erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei das letzte Jahr eine optionale Verlängerung vorsieht. Die Einigung muß nun noch von den jeweiligen Gremien beider Parteien formell genehmigt werden. Kaisa Aalto-Luoto, Finnairs Chief People Officer, zeigte sich erfreut über den Ausgang der Gespräche: „Ich bin sehr zufrieden, daß wir durch konstruktive Diskussionen gemeinsam ein Ergebnis erzielt haben. Dies legt ein solides Fundament, auf dem wir eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft aufbauen und gestalten können.“ Die rund 1800 Kabinenbeschäftigten von Finnair sind täglich für den Kundenservice und die Sicherheit der Passagiere verantwortlich. Die Servicequalität des Kabinenpersonals wird in den Kundenzufriedenheitsbewertungen regelmäßig sehr gut bewertet. Es wird erwartet, daß die nun erzielte Einigung zu einer Beruhigung des Arbeitsverhältnisses beiträgt und Finnair ermöglicht, sich weiterhin auf ihren Flugbetrieb und die Passagierbetreuung zu konzentrieren. Die Einigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die europäische Luftfahrtbranche von verschiedenen Arbeitskämpfen und Verhandlungen geprägt ist. Fluggesellschaften und Gewerkschaften ringen um faire Arbeitsbedingungen und angemessene Vergütungen. Das Ergebnis zwischen Finnair und AKT könnte somit auch Signalwirkung für andere laufende Tarifauseinandersetzungen in der Branche haben. Sobald die formelle Zustimmung beider Seiten vorliegt, werden die Details des neuen Tarifvertrags bekanntgegeben.

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Luxair erzielt höchsten Betriebsgewinn seit zwei Jahrzehnten

Die Luxair-Gruppe hat im Jahr 2024 trotz anhaltender globaler Herausforderungen ein starkes operatives Ergebnis erzielt. Mit einem Betriebsgewinn von 10,5 Millionen Euro verzeichnete die Fluggesellschaft den höchsten Wert seit zwanzig Jahren. Der Konzernüberschuss belief sich auf 153,3 Millionen Euro, während das Jahresergebnis der Kernmarke Luxair bei 51,4 Millionen Euro lag. Dies teilte das Unternehmen mit. Obwohl der Gesamtumsatz der Gruppe leicht auf 801 Millionen Euro sank, was primär auf die Ausgliederung der Frachtaktivitäten zurückzuführen ist, verzeichneten die übrigen Geschäftsfelder ein Wachstum von über neun Prozent. Besonders erfreulich entwickelte sich das Passagiergeschäft, in dem die Zahl der Fluggäste um 6,5 Prozent auf mehr als 2,6 Millionen stieg. Im Berichtsjahr investierte Luxair zudem in die Modernisierung ihrer Flotte durch neue Flugzeuge, eröffnete einen neuen Wartungshangar und erweiterte ihr Streckennetz. Für das laufende Jahr 2025 erwartet Luxair allerdings ein schwächeres Ergebnis. Dies begründet die Airline mit hohen getätigten und geplanten Investitionen sowie den Vorbereitungen für die Einführung weiterer neuer Flugzeuge in die Flotte. Trotz dieser kurzfristig erwarteten Belastung unterstreicht das Ergebnis für 2024 die operative Stärke von Luxair in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld.

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Streit um Rückerstattung von Boeing-Anzahlungen für Comair vor Gericht

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat ein Bundesgericht in den Vereinigten Staaten aufgefordert, einen Antrag des Nachlaßes der insolventen südafrikanischen Fluggesellschaft Comair (South Africa) abzuweisen. Comair hatte Boeing sanktionieren wollen, weil das Unternehmen angeblich ein entscheidendes „Comfort Letter“ gelöscht habe, das der Fluggesellschaft die Rückerstattung ihrer Anzahlungen für den Kauf von Boeing 737-8 Max Flugzeugen zugesichert haben soll. Boeing argumentiert, daß ein solches Schreiben nie existiert habe und die Löschung von Dokumenten Teil der üblichen Unternehmensverfahren gewesen sei. Die am 12. Mai 2025 beim US-Bezirksgericht von Washington in Seattle eingereichte Antwort Boeings bezieht sich auf die Klage von Comair, die im Februar 2023 eingereicht wurde. Darin fordert der Nachlaß von Comair 83 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Boeing wegen Betrugs und Vertragsbruchs im Zusammenhang mit dem Kauf von acht Boeing 737 Max Flugzeugen. Comair hatte Boeing mehr als 45 Millionen US-Dollar an Vorauszahlungen für sieben Boeing 737-8 geleistet sowie die vollständige Zahlung für eine im Februar 2019 gelieferte Maschine erbracht. Comair stornierte die Bestellung jedoch nach dem weltweiten, 20 Monate dauernden Grounding des Typs infolge zweier tödlicher Abstürze. Boeing weigerte sich, die Vorauszahlungen für die sieben nie gelieferten Flugzeuge zurückzuerstatten. Boeing bestreitet Existenz des „Comfort Letters“ Der Fall von Comair stützt sich maßgeblich auf das angebliche „Comfort Letter“, das angeblich von Boeing-Mitarbeiter Rob Faye versandt wurde. Der Nachlaß der Fluggesellschaft behauptet, dieses Schreiben habe eine rückerstattungsfähige Anzahlung zugesichert. Boeing bestreitet jedoch die Echtheit des Schreibens und verweist auf mehrere Unregelmäßigkeiten. So habe Comair neun Monate benötigt, um das Schreiben vorzulegen. Als es

