Jan Gruber

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Jan Gruber

Luftfracht- und Pharma-Events am Flughafen Wien im Oktober 2024

Vom 22. bis 24. Oktober 2024 werden am Flughafen Wien zwei bedeutende Luftfrachtveranstaltungen ausgerichtet: der Vienna Cargo Day und die FlyPharma Conference. Diese hochkarätigen Events versammeln nationale und internationale Branchenexperten, um über die neuesten Trends, Innovationen und Herausforderungen im Luftfrachtsektor zu diskutieren. Am Vienna Cargo Day stehen Themen wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Lieferketten und globale Marktentwicklungen im Mittelpunkt. Die FlyPharma Conference richtet sich an Experten der Pharma-Logistik und beleuchtet unter anderem Sicherheitstechnologien und gesetzliche Anforderungen. Zudem wird eine exklusive Führung durch das Vienna Pharma Handling Center angeboten.

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Flughafen BER passt Startbahnkennungen aufgrund magnetischer Verschiebung an

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wird am 3. Oktober 2024 die Bezeichnungen seiner beiden Start- und Landebahnen ändern. Die bisherige Nordbahn 25R/07L wird zur 24R/06L und die Südbahn 07R/25L zur 06R/24L. Grund für die Anpassung ist die Verschiebung des magnetischen Nordpols, die eine Neujustierung der an der Kompassrose ausgerichteten Bahnen erforderlich macht. Die Umstellung, die weltweit Flughäfen betrifft, wird in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) und Airlines durchgeführt. Der Flugbetrieb und die An- und Abflugrouten bleiben unverändert. Die Neumarkierung der Bahnen und der Austausch der Beschilderung auf dem Vorfeld haben bereits begonnen.

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Köln Bonn Airport startet mit vollelektrischen Bodenstromaggregaten

Der Köln Bonn Airport hat die ersten vollelektrischen Bodenstromaggregate (e-GPUs) in Betrieb genommen und damit einen weiteren Schritt zur Reduktion von CO2-Emissionen gemacht. Insgesamt zehn e-GPUs ersetzen dieselbetriebene Aggregate und sollen die elektrische Versorgung von Flugzeugen am Boden sicherstellen. Bis 2025 sollen 15 weitere e-GPUs folgen. Die Umstellung wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit über 2 Millionen Euro gefördert. Flughafenchef Thilo Schmid betont, dass der Flughafen bis 2035 alle Fahrzeuge und Geräte mit CO2-neutralen Antrieben ausstatten will. Auch Staatssekretär Stefan Schnorr lobte die Elektrifizierung des Vorfelds als wichtigen Schritt zur Einhaltung von EU-Vorgaben für klimafreundliche Flughäfen.

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Extreme Standortkosten bremsen den Luftverkehr in Deutschland

Die Luftfahrtbranche in Deutschland steht vor einer ernsthaften Herausforderung: Die stark gestiegenen Standortkosten machen das Fliegen für Passagiere und Frachtunternehmen zunehmend unerschwinglich. Laut einer aktuellen Analyse des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) droht Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern im Luftverkehr zurückzufallen. Die dramatische Kostensteigerung ist vor allem auf hohe staatliche Gebühren zurückzuführen, die seit der Pandemie in die Höhe geschossen sind. Vor diesem Hintergrund fordern Verbände und Experten eine grundlegende politische Kehrtwende, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrsstandorts zu sichern und die Mobilität der Bürger sowie den Warenhandel zu fördern. Anstieg der Standortkosten: Ein Blick auf die Zahlen Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Standortkosten an deutschen Verkehrsflughäfen haben sich zwischen 2019 und 2024 in einigen Fällen um bis zu 97 Prozent erhöht. Ein Beispiel ist der Airbus A320, dessen Standortkosten in diesem Zeitraum fast doppelt so hoch geworden sind. Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellen diese Kosten einen massiven Wettbewerbsnachteil dar und gefährden die Erholung der Branche. Die Belastungen, die auf die Luftfahrtbranche einwirken, sind vielfältig. Wesentliche Kostentreiber sind die Luftverkehrssteuer, Gebühren für Luftsicherheit und Flugsicherung sowie die geplanten Quoten für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF). Besonders die Erhöhung der Luftverkehrssteuer um 24 Prozent im Frühjahr 2024 sowie die bevorstehenden Gebührensteigerungen für Luftsicherheit um bis zu 50 Prozent ab 2025 haben in der Branche für Besorgnis gesorgt. Auch die Gebühren der Deutschen Flugsicherung sind seit 2019 um beeindruckende 118 Prozent gestiegen, was die Kosten für Fluggesellschaften und Passagiere weiter in die Höhe

