Jan Gruber

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Jan Gruber

London: Wizz Air gewinnt SAF-Auszeichnung

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat während den „SAF Investor Awards 2023“ die Auszeichnung „Strategic Investment of The Year – Europe“ überreicht bekommen. Der Lowcoster erhielt die Auszeichnung für seine Kapitalbeteiligung in Höhe von fünf Millionen Pfund an Firefly, einem innovativen britischen Biokraftstoffunternehmen, das die Forschung und Entwicklung von nachhaltigen Optionen für die Herstellung von Flugkraftstoff unterstützt. Firefly ist auf ein einzigartiges Verfahren spezialisiert, das Klärschlamm, ein in großen Mengen verfügbares Abfallprodukt mit geringem Wert, in nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) umwandelt. Die Partnerschaft zwischen Wizz Air und Firefly ermöglicht es der Fluggesellschaft, ab 2028 über einen Zeitraum von 15 Jahren bis zu 525.000 Tonnen SAF2 für ihren Flugbetrieb in Großbritannien zu liefern, und hat das Potenzial, nach Europa zu expandieren.

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29. Feber 1964: Bristol 175 Britannia 312 krachte in den Glungezer

Am 29. Februar 1964 ist es zum bislang schwersten Luftfahrtunglück, das sich auf österreichischem Boden ereignet hat, gekommen. Eine Bristol 175 Britannia Series 312, in der sich 75 Passagiere und acht Crewmitglieder befanden, ist knapp unterhalb des Gipfels gegen den Glungezer gekracht und zerschellt. Alle Personen sind ums Leben gekommen. Unter der Flugnummer 802/6 befand sich die G-AOVO, betrieben von British Eagle International Airlines, auf dem Weg von London-Heathrow nach Innsbruck. Dort angekommen ist die Bristol 175 Britannia Series 312 aber nie. Der Tiroler Flughafen sollte im so genannten Sichtflugverfahren angesteuert werden, denn heute übliche moderne Technik gab es am damals noch „Flugplatz“ genannten Airport gar nicht. Die Sicht soll zum Zeitpunkt des Unfalls sehr schlecht gewesen sein. Die Unfallermittlungen haben ergeben, dass es sich um einen Pilotenfehler gehandelt haben dürften. Diese hätten das Flugzeug für die gegebenen Wetterbedingungen zu tief geflogen. Die empfohlene Mindestflughöhe wurde unterschritten. Es wird angenommen, dass man sich bei den Bergen geirrt habe und so dann auf etwa 2.600 Metern in den Glungezer gekracht ist. Im damaligen Bericht wird auch angemerkt, dass sich die Flugzeugführer unter Druck gefühlt haben könnten. Trotz der schlechten Wetterbedingungen und der damals äußerst spärlichen und schon damals als mangelhaft geltenden Ausrüstung des Innsbrucker Flughafens, wurden andere Flüge planmäßig durchgeführt. Vermutlich wollte man Ärger mit der Airline vermeiden und trotz schlechter Sicht und möglicherweise auch falsch eingeschätzter Orientierung in Innsbruck landen. Das war eine fatale Fehlentscheidung, die 75 Passagieren und acht Crewmitgliedern das Leben gekostet hat. Die U.S.-Air Force führte dann

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Zu teuer: Ryanair fliegt temporär nicht von/nach Tel Aviv

