Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Zoll vereitelt Elfenbein-Schmuggel in der Unterhose

Bei einer risikoorientierten Kontrolle Anfang Juni 2024 am Flughafen Wien haben Zöllner zwei polnische Staatsbürger (53 und 55 Jahre alt) festgenommen, die über Doha aus Uganda eingereist waren. Die Überprüfung ihres Gepäcks offenbarte eine Reihe geschmuggelter Gegenstände, darunter 47 Holzschnitzereien, fünf Metallfiguren, vier Schwerter, ein ungeschliffener Diamant, ein möglicherweise echter Smaragd sowie ein unbekannter tierischer Zahn. Besonders gravierend war der Fund von fünf Elfenbeinschnitzereien, die in der Unterwäsche der Reisenden versteckt waren. Außerdem wurde bei einer der Personen Bargeld in Höhe von 10.900 Euro entdeckt. Finanzminister Magnus Brunner lobte die Arbeit der Zollbeamten und betonte die Bedeutung der Kontrollen zum Schutz bedrohter Arten. Die Verstöße können mit Geldstrafen von bis zu 40.000 Euro geahndet werden. Die beschlagnahmten Gegenstände wurden gesichert, und gegen die betroffenen Personen wurden Finanzstrafverfahren eingeleitet.

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Klagenfurt: Kärntner Touristik will Incoming-Charter etablieren

Das Linienflugangebot am Klagenfurter Flughafen ist derzeit äußerst überschaubar. Kurzfristig ist auch keine Besserung in Aussicht, doch das Management rund um Maximilian Wildt arbeitet derzeit intensiv daran Eurowings zur Wiederaufnahme der Köln/Bonn-Flüge zu bewegen. Auch ein weiteres Deutschland-Ziel, das im Sommer 2025 bedient werden könnte, befindet sich in Verhandlungen. Wären die vom ehemaligen Mehrheitseigentümer Lilihill verkündeten Pläne in die Tat umgesetzt worden, so hätte Klagenfurt eine eigene virtuelle Fluggesellschaft bekommen. Als Liliair wollte man unter anderem nach Hamburg, München, Köln/Bonn und Frankfurt am Main fliegen. Allerdings konnten die damals verantwortlichen nie schlüssig beantworten wie man es bewerkstelligen will, dass Passagiere des Virtual Carriers durchgehende Tickets mit Lufthansa-Anschlüssen buchen können. Bekanntermaßen ist der Kranich bei der Auswahl seiner Partner äußerst wählerisch und lässt sich selten bis nie auf junge Konstruktionen außerhalb des eigenen Konzerns bzw. der Star Alliance ein. Das musste auch die Südtiroler Skyalps, die für eine kurze Zeit als Operating Carrier von Liliair gehandelt wurden, spüren. Den Wetlease-Auftrag von Austrian Airlines hat nämlich Braathens und nicht Skyalps bekommen. Die Verhandlungen mit Lufthansa – für ACMI-Dienstleistungen ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck – sind ebenfalls im Sand verlaufen. Auf der Linie hat Klagenfurt derzeit mit Austrian Airlines und Ryanair nur zwei Carrier, die den Airport regelmäßig ansteuern. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Kärntner Tourismus stark unter dem Wegfall der Köln/Bonn-Strecke, die zuletzt von Eurowings bedient wurde, leidet. Das Management rund um Maximilian Wildt ist bestrebt die Lufthansa-Tochter zur Rückkehr in die Kärntner Landeshauptstadt zu bewegen. Noch gibt es keine

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Gerichtsurteil: Veranstalter nicht zur kostenlosen Ersatzreise verpflichtet

