Jan Gruber

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Jan Gruber

Zwei Drittel gegen Wizz Air: APF erstatte im Vorjahr 150 Anzeigen gegen Airlines

Im Jahr 2023 hat die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte rund 150 Anzeigen an die Bezirksverwaltungsbehörde erstattet, da Airlines gegen die Passagierrechteverordnung verstoßen haben. Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary sticht besonders hervor: Rund zwei Drittel der Anzeigen wurden gegen dieses Unternehmen erstattet. Seit dem Markteintritt von Wizz Air in Österreich fällt das Unternehmen immer wieder negativ in Sachen Umsetzung der Fluggastrechteverordnung auf. So vertritt der Kundenservice gegenüber den Passagieren den Standpunkt, dass man bei Streichungen und/oder Verspätungen lediglich den Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug habe. Sowohl der Europäische Gerichtshof als auch der OGH haben in verschiedenen Verfahren festgestellt, dass Fluggäste sehr wohl das Recht auf eine Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline haben. Die Entscheidungen sind auch auf Wizz Air anwendbar. In einem vorliegenden Schriftverkehr behauptet ein Kundenservice-Mitarbeiter des pinkfarbenen Billigfliegers gegenüber einem österreichischen Rechtsanwalt, dass die Fluggastrechteverordnung vorsehen würde, dass bei einer „Absage“ des Fluges mehr als 14 Tage vor dem planmäßigen Abflug keine Ersatzbeförderung gestellt werden müsse und demnach der Passagier lediglich den Anspruch auf Erstattung oder Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug habe. Zusätzlich verweist man auf ein paar Klauseln in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen. Der betroffene Fluggast erhielt eine Information, dass sein gebuchter Wizz-Air-Flug gestrichen wurde und laut E-Mail soll angeblich lediglich die Erstattung (zunächst als „Wizz Credits“) oder die Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug möglich sein. Vom gesetzlichen Anspruch auf eine Ersatzbeförderung war – abweichend von der Fluggastrechteverordnung – überhaupt keine Rede. Zunächst wandte sich der Reisende an den Kundenservice, der

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Trotz Subventionen: Lumiwings fährt Tuzla-Präsenz stark zurück

Erst vor wenigen Monaten hat die griechische Fluggesellschaft Lumiwings in Tuzla den Zuschlag für fünf subventionierte Strecken erhalten. Diese scheinen offenbar nicht wie erwartet vom Markt angenommen zu werden, denn das Angebot wird nun halbiert. Mit Wirksamkeit zum 6. März 2024 wird Lumiwings ab Tuzla seltener nach Esbjerg, Halmstad, Maastricht und Saarbrücken fliegen. Angeboten wird dann nur noch ein wöchentlicher Flug angeboten. Die Verbindung nach Stockholm-Skavsta steht vor der Einstellung. Der Plan künftig auch Istanbul-Flüge anzubieten, steht akut auf der Kippe. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Lumiwings wollte dazu keinen Kommentar abgeben.

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Air Serbia muss den Flugplan temporär kürzen

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat aufgrund des Wegfalls der Kapazität, die bislang von Marathon Airlines erbracht wurde, das Angebot für März 2024 um etwa vier Prozent reduziert. Unternehmensangaben nach soll es sich um eine temporäre Maßnahme handeln, denn man befindet sich auf der Suche nach weiteren Maschinen, die im Rahmen von ACMI-Verträgen eingesetzt werden sollen. Zuletzt hat man die Zusammenarbeit mit Klasjet auf drei Boeing 737-800 erweitert. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com habe Air Serbia die Routen nach Mailand-Malpensa, Istanbul und Frankfurt am Main deutlich reduziert. Man bietet bis zu vier wöchentliche Umläufe weniger an. Auf der Wien-Strecke fallen temporär zwei Rotationen pro Woche weg. Air Serbia hat nach einem glimpflich verlaufenen Unfall, den Marathon Airlines verursacht hat, den griechischen Wetlease-Provider fristlos gekündigt.

