Jan Gruber

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Jan Gruber

Zusätzliche Flüge: Paderborn profitierte von Verdi-Streik

Der Flughafen Paderborn war am vergangenen Donnerstag, den 1. Feber 2024, von den Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, nicht betroffen. Einige Flüge wurden nach Paderborn-Lippstadt verlegt. So ist es auf diesem Airport zu 24 zusätzlichen Flugbewegungen gekommen. Unter anderem Eurowings, Tuifly, Ryanair, Pegasus, Corendon und Air Cairo haben kurzfristig einzelne Verbindungen nach Paderborn verlegt. „Wir freuen uns sehr über Zusatzflüge, die wir in bewährter Form sicher und kundenorientiert bedienen werden. Erneut ist es uns innerhalb kürzester Zeit gelungen, ausreichend qualifiziertes Personal für die Bedienung der zusätzlichen Maschinen zu gewinnen“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Ita Airways kündigt Tel-Aviv-Comeback an

Das Skyteam-Mitglied Ita Airways hat angekündigt, dass man ab 1. März 2024 wieder ab Rom-Fiumicino Kurs auf Tel Aviv nehmen wird. Vorerst sollen drei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Je nach Nachfrage behält sich das italienische Luftfahrtunternehmen vor, dass die Frequenzen im Laufe des Sommerflugplans 2024 erhöht werden. Zunächst soll an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag geflogen werden. Nightstops in Israel wird man – zumindest vorläufig – nicht vornehmen.

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Lissabon: Tap mit neuer Non-Schengen-Lounge

Am Flughafen Lissabon steht Non-Schengen-Passagieren von Tap Air Portugal eine neue Lounge zur Verfügung. Diese ist 380 Quadratmeter groß und weist eine Kapazität für etwa 100 Fluggäste auf. Die von Alma Design konzipierte TAP Premium Lounge Atlântico befindet sich direkt hinter der Passkontrolle am Flughafen Humberto Delgado und bietet den Fluggästen einen Raum, in dem sie sich treffen, entspannen und auf die nächste Etappe ihrer Reise einstimmen können. Die verwendeten Materialien, bei deren Auswahl auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Authentizität Wert gelegt wurde, würdigen das kulturelle Erbe Portugals und spiegeln gleichzeitig die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens wider. Nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen der neuen Lounge:

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IATA: Branche nähert sich den Vorkrisenwerten an

Weltweit gesehen – nicht jedoch in Deutschland – konnte die Luftfahrtbranche jenes Passagieraufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, fast wieder erreichen. Laut IATA wurden im Vorjahr 94,1 Prozent jener Passagierkilometer, die man im Jahr 2019 hatte, angeboten. Im Inlandsverkehr wurde das Aufkommen übertroffen. Allerdings gilt dies nicht für Deutschland, denn hier lagen Angebot und Passagierzahlen nur knapp über der Hälfte des Jahres 2019. Weltweit gesehen lag das Angebot im internationalen Verkehr, auf den 58,1 Prozent aller Verbindungen entfallen, bei 88,6 Prozent des Vorkrisenaufkommens.

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Spanische Regierung will den Flughafen Madrid ausbauen

Bereits heute zählt der spanische Hauptstadtflughafen Madrid zu den größten europäischen Airports. Geht es nach Präsident Pedro Sánchez, so soll dieser in den nächsten Jahren auf eine jährliche Kapazität von 90 Millionen Passagieren erweitert werden. Laut einem Bericht der Zeitung „El Pais“ sagte das Staatsoberhaupt während seinem Messebesuch auf der „Fitur“, dass bis zum Jahr 2031 etwa 2,4 Milliarden Euro in die Erweiterung der Infrastruktur des Flughafens Madrid investiert werden sollen. Dieser soll dann in der Lage sein jährlich etwa 90 Millionen Reisende abzufertigen. Zuletzt lag man im Jahr 2023 bei etwa 60 Millionen Reisenden. Sánchez geht davon aus, dass die Nachfrage in den nächsten Jahren stark steigen wird und daher der Ausbau notwendig wäre. Dabei soll auch die Marktposition als Drehschreibe zwischen Europa und Südamerika nicht nur gestärkt, sondern ausgebaut und dauerhaft gefestigt werden. Seitens der Fluggesellschaften gibt es aber auch Kritik an der Flughafen-Politik der Regierung, denn diese fror die Gebühren zunächst ein, um für mehr Verkehr zu sorgen. Nun komme es entgegen vorheriger Planungen dennoch zu einer Erhöhung. Diese fällt im einstelligen Prozentbereich aus und ist somit vergleichsweise moderat. Hindert aber Ryanair nicht daran öffentliche Kritik am größten Flughafenbetreiber des Landes, Aena, auszuüben. Die Pläne der spanischen Regierung gehen auch davon aus, dass es zum Zusammenschluss von Iberia und Air Europa kommen könnte. Mit gebündelten Kräften könnten diese für noch mehr Umsteiger am spanischen Hauptstadtflughafen sorgen. Das hat zur Folge, dass man zum Preis von 700 Millionen Euro die Terminals 1, 2 und 3 miteinander verbinden möchte,

