Jan Gruber

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Jan Gruber

Flix SE mit Umsatz- und Fahrgast-Plus

Die Flix SE konnte im Geschäftsjahr 2023 ihren Umsatz um 30 Prozent auf etwa zwei Milliarden Euro steigern. Der Gewinn vor Steuern wird mit 104 Millionen Euro ausgewiesen. Der Konzern ist unter den Marken Flixbus, Flixtrain, Greyhound und Kamil Koc unterwegs. Man hatte weltweit 81 Millionen Fahrgäste und damit um 34 Prozent mehr als in der Vorperiode. Auf Europa entfallen 1,2 Milliarden Euro Umsatz bzw. 55 Millionen Fahrgäste. In Nordamerika konnte man die Einnahmen auf 615 Millionen Euro steigern. In der Türkei hat man als Kamil Koc etwa 14 Millionen Reisende gehabt. Im Vorjahr ist man unter anderem in Chile neu in den Markt eingetreten. Erst vor wenigen Wochen wurden die ersten Fernbusstrecken innerhalb Indiens aufgenommen.

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0,99 Euro extra: Flixbus kassiert Servicepauschale

Vor wenigen Tagen hat der Bahn- und Fernbusbetreiber Flix damit begonnen in bestimmten Märkten, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz, Buchungsgebühren zu verlangen. Man kassiert pro Bestellung nun 0,99 Euro extra. Eigenen Angaben nach soll dieses Körberlgeld, das pro Buchungsvorgang und nicht pro Richtung verrechnet wird, dazu dienen die Entwicklung der digitalen Services zu finanzieren. Allerdings könnte es sein, dass diese Gebühr zumindest in Österreich rechtlich bedenklich sein könnte, denn offensichtlich handelt es sich um eine so genannte „Servicepauschale“, bei der es keine nennenswerte Gegenleistung gibt. Der OGH hatte diese bei Fitnessstudios für rechtswidrig erklärt und mittlerweile lenken auch Mobilfunker, die dieses „Körberlgeld“ erfunden hatten, ein. Flixbus hatte vor Gericht darum gekämpft, dass man trotz des Verbots von Zahlungsgebühren für die Nutzung von Paypal und Sofortüberweisung dennoch extra kassieren kann. Man unterlag vor Gericht und verzichtet mittlerweile auf die Verrechnung von Spesen. Unter Umständen könnte man die neue Servicegebühr, die ausschließlich in bestimmten Märkten wie Österreich, Deutschland und Schweiz verlangt wird, als eine Zahlungsgebühr unter anderer Bezeichnung interpretieren. Dies wäre gemäß österreichischem Zahlungdienstegesetz aber unzulässig. Passagiere, die Fahrkarten für Flixbus und Flixtrain erwerben wollen, können die Servicepauschale aber recht einfach umgehen. Man bucht einfach über eine Landesseite (bzw. Spracheinstellung) eines Markts, in dem Flix diese Spesen nicht kassiert.

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Klimakleber kassierten in Österreich bislang 3.700 Anzeigen

Das Österreichische Innenministerium hat mitgeteilt, dass es seit Anfang 2023 zu rund 3.700 Anzeigen gegen so genannte Klimakleber gekommen ist. Allein zwischen 26. Feber und 3. März 2024 soll es in Wien zu 100 vorläufigen Festnahmen gekommen sein. Sowohl diesen Personen als auch allen anderen Teilnehmern dieser Störungen drohen aufgrund der verschiedenen getätigten Tatbestände empfindliche Strafen. Erst kürzlich wurde eine von der Landespolizeidirektion Wien verhängte Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro durch das Landesverwaltungsgericht bestätigt. „Die Wiener Polizei geht nicht nur konsequent und entschlossen gegen die Klimakleber auf der Straße vor, sondern verhängt auch empfindliche Strafen. Dieser eingeschlagene Weg wird konsequent fortgesetzt werden“, sagte dazu Innenminister Gerhard Karner. Insgesamt wurden seit Beginn des Jahres 2023 knapp 900 Festnahmen bei derartigen Aktionismen durchgeführt. Etwa 3.700 Anzeigen wurden seit Beginn des vergangenen Jahres erstattet, davon etwa 150 Anzeigen an die Strafjustiz.

