Jan Gruber

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Jan Gruber

Saudi-Arabien hatte 106,2 Millionen Touristen

Das Königreich Saudi-Arabien hatte im Jahr 2023 deutlich mehr Touristen im Land. Internationale und inländische Gäste zusammengerechnet: 106,2 Millionen Reisende. Damit hatte man eigenen Angaben nach im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 um 56 Prozent mehr Touristen. Gegenüber 2022 konnte man um 12 Prozent zulegen. Die Zahl der internationalen Besucher erreichte 27,4 Millionen, was ein Plus von 56 Prozent gegenüber 2019 und einen Anstieg von 65 Prozent gegenüber 2022 bedeutet. Bis zum Zahl 2030 will man jährlich etwa 150 Millionen Touristen im Land haben. „Diese Ankündigung zeigt das Ausmaß der Veränderungen, die wir seit der Einführung der nationalen Tourismusstrategie vor fünf Jahren vollzogen haben. Der Tourismus ist ein wichtiger Pfeiler für die wirtschaftliche Transformation des Landes im Rahmen der Vision 2030 und schafft Arbeitsplätze und Einnahmen für das Königreich. Wir danken sowohl UN Tourism als auch WTTC als geschätzte Partner auf unserem Weg für ihr gemeinsames Engagement für einen nachhaltigen und florierenden Tourismussektor“, so Tourismusminister Ahmed Al Khateeb. „Das touristische Ökosystem arbeitet weiterhin im Einklang mit der nationalen Tourismusstrategie, indem es verschiedene Reiseziele entwickelt. Unser Ziel ist es, die Erfahrungen der Touristen zu bereichern, das Angebot für einheimische und internationale Besucher zu erweitern und die Gastfreundschaft sowie andere Dienstleistungen zu verbessern. Wir sind bestrebt, uns an erstklassigen internationalen Erfahrungen und Praktiken zu orientieren. Dieser Ansatz trägt dazu bei, eine prosperierende Zukunft für unsere Tourismusindustrie zu gestalten, die Lebensqualität zu verbessern und die Position des Königreichs auf der globalen Tourismuskarte zu stärken“.

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Ryanair fehlen 17 B737-Max-200: Sommerflugplan 2024 wird gekürzt

Die Ryanair Group wird bis Ende Juni 2024 vom U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer lediglich 40 Boeing 737-Max-200 ausgeliefert bekommen. Das sind um 17 Maschinen weniger als ursprünglich vereinbart, musste der Billigflieger einräumen. Dies hat nun Folgen, denn Ryanair hat eigenen Angaben nach den Sommerflugplan 2024 mit 50 zusätzlichen Boeing 737-Max-200 kalkuliert. Nun müssen etwa zehn Strecken in den Monaten Juli, August und September 2024 aus dem Programm genommen werden. Dies rein rechnerisch, denn der Carrier will nach Möglichkeit lediglich die Frequenzen reduzieren. Beispielsweise in Dublin, Mailand-Malpensa, Warschau-Moldin und auf vier portugiesischen Airports habe man bereits Kapazitäten gekürzt. Dies begründet der Konzern aber nicht primär mit den Lieferverzögerungen, sondern die betroffenen Flughäfen werden als besonders teuer bezeichnet. Im Fall von Modlin kann diese Darstellung angezweifelt werden, denn der Lowcoster führt schon länger einen Streit mit dem Regionalflughafen, dessen einziger Linienkunde man ist. Dabei geht es hauptsächlich um ein von Ryanair gefordertes größeres Terminal. Konzernchef Michael O’Leary erklärte zu den jüngsten Lieferverzögerungen: „Wir sind sehr enttäuscht über die jüngsten Auslieferungsverzögerungen bei Boeing, aber wir arbeiten weiter mit Boeing zusammen, um die Anzahl der neuen B737-Flugzeuge, die wir bis Ende Juni erhalten, zu maximieren, so dass wir sie während der Hochsaison Sommer 2024 zuverlässig zum Verkauf an Kunden freigeben können. Wir werden nun mit Boeing zusammenarbeiten, um verspätete Flugzeugauslieferungen im August und September 2024 zu übernehmen, damit Boeing seinen Lieferrückstand abbauen kann. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die einigen Kunden und unseren Flughafenpartnern durch diese erzwungenen Änderungen des Sommerflugplans entstanden sind, die unser ganzjähriges Verkehrswachstum von

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Sommer 2024: Freebird nimmt Köln/Bonn-Bodrum auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Bodrum anbieten. Diese soll am 18. Mai 2024 erstmals bedient werden. Die Maschinen des türkischen Carriers sollen auf dieser Route jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag verkehren. „Die Türkei ist bei Urlaubsreisenden weiterhin ein äußerst beliebtes Ziel, das zeigt sich bereits jetzt früh im Jahr. Und so freuen wir uns, dass wir unseren Passagieren mit den Flügen von Freebird Airlines nach Bodrum eine weitere Verbindung zu diesem Sonnenziel mit seinen wunderschönen Stränden anbieten können“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Freebird fliegt im Sommer zwischen dem 18. Mai und dem 14. September mittwochs und samstags von Köln/Bonn nach Bodrum. Danach bietet Freebird bis Mitte Oktober eine wöchentliche Verbindung aus dem Rheinland in die türkische Stadt an, immer samstags. Die Flugzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Zurück nach Köln/Bonn geht es aus Bodrum dienstags und freitags bzw. ab dem 14. September ausschließlich freitags. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320.

