Jan Gruber

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Jan Gruber

Almaty – Ein Blick auf die größte Stadt Kasachstans

Almaty, die ehemalige Hauptstadt Kasachstans und heute die größte Stadt des Landes, bietet eine interessante Mischung aus modernem Leben und kulturellem Erbe. Gelegen am Fuße des majestätischen Zailijskij Alatau-Gebirges, ist Almaty eine Stadt, die sowohl Naturliebhaber als auch Stadtentdecker anspricht. Die Geschichte Almatys ist vielschichtig, und ihre Sehenswürdigkeiten spiegeln die Entwicklung der Stadt wider. Almaty ist eine Stadt, die reich an Geschichte und Kultur ist. Ihre Sehenswürdigkeiten, von natürlichen Landschaften bis zu architektonischen Wundern, bieten ein breites Spektrum an Erlebnissen. Die Anreise aus Europa ist bequem und ermöglicht es Reisenden, in diese faszinierende Stadt einzutauchen. Selbst Wintersport ist nahe dieser Metropole, beispielsweise auf dem Shymbulak, möglich. Geschichte Almatys Almaty, ursprünglich als Almata bekannt, hat eine lange Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht, als die Stadt als wichtige Handelsstation auf der Seidenstraße diente. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Stadt verschiedene Herrschaften, darunter Mongolen und das Khanat Kokand. 1929 wurde Almaty zur Hauptstadt der kasachischen Sowjetrepublik, ein Titel, den sie bis 1991 behielt. Nach der Unabhängigkeit Kasachstans wurde Astana (heute Nur-Sultan) zur neuen Hauptstadt ernannt, jedoch bleibt Almaty das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Sehenswürdigkeiten Medeo Medeo ist eine der höchstgelegenen Eislaufbahnen der Welt und befindet sich etwa 15 Kilometer von Almaty entfernt. Die Anlage wurde 1972 eröffnet und ist bekannt für ihre erstklassigen Eisbedingungen. Neben Eissportevents ist der Bereich auch im Sommer ein beliebter Ort für Wanderer und Naturliebhaber. Die umliegende Berglandschaft bietet zahlreiche Wanderwege mit atemberaubenden Ausblicken auf die Stadt und die Alpen. Kok Tobe Der Kok

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„Very Best Ager“: Wien fördert Kinoproduktion mit Iris Berben und Heiner Lauterbach

Die Dreharbeiten zur Kinoproduktion „Very Best Ager“ mit den Schauspielern Iris Berben und Heiner Lauterbach sind in Wien abgeschlossen. Der Film wurde von der Stadt Wien im Rahmen des Vienna Film Incentive unterstützt – ein Programm, das internationale Produktionen anzieht und gezielt den Filmstandort Wien stärkt. Dieses Förderprojekt, in das die Stadt Wien insgesamt zwei Millionen Euro investiert, zielt auf die Förderung lokaler Wirtschaft und die internationale Bekanntheit Wiens ab. Die Dreharbeiten zu „Very Best Ager“ fanden an prominenten Orten wie der Albertina, dem Café Alt Wien und dem Donaukanal statt und betonen Wiens Attraktivität als Drehort. Das Vienna Film Incentive förderte bereits Produktionen wie „Fountain of Youth“ des britischen Regisseurs Guy Ritchie und Netflix-Produktionen wie „The Recruit“. Die Filmkommission der Stadt meldete, dass sich das Drehaufkommen nach der Pandemie konsolidiert habe, was die Bedeutung des Filmsektors für Wien unterstreicht. Nach Angaben von WienTourismus wird jeder zehnte Wien-Besucher durch Filme in die Stadt gelockt, was die touristische Bedeutung solcher Projekte weiter verdeutlicht.

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Siemens verkauft Flughafen-Gepäcksortieranlagen an Toyota für 300 Millionen Euro

Siemens hat beschlossen, sein Geschäft mit Flughafen-Gepäcksortieranlagen für 300 Millionen Euro an den japanischen Toyota-Konzern zu verkaufen. Die Tochtergesellschaft Siemens Logistics, die 2.500 Mitarbeiter beschäftigt und ihren Hauptsitz in Nürnberg hat, ist profitabel und nimmt eine führende Marktposition ein. Der Verkauf, der im kommenden Jahr vollzogen werden soll, erfolgt im Rahmen der Strategie von Siemens, das Portfolio als führendes Technologieunternehmen zu schärfen. Siemens Logistics erzielt einen Jahresumsatz von etwa 550 Millionen Euro und bedient namhafte Kunden aus der Luftfahrtbranche. Käufer ist die Toyota-Tochter Vanderlande, ein Anbieter von Automatisierungstechnik für Lager und Flughäfen. Siemens hatte in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Unternehmensteile ausgegliedert oder verkauft und konzentriert sich zunehmend auf das Geschäft mit Industriesoftware.

