Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutsche Urlaubstrends: Türkei bleibt Spitzenreiter, Albanien überrascht mit starkem Wachstum

Die Urlaubsvorlieben deutscher Reisender haben sich im vergangenen Jahr deutlich herauskristallisiert: Die Türkei steht unangefochten an der Spitze der beliebtesten Reiseländer. Dies geht aus einer Analyse der Online-Marketing-Plattform Localyzer hervor, die Suchanfragen zu Urlaubsdestinationen von Mai 2023 bis Mai 2024 ausgewertet hat. Überraschend ist das zunehmende Interesse an Albanien, das sich als aufstrebendes Urlaubsziel etabliert und das Suchvolumen um über 100 Prozent steigern konnte. Mit durchschnittlich 160.890 monatlichen Suchanfragen ist die Türkei das unangefochtene Lieblingsziel der Deutschen. Diese Vorliebe zieht sich durch alle Bundesländer, was die Beliebtheit des Landes quer durch die Republik bestätigt. Die Türkei bietet eine vielfältige Mischung aus Kultur, Geschichte und Strandurlaub, was sie besonders attraktiv macht. Laut den Daten von Localyzer dominieren vor allem Städte wie Istanbul, Antalya und Bodrum die Suchanfragen. Diese Destinationen sind bekannt für ihre touristische Infrastruktur und die vielfältigen Möglichkeiten, die sie Urlaubern bieten. Kroatien und Griechenland: Beliebte Alternativen Auf den weiteren Plätzen folgen Kroatien und Griechenland mit durchschnittlich 84.890 bzw. 79.070 monatlichen Suchanfragen. Beide Länder bieten atemberaubende Küstenlandschaften und kulturelle Erlebnisse, die besonders bei Familien und Paaren beliebt sind. In Schleswig-Holstein zeigt sich eine leichte Abweichung, hier gehört auch Dänemark zu den bevorzugten Zielen, was die geographische Nähe und die damit verbundene einfache Erreichbarkeit erklärt. Ein bemerkenswerter Trend ist der Anstieg des Interesses an Albanien. Mit einem monatlichen Suchvolumen von 61.750 Anfragen liegt das Land im Ranking auf Platz vier. Noch beeindruckender ist die Wachstumsrate: Seit Mai 2023 hat sich die Anzahl der Suchanfragen mehr als verdoppelt, was einem Anstieg von

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AUA denkt über zwölften Dreamliner nach

Die schleppend verlaufenden, jedoch dann zu einem Abschluss gebrachten KV-Verhandlungen, sollen Austrian Airlines einen Schaden von etwa 35 Millionen Euro gebracht haben. Nun wurde auch bekannt, dass die Dreamliner-Flotte eigentlich auf 13 Maschinen hätte ausgebaut werden sollen. Firmenchefin Annette Mann betonte, dass sich dies zwar nachteilig auf das Halbjahresergebnis, das tiefrot ausgefallen ist, ausgewirkt habe, jedoch wäre es ein einmaliger Effekt. Man hake das Thema nun ab, denn es wäre mit der Gewerkschaft eine dreijährige Friedenspflicht vereinbart worden. Gleichzeitig übte die AUA-Generaldirektoren erhebliche Kritik an den Standortkosten in Österreich. Die Inflation wäre deutlich höher als in anderen europäischen Staaten, was steigende Lohnkosten zur Folge habe. Die Ticketpreise würden derzeit mehr oder weniger stagnieren und wären nicht in jenem Ausmaß gestiegen wie geplant. Dennoch hatten die KV-Verhandlungen Folgen, denn eigentlich hätte die Langstreckenflotte künftig aus 13 Boeing 787-9 bestehen sollen. Zwei Maschinen wären „eingespart“ worden. Aber: Man überlegt derzeit, ob nun doch Dreamliner Nummer 12 zur geplanten Flotte stoßen soll. Diesbezüglich habe man noch keine Entscheidung getroffen. Fix wären mal 11 Flugzeuge dieses Typs, so Mann.

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Delta Air Lines: IT-Ausfall verursacht Schäden in Millionenhöhe

Ein IT-Ausfall infolge eines fehlerhaften Updates der Sicherheitsfirma Crowdstrike hat Delta Airlines erheblichen finanziellen Schaden zugefügt. Die US-Fluggesellschaft gibt an, durch die Störungen einen Verlust von einer halben Milliarde Dollar erlitten zu haben. Delta-CEO Ed Bastian kündigte rechtliche Schritte an, um die Kosten von Crowdstrike und Microsoft zurückzufordern. Der Vorfall, der am 19. Juli begann, führte dazu, dass Delta 40.000 Server manuell neu starten musste. Andere Airlines, die ebenfalls betroffen waren, konnten ihre Systeme schneller wiederherstellen. Delta plant nun, seine IT-Systeme zu überarbeiten, um zukünftige Ausfälle zu vermeiden.

