Jan Gruber

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Jan Gruber

Australische Regierung prüft Unterstützung für Rex Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex) könnte vor finanziellen Schwierigkeiten stehen, nachdem Berichte auftauchten, dass das Unternehmen externe Umstrukturierungsexperten von Ernst & Young beauftragt hat.  Verkehrsministerin Catherine King erklärte, die Regierung sei bereit, mit Rex zusammenzuarbeiten, um mögliche Unterstützungsmaßnahmen zu prüfen, betonte jedoch, dass es keine spezifischen Rettungspakete gebe. Rex, das auf einem von Qantas und Virgin Australia dominierten Markt operiert, steht möglicherweise vor der Insolvenz, was etwa 2000 Arbeitsplätze gefährden könnte. Der Handel mit Rex-Aktien wurde vorerst ausgesetzt.

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Einigung auf neuen Gesamtarbeitsvertrag für Edelweiss-Piloten

Nach intensiven Verhandlungen haben der Pilotenverband Aeropers und die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Edelweiss die Eckpunkte eines neuen Gesamtarbeitsvertrags (GAV) festgelegt. Seit Anfang Juli arbeiteten die Cockpitangestellten der Edelweiss ohne gültigen GAV. Clemens Kopetz, Präsident des Verbandes der Pilotinnen und Piloten der SWISS und Edelweiss, äußerte sich zufrieden über die erzielte Einigung, die finanzielle und soziale Verbesserungen für die Piloten bringt. Der neue Vertrag soll ab Herbst 2024 in Kraft treten, nachdem er von den Aeropers-Mitgliedern abgestimmt wurde.

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Austrian Airlines im ersten Halbjahr 2024: Ein herausfordernder Start mit Blick nach vorn

Austrian Airlines, die nationale Fluggesellschaft Österreichs, verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein Adjusted EBIT von -62 Millionen Euro. Trotz eines leichten Umsatzanstiegs von 1,064 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,070 Milliarden Euro blieb das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Diese Entwicklung ist auf eine Reihe von Herausforderungen zurückzuführen, die das Unternehmen bewältigen musste, darunter ein mehrmonatiger Tarifkonflikt, geopolitische Unsicherheiten, schwierige Wetterbedingungen in Europa, steigende Standortkosten und stagnierende Ticketpreise. Zudem beeinträchtigten zwei längere Ausfälle in der Flotte und Investitionen in neue Langstreckenflugzeuge das Halbjahresergebnis negativ. In den ersten sechs Monaten des Jahres stiegen die Gesamterlöse um 1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, während die Gesamtaufwendungen um 8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro kletterten. Der Anstieg der Aufwendungen ist hauptsächlich auf höhere Betriebskosten und Investitionen in die Flotte zurückzuführen. Mit der Einflottung neuer Boeing 787-9 Dreamliner wurde begonnen, was zusätzliche Personalkosten verursachte. Am Stichtag 30. Juni 2024 beschäftigte die Airline 6.204 Mitarbeiter, was einem Anstieg von 5 Prozent entspricht. Die Passagierzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 6,498 Millionen. Gleichzeitig erhöhte sich das Angebot an Sitzkilometern um 8 Prozent auf 12,5 Milliarden. Allerdings sank die Auslastung von 80,0 Prozent auf 78,3 Prozent. Trotz dieser Rückschläge wurde der Flugplan zu 98,3 Prozent regulär abgeflogen. Die wichtigsten Zahlen des 1. Halbjahres 2024 im Überblick (gerundet)   1-6 2024 1-6 2023 Veränderung zu 2023 Umsatz in Mio. € 1.070 1.064 +1% Adj. Gesamterlöse in Mio. € 1.103 1.093 +1% Adj. Gesamtaufwendungen in Mio. € 1.166 1.078 +8% Adjusted EBIT in Mio. €

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Wizz Air baut Präsenz in Stuttgart aus

Erst vor wenigen Wochen hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air den Erstflug ab Stuttgart-Echterdingen durchgeführt. In den nächsten Monaten will der Carrier die Präsenz deutlich ausbauen und weitere Ziele aufnehmen. Ab 29. Oktober 2024 will Wizz Air ab Tirana dreimal wöchentlich Kurs auf den süddeutschen Airport nehmen. Die Flüge sollen jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden. Bereits einen Tag zuvor steht die Aufnahme der Bukarest-Verbindung an. Diese soll jeweils an Montagen, mittwochs und Freitagen bedient werden. Im Sommerflugplan 2025, genauer gesagt am 3. April 2025, folgen dann Flüge ab Cluj. Von dort aus nimmt Wizz Air dann dreimal zweimal Kurs auf Stuttgart-Echterdingen. Die Verkehrstage sind Donnerstag und Sonntag. Auch beabsichtigt Wizz Air noch im Winterflugplan 2024/25 die Anzahl der Frequenzen auf der bestehenden Budapest-Strecke zu erhöhen.

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Bozen: Skyalps nimmt Göteborg auf

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps legt im Winterflugplan 2024/25 ab ihrer Homebase Bozen mit Göteborg eine weitere neue Route auf. Mit einer Flotte, die mittlerweile aus zehn de Havilland Dash 8-400 besteht, bedient der Carrier ab der Südtiroler Landeshauptstadt zahlreiche Routen. Weiters sind die Maschinen auch außerhalb, beispielsweise auf PSO-Strecken, im Einsatz. In Österreich steuert man derzeit ab Frankfurt am Main den Flughafen Linz an. Mit Wirksamkeit zum 18. Jänner 2025 will Skyalps von Bozen aus einmal pro Woche Kurs auf Göteborg nehmen. Es handelt sich um eine saisonale Winterstrecke, die sich hauptsächlich an Personen, die in Südtirol ihre Urlaube verbringen wollen, richtet. Daher ist die Neuaufnahme bis vorläufig 22. März 2025 befristet.

