Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit A320neo: Brussels Airlines nimmt Kurs auf Fuerteventura

Im Winterflugplan 2024/25 wird die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines auch zwischen Brüssel und Fuerteventura fliegen. Der Carrier beabsichtigt diese Route ab 27. Oktober 2024 zu bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz kommen. Vorerst will Brussels Airlines einmal wöchentlich zwischen der belgischen Hauptstadt und der Kanaren-Insel (vice versa) fliegen.

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USA: Pilotengewerkschaft warnt vor problematischen Trends in der Wartung

In den letzten Monaten ist es bei U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften außergewöhnlich häufig zu Zwischenfällen, die zum Glück glimpflich verlaufen sind, jedoch potentiell gefährlich waren, gekommen. Die FAA hat United Airlines bereits unter verstärkte Aufsicht gestellt und nun warnt eine Pilotengewerkschaft. Die Allied Pilots Association vertritt hauptsächlich Flugzeugführer, die für den American-Airlines-Konzern fliegen. In einem Memorandum warnt die Gewerkschaft davor, dass es im Bereich der Wartung bei U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften zu „problematischen Trends“ gekommen wäre. Man bezieht sich dabei weder auf United Airlines, noch auf American Airlines oder ein anderes Luftfahrtunternehmen, denn nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter soll es sich um eine generelle Problematik in der U.S.-amerikanischen Luftfahrt handeln. Alles muss immer schneller gehen und punktuell steht zu wenig Personal zur Verfügung. Dies würde zu Flüchtigkeitsfehlern führen. Als Beispiel hierfür nennt die Allied Pilots Association, dass Techniker immer wieder ihre Werkzeuge in den Flugzeugen vergessen würden. Während dies zum Beispiel auf einem Pilotensitz absolut kein Problem wäre, sieht es beispielsweise bei einem vergessenen Hammer in einem Radkasten ganz anders aus. Dies könnte einen schwerwiegenden Unfall auslösen. Problem sind nicht die Techniker, sondern die Arbeitsbedingungen Die Gewerkschaft macht aber den Mechanikern selbst gar keinen Vorwurf, denn diese müssen immer mehr Flugzeuge in kurzer Zeit in Stand setzen und die Belegschaften scheinen recht dünn aufgestellt zu sein. Es wäre menschlich, dass man mal was liegen lässt oder vergisst, aber die eigentliche Problematik liege im System: Eigentlich sollte vor dem so genannten Release nochmals alles kontrolliert werden und würde man dies gewissenhaft machen, finde man auch vergessene

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Flughafenfreunde Wien führten Flureinigung durch

Der Verein Flughafenfreunde Wien hat am 13. April 2024 wieder die alljährliche Flurreinigung rund um den Wiener Airport durchgeführt. Dabei hat man in mehreren Gruppen aufgeteilt so einige Säcke an Müll eingesammelt und entsorgt. Neben den klassischen Fundstücken wie Dosen, Plastikflaschen, Zigarettenstummel, etc wurden auch einige Kuriositäten gefunden, zB ein Headrestcover von Braathens. Neben dem guten Zweck für die Umwelt war es auch ein lustiger und erfolgreicher Vormittag für so manchen Spotter und auch der Nachwuchs hatte seinen Spaß. Nach abschließenden Gruppenfotos gab es vom Verein noch Getränke zum Ausklang. Die Müllsäcke und Handschuhe wurden vom Abfallwirtschaftsverband Schwechat kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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AUA: Günther Ofner wirft Vida „Fake-Befragung“ vor

Als „Fake-Befragung“ bezeichnet Wiens Flughafenchef Günther Ofner in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann die von der Gewerkschaft Vida organisierte Online-Befragung rund um den sich in Verhandlung befindlichen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal von Austrian Airlines. Bereits seit einigen Wochen lässt Ofner, der hauptberuflich Vorstand des größten Airports Österreichs ist, als WKO-Funktionär immer wieder heftige Kritik an der Gewerkschaft Vida und am AUA-Betriebsrat Bord aussenden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass Austrian Airlines aus gesetzlichen Gründen den Kollektivvertrag nicht selbst verhandeln und abschließen darf, sondern sich von der Wirtschaftskammer, deren Luftfahrt-Fachgruppenobmann Günther Ofner ist, vertreten lassen muss. Gleichzeitig ist die AUA der größte Airline-Kunde der Flughafen Wien AG, die Ofner gemeinsam mit Julian Jäger leitet. In den KV-Verhandlungen sind die Fronten verhärtet, denn die Arbeitnehmervertreter fordern wesentlich höhere Löhne als von der Arbeitgeberseite angeboten. Während Ofner wiederholt das jüngste Offert als „sehr gut“ bezeichnet hat, sieht man das bei der Gewerkschaft Vida gänzlich anders. AUA-Chefin Annette Mann stellte kürzlich gar in Aussicht, dass wenn sich die Arbeitnehmervertreter durchsetzen gar dazu kommen könnte, dass Austrian Airlines eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Strecken aus wirtschaftlichen Gründen einstellen bzw. an Konzernschwestern innerhalb der Lufthansa Group, die aus ihrer Sicht wirtschaftlicher fliegen würden, abgeben muss. Diese Aussage wurde von den Betriebsräten und Gewerkschaftern durchaus als Drohung aufgefasst. Zwischenzeitlich wurden mehrere von den Arbeitnehmervertretern organisierte Betriebsversammlungen und gar Streik abgehalten. In bislang 20 Verhandlungsrunden konnte keine Einigung gefunden werden. Im ersten Quartal des laufenden Jahres 2024 hat Austrian Airlines tiefrote Zahlen eingeflogen. Dies wird

