Jan Gruber

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Jan Gruber

Jahreszahlen: Embraer konnte 181 Flugzeuge ausliefern

Das Kalenderjahr 2023 war für den brasilianischen Flugzeugbauer Embraer durchaus erfolgreich, denn man konnte 181 Maschinen ausliefern. Damit konnte man sich gegenüber der Vorperiode um 13 Prozent steigern. Der Auftragsbestand wird derzeit mit 18,7 Milliarden U.S.-Dollar ausgewiesen und steigerte sich im Jahr 2023 um 1,2 Milliarden U.S.-Dollar. Damit steht man ganz gut dar, denn zuletzt konnte der brasilianische Hersteller einen solchen Wert im Jahr 2018 erreichen. Das Unternehmen rechnet aber damit, dass es auch heuer zu Engpässen auf der Zulieferkette kommen wird. Im Bereich der Verkehrsflugzeuge konnte Embraer im Jahr 2023 insgesamt 64 Maschinen, mehrheitlich der E2-Baureihe, an Kunden übergeben. Damit steigerte man sich gegenüber der Vorperiode um 12 Prozent, denn in 2022 waren es 57 Verkehrsflugzeuge. Die übrigen Auslieferungen sind auf die Sparte Executive Aviation entfallen.

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Flughafen Klagenfurt auf Tourismusmesse in Ljubljana präsent

Der Klagenfurter Flughafen präsentiert sich erstmals auf der Tourismusmesse „Alpe Adria Fair“, die seit 31. Jänner bis 3. Feber 2024 in Ljubljana stattfindet. Der Airport will verstärkt Passagiere aus dem Nachbarland anziehen. „Wir sehen, dass unser Angebot zunehmend an Attraktivität für Fluggäste aus unserem erweiterten Einzugsgebiet gewinnt. Aktuell liegen wir bei rund 18 Prozent aus Slowenien, Tendenz steigend. Dies betrifft sowohl unsere Direktflüge nach Palma, Alicante und London, aber auch die Umsteigeverbindungen über Wien. Unser Marketing-Team informiert die Messebesucher in unserem Nachbarland über die von Klagenfurt erreichbaren Reiseziele und macht Lust auf den nächsten Urlaub“, erklärt Geschäftsführer Maximilian Wildt.

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Sicherheitslandung in Denver: Windschutzscheibe von United B737-800 gerissen

Am 28. Jänner 2024 musste die von United Airlines betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung N33289 auf dem Flughafen Denver eine außerplanmäßige Sicherheitslandung einlegen. Die Windschutzscheibe im Cockpit hatte einen Riss. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer UA1627 auf dem Weg von Las Vegas nach Washington. Während dem Flug haben die Piloten bemerkt, dass ein Sprung auf der Windschutzscheibe entstanden ist. Dies wurde der Flugsicherung gemeldet, so dass eine Sicherheitslandung in Denver vorgenommen werden konnte. An Bord befanden sich 166 Fluggäste und sieben Crewmitglieder. Alle konnten die Maschine sicher verlassen. Techniker nahmen umgehend eine Reparatur vor, so dass die N33289 nach knapp unter fünf Stunden Aufenthalt in Denver mit dem Ziel Washington-Dulles anheben konnte.

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Wien: Wizzair stellt Dammam, Cluj und Dubrovnik ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stellt die erst im Vorjahr aufgenommen Nonstopflüge zwischen Wien und Dammam wieder ein. Der letzte Flug auf dieser Route ist für den 13. April 2024 geplant. Zwei weitere Route sind vom Rotstift betroffen: Im Sommerflugplan 2024 wird der Lowcoster keine Nonstopflüge zwischen Wien und Dubrovnik anbieten. Auch gibt man mit Wirksamkeit zum 30. März 2024 die Flüge nach Cluj auf. Bemerkenswert ist hinsichtlich der Dammam-Route, dass diese im Vorjahr als Teil der Saudi-Arabien-Strategie stark beworben wurde. Offensichtlich hat sich die Nachfrage für Wizz Air nicht den Erwartungen entsprechend entwickelt, weshalb diese aufgegeben wird.

