Jan Gruber

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Jan Gruber

Grünes Licht: Japan winkt Fusion Koren Air/Asiana Airlines durch

Der geplante Zusammenschluss von Korean Air und Asiana Airlines ist mit der Zustimmung der japanischen Wettbewerbsbehörde einen Schritt vorangekommen. Bislang haben 12 von 14 Behörden, deren grünes Licht notwendig ist, den Deal durchgewunken, Im Januar 2021 hatte Korean Air den Antrag bei der JFTC eingereicht, im August dann legte sie einen umfassenden ersten Bericht mit einer Markt- und Wirtschaftsanalyse vor. Korean Air hat proaktiv den Dialog mit allen relevanten Parteien aufgenommen, um verschiedene von der JFTC vorgebrachte Bedenken auszuräumen. Allerdings müssen Asiana Airlines und Korean Air noch die Zustimmungen der EU-Kommission und der U.S.-amerikanischen Wettbewerbsbehörde einholen. In Europa bahnt sich an, dass harte Zugeständnisse gemacht werden müssen, denn die Kommission befürchtet, dass es im Cargobereich zu einer marktbeherrschenden Stellung kommen könnte.

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Austrian Airlines setzt Boeing 787 zunächst nach New York (JFK) und Chicago ein

Das erste Langstreckenziel, das Austrian Airlines regulär mit Boeing 787-9 bedienen wird, ist New York-JFK. Der Carrier plant das Muster ab 15. Juni 2024 sechsmal wöchentlich auf dieser Route einzusetzen. Die zweite Destination, auf der Austrian Airlines auf der Langstrecke planmäßig mit Boeing 787-9 fliegen wird, ist Chicago-O’Hare. Auf dieser Route soll ab 1. Juli 2024 sechsmal wöchentlich der Maschinentyp Boeing 787-9 eingesetzt werden. Die Planungen gelten vorbehaltlich dessen, dass der Zeitplan rund um die Einflottung der ersten beiden Dreamliner ohne Verzögerungen eingehalten werden kann. Auf Anfrage bestätigte ein Sprecher der Austrian Airlines, dass die Maschinen des Typs Boeing 787-9 im Planeinsatz zunächst in Richtung New York (JFK) und Chicago zum Einsatz kommen werden. Die genannten Flugplandaten wurden vom Unternehmen ebenfalls bestätigt.

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Tui-Chef Ebel kritisiert erhöhte Luftverkehrsabgabe

Der Reisekonzern Tui zeigt sich vom Vorhaben der deutschen Bundesregierung, dass mit 1. Mai 2024 die Luftverkehrsabgabe erhöht werden soll, enttäuscht. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Geschäftsführer Ebel, dass die regelrecht „überfallsartig“ gekommen wäre und „mitten im Spiel die Regeln geändert“ würden. Hierzu verweist er darauf, dass die Kalkulation der Urlaubsreisen auf einer anderen Grundlage erfolgt wäre. Auch kritisiert der jüngste Manager die Streiks, die von „Spartengewerkschaften“ organisiert worden wären und besonders im Bereich der Bahn mehrfach das Land regelrecht lahmgelegt hätten. Deutschland brauche wieder mehr Verlässlichkeit und Berechenbarkeit.

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Flugbegleiter filmte Minderjährige am WC: American Airlines wehrt sich gegen Klage

Im September 2023 sorgte ein bis dahin für American Airlines tätiger Flugbegleiter weltweit für Aufsehen, denn mit der Kamera eines Smartphones soll er auf einer Toilette eines Verkehrsflugzeuges gefilmt haben. Zumindest eines der Opfer war zum Zeitpunkt des Vorfalls erst rund 14 Jahre alt. Nun wehrt sich die Fluggesellschaft gegen eine Klage, die gegen das Unternehmen eingebracht wurde. Wie oft der Mann, der zwischenzeitlich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wegen dringendem Tatverdacht verhaftet wurde, illegal auf Flugzeugtoiletten gefilmt haben soll, ist noch nicht endgültig geklärt. Jedenfalls wurde am 2. September 2024 auf einem Flug von Charlotte nach Boston ein mit Klebeband nahe der Toilette befestigtes Smartphone gefunden. Es handelte sich um den Waschraum, der Passagieren der Ersten Klasse vorbehalten war. Ein damals 14-jähriges Mädchen hat das Handy gefunden und ihre Eltern darüber informiert. Lokalen Medienberichten nach sollen diese behauptet haben, dass der tatverdächtigte Flugbegleiter dem Teenager explizit geraten habe die Toilette im vorderen Bereich der Maschine zu nutzen. Daraus leiten die Erziehungsberechtigten die Behauptung ab, dass er es darauf abgesehen haben könnte Nacktaufnahmen von ihrer Tochter anzufertigen. Erst am 19. Jänner 2024 gab die Staatsanwaltschaft von Massachusetts bekannt, dass der beschuldigte Flugbegleiter zwischenzeitlich verhaftet wurde. Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wird vom FBI geführt. Die Anklagebehörde geht davon aus, dass es der Beschuldigte gezielt auf Minderjährige abgesehen haben könnte, denn sein I-Cloud-Konto wurde mit richterlicher Genehmigung durch das FBI durchsucht. Dabei wurden Aufnahmen von Kindern, die zum Zeitpunkt der Vorfälle 7, 9, 11 und 14 Jahre alt waren, gefunden. Dem Beschuldigten wird somit