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Lufthansa nimmt fünf CRJ-1000 von Cityjet ins Wetlease

Im Sommerflugplan 2024 nimmt Lufthansa insgesamt fünf Bombardier CRJ-1000 von Cityjet ins Wetlease. Diese werden in Frankfurt am Main stationiert und auf zahlreichen Routen eingesetzt. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com soll das eingemietete Fluggerät ab dem größten Lufthansa-Hub unter anderem nach Genf, Basel, Stuttgart, Nürnberg, Münster/Osnabrück, Dresden, Leipzig/Halle, Zagreb und Ljubljana zum Einsatz kommen. Der Kranich-Konzern will mit dem Wetlease-Fluggerät Kapazitätsengpässe, die unter anderem aufgrund des Ausfalls zahlreicher Maschinen der A320neo-Reihe entstehen, zumindest teilweise kompensieren. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Einstellung der Frankfurt-Flüge ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck.

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Schweiz: Konkursverfahren der SAirGroup steht vor dem Abschluss

Das Konkursverfahren der SAirGroup steht laut Mitteilung von Liquidator Karl Wüthrich vor dem Abschluss. Im Amtsblatt wurde veröffentlicht, dass rund 2,8 Milliarden Schweizer Franken zur Verteilung an die Gläubiger anstehen. Einst war Swissair eine stolze Fluggesellschaft, jedoch ist diese im Jahr 2001 finanziell kollabiert. Der letzte Linienflug wurde am 1. April 2002 durchgeführt. Das Nachlassverfahren ist bis dato noch nicht abgeschlossen. Nun soll es soweit sein. Die Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt weist einige positive Überraschungen aus: Gläubiger der Klassen 1 und 2 erhalten eine 100-prozentige Quote. Die übrigen werden 23,5 Prozent erhalten und damit deutlich mehr als erwartet, denn zeitweise wurde gar mit einer Nullrunde gerechnet. Die SAirGroup war die Konzernspitze der Firmengruppe. In den letzten Monaten des „Überlebenskampfs“ verfügte Verwaltungsratspräsident Mario Corti, dass man wieder als Swissair Group auftritt. Dies war jedoch nur noch eine kurze Episode.

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KLM mit 155 Destinationen im Sommerflugplan 2024

Im Sommerflugplan 2024 wird die niederländische Fluggesellschaft KLM insgesamt 155 Destinationen ab Amsterdam-Schiphol ansteuern. Dabei handelt es sich um 92 Europa-Ziele und 63 Langstreckenverbindungen. Laut Mitteilung wird die angebotene Kapazität im Sommer 2024 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent erhöht sein. Eigenen Angaben nach erreicht man damit „fast das Niveau vor Corona“. In Österreich kommt es aber zu einer Kürzung, denn die Nonstopverbindung zwischen Graz und Amsterdam wird gestrichen. Ab Wien-Schwechat werden je nach Verkehrstag drei bis vier Umläufe pro Tag angeboten. KLM wird die Flugfrequenz zu verschiedenen interkontinentalen Zielen erhöhen. Wir werden mehr Flüge nach Jakarta in Kombination mit Kuala Lumpur und nach Denpasar in Kombination mit Singapur durchführen. KLM hat die Nonstopflüge nach Osaka wieder aufgenommen und wird den täglichen Flugverkehr nach Tokio Narita wieder aufnehmen. Außerdem wird die Flugfrequenz nach Taipeh, Hongkong, Montreal, Toronto und Los Angeles erhöht. Die Kapazität zu nordamerikanischen Zielen liegt derzeit über dem Niveau von 2019. Diese sich ändernden Frequenzen sind Teil eines fortlaufenden Prozesses, bei dem KLM das Netzwerk unter Berücksichtigung der verfügbaren Flugzeuge und Arbeitskräfte an die Marktbedingungen anpasst.. Israel-Flüge mit Zwischenstopp in Larnaka KLM wird ab Montag, dem 1. April 2024, den täglichen Flugverkehr nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Dieser Dienst wird mit einem Zwischenstopp in Larnaka mindestens bis zum 19. Mai 2024 durchgeführt. KLM beobachtet die Sicherheitslage in Israel genau. In Europa wird KLM diesen Sommer die Flugfrequenz zu verschiedenen Zielen erhöhen. In Skandinavien wird KLM tägliche Verbindungen nach Billund (Dänemark) und Stavanger (Norwegen) anbieten. In Großbritannien wird die