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Deutschland: Wizz Air stockt Budapest-Frequenzen deutlich auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stockt den Flugverkehr zwischen Budapest und den deutschen Städten Berlin, Dortmund und Stuttgart im Winterflugplan 2024/25 deutlich auf. Weiters nimmt man mit Memmingen eine neue Route auf. Erst seit wenigen Wochen ist Stuttgart im Streckennetz des Billigfliegers enthalten. Mit Wirksamkeit zum 23. Jänner 2024 wird Wizz Air ab Budapest fünfmal wöchentlich Kurs auf diese Stadt nehmen. Ab 18. Dezember 2024 wird man in selbiger Frequenz Dortmund bedienen. Deutlich aufgestockt wird Budapest-Berlin per 17. Dezember 2024. Diese Strecke will Wizz Air dann bis zu 12 Mal pro Woche bedienen. Gegenüber dem aktuellen Stand der Dinge sind das fünf wöchentliche Umläufe mehr. Neu nimmt man ab 17. Dezember 2024 von der ungarischen Hauptstadt aus Kurs auf Memmingen.

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AUA hat über OE-LZQ-Zukunft noch immer nicht entschieden

Seit einigen Wochen muss Austrian Airlines auf die Dienste des schwer beschädigten Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ verzichten. Daran wird sich – zumindest kurzfristig gesehen – auch nichts ändern. Vor rund einem Monat hieß es seitens des Carriers gegenüber Aviation.Direct, dass voraussichtlich im Juli 2024 eine Entscheidung über diese Zukunft des noch sehr jungen Verkehrsflugzeuges getroffen wird. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte nun auf Anfrage, dass man sich bis dato noch nicht entschieden habe. Die OE-LZQ wurde im Rahmen eines Schleppvorgangs, der vereinfacht ausgedrückt schief gelaufen ist, schwer beschädigt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls, der sich am Flughafen Wien-Schwechat ereignet hat, befanden sich keine Fluggäste an Bord.

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Tipp: Fluggastrechtetag in Wien

Am 23. September 2024 findet der zweite Fluggastrechtetag der Universität Wien statt. Die Veranstaltung wird im Dachgeschoss der Sky Lounge am Oskar-Morgenstern-Platz in Wien abgehalten. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den aktuellen Entwicklungen in der Fluggastrechte-Verordnung sowie auf Kooperationsformen in der Luftfahrt und deren Auswirkungen auf das Pauschalreiserecht. Hochrangige Experten aus Österreich und Deutschland werden Vorträge halten und die dynamische Entwicklung der Fluggastrechte-Judikatur erörtern. Martin Klemm von Brenner & Klemm Rechtsanwälte wird zum Thema „Buchungen über Online-Reisevermittler und damit einhergehende Konsequenzen“ referieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis zum 20. September 2024 auf der Homepage des Postgraduate Centers der Universität Wien möglich. Auf einen Blick:

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Notlandung wegen biologischer Gefahr auf United-Airlines-Flug

Ein United-Airlines-Flug von Houston nach Boston musste am 28. Juli 2024 aufgrund einer biologischen Gefahr umgeleitet werden. Flug UA2477, eine Boeing 737-800, wurde nach Washington-Dulles umgelenkt, nachdem ein Passagier schwer erkrankte. Die Situation verschlimmerte sich, wodurch sich Besatzungsmitglieder erbrachen und Passagiere Masken verlangten. Ein Arzt an Bord forderte eine sofortige Landung. Das Flugzeug wurde nach der Landung gründlich gereinigt und setzte seine Reise nach Boston fort. Keiner der 155 Passagiere oder sechs Besatzungsmitglieder benötigte medizinische Hilfe.

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Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn: SBB lehnt immer mehr Züge ab

Die chronische Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn hat weitreichende Folgen für den internationalen Bahnverkehr, insbesondere für die Verbindungen in die Schweiz. Die unzureichende Pünktlichkeit der deutschen Züge beeinträchtigt nicht nur die Fahrgäste in Deutschland, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben auf diese Problematik reagiert, indem sie viele Züge an der Grenze stoppen, was zu erheblichen Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für Reisende führt. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn ist seit Jahren ein drängendes Problem. Im Jahr 2023 kamen nur 64 Prozent der Züge pünktlich ans Ziel, wobei bereits ein großzügiger Puffer von sechs Minuten berücksichtigt ist. Diese Zahlen reflektieren die anhaltenden Schwierigkeiten der Deutschen Bahn in Bezug auf Betriebsführung und Infrastruktur. Die anhaltenden Verspätungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Passagiere in Deutschland, sondern führen auch zu Problemen bei den internationalen Verbindungen. Die Verspätungen der Deutschen Bahn haben erhebliche Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr zur Schweiz. Im ersten Quartal 2024 wurden laut einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) elf Prozent aller deutschen Züge auf der Strecke München–Zürich an der Grenze gestoppt. Dies stellt einen drastischen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar, als lediglich zwei Prozent der Züge gestoppt wurden. Auf der Strecke Freiburg–Basel mussten sogar 12,4 Prozent der Züge umkehren, im Vorjahr waren es noch unter zehn Prozent. Diese Maßnahmen der SBB sind eine direkte Reaktion auf die wiederholten Verspätungen und haben für Reisende erhebliche Konsequenzen. Pünktlichkeit und Taktfahrplan der Schweizer Bahnen Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind

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