Die Ryanair Group hat sämtliche Flüge von/nach Tel Aviv neuerlich eingestellt. Diesmal geht es aber nicht um die Sicherheitslage, sondern ums Geld. Das Terminal 1, das hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird, wurde temporär vom Netz genommen. Im Terminal 3 fallen höhere Kosten an und diese will das Unternehmen nicht bezahlen. Wie berichtet: Im März und April 2024 wird Ryanair nicht von/nach Tel Aviv fliegen. Eddie Wilson, Geschäftsführer der Ryanair DAC, dazu: „Wir haben hart mit der israelischen Regierung und dem internationalen Flughafen Ben Gurion zusammengearbeitet, um die günstigen Ryanair-Flüge von und nach Tel Aviv am 1. Februar wieder aufzunehmen. Wir waren sehr enttäuscht über die Weigerung des internationalen Flughafens Ben Gurion, das Low-Cost-Terminal 1, in dem Ryanair normalerweise operiert, wieder zu öffnen. Wir haben nichts dagegen, wenn der Flughafen uns zwingt, Ryanair-Flüge aufgrund des starken Rückgangs des Verkehrs nach/von Tel Aviv vorübergehend über Terminal 3 abzuwickeln, aber dies sollte zu den vereinbarten Preisen von Terminal 1 und nicht zu denen von Terminal 3 geschehen. Ryanair möchte den internationalen Flughafen Ben Gurion und die Wiederbelebung des Flugverkehrs von/nach Israel unterstützen, aber wir können dies nicht tun oder von unseren Fluggästen verlangen, höhere Flugpreise zu zahlen, während der internationale Flughafen Ben Gurion das kostengünstige Terminal 1 geschlossen hält und unsere Flüge in das teure Terminal 3 verlegt und Gebühren verlangt, die von Ryanair nie vereinbart wurden. Wir fordern den internationalen Flughafen Ben Gurion erneut auf, einen Termin für die Wiedereröffnung des kostengünstigeren Terminals 1 zu bestätigen, damit Ryanair den Verkauf von Niedrigpreisflügen

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Neuer AUA-KV: Acht Verhandlungsrunden ohne Ergebnis

Schon seit einiger Zeit ist die Stimmung zwischen den Arbeitnehmervertretern und dem Management von Austrian Airlines angespannt. Die Gewerkschaft und der Betriebsrat drängen auf einen neuen Kollektivvertrag, der insbesondere eine deutliche Anhebung der Gehälter beinhalten soll. Eine österreichische Eigenheit spielt in den Verhandlungen auch eine Rolle: Austrian Airlines darf selbst keine Kollektivverträge abschließen. Dies ist der Standesvertretung, also der Wirtschaftskammer, vorbehalten. Daher sitzen WKO- und ÖGB-Funktionäre am Verhandlungstisch. Rein theoretisch könnte auch ein Abschluss ganz ohne Einbindung des AUA-Managements gemacht werden, jedoch vertritt in der Praxis die Wirtschaftskammer die Interessen seines Mitglieds Austrian Airlines. In Österreich gibt es in fast allen Wirtschaftszweigen so genannte Branchen-Kollektivverträge. Die Gewerkschaft und die jeweilige Standesvertretung handeln diese aus, vereinbaren diese und dann gilt der „KV“ dann beispielsweise für alle Bäcker, Friseure, Metallbaubetriebe und so weiter. In der Luftfahrt gibt es aus historischen Gründen keinen solchen branchenweit gültigen Kollektivvertrag. Dies wird seitens der ÖGB-Teilgewerkschaft Vida seit vielen Jahren heftig kritisiert. Immer wieder fordern die Arbeitnehmervertreter den Abschluss eines solchen Vertragswerks, jedoch erteilt die Wirtschaftskammer, die am aktuellen Stand der Dinge festhalten will, stets eine Absage. Es gibt keinen Branchen-KV in der österreichischen Luffahrt Doch warum gibt es in der Luftfahrt eigentlich keinen Branchen-KV? Historisch gesehen liegt es daran, dass zum Zeitpunkt der „Erfindung“ der branchenweit gültigen Kollektivverträge Austrian Airlines die einzige österreichische Fluggesellschaft war. Somit bestand schlichtweg kein Bedarf, da es ohnehin nur das damalige Staatsunternehmen, das im Bundesbudget als eine Art „fliegende ÖBB“ behandelt wurde. Erst später wurden beispielsweise Montana Austria, Lauda Air, Tyrolean

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Air-Europa-Übernahme: IAG bietet weitere Zugeständnisse an

Die International Airlines Group will den Mitbewerber Air Europa unbedingt kaufen. Die EU-Kommission hat aber Bedenken. Nun bietet man umfangreiche Zugeständnisse an. Die Vorschläge wurden am 23. Feber 2024 bei den Wettbewerbshütern eingereicht. Bislang haben wieder die Kommission noch die IAG Angaben über den Inhalt gemacht. Es wird derzeit eine vertiefte Prüfung durchgeführt. Es wird sich bis voraussichtlich 7. Juni 2024 zeigen, ob der Deal bewilligt wird, unter Auflagen durchgewunken wird oder gar untersagt wird.

