Jan Gruber

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Jan Gruber

Catering-Planung: KLM setzt auch auf KI-Tools

Die niederländische Fluggesellschaft KLM setzt neuerdings im Bereich Catering-Planung auch künstliche Intelligenz ein. Mit speziellen IT-Tools will man erreichen, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden. Unternehmensangaben nach sollen die KI-Programme prognostizieren wie viele Passagiere tatsächlich das Catering in Anspruch nehmen wollen. Dadurch kann die genaue Anzahl der benötigten Mahlzeiten berechnet werden und KLM erreicht bis zu 63 Prozent weniger Lebensmittelverschwendung, basierend auf der erwarteten Anzahl an Passagieren pro Flug. Auf Jahresbasis bedeutet dies eine Einsparung von mehr als 100.000 kg Mahlzeiten, so der Carrier.

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Rumänien: Animawings least zwei Airbus A220

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings erweitert ihre Flotte um zwei Airbus A220-300. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man über einen Lessor bezieht. Der Carrier will die Neuzugänge bereits in diesem Jahr übernehmen, so dass man im Sommerflugplan 2024 mehr Kapazität zur Verfügung hat. Über die bevorstehende Einflottung berichtete zunächst das lokale Portal Boardingpass.ro. Die rumänische Airline stand einst im Mehrheitseigentum der griechischen Aegean Airlines. Mittlerweile hat man Animawings vollständig an Christian Tour Holding S.A. verkauft. Die Transaktion wurde im Dezember 2023 abgeschlossen. Derzeit besteht die Flotte aus einem Airbus A320.

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Air India ordert 22.000 Sitze bei Recaro

Die Fluggesellschaft Air India hat sich dazu entschlossen, dass zahlreiche Langstreckenmaschinen in der Premium- und Economy-Class mit Sitzen des deutschen Herstellers Recaro Aircraft Seating ausgerüstet werden sollen. Innerhalb der nächsten sechs Jahre sollen etwa 22.000 Sessel an das indische Luftfahrtunternehmen geliefert werden. In der Economy-Class handelt es sich dabei um die Modelle CL3810 und CL3710. In der Premium-Economy werden PL350 verbaut. Betroffen sind die Maschinentypen Boeing 787, 777 und Airbus A350. Die Neuübernahmen sollen ab Werk mit den neuen Sitzen ausgestattet sein und bestehenden Modelle, etwa 40 Stück, sollen nachgerüstet werden.

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Red Wings hat ersten internationalen Tu-214-Linienflug durchgeführt

Mit der RA-64518 hat die russische Fluggesellschaft Red Wings eine reaktivierte Tupolev Tu-214 in den internationalen Linienflugbetrieb zurückgebracht. Der Comeback-Flug führte von Moskau-Domodedowo nach Eriwan. Am 7. Feber 2024 hat Red Wings das Kurspaar WZ4321/WZ4322 mit der rund 14 Jahre alten Tu-214, die kürzlich reaktiviert wurde, durchgeführt. Es handelt sich um den ersten internationalen Linienflug seit der Wiederindienststellung dieser Maschine. Zuvor wurde der russische Mittelstreckenjet am 4. Feber 2024 von Sotschi nach Moskau-Domodedowo überstellt. Die Reaktivierung von bereits seit längerer Zeit abgestellten Maschinen der Typen Tu-204/Tu-214 ist Teil der Luftfahrtstrategie der russischen Regierung. Man will sich so unabhängiger von westlichem Fluggerät machen. Aufgrund von Sanktionen kann man beispielsweise für Airbus- und Boeing-Modelle keine Ersatzteile auf dem offiziellen Weg beziehen. Teil der Red-WIngs-Flotte sind auch drei Tupolev Tu-204, die ebenfalls auf internationalen Routen zum Einsatz kommen. Im direkten Vergleich mit der jüngst reaktivieren Tu-214 verfügt das 204er-Modell über eine größere Reichweite. Angesteuert werden Ziele in Staaten, die sich an den westlichen Sanktionen nicht beteiligen. Bis vor kurzem wurden alle Tu-214 ausschließlich von der Spezialflugstaffel Rossiya betrieben, die hauptsächlich Regierungsdelegationen flog. Red Wings war das erste Unternehmen, das heute die Möglichkeit erhielt, normale Passagiere zu befördern, behauptet der Carrier. „Dies ist eine gute und zuverlässige einheimische Maschine. Nach der Modernisierung haben wir ein neues Flugzeug mit einer völlig neuen Kabine in einer Einklassenanordnung mit 194 Sitzen erhalten. Die Passagiere werden sich sehr wohl fühlen, und wir können das Angebot für sie auf internationalen Strecken erweitern“, sagte Ekaterina Rukhlova, stellvertretende Generaldirektorin für Flottenmanagement

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Airbus A321: Beond hat zweites Flugzeug übernommen

Die auf die Durchführung von reinen Business-Class-Flügen spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat am 6. Feber 2024 mitgeteilt, dass man zwischenzeitlich einen Airbus A321 übernommen hat. Dieser wird künftig mit 68 Sitzplätzen unterwegs sein. Bislang hat man einen einzigen A319, der 44 Fluggäste befördern kann, eingesetzt. Das zusätzliche Flugzeug stammt von einem Leasinggeber und bekommt derzeit die Beond-Kabine eingebaut. Anschließend soll das Farbenkleid des Carriers mit Sitz in Male angebracht werden. Das Unternehmen erklärt, dass das zusätzliche Flugzeug hauptsächlich auf den Routen nach Mailand-Malpensa, Dubai und Bangkok eingesetzt werden soll. Derzeit geht man davon aus, dass die Indienststellung gegen Jahresmitte 2024 erfolgen wird.

