Jan Gruber

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Jan Gruber

Österreich hat neue Reisepässe eingeführt

Seit Anfang Dezember 2023 haben die österreichischen Reisepässe ein neues Design. Dieser kann seit 1. Dezember 2023 in Bezirkshauptmannschaften und auf ermächtigten Gemeindeämtern beantragt werden. „Bei der Überarbeitung des Reisepasses stand der Fälschungsschutz und Identitätsschutz an erster Stelle“, berichtete Innenminister Gerhard Karner bei der Präsentation. Der Reisepass wurde gänzlich neugestaltet: er verfügt über eine Datenseite aus Polycarbonat (Kunststoff) und enthält auch den bereits vom Personalausweis bekannten QR-Code. Dieser ermöglicht eine einfache und elektronische Kontrolle mit der kostenlosen „CHECK-AT“-App des Innenministeriums. Mit der Einführung des „Reisepass neu“ entstehen für Bürgerinnen und Bürger keine Mehrkosten. Das Reisedokument kostet weiterhin 75,90 Euro bzw. 30 Euro für Kinder bis 12 Jahre. Bis zum Alter von zwei Jahren ist er gratis. Bereits ausgestellte Reisepässe behalten ihre Gültigkeit. Auch die Antragstellung funktioniert weiterhin wie gehabt.

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Olympia-Eröffnungsfeier: Frankreich macht Pariser Airports dicht

Die französische Regierung hat beschlossen, dass am 26. Juli 2024 während der in Paris abgehaltenen Eröffnungsfeier der olympischen Spiele der Luftraum in der gesamten Region geschlossen wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Airports Beauvais, Orly, Charles de Gaulle und Le Bourget. Diese müssen am 24. Juli 2026 zwischen 19 Uhr 00 und Mitternacht geschlossen bleiben. Rund um die französische Hauptstadt wird eine Flugverbotszone mit einem Radius von 150 Kilometern eingezogen. Die Vorgehensweise wird damit begründet, dass man andernfalls Sicherheitsbedenken habe. Es wird befürchtet, dass gerade die Eröffnungsfeier der Olympiade im Fokus vom Terroristen stehen könnte.

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Air Slovenia: Offshore-Holding will Airline für Maribor gründen

Der Flughafen Maribor gilt was den Linienverkehr anbelangt als äußerst verschlafen. Trotz mehrerer Anläufe konnte sich bislang kein Angebot dauerhaft halten. Nun will eine auf den Britischen Jungferninseln ansässige Gesellschaft einen Carrier namens Air Slovenia gründen und ab diesem Airport fliegen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollen Vertreter der Anisos Holding Company an die Regierung herangetreten sein und dort ihre Pläne für die Gründung einer slowenischen Airline, die ab Maribor operieren soll, vorgestellt haben. Das Finanzministerium bestätigte dies. Bemerkenswert ist, dass es starke Ähnlichkeiten zu den gescheiterten Plänen von SHS Aviation gibt. Abgesehen von ein paar Fokker-50-Flügen, die unter dem Markennamen VLM durchgeführt wurden, ist nicht viel geschehen. Der Regierung blieb das chinesische Unternehmen aber die Pacht schuldig. Die neuen Interessenten träumen ebenfalls davon, dass Maribor in ein Drehkreuz für Europa-Asien-Flüge verwandelt werden kann. Das Projekt steht in keinem Zusammenhang zur geplanten Gründung eines neuen Staatscarriers. Hierbei befindet sich die Regierung in einer Sondierungsphase mit möglichen Partnern. Dabei spricht man unter anderem mit der slowenischen Amelia International sowie mit Cyprus Airways.

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Air Dolomiti übernimmt Frankfurt-London City

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird zwischen 11. Feber und 30. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und London-City bedienen. Als Fluggerät sollen Embraer 190 zum Einsatz kommen. An den Verkehrstagen Montag bis Freitag soll zweimal täglich geflogen werden. An Samstagen ist ein Umlauf zu abendlicher Zeitenlage vorgesehen. An Sonntagen hingegen sind keine Flüge geplant. Formell handelt es sich um eine Air-Dolomiti-Verbindung unter EN-Flugnummern, jedoch besteht ein Codeshare-Abkommen mit Konzernmutter Lufthansa.