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USA: Airlines müssen Notfallmedikamente gegen Opium-Überdosierungen dabei haben

Immer wieder kommt es an Bord von Verkehrsflugzeugen zu medizinischen Notfällen. Daher führen die meisten Fluggesellschaften einige Medikamente in Bordapotheken mit. Sollte sich nicht reinzufällig ein Arzt oder eine Krankenschwester in der Kabine befinden, kann es auch zu versehentlichen Überdosierungen kommen. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde im Mai des Vorjahres ein Gesetz erlassen, das die Carrier dazu verpflichtet ein Gegenmittel für den Fall von Opioidüberdosierungen dabei zu haben. Es geht aber nicht nur darum, dass etwaige Überdosen, die von an Bord verabreichten Medikamenten stammen könnten, behandeln zu können, sondern man reagiert auch auf den Umstand, dass der Missbrauch von Opioiden – zumeist aus Suchtgründen – in den USA ein weitverbreitetes Problem ist. Opium-Abhängigkeit ist ein großes Problem in den USA Aus einer Statistik des Centers for Disease Control and Prevention geht hervor, dass allein im Jahr 2022 etwa 109.000 U.S.-amerikanische Einwohner aufgrund von Drogenüberdosen gestorben sind. Die überwiegende Mehrheit hatte Opioidüberdosierungen. Um im Falle des Falles an Bord von Verkehrsflugzeugen rasch und schnell reagieren zu können, ist seit Mai 2023 vorgeschrieben, dass entsprechende Gegenmittel mitgeführt werden müssen. Allerdings hat der Gesetzgeber auch eine Übergangsfrist vorgesehen. Dies hängt damit zusammen, dass die Airlines aufgrund ihrer Flottengröße das pharmazeutische Produkt in großen Mengen anschaffen müssen und es bekanntermaßen in dieser Branche immer wieder zu Lieferengpässen kommt. Southwest Airlines, United Airlines, Alaska Airlines, Delta Airlines und American Airlines haben sich für das Produkt Naloxon entschieden. Im Rahmen von Fortbildungen des Kabinenpersonals schulen die Arbeitgeber ihre Flugbegleiter in Sachen richtiger Anwendung des

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Vorne sitzen kostet extra: Jetblue führt neue Gebühr ein

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue verlangt von ihren Passagieren, die in der Economy-Class reisen, künftig eine zusätzliche Gebühr, wenn diese im vorderen Bereich der Maschine sitzen wollen. Fluggäste, die über einen entsprechenden Status verfügen, sollen keinen Aufpreis bezahlen müssen. Alle anderen, die im vorderen Bereich der Kabine sitzen wollen, müssen zumindest zehn U.S.-Dollar extra zahlen. Auf den Langstreckenflügen können auch knapp 50 U.S.-Dollar anfallen. „Bessere“ Sitze erhalten die Fluggäste dafür nicht, denn es handelt sich um die üblichen Economy-Class-Sessel. Gegen Bezahlung der Zusatzgebühr darf man lediglich ein kleines Stück weiter vorne sitzen. Vielen Reisenden ist es wichtig nach Möglichkeit soweit wie möglich im vorderen Teil Platz nehmen zu können, um nach der Ankunft schneller das Flugzeug verlassen zu können. Gerade bei der Verwendung von Walk- bzw. Busboarding mit beiden Türen, das gerade bei Billigfliegern häufig vorkommt, hat man nicht wirklich einen Vorteil. Jetblue macht jedenfalls keinen Hehl daraus, dass man durch die neue Zusatzgebühr für Sitze, die man als „Core Preferred“ eingestuft hat, mehr Geld verdienen möchte. Man verlangt einfach für die beliebtesten Zonen eine Sondergebühr. Es handelt sich ausdrücklich nicht um jene Sitzreihen, die bereits zuvor kostenpflichtig reserviert werden mussten, also beispielsweise Plätze in den Notausgangsreihen („Mint Seats“, „Even More Space Seats“). Kein Einzelfall: Viele Airlines verdienen mit Sitzwünschen so einiges an Geld Jetblue geht aber keinen gänzlich neuen Weg, denn Konkurrenten wie United Airlines, American Airlines, Delta sowie einige Billigflieger, mit denen man sich einen scharfen Wettbewerb liefert, verlangen schon länger von Economy-Class-Passagieren, die über keine passende Statuskarte verfügen,