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Kühne kritisiert erneut Lufthansa-Management

Der Logistikunternehmer und Großaktionär der Lufthansa, Klaus-Michael Kühne, hat sich erneut kritisch zum Management der Fluggesellschaft geäußert. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ bemängelte der 87-jährige die seiner Ansicht nach zu zersplitterte Aufstellung des Konzerns mit zu vielen Markennamen. Es störe ihn beispielsweise, wenn er bei der Lufthansa-Tochter Swiss einen Flug buche, dann aber in einer Maschine einer anderen Fluggesellschaft sitze. Kühne sieht strukturelle Probleme im Unternehmen und äußerte Zweifel an der Durchsetzungskraft des Vorstands. Der Hauptaktionär forderte zudem ein entschlosseneres Vorgehen des Managements gegenüber dem Widerstand der Gewerkschaften und verwies auf die Entwicklung des Aktienkurses. Dieser habe seit Jahresbeginn zwar um rund sechs Prozent zugelegt und liege damit auf dem Niveau des Konkurrenten Air France-KLM, bleibe aber deutlich hinter der Muttergesellschaft von British Airways, IAG, zurück. Kühne betonte, daß Streiks und der Widerstand der Betriebsräte die Arbeit des Managements erschwerten. Es ist nicht das erste Mal, daß Kühne öffentlich Kritik am Lufthansa-Management übt. Bereits in der Vergangenheit hatte er die Strategie des Konzerns und die Vielzahl der Marken kritisiert. Seine wiederholten Äußerungen unterstreichen die Unzufriedenheit des größten Anteilseigners mit der aktuellen Situation und dem Kurs der Fluggesellschaft. Beobachter sehen in Kühnes Worten ein Signal an den Vorstand, dringende strukturelle und operative Probleme anzugehen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa zu stärken und den Aktienkurs nachhaltig zu steigern.

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Australischer Gerichtshof weist Klage gegen Air Canada wegen Turbulenzen ab – Schadenersatz begrenzt

Der australische High Court hat am 14. Mai 2025 im Fall Evans & Anor gegen Air Canada ein Urteil gefällt, das die Forderungen von Passagieren (den Klägern) auf unbegrenzten Schadenersatz für Verletzungen, Schmerzen und Leiden abweist. Der Fall geht auf ein Ereignis im Jahr 2019 zurück, bei dem 35 Passagiere auf dem Weg nach Sydney verletzt wurden, als heftige Turbulenzen den Flug beeinträchtigten und zu einer Notlandung in Hawaii zwangen. Mutter und Tochter, Renae und Stephanie Evans, gaben an, seit 2019 unter anhaltenden Verletzungen zu leiden, die körperliches und psychisches Leid verursachen. Das summarische Urteil wies die Berufung der Passagiere zurück, die die Auslegung bestimmter Artikel anfechten wollten, welche die Haftungsbegrenzung internationaler Luftfahrtunternehmen im Zivilflugverkehr regeln. Das Gericht erkannte zwar eine grundsätzliche Haftung an, entschied jedoch, daß die von Air Canada zu zahlende Schadenersatzsumme nicht unbegrenzt sein würde. Die Montréaler Konvention als Grundlage der Haftungsbegrenzung Die Berufung der Passagiere zielte darauf ab, den Schadenersatz unter Berufung auf spezifische Artikel des Montréaler Übereinkommens von 1999 zu erhöhen. Dieses Abkommen legt Haftungsgrenzen für internationale Luftfahrtunternehmen zwischen allen Unterzeichnerstaaten fest. Eine wichtige Ergänzung des Übereinkommens findet sich in Artikel 25, der nach der Ratifizierung hinzugefügt wurde. Dieser Artikel sieht eine unbegrenzte Schadenersatzhaftung vor, wenn die Fluggesellschaft auf die Haftungsbeschränkungen verzichtet. Air Canada argumentierte, daß der Schadenersatz gemäß den Bestimmungen des Übereinkommens auf etwa 240.000 US-Dollar begrenzt sei. Die Kläger hingegen machten geltend, daß Air Canada gemäß Artikel 25 auf diese Einrede verzichtet habe und es somit keine finanziellen Beschränkungen hinsichtlich Tod oder Körperverletzung