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Kappadokien: Schlafen im Höhlenhotel

Mehr als 4,8 Millionen in- und ausländische Touristen besuchten im vergangenen Jahr Kappadokien in der Türkei. Damit hat sich Zentralanatolien als eines der führenden Tourismuszentren des Landes etabliert und sogar einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Kappadokien ist nicht nur für seine bizarren Felskegelformationen, die sogenannten „Feenkamine“, bekannt. Unterirdische Städte, Museen und traditionelle Handwerksvorführungen gewähren einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur der Region. Gerade im Frühjahr – wenn die Vegetation aufblüht, auf den hohen Berggipfeln noch Schnee liegt und die touristische Hauptsaison noch nicht begonnen hat – lohnt sich ein Besuch dieses UNESCO-Weltkulturerbes. Für diejenigen, die eine bequeme Anreise bevorzugen, bietet Corendon Airlines Flüge in diese abwechslungsreiche Gegend. Die Landschaft in der Hochebene besteht überwiegend aus weichem Tuffgestein, das sich aus Vulkanasche verfestigt hat. Schon in der Bronzezeit haben dort Menschen Gänge, Treppen und Höhlen gegraben. Später, vom 5. bis zum 14. Jahrhundert, schufen die ersten Christen in dieser kargen Landschaft ein Labyrinth aus Wohnungen, Kirchen und Klöstern. Hier ist eine kleine Auswahl der interessantesten Sehenswürdigkeiten Kappadokiens. Kaymakli und Derinkuyu: Diese beiden unterirdischen Städte gehören vermutlich zu den größten ihrer Art weltweit. Die komplexen Tunnelnetzwerke sollen mehrere Tausend Menschen beherbergt haben. Alleine Kaymakli reicht bis zu acht Etagen in die Tiefe, wovon fünf für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Überreste einer Höhlenkirche, die verzweigten Wohnbereiche und ein ausgeklügeltes Belüftungssystem faszinieren bis heute Besucher aus aller Welt. Rund 60 Kilometer von Derinkuyu entfernt liegt die unterirdische Stadt Özkonak. Sie mag weniger bekannt sein, ist aber dennoch einen Abstecher wert. Die Stätte

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Norse Atlantic Airways steckt tief in den roten Zahlen

Der Billigflieger Norse Altantic Airways hat im ersten vollen Jahr seit der Aufnahme des Flugbetriebs einen Betriebsverlust in der Höhe von 135 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen. Im Jahr 2023 lag der Netto-Verlust bei 168 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz wird im Geschäftsbericht mit 439 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Das Management erklärt, das man sich auf einem „klaren Weg zur Profitabilität“ sieht. Der hohe Fehlbetrag wird als „Anlaufverluste“ regelrecht heruntergespielt. Man verweist darauf, dass die Vorausbuchungen für den Sommer 2024 bereits jetzt zum 80 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Weiters sollen mit ACMI- und Charteraufträgen zusätzliche Einnahmequellen erschlossen worden sein. Beispielsweise bedient man demnächst im Auftrag von Air Peace die Strecke Lagos-London (Gatwick).

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China Airlines nimmt Kurs auf Koror

Die Fluggesellschaft China Airlines bietet ab 1. April 2024 drei wöchentliche Flugverbindungen von Taipeh nach Koror (Palau) an. Ab 15. Juli 2024 fliegt man viermal pro Woche. Zwischen 1. April und 14. Juli 2024 werden ab Wien über Taipeh (Republik China) an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag Umsteigeverbindungen angeboten. Zurück geht es jeweils an Montagen und mittwochs. Ab 15. Juli bis 30. Dezember 2024 werden diese an Dienstagen und Freitagen bzw. zurück montags, mittwochs und donnerstags durchgeführt.