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60 Jahre Turkish Airlines in München

Am 1. Oktober 1964 landete Turkish Airlines zum ersten Mal auf dem damaligen Flughafen München Riem mit einer Vickers Viscount. Seitdem hat die Airline ihre Verbindungen stetig ausgebaut und bietet heute bis zu 40 wöchentliche Flüge von München in die Türkei an, darunter 30 nach Istanbul sowie Verbindungen nach Antalya, Kayseri, Ordu-Giresun und Trabzon. Seit der Eröffnung des neuen Münchner Flughafens im Erdinger Moos beförderte Turkish Airlines rund 9,5 Millionen Passagiere auf über 73.500 Flügen von und nach München.

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Flughafen München erweitert Gatekapazitäten im Terminal 1

Der Flughafen München investiert in die Erweiterung der Gatekapazitäten im Terminal 1 mit dem Bau eines neuen Fingers, der 360 Meter ins Vorfeld West ragt. Die Kosten für das Projekt sind mittlerweile auf 665 Millionen Euro gestiegen, und die Inbetriebnahme wird für Ende 2025 angestrebt. Ziel der Erweiterung ist es, die Attraktivität des Drehkreuzes für Passagiere verschiedener Airlines zu erhöhen, da Terminal 2 hauptsächlich von Lufthansa und der Star Alliance genutzt wird. Der neue Finger wird über sechs Stockwerke verfügen, wobei drei Ebenen für die Passagierabfertigung vorgesehen sind. Die Bauarbeiten, die seit 2019 laufen und durch die Pandemie verzögert wurden, sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Der Neubau wird es ermöglichen, bis zu zwölf kleinere oder sechs große Flugzeuge gleichzeitig an den Gates zu positionieren. Eine Reservierung der Gates durch die Fluggesellschaften wird nicht möglich sein; die Ressourcenplanung erfolgt in Absprache mit den Airlines.

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Das Nichts als Luxus: Das „Finest Hideaway“ Seefischer am Millstätter See

In einer immer hektischer werdenden Welt, in der alles ständig verfügbar ist, wird das Bedürfnis nach Ruhe und Entschleunigung immer größer. Viele Menschen sehnen sich nach einer Auszeit vom Alltag und suchen Erholung in der Stille – oder, wie es das „Finest Hideaway“-Hotel Seefischer am Millstätter See in Kärnten formuliert: im „Nichts“. Das 4-Sterne-Superior Hotel bietet seinen Gästen ab sofort das, was in der modernen Welt zur Rarität geworden ist: das absolute „Nichts“. Elisabeth und Michael Berndl, die Gastgeber des Seefischer, haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Gästen einen einzigartigen Rückzugsort zu bieten, an dem sie inmitten der atemberaubenden Natur Kärntens dem Trubel der Welt entfliehen und das „Nichts“ erleben können. „In einer Welt, in der für so viele Menschen fast alles zu jeder Zeit verfügbar ist, wird das Nichts zum verführerischen Luxus“, erklärt das Gastgeberpaar. Sie bieten in ihrem Hotel nicht nur erstklassigen Service, sondern auch eine Philosophie, die den Wert der Leere und des Innehaltens hervorhebt. Das „Nichts“ als bewusste Erfahrung Die Gäste des Seefischer-Hotels können das „Nichts“ auf vielfältige Weise erfahren. In einer Zeit, in der ständige Erreichbarkeit und der Drang nach Aktivitäten den Alltag dominieren, bietet das Hotel stille Rückzugsorte und einzigartige Erlebnisse in der Natur, um den Menschen zu ermöglichen, in sich selbst zu gehen und die Welt für einen Moment zu vergessen. Diese Erlebnisse sind durchdacht und auf verschiedene Bedürfnisse zugeschnitten: Dazu gehört ein Unplugged-Hike in ein verstecktes Steinhaus mitten im Wald, wo keine Ablenkungen der modernen Welt vorhanden sind. Wer möchte, kann