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Virgin Australia stockt B737-Max-8-Order auf

Die Fluggesellschaft Virgin Australia hat sechs weitere Boeing 737-Max-8 bestellt. Unter Berücksichtigung von 25 georderten Max-10 steigt das Gesamtvolumen, das man übernehmen wird, auf 39 Exemplare.  Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Virgin Atlantic künftig 14 B737-Max-8 und 25 B737-Max-10 betreiben. Die dritte Max-8 hat man erst am 24. November 2023 übernommen. Für das kommende Jahr erwartet der Carrier die Übernahme von elf Maschinen.

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Flughafen Hamburg setzt auf Wasserstoff-Zukunft

Der Flughafen Hamburg sieht eine große Zukunft für Flugzeuge, deren Triebwerke mit Wasserstoff angetrieben werden. Darauf bereitet man sich vor. Laut Mitteilung der Betreibergesellschaft will man die notwendige Infrastruktur schaffen. Derzeit geht man davon aus, dass noch vor 2040 die ersten serienreifen Maschinen für die Kurz- und Mittelstrecke zur Verfügung stehen könnten. Bis 2050 prognostiziert man, dass in diesem Segment etwa 60 Prozent aller Flüge ab Hamburg mit Wasserstoff im Tank unterwegs sein könnten.

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Ryanair erteilt Frankfurt/Main eine Absage

Vor einiger Zeit hat sich die Billigfluggesellschaft Ryanair lautstark vom Flughafen Frankfurt am Main zurückgezogen und die örtlich unterhaltene Basis dicht gemacht. Firmenchef Eddie Wilson sieht auch mit der Eröffnung des Terminals 3 keine rasche Rückkehr in Aussicht. Im Gespräch mit der „Frankfurter Rundschau“ nennt er verschiedene Gründe dafür. Maßgeblich soll aber sein, dass Deutschland derzeit „ganz am unteren Ende“ der Liste der Prioritäten stehen soll. Dies soll unter anderem mit hohen Kosten und der politisch luftfahrtfeindlichen Stimmung zusammenhängen. In Frankfurt-Hahn hingegen kann sich Wilson einen sanften Ausbau des Angebots vorstellen.

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Probeweise Frühzüge zum Flughafen Genf

Probeweise führen die Schweizerischen Bundesbahnen an ausgewählten Tagen eine neue Frühverbindung zum Flughafen Genf durch. Diese soll es Passagieren ermöglichen Abflüge zwischen 6 Uhr 00 und 8 Uhr 00 besser zu erreichen. Ausgehend von Biel mit einigen Zwischenstopps verkehrt vorerst am 23. und 24. Dezember 2023 je ein Sonderzug. Laut Flughafen Genf handelt es sich um einen Testlauf. Die Ergebnisse sollen dann zeigen, ob es sich lohnt dauerhaft einen frühen Zubringerzug auf die Schiene zu bringen.

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Kuba-Urlaube deutlich weniger gefragt als vor der Pandemie

Vor der Corona-Pandemie galt Kuba als durchaus beliebtes Urlaubsziel. Man hatte bis zu fünf Millionen Touristen im Jahr. Davon ist man mit bislang 1,9 Millionen Reisenden im Jahr 2023 noch weit entfernt. Die kubanische Regierung hat für das laufende Jahr das Ziel ausgegeben, dass man in etwa 3,5 Millionen Urlauber empfangen möchte. Das wird man höchstwahrscheinlich nicht mehr erreichen können. Zwar hat man das Aufkommen des Vorjahres bereits jetzt um 165 Prozent übertroffen, aber an den Vorkrisenwert kann Kuba momentan nicht anknüpfen.

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China und USA wollen Flugangebot aufstocken

Zumindest in der Luftfahrt bahnt sich zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China ein Tauwetter an. Die Leiter der Zivilluftfahrtbehörden der beiden Länder haben sich zu einem Arbeitstreffen getroffen und eruiert wie die Anzahl der Flüge zwischen den beiden Staaten erhöht werden kann. Die folgt auf die grundsätzliche Einigung, die man bereits im August 2023 erzielt hat: Damals haben die USA und China angekündigt, jedoch noch ohne formelle Vereinbarung, dass künftig mehr Flüge zwischen den beiden Staaten zugelassen werden sollen. Nun befinden sich die Details in Ausarbeitung. Die chinesische Seite betonte ausdrücklich, dass man mehr Angebot von U.S.-amerikanischen Carriern begrüßt.

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