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Fahrer verhaftet: Vorfeldarbeiter wird von abgeschlepptem Flugzeug überrollt und stirbt

Am 6. Feber 2024 ist es auf dem Flughafen Hongkong zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Vorfeldarbeiter wurde von einem Flugzeug, das gerade von einem speziellen Fahrzeug geschleppt wurde, erfasst und getötet. Der Vorfall hat sich laut lokalen Medien um etwa 3 Uhr 00 Lokalzeit ereignet. In einer Stellungnahme schriebt der Flughafenbetreiber, dass ein Arbeiter auf dem Vorfeld liegend aufgefunden worden wäre. Zunächst ging man nicht davon aus, dass der Mann nicht mehr am Leben ist. Er war für China Aircraft Services tätig. Die sofort herbeigerufene Flughafenrettung konnte dem Arbeiter nicht mehr helfen. Ein Arzt musste noch auf dem Vorfeld den Tod feststellen. Wie sich der Unfall genau ereignet hat, muss noch von den zuständigen Behörden ermittelt werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass er auf dem Beifahrersitz eines Schleppfahrzeugs saß und herausgefallen ist. Er wurde dann vom Flugzeug, das gezogen wurde, überrollt. „Die AAHK bedauert den Tod des Flughafenmitarbeiters und spricht seiner Familie ihr Beileid aus. Die AAHK hat sich mit dem betroffenen Bodenservice-Unternehmen in Verbindung gesetzt, um der Familie des Verstorbenen Unterstützung zukommen zu lassen“, so der Flughafen Hongkong in einem Statement. Die Flughafenverwaltung vermutet, dass der Arbeiter möglicherweise verabsäumt hat den Sicherheitsgurt anzulegen. Laut Airport Hongkong ist dies verpflichtend. In der Praxis scheint dies jedoch oftmals missachtet zu werden, da den Beschäftigten das häufe An- und Ablegen lästig sein könnte. Jedenfalls hat die Polizeibehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong die Ermittlungen übernommen und mitgeteilt, dass der Vorfall nicht als Unfall in der Luftfahrt, sondern als Verkehrsunfall eingestuft wurde. Für

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Kurzstrecke: Air France mit neuen Business-Class-Cateringboxen

Seit 1. Feber 2024 erhalten Passagiere, die in der Business-Class auf der Kurzstrecke von Air France unterwegs sind, neue Catering-Boxen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit Servair Corporate Chef François Adamski, Bocuse d’Or und Meilleur Ouvrier de France entwickelt. Die Fluggesellschaft bietet ein im Laufe des Tages wechselndes Menü an. Auf Flügen, die vor 10 Uhr abfliegen, wird ein Frühstück serviert, bestehend aus Sandwiches mit passenden Füllungen wie Räucherlachs und Frischkäse mit Dill auf Weißbrot, begleitet von einem Frühstücksgebäck. Nach 10 Uhr können die Kunden neue, einzigartige und Gourmet-Signature-Sandwiches genießen, die vom Küchenchef zubereitet werden, wie geräuchertes Paprika-Hähnchen und Estragon-Gemüse auf Getreidebrot, sowie typisch französische Süßigkeiten und Desserts wie Calisson, Cannelé oder Tropézienne.

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Kein einheitliches Produkt, sondern Wirrwarr: Flixbus im Fokus

Mittlerweile hat sich „Flixbus“ in Europa schon fast zum Gattungsbegriff für Fernbus-Fahrten entwickelt. Das Unternehmen ist seit der Gründung, die im Jahr 2012 erfolgt ist, gigantisch gewachsen und mittlerweile Quasi-Monopolist geworden. Abgesehen von ein paar wenigen verbliebenen kleineren Anbietern wie Regiojet, Blablacar Bus, Itabus oder Ecolines gibt es noch Nischenabieter, die ihre Stammkundschaft im Verkehr zwischen Deutschland und Südosteuropa sowie Osteuropa haben. Deren Angebote sind mittlerweile merklich geschrumpft oder aber nutzen diese ebenfalls Flixbus als Vertriebsplattform, um zusätzliche Einnahmen generieren zu können. In Europa betreibt Flixbus keinen einzigen Bus selbst. Auf vielen Routen ist man Konzessionär, jedoch hat man für die operative Bedienung der Strecken Subunternehmer beauftragt. Eine weitere Form der Zusammenarbeit mit Flixbus ist, dass Busunternehmen die Marke Flixbus im Rahmen eines Franchise-Abkommens nutzen, jedoch selbst Konzessionär sind. Ein Beispiel hierfür sind die innerösterreichischen Strecken Graz-Wien und Graz-Flughafen Wien, die von Dr. Richard betrieben werden. Auch gibt es, besonders in Ost- und Südosteuropa, auch die Form der Kooperation, dass der Busunternehmer selbst Fahrkarten verkauft und zusätzlich einige Sitze über die Plattform von Flixbus anbietet. Dass Firmen, die Fernbusdienstleistungen anbieten, an der Marktmacht des deutschen Konzerns kaum mehr vorbeikommen oder aber fast chancenlos sind, zeigten zum Beispiel die Startups Pinkbus und Roadjet. Beide Anbieter haben es nicht geschafft ihre Flixbus-Alternativen profitabel betreiben zu können und haben sich deswegen schon wieder vom Markt zurückgezogen. Gänzlich verschwunden sind die beiden gescheiterten Flix-Herausforderer aber nicht, aber der Fokus liegt nun auf dem klassischen Bus-Chartergeschäft. Auch der einstige Marktführer Eurolines musste kräftig Federn lassen,