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Flair Airlines soll Einfuhrzölle für Boeing 737-Max nicht bezahlt haben

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair Airlines hat Probleme mit dem Finanzamt: Laut lokalen Berichten soll der Carrier der Canada Revenue Agency Einfuhrzölle in der Höhe von 67,2 Millionen U.S.-Dollar schulden. Nun wurde vor Gericht ein Pfändungsbeschluss erwirkt. Es geht um 20 Boeing 737-Max, für die Flair Airlines die Einfuhrzölle nicht bezahlt haben soll. Das Finanzamt habe nun vor Gericht die Pfändung von Grundstücken, die sich im Eigentum von Flair Airlines befinden, erwirkt. Stephen Jones, Geschäftsführer von Flair Airlines, erklärte, dass man sich mit dem kanadischen Finanzamt bereits auf eine Ratenzahlung geeinigt habe und daher der Gerichtsbeschluss keine Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb habe.

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Streikgefahr: Lufthansa im Tarifstreit mit Flugbegleitern

Hinter den Kulissen haben Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO über höhere Gehälter für das Kabinenpersonal verhandelt. Die Arbeitnehmervertreter fordern zumindest 15 Prozent mehr Lohn und haben die Gespräche für gescheitert erklärt. Nun schließt man einen möglichen Streikaufruf nicht mehr aus. Erst vor wenigen Tagen haben sowohl die Piloten als auch die Flugbegleiter der Kranich-Tochter Discover Airlines einen eintägigen Streik absolviert. Nun könnte die Gewerkschaft UFO auch bei der Konzernmutter sowie bei einigen operativen Tochtergesellschaften, die ebenfalls dem Konzerntarifvertrag unterliegen, zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Die Auswirkungen wären fatal, denn vor einigen Jahren ist es in einem vergleichbaren Arbeitskampf den UFO-Gewerkschaftern gelungen den Lufthansa-Flugbetrieb über mehrere Tage hinweg lahmzulegen. Dass die Fronten verhärtet sind, machten die Arbeitnehmervertreter erst vor wenigen Tagen in einer Aussendung, die Lufthansa Cityline betroffen hat, klar. Man warf dem Management Wortbruch vor, denn versprochenes Wachstum gäbe es bei Cityline nicht, sondern dieses wäre auf die neue Konzernschwester City Airlines, die noch keine Tarifverträge hat, verlagert worden. Für die Cityline-Beschäftigten fordert man deutlich mehr Lohn. Lufthansa fordert zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf Bislang habe es zwischen UFO und dem Lufthansa-Management insgesamt 14 Verhandlungsrunden gegeben. Nun hätten die Gewerkschafter den Verhandlungstisch – vorläufig – einseitig verlassen. Aus einem vorliegenden Rundschreiben an die Mitglieder geht hervor, dass das jüngste Angebot als „unzureichend“ betrachtet worden wäre. Eigenen Angaben nach vertritt man rund 18.000 Kabinenmitarbeiter der Lufthansa Group. Für diese fordert man monatlich um 15 Prozent mehr Gehalt sowie eine Einmalzahlung in der Höhe von 3.000 Euro. Die Gewerkschafter können eventuelle Streikmaßnahmen nicht

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Turkish Airlines least zehn weitere Boeing 737-Max-8

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird die Flotte um zehn Boeing 737-Max-8, die ab 2025 ausgeliefert werden sollen, erweitern. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die das Luftfahrtunternehmen vom Lessor DAE Capital beziehen wird. Ein entsprechender Vertrag wurde kürzlich unterschrieben. Derzeit hat Turkish Airlines bereits 27 Exemplare dieses Typs im Einsatz. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge, denn direkt bei Boeing hat der türkische Carrier dieses Muster bis dato nicht bestellt.