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AUA hat Austrian Airlines Technik Bratislava verkauft

Von ihrem in Bratislava ansässigen Technikbetrieb „Austrian Airlines Technik Bratislava“ hat sich die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines getrennt. Das Unternehmen wurde an Samco verkauft. Die AUA selbst hat den Verkauf nicht mitgeteilt, sondern der Käufer hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben. Laut Samco soll der Standort Bratislava ausgebaut werden und sich als Kompetenzzentrum für A220, Embraer-E-Jets inklusive E2-Reihe weiterentwickeln. Zunächst sollen beide Unternehmen parallel betrieben werden, jedoch sollen potentielle Synergien gesucht werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Fusion der Austrian Airlines Technik Bratislava mit der bestehenden slowakischen Samco-Firma vorgesehen.

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Düsseldorf: Alltours legt zusätzliche Palma-Charter auf

Der Reiseveranstalter Alltours legt ab 13. September 2024 zusätzliche Charterflüge, die von Albastar durchgeführt werden, auf. Diese führen jeweils an Freitagen von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Laut Mitteilung will der Tour Operator Personen, die ihre Wochenenden auf der Balearen-Insel verbringen wollen, ansprechen. Albastar wird die Charterflüge mit dem Maschinentyp Boeing 737-800 bedienen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Durchführung bis mindestens 13. September 2024 erfolgen soll. Flugdaten:

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Flughafen Köln/Bonn: Runways bekommen neue Designators

Der Flughafen Köln/Bonn verpasst zwei von drei Runways nach über 60 Jahren neue Bezeichnungen. Der Name der Querwindbahn 06/24 bleibt gleich. Ab Donnerstag, 18. April 2024, heißt die große Bahn 13L/31R und die kleine Bahn 13R/31L. Die große Interkontinentalbahn trägt ihren Namen seit 1961, die kleine Parallelbahn ihren sogar noch länger. „Die Bezeichnungen der Start- und Landebahnen im internationalen Luftverkehr richten sich nach der Kompassrose. Die Zahl gibt den Winkel der Bahn im Verhältnis zum geomagnetischen Nordpol an“, erklärt der Abteilungsleiter für den Flugbetrieb am Köln Bonn Airport, Markus Moi, der die Umbenennung koordiniert. Da das Erdmagnetfeld in Bewegung ist, verschiebt sich der Nordpol jährlich um mehrere Kilometer. „Dies führt zu minimalen Abweichungen im Nachkommabereich, die toleriert werden. Wird die Abweichung jedoch zu groß, legt die Deutsche Flugsicherung eine Namensänderung fest“, erläutert Moi. Auch die Querwindbahn, die bei ihrer Eröffnung 1954 07/25 hieß, wurde deshalb im Jahr 2006 in 06/24 umbenannt. Veränderungen der An- und Abflugrouten ergeben sich durch die Umbenennung nicht. Diese bleiben identisch. Der Austausch von Schildern und Markierungen ist rechtzeitig gestartet. Beide Bahnen werden bis zum Stichtag unter ihren jetzigen Namen 14L/32R und 14R/32L angeflogen. An dem komplexen Projekt der Umbenennung im laufenden Betrieb sind die Bereiche Tiefbau, Flugbetrieb, Airport Trainingscenter sowie Geodaten/Dokumentation, Safety & Compliance und Elektrotechnik beteiligt. Wichtiger Partner ist die Deutsche Flugsicherung (DFS). Am Airport werden im Zuge der Umbenennung viele Prozesse angepasst. Die Technik des Instrumentenlandesystems muss neu kalibriert werden. IT-Systeme und meteorologische Anlagen benötigen Updates. Das Luftfahrthandbuch AIP, das „Aerodrome Manual“ und

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AUA-KV: Ofner kritisiert Vida-Abstimmung heftig