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Mariazellerbahn modernisiert: Neuer Oberbauwagen für Streckenarbeiten

Am Montag wurde der erste von zwei neuen Oberbauwagen für die Mariazellerbahn im Betriebszentrum Alpenbahnhof in St. Pölten angeliefert. Der Wagen, der speziell für die Instandhaltung der historischen Schmalspurstrecke konzipiert wurde, soll nach einer Streckenzulassung den Betrieb aufnehmen. Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) investiert insgesamt 7,2 Millionen Euro in moderne Fahrzeuge, um die Instandhaltungsarbeiten an der über 115 Jahre alten Strecke effizienter und autarker zu gestalten. Die neuen Fahrzeuge, darunter ein Motorturmwagen, der 2025 geliefert wird, sind essenziell, um die Qualität des öffentlichen Verkehrs im Pielachtal zu sichern.

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Maria Theresia – Ein neues Musicalereignis im Wiener Ronacher

Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW), bekannt für ihre herausragenden Musicalproduktionen, setzen mit „Maria Theresia – Das Musical“ ihre Erfolgsserie fort und kündigen eine neue Eigenproduktion für den Herbst 2025 an. Nach dem überwältigenden Erfolg von „Rock Me Amadeus – Das Falco Musical“ wird diesmal die Geschichte einer der bedeutendsten Monarchinnen Europas auf die Bühne gebracht. Die Premiere im Ronacher verspricht, die Kraft, den Mut und die Vision der berühmten Kaiserin in einem epischen Musicalerlebnis zu feiern, das das Publikum sowohl emotional als auch musikalisch packen soll. Maria Theresia, geboren 1717, wurde im Jahr 1740 als erste weibliche Herrscherin der Habsburgermonarchie zur Kaiserin gekrönt. Sie übernahm die Verantwortung für ein Reich, das zur damaligen Zeit von politischen und militärischen Herausforderungen geprägt war. Ihre Regierungszeit war von Konflikten wie dem Erbfolgekrieg und Machtkämpfen in Europa überschattet. Doch ihre Errungenschaften reichen weit über die Schlachtfelder hinaus: Sie reformierte die Verwaltung, förderte Bildung und soziale Projekte und stellte die Grundlagen für den Aufstieg der Habsburger als eine bedeutende Macht in Europa. Ihre Fähigkeit, in einer von Männern dominierten Welt zu bestehen und zu triumphieren, macht sie zu einer herausragenden Figur der Geschichte. Ein Blick hinter die Kulissen des Musicals Das bevorstehende Musical vereint historische Dramatik mit modernem Musiktheater. Die Komposition übernimmt Dieter Falk, bekannt für seine Arbeit bei „Moses  – Die zehn Gebote“ und „Luther“. Er wird gemeinsam mit seinem Sohn, Paul Falk, die Arrangements und die Orchestrierung gestalten. Die Texte stammen von Jonathan Zelter, der unter anderem für Künstler wie Roland Kaiser und

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Stuttgart feiert 100 Jahre Airport mit großer Kofferversteigerung

Am Sonntag, den 10. November 2024, veranstaltet der Flughafen Stuttgart anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eine Kofferversteigerung für den guten Zweck. Zwischen 11 und 17 Uhr werden 100 Koffer in vier Runden von jeweils 25 Gepäckstücken versteigert. Der Erlös geht an sozial engagierte Vereine aus der Region. Die Teilnahme ist nach vorheriger Online-Anmeldung kostenlos möglich. Neben der Versteigerung erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorführungen, Gewinnspielen und Aktionen für Kinder. Aufgrund des erwarteten hohen Besucheraufkommens empfiehlt der Flughafen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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