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Ryanair expandiert in Portugal und Polen, aber reduziert in Modlin

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ungeachtet der erheblichen Kritik, die man hinsichtlich der Flughafengebühren und Verteilung von Start- und Landerechten, in Lissabon ausübt, im Sommer 2024 mit 28 stationierten Maschinen ab der portugiesischen Hauptstadt fliegen. Konzernchef Michael O’Leary erklärte, dass man im direkten Vergleich mit der Vorperiode 14 weitere Routen anbieten wird. Anzumerken ist diesbezüglich, dass einige Routen, die der Billigflieger nun als Neuaufnahmen bewirbt, eher Wiederaufnahmen sind, da man die eine oder andere Destination bereits in der Vergangenheit ab Lissabon bedient hat. Im Sommer 2024 wird Ryanair ab Lissabon zusätzlich die Ziele Alicante, Belfast, Budapest, Faro, Ibiza, Krakau, Madrid, Marrakesch, Pisa, Poznan, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda und Tanger anbieten. Eigenen Angaben nach wird man in der portugiesischen Hauptstadt insgesamt 28 Maschinen stationieren. Die Höhe des Investments wird mit drei Milliarden U.S.-Dollar beziffert. Wachstum auch in Polen, aber nicht in Warschau-Modlin Ein weiteres Land, in dem Ryanair im großen Stil expandiert, ist Polen. Ab verschiedenen Airports legt man eigenen Angaben nach insgesamt 64 neue Strecken auf. Es gibt aber auch einen polnischen Flughafen, an dem man das Angebot deutlich spürbar zurückfährt. Es handelt sich um Warschau-Modlin, der abgesehen von wenigen Charterflügen ohnehin nur vom irischen Billigflieger und seiner lokalen Tochtergesellschaft genutzt wird. Konkret wirft man dem Modlin-Management vor, dass dieses verabsäumt haben soll das Terminal nach den Wünschen von Ryanair zu erweitern. Auch kritisiert der Billigflieger, dass die Gebühren vergleichsweise zu hoch sein sollen. Zahlreiche Verbindungen, die man bislang ab diesem Airport angeboten hat, werden – bzw. wurden bereits – zum größeren Flughafen

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Frankfurt: Condor kündigt Bangkok und Phuket an

Die Ferienfluggesellschaft Condor nimmt im September 2024 ab Frankfurt am Main mit Bangkok und Phuket zwei Thailand-Ziele auf. Die ab Berlin geplanten Dubai-Flüge sind nun für Oktober 2024 angekündigt. Zwischen Frankfurt am Main und Bangkok sind vier wöchentliche Flüge geplant. Nach Phuket soll es dreimal wöchentlich gehen. Diese beiden Ziele sollen mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330neo bedient werden.  Neben Thailand wird ab Oktober 2024 die Verbindung von Berlin nach Dubai (DXB) aufgenommen. Dann fliegt Condor täglich mit einem A320neo in die Vereinigten Arabischen Emirate. Ab Dubai bietet Condor Anschlussflüge mit ihrem Partner Emirates zu vielen weiteren Zielen an. Im Rahmen der Zusammenarbeit können Condor-Gäste auf allen Flügen Skywards-Meilen sammeln.

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Keine Genehmigung erhalten. Sunexpress sagt Izmir-Podgorica ab

Anders als ursprünglich angekündigt wird die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress im Sommer 2024 keine Nonstopflüge zwischen Izmir und Podgorica anbieten. Ursprünglich war angekündigt, dass diese Strecke ab 4. Juni 2024 bedient werden soll. Grund für die Absage der geplanten Route ist, dass Sunexpress laut einer Sprecherin keine Genehmigung seitens der Behörden von Montenegro erhalten hat.

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Vilnius: Avion Express unternahm „Offroad-Trip“ mit A320

Eine spektakuläre Landung absolvierte am Samstag, den 3. Feber 2024 der von Avion Express betriebene Airbus A320 mit der Registrierung LY-NVL. Die Maschine geriet beim Ausrollen von der Poste ab und wirbelte so einiges an Schmutz auf. Glücklicherweise sind Passagiere, Crewmitglieder und das Flugzeug glimpflich davon gekommen. Lediglich der Airbus A320 hatte danach eine Wäsche bitternotwendig, denn bedingt durch den „Ausflug“ ins Gras während dem Abbremsen und Ausrollen wurde so einiges an Matsch aufgewirbelt. Dementsprechend sah das Flugzeug dann auch aus. Aus Sicherheitsgründen musste der Airport für etwa drei Stunden gesperrt werden. Die Maschine führte einen Charterflug durch und kam aus Bergamo nach Vilnius. Während der temporären Sperre mussten ankommende Flugzeuge nach Palanga und Kaunas ausweichen.

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Lufthansa verschiebt München-Hongkong-Comeback erneut

Erneut muss Lufthansa die Wiederaufnahme der Nonstopverbindung zwischen München und Hongkong verschieben. Die Route pausiert bereits seit längerer Zeit. Immer wieder hat der Kranich-Konzern das Comeback der einst beliebten Verbindung zwischen dem zweitgrößten Airport Deutschlands und der chinesischen Sonderverwaltungszone angekündigt. Aus unterschiedlichsten Gründen hat man sich dann aber immer wieder entschieden die Wiederaufnahme zeitlich nach hinten zu verschieben. Zuletzt war Sommerflugplan 2024 angekündigt, jedoch hält auch dieser Termin nicht. Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage, dass man sich entschieden hat abermals zu verschieben, da man bestellte Flugzeuge erst später übernehmen kann als mit dem Hersteller vertraglich vereinbart. Im Zuge der Evaluierungen hat Lufthansa dann entschieden, dass das München-Hongkong-Comeback in den Winterflugplan 2024/25 verschoben wird.

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