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WKO begrüßt strengere Regeln für Airbnb-Vermietung

Der Privatvermietung von Zimmern und Wohnungen stehen strengere Regeln bevor. Das EU-Parlament hat am Donnerstag, den 29. Feber 2024 die geplante „Verordnung über die Erhebung und den Austausch von Daten über die Vermietung von Kurzzeitunterkünften“ mehrheitlich angenommen. In der Verordnung wird ein Rahmen für den Datenaustausch zwischen Plattformen und öffentlichen Behörden festgelegt. Auch die von der Branche lang geforderte Registrierungspflicht aller, auch privater Gastgeber, die auf Plattformen ihre Unterkünfte anbieten wollen, wird verankert. „Das ist ein Meilenstein der neuen Verordnung – die Vergabe einer eindeutigen Registrierungsnummer, die zukünftig jeder/jede Kurzzeitvermieter auf Websiten angeben muss. Mittels dieser Registrierungsanforderungen wird nicht nur die Datenerhebung und Transparenz in der nicht-gewerblichen Online-Vermietung, sondern auch die Bekämpfung illegaler Angebote ermöglicht“, begrüßt Johann Spreitzhofer von der Wirtschaftskammer Österreich den Beschluss.

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IAG: Vueling und Iberia bekommen neue Geschäftsführer

Innerhalb des spanischen Zweigs der International Airlines Group kommt es personellen Änderungen an den Spitzen von Iberia und Vueling. Marco Sansavini, bislang Geschäftsführer von Vueling, wird mit April 2024 die Leitung von Iberia übernehmen. Er folgt auf Fernando Candela, der das Oneworld-Mitglied seit Mai 2023 ad-interim geleitet hat. Bei Vueling wird künftig Carolina Martinoli als Geschäftsführerin fungieren. Fernando Candela wird weiterhin Geschäftsführer der Langstrecken-Billigmarke Level bleiben.

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IAG rüstet Level mit drei A321XLR aus

Die IAG wird ihre Langstrecken-Lowcost-Tochter Level mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR auf Expansionskurs schicken. Derzeit ist Level keine vollwertige Fluggesellschaft, da man über kein AOC und keine Betriebsgenehmigung verfügt. Die Flüge werden von Iberia durchgeführt. Das wird sich im Laufe dieses Jahres ändern, denn man befindet sich derzeit im Zulassungsprozess. Die sechs Airbus A330 sollen um drei A321XLR, die aus einer bestehenden IAG-Order stammen, ergänzt werden. Ab Barcelona sollen dann die Destinationen Miami, New York-JFK und Boston mit diesem Muster bedient werden, wurde im Zuge des jüngsten Kapitalmarkttages mitgeteilt. Die von der Konzernschwester Openskies durchgeführten Langstreckenaktivitäten ab Paris-Orly wurden im Zuge der Corona-Pandemie aufgegeben. Die österreichische Level Europe, die vom ersten Tag an massive Absatz- und Auslastungsprobleme hatte, wurde zu Beginn der Pandemie mit Hilfe eines Konkursantrags entsorgt.

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Ab Basel, Berlin und Genf: Easyjet kündigt Salerno-Flüge an

Der Billigflieger Easyjet legt ab dem neuen Flughafen Salerno einige Routen auf. Unter anderem wird es ab Juli 2024 auch nach Berlin, Basel und Genf gehen. Ab 11. Juli 2024 wird der orangefarbene Billigflieger ab Mailand-Malpensa Kurs auf den Airport nehmen. Einen Tag später folgen die Ziele Basel, Berlin und Genf. Ab 13. Juli 2024 wird der Carrier auch London-Gatwick mit Salerno verbinden. Alle Neuaufnahmen sollen vorerst zweimal wöchentlich bedient werden.