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Expedia streicht weltweit 1.500 Jobs

Beim Online-Travel-Agent Expedia steht der Abbau von etwa 1.500 Jobs unmittelbar bevor. Rund neun Prozent der weltweiten Belegschaft sollen das Unternehmen verlassen müssen, bestätigt ein Konzernsprecher einen Bloomberg-Bericht. Das Unternehmen, das seit dem Jahr 2000 von Peter Kern geleitet wird, bekommt demnächst mit Ariane Gorin eine neue Geschäftsführerin. Kern wird künftig als stellvertretender Chairman dem Verwaltungsrat angehören. Zuvor packt man jedoch eine so genannte „Restrukturierung“ an. Diese wirkt sich auch auf die Belegschaft aus, denn etwa 1.500 Mitarbeiter sollen ihre Jobs verlieren. Expedia ist ein Online-Reisebüro, das auf die Vermittlung von Flugtickets, Hotelzimmern, Pauschalreisen und Kreuzfahrten spezialisiert ist. Nun will man sich neu aufstellen. Ein Sprecher sagt dazu, dass der bevorstehende Stellenabbau, der verschiedene Standorte betrifft aufgrund einer „organisatorischen und technologischen Restrukturierung“ durchgeführt werden müsse. Der Konzern scheint derzeit im Bereich des Kerngeschäfts rückläufige Einnahmen zu haben. Zum Beispiel wies man Anfang Feber 2024 darauf hin, dass es im Bereich der Vermittlung von Flugtickets zu einem Umsatzrückgang gekommen ist. Dies führt man darauf zurück, dass in manchen Märkten die Preise für Tickets deutlich gesunken sind. Gleichzeitig ist man in diesem Segment in einem starken Wettbewerb mit anderen Anbietern, aber auch dem Direktvertrieb der Fluggesellschaft. Die bevorstehende Restrukturierung, die weltweit gesehen etwa 1.500 Expedia-Mitarbeitern den Job kosten soll, wird nicht billig. Unternehmensangaben nach gibt man dafür etwa 80 bis 100 Millionen U.S.-Dollar aus. Der Großteil dieser Summe dürfte in die Modernisierung der Technologie, die hinter der Buchungsplattform steckt, fließen.

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Betriebsversammlungen am 1. März 2024: AUA streicht 112 Flüge

Am Vormittag des 1. März 2024 laden die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord das fliegende Personal der Austrian Airlines zu Betriebsversammlungen ein. Vorsorglich streicht die Fluggesellschaft 112 Flüge. Die Arbeitnehmervertreter werden am Freitag den 1. März 2024 die fliegenden AUA-Mitarbeiter über aktuelle Themen informieren. Dabei soll es um die Arbeitsbedingungen, arbeits- und dienstrechtliche Angelegenheit sowie die Thematik rund um die Gehälter gehen. Es handelt sich um eine reguläre Betriebsversammlung, auf deren Abhaltung ein gesetzlicher Anspruch besteht. Da bei Austrian Airlines traditionell die Beteiligung sehr groß ist, geht man seitens des Unternehmens davon aus, dass es erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb geben wird. Daher hat man sich eigenen Angaben nach dazu entschlossen, dass vorsorglich 112 Flüge gestrichen werden. Diese wurden bereits aus dem Verkauf genommen. Die Unternehmensleitung hofft, dass sich die Dauer auf den Vormittag des 1. März 2024 beschränken wird. Dennoch kann der Carrier nicht ausschließen, dass es zur Ausweitung der Streichungen kommen könnte. Auch kann es zu Verspätungen als Nachwirkung kommen. Betroffene Passagiere sollen seitens Austrian Airlines kontaktiert werden, sofern die Kontaktdaten in der Buchung hinterlegt werden. Sofern das Ticket über ein Reisebüro erworben wurde, sollen sich Reisende an dieses wenden. Das Unternehmen entschuldigt sich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

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