Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Düsseldorf erreicht ACA-Stufe III

Der Flughafen Düsseldorf konnte kürzlich die so genannte Airport-Carbon-Accreditation in der dritten Stufe erlangen. Laut Mitteilung des Landesflughafens von Nordrhein-Westfalen soll man diese für das Senken von Kohlenstoffdioxid-Emissionen erhalten haben. Derzeit strebt man an, dass diese bis zum Jahr 2023 um 65 Prozent gesenkt werden sollen. Dabei wird der Wert des Jahres 2010 als Referenz herangezogen.

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Bangkok: 63-Jähriger in Lufthansa-Airbus-A380 verstorben

Am 8. Feber 2024 ist es auf Lufthansa-Flug LH773 (Bangkok-München) zu einem tragischen Todesfall an Bord des Airbus A380 mit der Registrierung D-AIML gekommen. Einem Fluggast ging es bereits vor dem Abflug nicht sonderlich gut, weshalb er sich von einem Arzt hat untersuchen lassen. Dieser vertrat die Ansicht, dass der 63-jährige deutsche Staatsbürger fit genug ist, um den Flug antreten zu können. Doch während dem Flug verschlechterte sich sein Zustand schlagartig: Der Reisende spuckte zunächst Blut. Die Kabinenbesatzung leistete Erste Hilfe und rief sofort einen Arzt aus. Trotz intensiver Bemühungen des Mediziners, der sich zufällig an Bord befand, musste leider der Tod des Passagiers festgestellt werden. Der Kapitän entschied dann, dass nach Bangkok zurückgekehrt wird. Dort konnte das Langstreckenflugzeug sicher aufsetzen und die thailändischen Behörden haben den Leichnam übernommen. Lufthansa bestätigte den Vorfall, wollte sich jedoch nicht zu den in thailändischen Medien kolportierten Umständen hinsichtlich dem Spucken von Blut äußern. Die lokale Staatsanwaltschaft hat jedenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, was in solchen Fällen generell üblich ist. Dem Vernehmen nach wird nach der Obduktion auch jener Arzt, der den Passagier „fit to fly“ erklärt hat, einvernommen werden.

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Oman Air tritt im zweiten Halbjahr 2024 der Oneworld bei

Die Fluggesellschaft Oman Air geht davon aus, dass man im zweiten Halbjahr 2024 den geplanten Beitritt zum Luftfahrtbündnis Oneworld vollziehen kann. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass der Carrier dem Bündnis rund um Alaksa Airlines, American Airlines und British Airways beitreten wird. Es wird sich um Mitglied Nummer 14 der Allianz, die kürzlich ihren 25-jährigen Bestand gefeiert hat, handeln. Nicht berücksichtigt ist die russische S7 Airlines, denn deren Mitgliedschaft ist aufgrund des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland suspendiert. Oman Air kann den genauen Beitrittszeitpunkt noch nicht nennen, jedoch wird man ab dem 30. Juni 2024 alle Voraussetzungen erfüllen. Die Aufnahme soll dann im Laufe des zweiten Halbjahres 2024 erfolgen.

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Jetblue/Spirit-Fusion: Berufungsverhandlung im Juni 2024

Das für die Berufungsverhandlung betreffend der untersagten Fusion von Jetblue Airways mit Spirit Airlines zuständige Gericht in Boston hat angekündigt, dass der Fall im Juni 2024 behandelt werden soll. Damit schwinden die Hoffnungen der beiden Carrier auf eine rasche Entscheidung. Der geplante Zusammenschluss wurde von der Wettbewerbsbehörde untersagt. Dagegen wurde geklagt und auch ein Bundesrichter gab kein grünes Licht. Jetblue Airways und Spirit Airlines berufen gegen diese Entscheidung. Das U.S.-Berufungsgerichts des Ersten Bezirks teilte mit, dass man sich im Juni 2024 mit dem Fall befassen wird. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Finanzlage von Spirit Airlines angespannt sein soll. Jetblue Airways teilte zwischenzeitlich den Aktionären mit, dass man sich darauf vorbereitet, dass die geplante Übernahme nicht vollzogen werden kann. Gleichzeitig drängen beide Unternehmen – auch in der Öffentlichkeit – auf eine möglichst rasche Freigabe. Danach sieht es momentan aber nicht aus.