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KM Malta Airlines vereinbart Codesharing mit Lufthansa Group

Mit der Lufthansa Group hat die neue Fluggesellschaft KM Malta Airlines ein bilaterales Codeshare-Abkommen unterschrieben. Dieses umfasst Swiss, Brussels Airlines, Austrian Airlines und Lufthansa. Damit wird eine Zusammenarbeit, die derzeit Air Malta mit dem Kranich-Konzern hat, auch unter der neuen Gesellschaft fortgeführt. Auf zahlreichen Routen von/nach Luqa ist dann auf Flügen der KM Malta Airlines der Code von Lufthansa-Konzernmitgliedern positioniert. Umgekehrt vermarktet der Air Malta-Nachfolger dann auch Flüge der Kranich-Gruppe unter eigenem Code. KM Malta AIrliens soll Ende März 2024 an den Start gehen.

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Westbahn mit bislang finanziell erfolgreichstem Jahr

Das Jahr 2023 war für den privaten Eisenbahnbetreiber Westbahn besonders erfolgreich, denn mit 7,7 Millionen Fahrgästen hatte man so viele Passagiere wie noch nie. Auch finanziell war es ein Rekordjahr, denn man hat so viel wie noch nie verdient. Laut Mitteilung handelte es sich um das umsatzstärkste Geschäftsjahr der Rail Holding AG, der die operative Westbahn Management GmbH angehört. Die vorläufigen Zahlen für 2023 zeigen einen dreistelligen Gesamtumsatz von über 120 Millionen Euro. Dieser liegt mit einem Plus von rund 35% zum Vorjahr über den Erwartungen. „Im Vergleich zu 2022 erzielten wir einen Passagierzuwachs von rund 34%. Die Westbahn nimmt somit eine hochrelevante Rolle für die Reisenden Österreichs ein und ist heute auf der Weststrecke nicht mehr wegzudenken“, erklärt Geschäftsführer Florian Kazalek. „2023 war ein hervorragendes Jahr für die Westbahn. Wir konnten den Umsatz erhöhen, die Kosten gut managen und den Gewinn steigern. Man könnte sagen, die Westbahn ist erwachsen und schließlich auch wirtschaftlich dort angekommen, wo wir uns schon vor ein paar Jahren gesehen hätten. Unsere Ertragskraft und Liquidität ist die solide Basis für weitere Wachstumsschritte“. Das soll sich auch in einer Steigerung des Gewinns abzeichnen, dieser wird bei über 10 Millionen Euro erwartet. Exakte Zahlen werden nach den Jahresabschlussarbeiten und der Hauptversammlung veröffentlicht. „Die positive Entwicklung ermöglicht uns den weiteren Ausbau unseres nachhaltigen Mobilitätsangebots. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wirtschaftlich erfolgreicher Personenverkehr auf der Schiene in Österreich aus eigener Kraft möglich ist – mit dem richtigen Produkt und einem erstklassigen Qualitätsversprechen. Das verdanken wir unseren Mitarbeitenden. Sie

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Global Airlines geht erst später an den Start

Das Airbus-A380-Startup Global Airlines hat mitgeteilt, dass man den ursprünglich angekündigten Erstflugtermin nicht einhalten kann. Man will nun zu einem nicht näher bezeichneten Zeitpunkt im zweiten Halbjahr 2024 starten. Zunächst sollen Charterflüge durchgeführt werden und erst später will man ins Langstrecken-Liniengeschäft einsteigen, so das Unternehmen. Als Ursache für die Verzögerung gibt man an, dass es auf der Lieferkette zahlreiche Probleme geben würde. Bislang hat sich der Carrier einen ehemaligen Singapore-Airlines-A380, der derzeit als 9H-MIP registriert ist und in Tarbes eingelagert ist. Vor einiger Zeit behauptete Global Airlines, dass man drei weitere Einheiten organisiert habe, jedoch wurden diese bislang nicht identifiziert.

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