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Bauarbeiten in Bayern wirken sich auf Westbahn-Verbindungen aus

Im Zeitraum von 9. bis 19. März sowie am 24. März 2024 führt die DB Netz AG auf der Strecke Salzburg-München Bauarbeiten dadurch. Davon sind auch Westbahn-Züge nach Innsbruck sowie in die bayerische Landeshauptstadt betroffen. Die Bauarbeiten der DB im Bereich des Deutschen Ecks stellen für österreichische Bahnunternehmen immer wieder große Herausforderungen dar. Angesichts der laufenden Generalsanierungen sowie geplanter Bauarbeiten auf der 140 Kilometer langen Strecke zwischen München und Salzburg im Jahr 2027 wird derzeit an Konzepten gearbeitet, um die Einschränkungen insbesondere für Reisende von West- nach Ostösterreich so gering wie möglich zu halten. Laut Westbahn sind die nachstehend aufgezählten Zugverbindungen von Einschränkungen betroffen: 9. bis 19. März 2024: Salzburg – Innsbruck Salzburg – München 24. März 2024: Salzburg – Innsbruck Salzburg – München

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China Airlines: Kostenlose Bahnfahrkarten zum Flughafen Wien

Die Fluggesellschaft China Airlines bietet ihren Passagieren eine kostenlose Anreise mit den Österreichischen Bundesbahnen zum Flughafen Wien-Schwechat an. In der Business-Class steht auch ein Limousinenservice zur Verfügung. Passagiere, die über Reisebüros oder direkt über die China Airlines Homepage gebucht haben, können sich unter Angabe der gewünschten Zugverbindung sowie ihres Buchungscodes an [email protected] wenden. Anschließend wird ein Abholcode zugeschickt. Mit diesem erhält man an ÖBB-Schaltern und –Fahrkartenautomaten dann die Zugfahrtkarte. Passagiere der Business-Class können ein Zugticket in der ersten Klasse erhalten. Im Umkreis von 40 Kilometern rund um den Flughafen Wien-Schwechat können Passagiere auch einen Limousinenservice anfordern. Auch dazu müssen sich Reisende vorab mit ihrem Buchungscode und der gewünschten Fahrtstrecke an die im vorherigen Absatz genannte E-Mail-Adresse wenden. „Bitte beachten Sie, dass dieses Services für Sondertarife/Aktionen nicht angeboten wird und nur auf Flugbuchungen anwendbar ist, die in Österreich oder auf der Website von China Airlines ausgestellt werden“, stellt China Airlines klar.

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Feber 2024: Ryanair mit 11,1 Millionen Passagieren

Die Ryanair Group hatte im Feber 2024 insgesamt 11,1 Millionen Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um fünf Prozent zulegen. Die Auslastung lag unverändert bei 92 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr, das Ende März 2024 enden wird, beförderte die irische Firmengruppe etwa 182,6 Millionen Passagiere. Im Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um neun Prozent zulegen. Der Ladefaktor stieg um einen Prozentpunkt von 93 Prozent auf 94 Prozent, teilte der börsennotierte Konzern mit.