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Versicherung zahlt: Austrian Airlines lässt OE-LZQ reparieren

Jener Airbus A320neo, der vor einigen Wochen auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt wurde, soll nun doch repariert und wieder in den Flugdienst gebracht werden. Dies teilte Chief Operating Officer Francesco Sciortino am Mittwoch, den 31. Juli 2024, öffentlich mit. Die OE-LZQ ist eigentlich ein sehr junges Flugzeug, doch wurde es bei einem routinemäßigen Schleppvorgang auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt. Fotos gingen um die Welt und nicht gerade wenige hatten erhebliche Zweifel daran, dass eine Reparatur überhaupt möglich ist. Immer wieder wurde, auch innerhalb von Austrian Airlines spekuliert, dass die Verschrottung droht. Allerdings wurde der Schaden nicht von der AUA selbst verursacht, sondern von einem Bodendienstleister, der mit dem Schleppen des Mittelstreckenjets beauftragt war. Das führt dazu, dass die Betriebshaftpflichtversicherung für den Schaden einstehen muss. Mit anderen Worten: Austrian Airlines hatte nun die Wahl: Finanzielle Entschädigung durch den Versicherer und die Maschine geht damit an die Assekuranz, die sie vermutlich verwerten, also verschrotten lässt oder aber auf Kosten der Versicherung reparieren lassen. Die Betonung liegt auf „lassen“, denn der Strukturschaden ist so schwerwiegend, dass laut Sciortino Hersteller Airbus nicht nur eingebunden ist, sondern die Arbeiten durchführen wird. Da der Jet fluguntauglich ist, werden die Arbeiten auf dem Flughafen Wien-Schwechat von Airbus-Personal vorgenommen werden. Derzeit rechnet der AUA-Manager damit, dass die Instandsetzung zumindest neun Wochen in Anspruch nehmen wird. Der Grund dafür ist, dass unter anderem der Heckbereich komplett ausgetauscht werden muss. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Arbeiten, die eigentlich in der Endmontage in Hamburg bzw. Toulouse vorgenommen werden, an

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AUA-Trestl: „Bundesländer-Strategie wurde adaptiert“

Austrian Airlines und die hineinfusionierte Regionalfluggesellschaft Tyrolean Airways waren einst auf den österreichischen Bundesländerflughäfen omnipräsent und boten zahlreiche Nonstop- und Direktflüge an. Bereits seit Anfang der 2000er-Jahre wurde die Präsenz schleichend zurückgefahren, ehe dann vor ein paar Jahren verkündet wurde, dass die Stationen aufgegeben werden und die dezentralen Strecken eingestellt bzw. an Konzernschwestern wie Eurowings oder Air Dolomiti übergeben werden. Dem Lowcoster war beispielsweise auf Stuttgart-Graz und Düsseldorf-Linz kein Erfolg vergönnt. Die eingesetzten Airbus-Jets erwiesen sich gegenüber den von der AUA genutzten de Havilland Dash 8-400 als für die vorhandene Nachfrage zu groß und damit unwirtschaftlich. Dazu ist gekommen, das Geschäftsreisende, die den doppelten Tagesrand schätzen, mit dem Angebot der Austrian-Airlines-Schwester aufgrund der Flugzeiten nur wenig bis gar nichts anfangen konnten. Erst kürzlich kündigte die AUA an, dass man mit Beginn der Winterflugplanperiode 2024/25 eine Hub-Anbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main aufnehmen wird. Diese soll auch hochfrequent bedient werden. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, ob Austrian Airlines den Rückzug aus dem dezentralen Bundesländer-Geschäft rückgängig macht. Wurde also die Strategie verworfen und hat man im Office Park 2 erkannt, dass mit gut zahlenden Geschäftsreisenden auf den Nonstop-Flügen ab den kleineren österreichischen Airports doch bestes Geld zu verdienen ist? Trestl: „Bundesländerstrategie wurde adaptiert“ „Ja und Nein“, meint dazu Chief Commercial Officer Michael Trestl, der darauf verweist, dass der vormalige Eigenbetrieb mit in den Bundesländern stationierten Flugzeugen und Personal nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen wäre. Der Rückzug von den dezentralen Bundesländer-Strecken wäre richtig gewesen und man könne die nun adaptierte Strategie damit

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Australische Regierung prüft Unterstützung für Rex Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex) könnte vor finanziellen Schwierigkeiten stehen, nachdem Berichte auftauchten, dass das Unternehmen externe Umstrukturierungsexperten von Ernst & Young beauftragt hat.  Verkehrsministerin Catherine King erklärte, die Regierung sei bereit, mit Rex zusammenzuarbeiten, um mögliche Unterstützungsmaßnahmen zu prüfen, betonte jedoch, dass es keine spezifischen Rettungspakete gebe. Rex, das auf einem von Qantas und Virgin Australia dominierten Markt operiert, steht möglicherweise vor der Insolvenz, was etwa 2000 Arbeitsplätze gefährden könnte. Der Handel mit Rex-Aktien wurde vorerst ausgesetzt.