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Jahreszahlen: DDSG hatte 310.000 Fahrgäste

Die auf die Durchführung von Schifffahrten auf der Donau spezialisierte DDSG hatte im Vorjahr rund 310.000 Passagiere auf ihren acht Schiffen. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2022 erreicht hat, legte man um 29,2 Prozent zu. „Das breit gefächerte Angebot an Themenfahrten bietet dem einheimischen Publikum viele gute Gründe, um mit der DDSG Blue Danube abzulegen und Glücksmomente am Schiff zu genießen. Mit der Flottenerweiterung steuern wir 2024 einem neuen Passagierrekord entgegen und werden das Angebot in der Wachau deutlich ausbauen“, so DDSG-Blue-Danube-Geschäftsführer Wolfgang Fischer. Mit über 40.000 Passagieren in Wien und der Wachau konnte die Reederei im Juli 2023 ihr stärkstes Ergebnis im letzten Jahr einfahren. Im statistischen Durchschnitt begrüßt die DDSG Blue Danube über 25.800 Passagiere an Bord ihrer sieben Schiffe. Im Linienverkehr lichten sie an 364 Tagen im Jahr den Anker. 200-mal legten die Schiffe im letzten Jahr zu Charterfahrten ab. Die Nachfrage nach einem exklusiven Schiffscharter für Firmenveranstaltungen, private Feste oder Hochzeiten ist um 20 Prozent gestiegen. Für das laufende Jahr erwartet das Schifffahrtsunternehmen ein weiteres Wachstum in diesem Geschäftsbereich. Insgesamt 39-mal verkehrten die Schiffe zwischen April und Dezember 2023 zwischen Wien und der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

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Wien: Wizz Air stellt Flüge nach Kuwait und Nis ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die Nonstopverbindung nach Kuwait-City, die vor einigen Monaten groß beworben wurde, zwischenzeitlich wieder eingestellt. Auch die Nis-Route gibt der Carrier ab Österreich auf. Mit der Aufgabe der Kuwait-Flüge streicht der Carrier nebst Dammam ein zweites Ziel in der Golfregion, das vor noch nicht all zu langer Zeit aufgenommen wurde. Die Ziele Riad und Jeddah sind unverändert über die gesamte Sommerflugplanperiode 2024 hinweg buchbar. Die Kuwait-Flüge sind bereits seit einiger Zeit ab Wien pausiert. Auf der Nis-Strecke liefert man sich derzeit einen scharfen Wettbewerb mit dem Konkurrenten Ryanair. Aus diesem zieht man sich zurück, denn Wizz Air wird diese Destination mit Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 nicht mehr ab Wien-Schwechat ansteuern.

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Maldivian will ab September 2024 auf die Langstrecke gehen

Voraussichtlich im dritten Quartal des laufenden Jahres 2024 soll Maldivian den ersten Widebody in den kommerziellen Liniendienst stellen. Noch ist offen welcher Maschinentyp angeschafft wird und auf welchen Routen dieser zum Einsatz kommen wird. Kürzlich wurde bekannt, dass die Regierung der Malediven verfügt hat, dass die staatliche Fluggesellschaft Maldivian verstärkt im Langstreckengeschäft mitmischen soll. Verkehrsminister Mohamed Ameen sagte nun gegenüber PSM News, dass der erste Großraumjet im September 2024 in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden soll. Noch ist nicht entschieden, ob man Boeing 787-8 oder Airbus A330-200 einflotten wird. Beide Maschinentypen sind offiziell ausgeschrieben und die Frist zur Abgabe von Angeboten ist bereits verstrichen. Das Unternehmen hat aber noch nicht bekanntgegeben, ob man Dreamliner und/oder A330 einflotten wird. Auch sind die ersten Routen noch völlig offen. Bislang ist Maldivian hauptsächlich im Inlandsverkehr tätig.

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