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Aviationtag fertigt Norsaq-Schlüsselanhänger

Das Unternehmen Aviationtag hat Schlüsselanhänger, die aus Komponenten der einstigen OY-GRN „Norsaq“ gefertigt wurden, auf den Markt gebracht. Der Airbus A330-200 wurde nach rund zwei Jahrzehnten Liniendienst durch einen A330neo ersetzt. „In einem ergreifenden Abschied hat Norsaq, ein von vielen geschätztes ikonisches Flugzeug, einen zeremoniellen Tiefflug über die Hauptstadt Nuuk durchgeführt und die Stadt in einem Moment kollektiver Ehrfurcht innegehalten. Norsaqs Reisen über den Atlantik haben nicht nur Landschaften, sondern auch Herzen und Geschichten verbunden, wodurch sie einen besonderen Platz in der Erzählung unserer Passagiere und der breiteren Gemeinschaft erhalten hat“; so Jacob Nitter Sørensen, CEO von Air Greenland. Im Zuge der Verwertung der Maschine werden nun Schlüssel- und Gepäckanhänger aus Komponenten der einstigen Norsaq gefertigt. Diese sind bei Aviationtag zum Preis von 39,95 Euro pro Stück erhältlich.

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Sommer 2024: Skyalps fliegt seltener zwischen Düsseldorf und Linz

Bis zuletzt war unklar, ob die Südtiroler Regionalfluggesellschaft die Nonstopverbindung Düsseldorf-Linz im Sommerflugplan 2024 fortführen wird oder nicht. In Oberösterreich hoffte man auf die Stationierung einer Maschine und auf die Aufstockung der Route. Beides kommt vorerst nicht, aber die Route bleibt. Skyalps hat sich viel Zeit für die Freischaltung des Sommerflugplans 2024 auf der Strecke Düsseldorf-Linz gelassen. Derzeit wird diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit de Havilland Dash 8-400 bedient. Ab April 2024 wird es nur noch zwei wöchentliche Umläufe auf dieser Strecke geben. Skyalps wird besagte Strecke im Sommer 2024 an Dienstagen und Donnerstagen bedienen. Damit kommt es zu einer Reduktion des Angebots. An Dienstagen wird Flug BQ1981 gegen 13 Uhr 50 in Linz abheben und erreicht die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen um 15 Uhr 30. An Donnerstagen startet man unter dieser Flugnummer um 17 Uhr 50 in Oberösterreich und erreicht Düsseldorf gegen 19 Uhr 30. Das Fluggerät des Typs de Havilland Dash 8-400 ist in Bozen stationiert und fliegt zwischen dem Rückflug nach Südtirol nach Linz und wieder zurück nach Düsseldorf. An Dienstagen geht es als BQ1980 um 11 Uhr 30 von Nordrhein-Westfalen nach Linz, wo gegen 13 Uhr 05 gelandet werden soll. An Donnerstagen hebt man um 15 Uhr 30 in Düsseldorf ab und erreicht Oberösterreich gegen 17 Uhr 05. Lufthansa hat Frankfurt-Flüge auch für den Winter 2024/2025 aus dem Verkauf genommen Die Flughäfen Friedrichshafen, Innsbruck und Linz haben sich in den letzten Wochen wiederholt öffentlich für eine Zusammenarbeit zwischen Skyalps und Lufthansa ausgesprochen,

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Migros sucht Käufer für Hotelplan

Der schweizerische Migros-Konzern beabsichtigt sich aus dem Reisegeschäft zurückzuziehen. Dies hat Auswirkungen auf die Tochtergesellschaft Hotelplan. Migros will sich zunehmend auf das Kerngeschäft konzentrieren und hat daher beschlossen, dass man die Tochtergesellschaft Hotelplan, die im Bereich von Pauschalreisen tätig ist, verkaufen wird. Künftig will man auf die vier Standbeine Lebensmittel, Gesundheit, Finanzdienstleistungen und Non-Food-Handel setzen. Reisen werden keine Rolle mehr spielen.

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