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Airbus verpflichtet MTU-Chef Lars Wagner für Verkehrsflugzeugsparte

Der Flugzeugbauer Airbus hat Lars Wagner, den Vorstandsvorsitzenden des Münchner Triebwerksbauers MTU, für die Leitung seiner Verkehrsflugzeugsparte gewonnen. Dies gab das Unternehmen am Mittwochabend in Toulouse bekannt. Wagners Vertrag bei MTU läuft noch bis Ende 2025. Er wird den aktuellen Spartenchef Christian Scherer ablösen, der Airbus verlassen wird. Scherer und der Airbus-Chef Guillaume Faury haben Wagners Rückkehr zum Unternehmen, bei dem er zuvor tätig war, begrüßt. Faury wird voraussichtlich weiterhin an der Spitze von Airbus bleiben, während der Verwaltungsrat plant, Wagner bei der Hauptversammlung im kommenden Jahr als neuen Konzernchef zu bestätigen.

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Emirates erweitert Flugangebot in Afrika

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihre Präsenz in Afrika aus und führt zusätzliche Flüge nach Entebbe, Addis Abeba und Johannesburg ein. Ab dem 27. Oktober 2024 wird die Frequenz von Flügen zwischen Dubai und Uganda auf täglich erhöht, was 718 zusätzliche Sitzplätze pro Woche zur Verfügung stellt. Dies geschieht im Rahmen eines langfristigen Engagements von Emirates in Uganda, das unter anderem durch eine Partnerschaft mit dem Uganda Tourism Board unterstützt wird. Auch die Rückkehr nach Lagos sowie die geplante Erhöhung der Frequenz nach Addis Abeba ab Januar 2025 und nach Johannesburg ab März 2025 sind Teil der Strategie, die Konnektivität in Afrika zu fördern. Insgesamt wird Emirates nach der Umsetzung dieser Maßnahmen 161 wöchentliche Flüge zwischen Afrika und Dubai anbieten. Zusätzliches Wachstum in der Region wird durch ein umfangreiches Partnernetzwerk ermöglicht, das die Erreichbarkeit von über 210 regionalen Zielen umfasst. Emirates bietet somit eine Verbindung zu 20 Passagier- und Fracht-Destinationen in Afrika.

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„The Addams Family“: Musical mit bärenstarken künstlerischen Leistungen

Mit „The Addams Family“ ist derzeit ein vom Broadway in die Welt berühmt gewordenes Musicals quer durch Deutschland auf Tournee. In den verschiedensten Städten ist das hochkarätige Ensemble von DS Entertainment bereits aufgetreten. Es stehen in naher Zukunft noch Shows in Fellbach bei Stuttgart und in der Stadthalle Hilden an. Warten sollte man nicht, denn die Darstellung ist sehenswert. In der Bundesrepublik Deutschland werden Musicals meist mit den Produktionen der Stage Entertainment Holding verbunden. Diese ist zwar größter Anbieter, jedoch hat man Mitbewerber, beispielsweise ATG und DS Entertainment. Das zuletzt genannte Unternehmen ist inhabergeführt und das merkt man auch, denn Diane Lübbert ist nicht nur Inhaberin, sondern auch in einer Hauptrolle in „The Addams Family“ auf der Bühne. Eine Produktion, bei der die Chefin selbst zeigt, dass sie als Musical-Sängerin richtig was drauf hat, kann doch nur ein Erfolg werden? Tolle Performance von Vollblut-Künstlern Richtig, denn die Darsteller der DS-Entertainment-Inszenierung von „The Addams Family“ brillieren allesamt mit hervorragenden künstlerischen Höchstleistungen. Tanz, Sprache, Gesang, Gangs und sogar Einbindung des Publikums – als Zuschauer spürt man, dass hier nicht nur echte Profis auf der Bühne sind, sondern Künstler, für die ihre Auftritte mehr als nur ein Beruf sind, es ist pure Leidenschaft und pure Freude dem Publikum eine hochklassige Show zu bieten. Ein Ensemble, das binnen kurzer Zeit in verschiedenen Städten auftritt, muss sich ständig und binnen kurzer Zeit auf wechselnde Gegebenheiten im Bereich der Infrastruktur einstellen. Nicht jede „Halle“ ist optimal für Musicals geeignet. Mal sind es bauliche Gegebenheiten, mal die

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Fraport setzt auf Asphalt mit Cashew-Schalen-Bitumen