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Rostec muss Serienfertigung der MS-21 erneut verschieben

Eigentlich sollte die Irkut MS-21 schon längst im aktiven Liniendienst stehen, jedoch befindet sich das Projekt um mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Nun kommt es abermals zu einer Verzögerung, denn Rostec-Manager Sergej Tschemesow geht nicht davon aus, dass die Serienproduktion vor 2025 oder 2026 aufgenommen werden kann. Die MS-21 ist ein wichtiger Bestandteil der russischen Luftfahrtstrategie, denn das Muster soll dazu beitragen, dass man sich von westlichen Maschinentypen unabhängig macht. Auf dem internationalen Markt fand dieses Flugzeug ebenso wie der Sukhoi Superjet keinen nennenswerten Anklang. Somit stammen die meisten Vorbestellungen von russischen Airlines bzw. lokalen Leasinggebern. Teilweise befinden sich die Lessoren indirekt im Staatseigentum. Das MS-21-Projekt ist bereits jetzt davon geprägt, dass man sich um mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan befindet. Nun berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Rostec-Manager Sergej Tschemesow, dass die Serienproduktion nicht im laufenden Jahr, sondern frühestens 2025 oder 2026 aufgenommen werden kann. Damit tritt neuerlich eine Verzögerung ein. Der staatliche Aeroflot-Konzern sollte eigentlich im Jahr 2022 die erste MS-21 übernehmen. Dazu ist es bislang nicht gekommen. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine stand man vor dem Problem, dass man an zahlreiche aus dem Ausland zugekaufte Komponenten aufgrund der Sanktionen nicht mehr gekommen ist. Zuletzt hieß es, dass in diesem Jahr die Massenproduktion aufgenommen werden soll und Aeroflot noch heuer sechs Exemplare ausgeliefert bekommen soll. Im Jahr 2021 hat die MS-21-300 die Musterzulassung seitens der Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation erhalten. Damals war vorgesehen, dass die ersten Maschinen mit Triebwerken von Pratt

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Ostdeutsche Politiker fordern mehr Langstreckenflüge

Auch über 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gibt es im Osten Deutschlands nur wenige Langstreckenverbindungen. Nun fordern die Ministerpräsidenten, dass das Angebot ab Leipzig/Halle und Berlin-Brandenburg erhöht wird. Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer haben kürzlich eine Sitzung abgehalten und danach gepoltert, dass diese Region Deutschlands fast vollständig vom Langstreckenflugverkehr abgeschnitten wäre. Man fordert auch in Richtung der Bundesregierung, dass diese sich dafür einsetzen soll, dass es mehr Interkontinentalflüge ab Berlin und Leipzig/Halle geben soll.

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USA: Justizministerium prüft Verfahren gegen Boeing

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat angekündigt, dass man den Vorfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer von Alaska Airlines betriebenen Boeing 737-Max-9 ereignet hat, genauer unter die Lupe nehmen wird. Man stellt in Aussicht, dass der Hersteller dafür belangt werden könnte. Laut einem Bericht von Bloomberg News soll das Justizministerium prüfen, ob das Fehlen der Bolzen im Bereich des Notausgangs, der sich kurz nach dem Start spektakulär „verabschiedet“ hat, gegen das Deferred Prosecution Agreement verstoßen habe. Die FAA hat zuletzt die Sicherheitskultur bei Boeing scharf kritisiert und eine Frist von 90 Tagen zur Verbesserung des Qualitätsmanagements gesetzt.

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Auch Saarbrücken betroffen: Lumiwings stellt Tuzla-Aktivitäten ein

Die griechische Fluggesellschaft Lumiwings gibt sämtliche subventionierte Flugstrecken, die man ab Tuzla bedient, ein. Die Saarbrücken-Verbindung wurde bereits aufgegeben. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Lumiwings das Angebot im März 2024 stark reduzieren wird. Nun bestätigte der Airport, dass man per E-Mail darüber informiert wurde, dass sich der Carrier bis 31. März 2024 komplett vom Flughafen Tuzla zurückziehen. Man bedauert die Entscheidung. Offenbar ist die Ursache für die Einstellung der subventionierten Flüge, dass die Nachfrage so stark unter den Erwartungen liegt, dass Lumiwings diese trotz Subventionen nicht kostendeckend betreiben kann. Der Carrier selbst verweigerte jegliches Statement.

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