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Deutschland: Trade Air mit drei weiteren Kosovo-Strecken

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die kroatische Fluggesellschaft Trade Air im Sommerflugplan drei deutsche Airports mit Pristina verbinden. Ab 28. März 2024 geht es ab Frankfurt-Hahn an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Pristina. Paderborn verbindet man ab 5. Juli 2024 jeweils an Dienstagen und Freitagen mit der kosovarischen Stadt. Mit Wirksamkeit zum 24. Juli 2024 wird Trade Air für einen Tour Operator ab Memmingen jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag Kurs auf die Hauptstadt des Kosovos nehmen.

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Lieferverzögerungen: Qantas muss Ultra-Langstreckenflüge verschieben

Die australische Fluggesellschaft Qantas wird die im Rahmen des Projekts „Sunrise“ vorgesehenen Ultra-Langstrecken-Flüge erst Mitte 2026 bedienen können. Ursache für die Verzögerung ist, dass man die benötigten Maschinen des Typs Airbus A350-1000 erst später ausgeliefert bekommt. Vor einiger Zeit hat Qantas bekanntgegeben, dass man mit diesem Maschinentyp Nonstopflüge zwischen Australien und dem Vereinigten Königreich bedienen möchte. Da die Range ist der Standard-Variante nicht ausreichend ist, hat man bei Airbus eine spezielle Variante mit einem Zusatztank bestellt. Allerdings verläuft bei der Zertifizierung nicht alles nach Plan, denn die zuständigen Aufsichtsbehörden verlangen, dass im Bereich des Mitteltanks konstruktive Änderungen vorgenommen werden müssen. Dies führt dazu, dass Qantas die bestellten und für das Projekt benötigten Airbus A350-1000 wesentlich später als gedacht übernahmen kann. Ursprünglich ging man beim australischen Oneworld-Mitglied davon aus, dass die 19-stündigen Flüge Ende 2025 aufgenommen werden können. Das Projekt wurde bereits im Jahr 2017 gestartet und sieht Ultra-Langstreckenflüge ab Sydney und Melbourne nach New York und London vor. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass einige Verzögerungen eingetreten sind. Nun musste Qantas einräumen, dass die geplanten London-Nonstopflüge frühestens gegen Mitte 2026 bedient werden können.

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Ethiopian kündigt Freetown-Flüge an

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines wird ab 31. Mai 2024 dreimal wöchentlich Kurs auf Freetown nehmen. Die Verbindung wird mit Zwischenstopp in Ouagadougou angeboten, Als Fluggerät sollen Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787-8 zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns, unser Westafrika-Netzwerk mit der Aufnahme von Freetown, Sierra Leone, zu erweitern. Diese neue Strecke, die im Mai 2024 eröffnet werden soll, wird unseren Passagieren nicht nur mehr Reisemöglichkeiten bieten, sondern auch den Tourismus, den Handel und die Investitionsmöglichkeiten zwischen Äthiopien, Sierra Leone und Burkina Faso fördern. Während wir weiter wachsen und immer mehr Ziele anfliegen, sind wir bestrebt, die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen unseren Ländern zu fördern“, so Firmenchef Mesfin Tasew- Die Flugdaten auf einen Blick:

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Austrian Airlines erlangt EAMS-Zertifikat

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines konnte die so genannte EAMS-Zertifizierung erlangen. EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Die EMAS-Registrierung enthält alle Anforderungen der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001, ergänzt um zusätzliche Anforderungen. Im Rahmen der ersten Umwelterklärung berichtet Austrian Airlines über die Umweltleistung des Berichtsjahres 2022. „Die erfolgreiche Einführung eines Umweltmanagementsystems nach höchstem Standard ermöglicht systematische und nachhaltige Verbesserungen unseres unternehmerischen Handelns. Wir sind stolz, dass Austrian Airlines hier einer Flugroute folgt, die uns bei der Erreichung unsere Umweltziele unterstützen wird“, so CEO Annette Mann.

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