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Embraer präsentiert Mehrzweckflugzeug KC-390 Millennium auf Rüstungsmesse in Japan

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer wird vom 21. bis 23. Mai 2025 an der Rüstungsmesse DSEI Japan in Chiba City teilnehmen und dort sein Mehrzwecktransport- und Tankflugzeug KC-390 Millennium als Highlight seines Angebots an Verteidigungs- und Sicherheitslösungen präsentieren. Am Stand H8-480 wird das Unternehmen die Fähigkeiten und die wachsende Beliebtheit dieses Flugzeugtyps vorstellen, der bereits bei einer steigenden Anzahl von Betreibern weltweit im Einsatz ist. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, betonte die Ehre des Unternehmens, auf der DSEI Japan vertreten zu sein und die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der KC-390 Millennium zu demonstrieren. Er hob hervor, daß Japan ein wichtiger Markt für Embraer sei, wo die Verkehrsflugzeuge der E-Jets-Familie in den letzten 15 Jahren stetig an Bedeutung gewonnen hätten. Leistung und Zuverlässigkeit seien Kernmerkmale aller Embraer-Flugzeuge, und das Unternehmen freue sich darauf, Japans Bedürfnisse im Bereich Verteidigung und Luftfahrt zu unterstützen. Die KC-390 Millennium entwickelt sich international rasch zum bevorzugten Flugzeug in ihrer Klasse und trägt zur Modernisierung der Streitkräfte in verschiedenen Ländern bei, darunter in Europa. Das Flugzeug ist bereits in Brasilien, Portugal und Ungarn im Einsatz und wurde von Südkorea, den Niederlanden, Österreich, der Tschechischen Republik, Schweden und der Slowakei bestellt. Die wachsende Zahl von Betreibern, einschließlich NATO-Staaten, fördert die Interoperabilität mit wichtigen Verbündeten und ermöglicht den Zugang zu einem breiteren Pool an operativem Wissen und Unterstützung. Die KC-390 Millennium ist ein Mehrzweckflugzeug der neuen Generation, das für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts konzipiert wurde. Es zeichnet sich durch höhere Geschwindigkeit,

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Fluggesellschaften nehmen Flüge nach Tel Aviv und Beirut wieder auf – Entspannung der Sicherheitslage als Hoffnungsschimmer?

Nach einer Phase der Unsicherheit und Flugausfällen infolge der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten planen mehrere europäische Fluggesellschaften die Wiederaufnahme ihrer Flugdienste nach Tel Aviv und Beirut. KLM Royal Dutch Airlines, Wizz Air und SAS Scandinavian Airlines haben angekündigt, ihre Verbindungen zu den genannten Städten wiederherzustellen. Dieser Schritt deutet auf eine vorsichtige Entspannung der Lage hin, obwohl andere Fluggesellschaften weiterhin zögerlich bleiben. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air zeigte sich entschlossen und nahm bereits am 15. Mai die Flüge von verschiedenen europäischen Zielen nach Tel Aviv wieder auf. Dies geschah weniger als zwei Wochen nach einem Raketenangriff in der Nähe des Flughafens Ben Gurion. Die schnelle Wiederaufnahme des Flugbetriebs durch Wizz Air mag überraschend erscheinen, deutet aber möglicherweise auf eine Einschätzung hin, daß die Sicherheitsrisiken als beherrschbar angesehen werden. KLM kehrt nach elfmonatiger Pause nach Tel Aviv zurück Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird ihre Linienflüge von Amsterdam Schiphol nach Tel Aviv am 31. Mai wieder aufnehmen. Damit endet eine elf Monate andauernde Unterbrechung der Verbindung. Die Entscheidung von KLM, einer etablierten nationalen Fluggesellschaft, zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs könnte ein wichtiges Signal für andere Airlines sein und das Vertrauen in die Sicherheit der Destination stärken. Eine bemerkenswerte Entwicklung ist die geplante Wiederaufnahme der Flüge von SAS Scandinavian Airlines nach Tel Aviv. Die skandinavische Fluggesellschaft will ab dem 26. Oktober eine Verbindung zwischen Kopenhagen und Tel Aviv anbieten. Dies markiert die Rückkehr von SAS nach Israel nach einer neunjährigen Pause, was die veränderte Risikoeinschätzung der Airline unterstreicht. Zögerlichkeit anderer Fluggesellschaften und Forderungen nach

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