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Einigung auf neuen Gesamtarbeitsvertrag für Edelweiss-Piloten

Nach intensiven Verhandlungen haben der Pilotenverband Aeropers und die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Edelweiss die Eckpunkte eines neuen Gesamtarbeitsvertrags (GAV) festgelegt. Seit Anfang Juli arbeiteten die Cockpitangestellten der Edelweiss ohne gültigen GAV. Clemens Kopetz, Präsident des Verbandes der Pilotinnen und Piloten der SWISS und Edelweiss, äußerte sich zufrieden über die erzielte Einigung, die finanzielle und soziale Verbesserungen für die Piloten bringt. Der neue Vertrag soll ab Herbst 2024 in Kraft treten, nachdem er von den Aeropers-Mitgliedern abgestimmt wurde.

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Austrian Airlines im ersten Halbjahr 2024: Ein herausfordernder Start mit Blick nach vorn

Austrian Airlines, die nationale Fluggesellschaft Österreichs, verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein Adjusted EBIT von -62 Millionen Euro. Trotz eines leichten Umsatzanstiegs von 1,064 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,070 Milliarden Euro blieb das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Diese Entwicklung ist auf eine Reihe von Herausforderungen zurückzuführen, die das Unternehmen bewältigen musste, darunter ein mehrmonatiger Tarifkonflikt, geopolitische Unsicherheiten, schwierige Wetterbedingungen in Europa, steigende Standortkosten und stagnierende Ticketpreise. Zudem beeinträchtigten zwei längere Ausfälle in der Flotte und Investitionen in neue Langstreckenflugzeuge das Halbjahresergebnis negativ. In den ersten sechs Monaten des Jahres stiegen die Gesamterlöse um 1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, während die Gesamtaufwendungen um 8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro kletterten. Der Anstieg der Aufwendungen ist hauptsächlich auf höhere Betriebskosten und Investitionen in die Flotte zurückzuführen. Mit der Einflottung neuer Boeing 787-9 Dreamliner wurde begonnen, was zusätzliche Personalkosten verursachte. Am Stichtag 30. Juni 2024 beschäftigte die Airline 6.204 Mitarbeiter, was einem Anstieg von 5 Prozent entspricht. Die Passagierzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 6,498 Millionen. Gleichzeitig erhöhte sich das Angebot an Sitzkilometern um 8 Prozent auf 12,5 Milliarden. Allerdings sank die Auslastung von 80,0 Prozent auf 78,3 Prozent. Trotz dieser Rückschläge wurde der Flugplan zu 98,3 Prozent regulär abgeflogen. Die wichtigsten Zahlen des 1. Halbjahres 2024 im Überblick (gerundet)   1-6 2024 1-6 2023 Veränderung zu 2023 Umsatz in Mio. € 1.070 1.064 +1% Adj. Gesamterlöse in Mio. € 1.103 1.093 +1% Adj. Gesamtaufwendungen in Mio. € 1.166 1.078 +8% Adjusted EBIT in Mio. €

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Wizz Air baut Präsenz in Stuttgart aus

Erst vor wenigen Wochen hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air den Erstflug ab Stuttgart-Echterdingen durchgeführt. In den nächsten Monaten will der Carrier die Präsenz deutlich ausbauen und weitere Ziele aufnehmen. Ab 29. Oktober 2024 will Wizz Air ab Tirana dreimal wöchentlich Kurs auf den süddeutschen Airport nehmen. Die Flüge sollen jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden. Bereits einen Tag zuvor steht die Aufnahme der Bukarest-Verbindung an. Diese soll jeweils an Montagen, mittwochs und Freitagen bedient werden. Im Sommerflugplan 2025, genauer gesagt am 3. April 2025, folgen dann Flüge ab Cluj. Von dort aus nimmt Wizz Air dann dreimal zweimal Kurs auf Stuttgart-Echterdingen. Die Verkehrstage sind Donnerstag und Sonntag. Auch beabsichtigt Wizz Air noch im Winterflugplan 2024/25 die Anzahl der Frequenzen auf der bestehenden Budapest-Strecke zu erhöhen.

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Bozen: Skyalps nimmt Göteborg auf

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps legt im Winterflugplan 2024/25 ab ihrer Homebase Bozen mit Göteborg eine weitere neue Route auf. Mit einer Flotte, die mittlerweile aus zehn de Havilland Dash 8-400 besteht, bedient der Carrier ab der Südtiroler Landeshauptstadt zahlreiche Routen. Weiters sind die Maschinen auch außerhalb, beispielsweise auf PSO-Strecken, im Einsatz. In Österreich steuert man derzeit ab Frankfurt am Main den Flughafen Linz an. Mit Wirksamkeit zum 18. Jänner 2025 will Skyalps von Bozen aus einmal pro Woche Kurs auf Göteborg nehmen. Es handelt sich um eine saisonale Winterstrecke, die sich hauptsächlich an Personen, die in Südtirol ihre Urlaube verbringen wollen, richtet. Daher ist die Neuaufnahme bis vorläufig 22. März 2025 befristet.

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