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Qanot Sharq baut Präsenz in der EU aus

Die Fluggesellschaft Qanot Sharq beabsichtigt ab März 2024 schrittweise die Präsenz in der Europäischen Union zu erhöhen. Dazu nimmt man schrittweise drei neue Ziele auf. Ab Taschkent wird man ab 9. März 2024 mit Airbus A330-300 zweimal wöchentlich Kurs auf Madrid nehmen. Auf dem Hinflug legt man einen Zwischenstopp in Urgench ein. Die Rückflüge werden nonstop durchgeführt. Am 31. März 2024 folgt die Reaktivierung der Flugverbindung Tashkent-Budapest, die zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient werden soll. Per 3. April 2024 nimmt Qanot Sharq Nonstopflüge, die mit Airbus A321neo bedient werden sollen, zwischen Tashkent und Mailand-Malpensa auf. Die Rückflüge sollen mit Zwischenstopp in Urgench durchgeführt werden. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. In selbiger Frequenz wird man Nonstopflüge zwischen Tashkent und Prag (vice versa) mit dem gleichen Maschinentyp aufnehmen. Der Erstflug ist für den 18. April 2024 angekündigt.

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Charter: Aegean nimmt Heraklion-Erfurt auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Aegean Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Erfurt und Heraktion bedienen. Es handelt sich um eine Charterstrecke im Auftrag eines Tour Operators. Die saisonale Route soll zwischen 20. Juni und 17. Oktober 2024 einmal wöchentlich bedient werden. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Laut Flughafen Erfurt sind Flugscheine, da es sich um Charterflüge handelt, über Reiseveranstalter und Reisebüros, nicht jedoch direkt bei Aegean Airlines, erhältlich.

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Jänner 2024: Flughafen Wien mit 1.828.557 Passagieren

Im Jänner 2024 hatte der Flughafen Wien 1.828.557 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte Österreichs größter Airport somit um 9,5 Prozent zulegen. Gemeinsam mit den Tochter-Airports Luqa (Malta) und Kosice (Slowakei) brachte man es auf 2.325.772 Fluggäste und konnte gegenüber Jänner 2024 um 12 Prozent zulegen. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber Jänner 2023 auf 1.453.789 (+9,6 Prozent) und jene der Transferpassagiere auf 366.910 Reisende (+8,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 15.175 Starts und Landungen (+5,2 Prozent). Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem Jänner 2023 um 16,2 Prozent auf 20.890 Tonnen zu. Im Jänner 2024 stieg das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa auf 633.241 Passagiere (+12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Jänner 2024 insgesamt 131.530 Passagiere (+4,1 Prozent). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 25.004 Reisende (+22,1 Prozent) und nach Afrika 21.982 (-5,1 Prozent). In den Nahen und Mittleren Osten reisten im Jänner 2024 insgesamt 66.377 (-6,6 Prozent) und in den Fernen Osten 38.338 Passagiere (+25,7 Prozent). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen entwickeln sich ebenfalls sehr gut: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2024 auf 465.482 Reisende (+22,7 Prozent). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 31.733 Reisende (+15,6 Prozent) zu.

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Tui startet neues Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen