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London: Wizz Air gewinnt SAF-Auszeichnung

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat während den „SAF Investor Awards 2023“ die Auszeichnung „Strategic Investment of The Year – Europe“ überreicht bekommen. Der Lowcoster erhielt die Auszeichnung für seine Kapitalbeteiligung in Höhe von fünf Millionen Pfund an Firefly, einem innovativen britischen Biokraftstoffunternehmen, das die Forschung und Entwicklung von nachhaltigen Optionen für die Herstellung von Flugkraftstoff unterstützt. Firefly ist auf ein einzigartiges Verfahren spezialisiert, das Klärschlamm, ein in großen Mengen verfügbares Abfallprodukt mit geringem Wert, in nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) umwandelt. Die Partnerschaft zwischen Wizz Air und Firefly ermöglicht es der Fluggesellschaft, ab 2028 über einen Zeitraum von 15 Jahren bis zu 525.000 Tonnen SAF2 für ihren Flugbetrieb in Großbritannien zu liefern, und hat das Potenzial, nach Europa zu expandieren.

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29. Feber 1964: Bristol 175 Britannia 312 krachte in den Glungezer

Am 29. Februar 1964 ist es zum bislang schwersten Luftfahrtunglück, das sich auf österreichischem Boden ereignet hat, gekommen. Eine Bristol 175 Britannia Series 312, in der sich 75 Passagiere und acht Crewmitglieder befanden, ist knapp unterhalb des Gipfels gegen den Glungezer gekracht und zerschellt. Alle Personen sind ums Leben gekommen. Unter der Flugnummer 802/6 befand sich die G-AOVO, betrieben von British Eagle International Airlines, auf dem Weg von London-Heathrow nach Innsbruck. Dort angekommen ist die Bristol 175 Britannia Series 312 aber nie. Der Tiroler Flughafen sollte im so genannten Sichtflugverfahren angesteuert werden, denn heute übliche moderne Technik gab es am damals noch „Flugplatz“ genannten Airport gar nicht. Die Sicht soll zum Zeitpunkt des Unfalls sehr schlecht gewesen sein. Die Unfallermittlungen haben ergeben, dass es sich um einen Pilotenfehler gehandelt haben dürften. Diese hätten das Flugzeug für die gegebenen Wetterbedingungen zu tief geflogen. Die empfohlene Mindestflughöhe wurde unterschritten. Es wird angenommen, dass man sich bei den Bergen geirrt habe und so dann auf etwa 2.600 Metern in den Glungezer gekracht ist. Im damaligen Bericht wird auch angemerkt, dass sich die Flugzeugführer unter Druck gefühlt haben könnten. Trotz der schlechten Wetterbedingungen und der damals äußerst spärlichen und schon damals als mangelhaft geltenden Ausrüstung des Innsbrucker Flughafens, wurden andere Flüge planmäßig durchgeführt. Vermutlich wollte man Ärger mit der Airline vermeiden und trotz schlechter Sicht und möglicherweise auch falsch eingeschätzter Orientierung in Innsbruck landen. Das war eine fatale Fehlentscheidung, die 75 Passagieren und acht Crewmitgliedern das Leben gekostet hat. Die U.S.-Air Force führte dann

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Zu teuer: Ryanair fliegt temporär nicht von/nach Tel Aviv

Die Ryanair Group hat sämtliche Flüge von/nach Tel Aviv neuerlich eingestellt. Diesmal geht es aber nicht um die Sicherheitslage, sondern ums Geld. Das Terminal 1, das hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird, wurde temporär vom Netz genommen. Im Terminal 3 fallen höhere Kosten an und diese will das Unternehmen nicht bezahlen. Wie berichtet: Im März und April 2024 wird Ryanair nicht von/nach Tel Aviv fliegen. Eddie Wilson, Geschäftsführer der Ryanair DAC, dazu: „Wir haben hart mit der israelischen Regierung und dem internationalen Flughafen Ben Gurion zusammengearbeitet, um die günstigen Ryanair-Flüge von und nach Tel Aviv am 1. Februar wieder aufzunehmen. Wir waren sehr enttäuscht über die Weigerung des internationalen Flughafens Ben Gurion, das Low-Cost-Terminal 1, in dem Ryanair normalerweise operiert, wieder zu öffnen. Wir haben nichts dagegen, wenn der Flughafen uns zwingt, Ryanair-Flüge aufgrund des starken Rückgangs des Verkehrs nach/von Tel Aviv vorübergehend über Terminal 3 abzuwickeln, aber dies sollte zu den vereinbarten Preisen von Terminal 1 und nicht zu denen von Terminal 3 geschehen. Ryanair möchte den internationalen Flughafen Ben Gurion und die Wiederbelebung des Flugverkehrs von/nach Israel unterstützen, aber wir können dies nicht tun oder von unseren Fluggästen verlangen, höhere Flugpreise zu zahlen, während der internationale Flughafen Ben Gurion das kostengünstige Terminal 1 geschlossen hält und unsere Flüge in das teure Terminal 3 verlegt und Gebühren verlangt, die von Ryanair nie vereinbart wurden. Wir fordern den internationalen Flughafen Ben Gurion erneut auf, einen Termin für die Wiedereröffnung des kostengünstigeren Terminals 1 zu bestätigen, damit Ryanair den Verkauf von Niedrigpreisflügen

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