In einer Zeit, in der Reisebuchungen durch unvorhergesehene Änderungen wie Flugstreichungen oft kompliziert werden, bietet ein neues Urteil des Amtsgerichts München Klarheit für Pauschalreisende. Das Gericht entschied, dass ein Reiseveranstalter nicht verpflichtet ist, eine kostenfreie Ersatzreise anzubieten, selbst wenn erhebliche Änderungen an der ursprünglich gebuchten Reise auftreten. Der Fall, der zu diesem Urteil führte, betraf eine Familie, deren Reise aufgrund einer Flugstreichung verschoben wurde. Das Urteil hat weitreichende Implikationen für Reisende und die Reisebranche, insbesondere in Bezug auf die Rechte und Pflichten bei Pauschalreisen. Das betroffene Ehepaar hatte für den Zeitraum vom 10. bis 24. Oktober 2021 eine Pauschalreise von Düsseldorf nach Marsa Alam für sich, ihren schulpflichtigen Sohn und die Schwiegermutter gebucht. Die Gesamtkosten betrugen 5.539 Euro. Doch am 19. August 2021 informierte der Veranstalter die Familie, dass sich die Flüge um drei Tage nach hinten verschieben würden. Dies hätte bedeutet, dass die Familie erst nach Beginn des neuen Schuljahres zurückgekehrt wäre, was für sie nicht akzeptabel war. Der Veranstalter bot daraufhin eine alternative Reise an, die einen Tag früher starten und über Frankfurt am Main führen sollte, allerdings zu einem Aufpreis von 1.210 Euro. Die rechtliche Auseinandersetzung Das Ehepaar lehnte die vorgeschlagene Änderung ab und versuchte, eine Lösung ohne zusätzliche Kosten zu finden. Der Veranstalter reduzierte schließlich den Aufpreis auf 1.000 Euro, doch das Ehepaar bestand darauf, diesen Betrag unter Vorbehalt zu zahlen und den Differenzbetrag gerichtlich zurückzufordern. Die Klage der Familie wurde jedoch abgewiesen. Die Richter am Amtsgericht München erklärten, dass die Änderung der Flugzeiten und -orte

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Air Montenegro sucht neuen CEO

Air Montenegro hat nach der Kündigung von Mark Anžur eine öffentliche Ausschreibung für die Position des Chief Executive Officers (CEO) veröffentlicht. Die Fluggesellschaft, die 2021 gegründet wurde, sucht nun ihren sechsten CEO. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit mit Erfahrung und Englischkenntnissen, wobei sich sowohl montenegrinische als auch ausländische Staatsangehörige bewerben können. Die Bewerbungsfrist endet am 7. August. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind öffentlich zugänglich.

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen eDreams wegen überhöhter Gebühren

Ryanair hat in einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Berlin gegen die spanische Online-Reiseagentur eDreams einen bedeutenden Sieg errungen. Das Gericht entschied, dass eDreams durch das Erheben überhöhter „Servicegebühren“ in Höhe von 3,88 € sowie durch irreführende Werbung für den „Flexfare“-Tarif gegen das Gesetz verstoßen hat. Diese Entscheidung folgt einem ähnlichen Urteil in den USA gegen Booking.com, das feststellte, dass die Plattform illegal Daten von Ryanair abgegriffen hatte. Ryanair kritisierte eDreams scharf und forderte die Agentur auf, ihre Verbrauchertäuschungen zu beenden und sich den „Approved OTA“-Vereinbarungen anzuschließen, wie es andere europäische Online-Reiseagenturen bereits getan haben. Diese Vereinbarungen sollen sicherstellen, dass Verbraucher transparente und tatsächliche Preise für Ryanair-Flüge erhalten.

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Etihad Airways mit neuer Warner-Bros-Special-Livery

Die Luftfahrtbranche ist bekannt für ständige Innovationen und neue Wege, um das Flugerlebnis für Passagiere zu verbessern. Eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Etihad Airways und Warner Bros. World Yas Island Abu Dhabi hat nun eine neue Dimension des Flugerlebnisses eröffnet. Die Airline enthüllte ein speziell gestaltetes Flugzeug und eine exklusive Themenlounge am Zayed International Airport in Abu Dhabi, die Reisenden ein einzigartiges Erlebnis bieten. Diese Partnerschaft markiert einen Meilenstein in der Region und zeigt, wie Kooperationen zwischen Luftfahrtunternehmen und Unterhaltungsriesen das Reiseerlebnis revolutionieren können. Die Partnerschaft zwischen Etihad Airways und Warner Bros. World hat zur Einführung eines thematischen Flugzeugs geführt, einer Boeing 787 Dreamliner, die mit ikonischen Figuren aus der Warner Bros.-Welt dekoriert ist. Auf der einen Seite des Flugzeugs prangen die Figuren der Looney Tunes, während die andere Seite die legendären DC Super Heroes zeigt. Dieses auffällige Design dient nicht nur als visuelles Highlight, sondern auch als fliegende Werbung für den Warner Bros. World Themenpark auf Yas Island in Abu Dhabi. Die Enthüllung des Flugzeugs fand am 25. Juli 2024 im Rahmen einer beeindruckenden Eröffnungsfeier in der Warner Bros. World statt, die von zahlreichen Fans und Medienvertretern besucht wurde. Parallel dazu wurde eine exklusive Themenlounge im Abu Dhabi International Airport eingerichtet, die speziell für Familien und Kinder gestaltet wurde. Diese Lounge bietet jungen Reisenden bis zu zehn Jahren ein einzigartiges Erlebnis, indem sie sie in die Welt ihrer Lieblingscharaktere eintauchen lässt. Die Einrichtung ist farbenfroh gestaltet und verfügt über verschiedene Bereiche, in denen Kinder spielen, entspannen und sich auf den