Der Flughafen Frankfurt am Main testet auf dem Vorfeld erstmals weltweit den Einsatz von nachhaltigem Asphalt, bei dem anstelle des traditionellen, erdölbasierten Bitumens ein biologischer Bitumen aus Cashew-Schalen verwendet wird. In Zusammenarbeit mit dem Startup B2Square wird eine 200 Meter lange Teststrecke gebaut, um das innovative Material unter realen Bedingungen zu prüfen. Dieser sogenannte Bio-Bitumen hat eine geringere CO₂-Bilanz, da Cashew-Schalen biogene Kohlenstoffverbindungen enthalten, die in einem speziellen Prozess klimaneutral gebunden werden. Der Testabschnitt wird in den kommenden zwei Jahren regelmäßig auf Belastbarkeit und Haltbarkeit überprüft. Ziel ist es, den Flughafen klimafreundlicher zu gestalten, indem umweltbelastende Emissionen gesenkt und nachhaltige Alternativen gefördert werden. Die Teststrecke wird dabei mit zwei verschiedenen Asphalten – konventionellem und Bio-Asphalt – parallel belegt, um deren Unterschiede und potenzielle Vorteile für weitere Flächen des Flughafens zu evaluieren. Fraport beabsichtigt, das Material bei erfolgreicher Prüfung künftig verstärkt einzusetzen, um seinen CO₂-Ausstoß bis 2045 auf null zu senken. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen von Fraports Nachhaltigkeitsstrategie und des 2008 mitgegründeten Airport Carbon Accreditation Programms.

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Finnair modernisiert Embraer-Kabinen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Kabinen ihrer Embraer-Flotte renoviert, um das Passagiererlebnis auf Kurz- und Mittelstrecken zu verbessern. Bis zum Frühjahr 2026 sollen alle 12 Embraer-Flugzeuge modernisiert sein, wobei sieben der Maschinen bereits in der Wintersaison 2024–2025 umgerüstet werden. Das Design der Kabinen wurde an die Großraumflugzeuge von Finnair angepasst und umfasst dunkelblaue und graue Farben mit Holzakzenten, die auch in der Schengen-Lounge am Flughafen Helsinki zu finden sind. Neben einem modernen LED-Beleuchtungssystem kommen auch leichtere Materialien zum Einsatz, um das Gewicht der Maschinen zu senken und so den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Dies soll eine Reduzierung des Flugzeuggewichts um etwa 150 Kilogramm pro Flug ermöglichen, wie Eerika Enne, die Leiterin der Abteilung für Inflight Customer Experience bei Finnair, erklärte. Die Kabinen der Embraer-Flotte bieten weiterhin 100 Sitze, jedoch gibt es in den ersten neun Reihen neue Sitze, die über ein höheres Komfortniveau verfügen und verstellbar sind. Diese Maßnahmen zur Erneuerung der Flotte folgen dem Ziel von Finnair, den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig umweltfreundlichere Lösungen anzubieten. Finnair setzt die Embraer-Flugzeuge vor allem auf innereuropäischen Strecken ein, etwa in Nord- und Mitteleuropa.

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Air Baltic erweitert Winterflugplan 2024 um neue Verbindungen von Vilnius

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat den Start ihres erweiterten Winterflugplans 2024 angekündigt, der neue Strecken ab Vilnius umfasst. Seit Ende Oktober fliegt Air Baltic zweimal wöchentlich nach Düsseldorf und Oslo-Torp. Diese Verbindungen sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern zusätzliche Möglichkeiten bieten, darunter Kurztrips in deutsche Städte sowie Erholungsurlaube in Norwegen. Im Rahmen einer Risikoteilungsvereinbarung mit den litauischen Flughäfen stärkt Air Baltic damit die europäische Anbindung Litauens. Laut Martin Gauss, CEO von Air Baltic, ist Deutschland ein wichtiger Wirtschaftspartner für Litauen. Die Erweiterung der Deutschlandverbindungen mit dem Airbus A220-300 soll zudem Litauens Stellung als Tor zu weiteren europäischen Zielen festigen. Insgesamt verbindet Air Baltic Vilnius im Winterflugplan mit 14 Direktverbindungen innerhalb Europas und bietet über das Drehkreuz Riga Zugang zu mehr als 80 weiteren Zielen. Für den Sommer 2025 plant Air Baltic bereits die Einführung weiterer sieben Strecken von Vilnius, unter anderem nach Ibiza, Tel Aviv und Valencia, was die größte Sommererweiterung in der Geschichte der litauischen Air Baltic-Route darstellt. Die Expansion gilt als wichtiger Schritt für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Baltikums.

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Billigfluglinien: Günstig, aber problematisch für Konsumentenrechte

Billigfluglinien wie Ryanair und Wizz Air bieten günstige Reisen an, doch Konsumenten stoßen häufig auf Probleme bei Rückerstattungen und Kundenservice. Bei Stornierungen von Flügen müssen laut EU-Recht Steuern und Gebühren zurückgezahlt werden, doch Ryanair weist diese nicht separat aus und verweigert Erstattungen. Auch beim Check-in entstehen Probleme: Kunden berichten, dass Online-Check-Ins oft nicht funktionieren, und Gebühren am Schalter somit unvermeidbar sind. Die Arbeiterkammer Oberösterreich kritisiert die Airlines und fordert europaweit strengere Regeln, um Kundenrechte zu stärken.

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