Der Reisekonzern Tui konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember 2023) den Umsatz um 15 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Die Dienstleistungen der Firmengruppe wurden von etwa 3,5 Millionen Reisenden in Anspruch genommen. Erstmals seit längerer Zeit war das erste Quartal des Geschäftsjahres positiv. Der börsennotierte Konzern kann ein bereinigtes Ebit in der Höhe von sechs Millionen Euro ausweisen. Traditionell ist dieses aufgrund der schwächeren Wintersaison negativ. Firmenchef Sebastian Ebel erklärt, dass die eingeleiteten Maßnahmen Früchte tragen würden und es deshalb gelungen wäre schwarze Zahlen zu schreiben. Gleichzeitig dürfte Tui auch davon profitiert haben, dass man höhere Preise bei den Kunden durchsetzen konnte. Diese wurden im Schnitt um vier Prozent angehoben. In Sachen Buchungen konnte man ein um acht Prozent erhöhte Volumen an Land ziehen. Ebel prognostiziert, dass man das laufende Geschäftsjahr – bezogen auf das operative Ergebnis – mit einem Plus von zumindest 25 Prozent abschließend wird können. Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, so stechen die Kreuzfahrten hervor. In diesem Segment sind die durchschnittlichen Raten um 17 Prozent auf 204 Euro gestiegen. Allerdings waren die Reisenden auch weniger an Bord, denn im Vergleich mit dem Zeitraum der Vorperiode ist ein Rückgang von 2,4 Millionen auf 2,3 Millionen Passagiertage verzeichnet worden. Generell konnte der Tui-Konzern auch im Bereich der eigenbetriebenen Hotels zulegen. Die Reiseveranstalter in Österreich, Deutschland, Polen und der Schweiz schrieben im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gemeinsam ein Plus von 1,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor steckte dieses Segment mit einem Verlust

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Israir legt Smartwings-Übernahme auf Eis

Israels zweitgrößte Fluggesellschaft, Israir, versucht seit einiger Zeit die tschechische Smartwings Group aufzukaufen. Das Projekt wurde nun – zumindest vorläufig – auf Eis gelegt. Gänzlich verloren hat man das Interesse aber nicht. Wiederholt hat Israir Börsenmitteilungen herausgegeben, in denen man sich eindeutig dazu bekannt hat, dass man mit den Eigentümern von Smartwings Verhandlungen, die zu einer Übernahme führen könnten, führt. Anfangs sah es ganz danach als stände die Verkündung eines Deals unmittelbar bevor. Allerdings wurde es nach und nach äußert ruhig um das Vorhaben. Nun wird es so richtig ruhig, denn Israir bestätigte gegenüber Passportnews, dass die Verhandlungen mit den Aktionären von Smartwings beendet wurden. Gleichzeitig betont der Geschäftsführer von Israir, dass das Projekt lediglich vorläufig auf Eis gelegt worden wäre. Die Entscheidung wird damit begründet, dass man derzeit in Israel besonderen Herausforderungen gestellt wäre. Diese hätten auch negative geopolitische Auswirkungen. Anders ausgedrückt: Aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges konzentriert sich Israir zunächst auf das eigene Unternehmen und nimmt vorerst von Zukäufen in Europa Abstand. Zu einem späteren Zeitpunkt will man die Verhandlungen mit den Aktionären der Smartwings wieder aufnehmen. Einen Zeitplan gibt es hierfür aber noch nicht. Auf den tschechischen Luftfahrtkonzern dürfte die abgeblasene Übernahme durch Israir keine nennenswerten Auswirkungen haben. Man fliegt zwar immer wieder im Rahmen von Wetlease-Aufträgen für israelische Carrier, jedoch liegt das Kerngeschäft in Ferienflügen ab Tschechien, Polen, Ungarn und der Slowakei. Weiters ist man im Bereich von Charterflügen im Auftrag von Reiseveranstaltern ein mittlerweile bedeutender Anbieter geworden. Dem Vernehmen nach hat sich in

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Sabre macht „Vacations“ für Neukunden verfügbar

Der auf GDS-Dienstleistungen spezialisierte Sabre-Konzern hat die Umstellung von Bestandskunden auf das neue Verkaufssystem „Vacations“ eigenen Angaben nach abgeschlossen. Nun macht man sich auf die Suche nach neuen Kunden. Sabre wird in Österreich, Deutschland und der Schweiz Roadshows durchführen, um das webbasierte Verkaufstool Reisebüros und ähnlichen Agenturen schmackhaft zu machen. Dieses soll es Verkäufern ermöglichen, dass Pauschalreisen, Hotels, Kreuzfahrten, Mietwagen und Reiseversicherungen einfach verglichen und vermittelt werden können. Eigenen Angaben nach hat man bislang die Mitarbeiter von 1.500 Reisebüros entsprechend geschult.

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