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner poltert neuerlich in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann gegen die Gewerkschaft Vida. Er bezeichnet es als „Farce“, dass lediglich Gewerkschaftsmitglieder an der Abstimmung rund um den AUA-Kollektivvertrag teilnehmen dürften. Ofner behauptet unter anderem, dass nur eine „kleine Minderheit“ der fliegenden Mitarbeiter von Austrian Airlines Mitglied der Gewerkschaft Vida sein soll. Daraus würde resultieren, dass die „überwiegende Mehrheit“ gar nicht an der Abstimmung teilnehmen könne. Auch kritisiert Wiens Flughafendirektor in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann, dass das Anschreiben aus seiner Sicht „manipulativ“ sein soll und der Abstimmungszeitraum zu kurz sein soll. „Offenbar dürfen nur Vida-Mitglieder, und damit insgesamt nur eine kleine Minderheit, über die Zukunft ihres Arbeitsplatzes entscheiden, alle anderen werden nicht einmal gefragt. Dass der AUA-Betriebsrat Bord bei einem derartigen Täuschungsmanöver mitmacht, ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten, denn er hat doch die Interessen aller Bordmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zu vertreten. Der für den Abstimmungsprozess versendete Text der Gewerkschaft ist überdies grob manipulativ und lässt jegliche Objektivität vermissen“, kritisiert Ofner. „Die Abstimmung hat am Ende nicht nur Konsequenzen für die Vida-Mitglieder, sondern für alle. Beim Streiken hingegen unterscheidet die Gewerkschaft Vida nicht, sondern nimmt dann sowohl die GPA-Gewerkschaftsmitglieder wie viele Nicht-Mitglieder in der AUA in Geiselhaft. Ebenso werden viele Vida-Mitglieder in anderen Unternehmen, etwa beim Flughafen und bei vielen Dienstleistungsbetrieben, in Mitleidenschaft gezogen. Die Vida schadet am Ende tausenden eigenen Mitgliedern und reißt andere mit! Das ist verantwortungslos“.

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IAG will 40 Prozent der Air-Europa-Slots abgeben

Die EU-Kommission hat sowohl bei der geplanten Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group als auch bei Ita Airways durch Lufthansa signalisiert, dass man schwere Bedenken hat und möglicherweise umfangreiche Zugeständnisse notwendig werden könnten. Nun bringt IAG-Chef Luis Gallego den Vorschlag, dass 40 Prozent der Air-Europa-Slots abgegeben werden könnten, ins Spiel. Erst kürzlich sickerte aus Brüssel durch, dass die Wettbewerbshüter mit den bislang von der IAG und Globalia angebotenen Zugeständnisse unzufrieden ist. Diese würden nicht weit genug gehen. Nun geht IAG-Chef Luis Gallego in einem Interview mit der Zeitung „El País“ und bringt den Plan ins Spiel, dass etwa 40 Prozent der Start- und Landrechte von Air Europa an Konkurrenten abgegeben werden könnten. Für diese soll es bereits Interessenten geben, denn unter anderem Ryanair, Volotea und Plus Ultra sollen bereits in den Startlöchern stehen. Allerdings ist unklar wie sich die Aufteilung zwischen Kurz- und Langstrecke hinsichtlich der Abgabe von Start- und Landerechten verteilen könnte. Entschieden ist noch nichts, denn zunächst muss die IAG die EU-Kommission davon überzeugen, dass die Maßnahmen tatsächlich dazu führt, dass es künftig auf dem spanischen Markt keine Monopol-Strecken von Air Europa bzw. Iberia mehr geben wird. Ende April 2024 werden die Wettbewerbshüter ein Schreiben an die IAG richten. In diesem wird dann genau formuliert welche Bedenken, die ausgeräumt werden müssen, zu einer Untersagung der Übernahme führen könnten. Bis 15. Juli 2024 soll dann eine Entscheidung gefällt werden. Es ist noch nicht absehbar, ob Zugeständnisse ausreichen werden, behördliche Auflagen gemacht werden oder aber der Deal

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Magnum FBO eröffnet Lounge am Flughafen Salzburg

Der auf die Abfertigung von Businessjets spezialisierte Anbieter Magnum FBO Austria wird am 25. April 2024 im General Aviation Center des Salzburger Flughafens eine eigene Lounge eröffnen. „Die Eröffnung unserer neuen exklusiven Lounge am Flughafen Salzburg markiert einen Meilenstein für Magnum FBO und unterstreicht unser Engagement für die kontinuierliche Verbesserung des Reiseerlebnisses unserer Kunden. Wir sind stolz darauf, eine Oase der Ruhe und des Luxus zu schaffen, die unseren Gästen vor und nach ihren Flügen einen unvergesslichen Aufenthalt bietet,“ so Magnum FBO Geschäftsführer Florian Samsinger. Für die Bedürfnisse von Privatflug-Kunden wurde 1999 das Herbert von Karajan Terminal im Verwaltungsteil des Flughafens eröffnet und erinnert heute noch an den berühmten Dirigenten und Privatpiloten Herbert von Karajan. Privatfluggäste aus der ganzen Welt, darunter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur hat diese Lounge in den letzten Jahren als besonderer Wartebereich gedient. „Flughäfen müssen sich stetig weiterentwickeln, das betrifft nicht nur die Bereiche für die Linien- und Urlaubsgäste, es betrifft die gesamte Infrastruktur unseres Flughafenkonzerns.

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