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Flughafen-Blockaden durch „Letzte Generation“ verursachen Chaos und Schäden

Die selbsternannte Klimaschutzgruppe „Letzte Generation“ hat diese Woche durch Blockaden an den Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt am Main für erhebliche Störungen im Flugverkehr gesorgt. Hunderte Flüge mussten gestrichen werden, was zu massiven Beeinträchtigungen für Reisende und wirtschaftlichen Schäden führte. Der Verband der in Deutschland operierenden Fluggesellschaften, Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), verurteilt die Aktionen scharf. Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des BARIG, bezeichnete die Blockaden als gesetzeswidrig und gefährlich für die öffentliche Sicherheit. Besonders in der Ferienzeit seien viele Menschen betroffen, deren Reisen nicht wie geplant stattfinden konnten. Auch der Frachtverkehr litt unter den Aktionen, wodurch Lieferketten unterbrochen wurden. Der Verband fordert eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen.

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Einigung auf Lohnerhöhung für Flugbegleiter von Lufthansa CityLine

Nach monatelangen Verhandlungen und einem zweitägigen Streik haben sich die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Lufthansa CityLine auf eine deutliche Lohnerhöhung für rund 900 Flugbegleiter geeinigt. Der neue Vergütungstarifvertrag, der bis Dezember 2025 laufen soll, sieht eine rückwirkende Anhebung der Löhne um 7,5% ab Januar 2024 und eine weitere Erhöhung um 4,5% ab März 2025 vor. Zudem wurden Zulagen und eine Einmalzahlung von 750 Euro vereinbart. Eine Inflationsausgleichsprämie wird ebenfalls teilweise ausgezahlt. Zusätzlich steigt das Urlaubsgeld um 150 Euro. Diese Maßnahmen sollen die langwierigen Verhandlungen kompensieren und die Flugbegleiter für ihren Verzicht auf Wachstumsperspektiven entschädigen. Über die Annahme des Vertrags entscheidet eine Urabstimmung unter den UFO-Mitgliedern.

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Wizz Air nimmt Budapest-Memmingen auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Budapest und Memmingen angekündigt. Diese soll ab 17. Dezember 2024 bedient werden. Laut Mitteilung des Unternehmens ist zunächst geplant, dass an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag geflogen werden soll. Erst kürzlich hat Wizz Air den nahegelegenen Flughafen Stuttgart ins Streckennetz aufgenommen. Auch diesen verbindet man mit der ungarischen Hauptstadt.

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Avolon bestellt 310 Triebwerke von Pratt & Whitney und CFM International

Das irische Leasingunternehmen Avolon hat insgesamt 310 Triebwerke bei den Herstellern Pratt & Whitney und CFM International bestellt. Die Bestellung umfasst 160 Triebwerke von Pratt & Whitney sowie 150 Triebwerke des Typs Leap-1A von CFM International. Zusätzlich sicherte sich Avolon Optionen für den Kauf von weiteren 310 Triebwerken. Die Triebwerke sind für die 155 Airbus A320 Neo vorgesehen, die das Unternehmen aktuell geordert hat. Der Wert des Auftrags beläuft sich laut Avalon auf über fünf Milliarden Dollar (rund 4,6 Milliarden Euro) bei aktuellen Listenpreisen. Diese Investition wurde auf der Farnborough Airshow bekannt gegeben und verdeutlicht Avolons Bestreben, seine Flotte zu modernisieren und zu erweitern.

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