Jan Gruber

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Jan Gruber

„Ab in den Urlaub“ eröffnet erstes Reisebüro

Bislang war “Ab in den Urlaub” ausschließlich im Online-Reisevertrieb aktiv. Das hat sich geändert, denn im sächsischen Leipzig hat man das erste stationäre Reisebüro, das als so genannter Flagship-Store geführt wird, eröffnet. Weitere Filialen in Deutschland sollen sich bereits in Planung befinden. Zusätzlich erklärt die Muttergesellschaft Invia Travel Germany, dass man ein Franchise-Programm plant. Dies könnte zur Folge haben, dass unabhängige Reisebüros als Franchise-Partner fungieren könnten. Der Schritt ins stationäre Geschäft einzusteigen wird auch damit begründet, dass man die Nähe zum Kunden verbessern will. Weiters verweist man darauf, dass die Invia Group in zahlreichen anderen Ländern bereits etwa 300 Reisebüros – unter anderen Marken – betreibt.

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Noch mehr Dash 8-400: Skyalps organisiert sich frisches Geld

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat einen Kredit in der Höhe von 25 Millionen Euro aufgenommen. Dieser soll für den Ankauf von weiteren Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 verwendet werden. Erst vor wenigen Tagen ist in Bozen eine ehemalige Flybe-Maschine, die zur Flotte von Skyalps stößt, eingetroffen. Dies ist aber nur der Auftakt der geplanten Expansion, denn mit Hilfe der Finanzierung, die man an Land ziehen konnte, sollen acht weitere de Havilland Dash 8-400 angeschafft werden. Wo diese zum Einsatz kommen werden, teilt das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Bozen aber noch nicht mit. Besagtes Darlehen in der Höhe von 25 Millionen Euro wurde von der in Mailand ansässigen Banco BPM gewährt. Skyalps-Chef Josef Gostner bezeichnet die Bewilligung als großen Erfolg, denn das Kreditinstitut habe großes Vertrauen in die Strategie der Regionalfluggesellschaft. “Die Nachfrage wächst, und damit auch Skyalps. Dank der neuen Flugzeuge, die in unsere Flotte aufgenommen werden, können wir das Netzwerk von Verbindungen weiter ausbauen und unseren Passagieren noch mehr Dienstleistungen anbieten”, so Gostner, der jedoch noch keine Ziele und/oder Auftraggeber für eventuelle Wetlease-Dienstleistungen nennt. Die Flotte von Skyalps ist mittlerweile rasant angewachsen. Ursprünglich ist man mit zwei Dash 8-400, die anfangs von Luxwing betrieben wurden, an den Start gegangen. Mittlerweile verfügt man über sechs Maschinen und fünf weitere sollen schon bald eingeflottet werden. Das wird aber noch nicht das Ende des Wachstums sein, denn für noch mehr de Havilland Dash 8-400 hat man bereits die notwendigen Finanzmittel aufgestellt.

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Erster Westbahn-Zug erreicht Bregenz

Ab 10. Dezember 2023 wird der private Eisenbahnbetreiber zunächst einmal täglich zwischen Wien-Westbahnhof und Bregenz Hbf vice versa verkehren. In Vorbereitung darauf gastiert derzeit eine Garnitur in Vorarlberg. Zum Auftakt wird die erste Zuggarnitur durch die beiden Geschäftsführer Thomas Posch und Florian Kazalek sowie Landeshauptmann Markus Wallner und Mobilitätslandesrat Daniel Zadra im Bahnhof Bregenz begrüßt. „Die Weststrecke bis Vorarlberg zu erweitern, war schon lange unser Ziel. In knapp zwei Wochen fährt die Westbahn täglich von Bregenz nach Wien Westbahnhof und retour. Wir haben in den kommenden zwei Jahren auf der Strecke entlang der West-Ost-Achse nach Vorarlberg noch viel vor. Unser Ziel ist es, ab Dezember 2024 genauso schnell wie der Mitbewerber nach Bregenz zu fahren und trotzdem alle elf Stopps in Vorarlberg beizubehalten. Damit bleibt trotz Beschleunigung für mehr als 200.000 Menschen eine Direktverbindung von Vorarlberg in den Osten Österreichs bestehen“, so Geschäftsführer Posch. Innerhalb von Vorarlberg wird die Westbahn neben Klimatickets und den firmeneigenen Fahrscheinen auch jene des Verkehrsverbundes Vorarlberg anerkennen. „Das bis Bregenz erweiterte Angebot der Westbahn bringt der Vorarlberger Bevölkerung zusätzliche Verbindungen und vor allem mehr Zustiegsmöglichkeiten auf dem Weg nach Wien und retour. Damit wird die Qualität des öffentlichen Verkehrs in Vorarlberg nochmals deutlich verbessert“, so Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Ab 10. Dezember 2023 startet der erste Zug ab 05:10 Uhr Richtung Wien Westbahnhof – retour geht es ab 15:08 Uhr nach Vorarlberg. Durch die Halte in Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Altach, Götzis, Rankweil, Feldkirch, Frastanz, Nenzing, Bludenz und Langen am Arlberg bekommt nun insgesamt die Hälfte

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Start im März 2024: Aus Anadolujet wird AJet

Unter dem Namen AJet Air Transport wird Turkish Airlines künftig eine eigene Billigfluggesellschaft unterhalten. Im Außenauftritt wird der Carrier als AJet.com auftreten und soll in den nächsten Jahren stark wachsen. Der operative Flugbetrieb wird im März 2024 aufgenommen. “Heute haben wir im Einklang mit unseren Zielen für die nächsten 10 Jahre mit der Gründung unseres AJet begonnen. Die Bemühungen und Anstrengungen, die wir seit langem unternommen haben, haben ihre Ergebnisse gezeitigt und wir werden AJet mit dem Übergang zum Sommertarif Ende März 2024 in den Himmel bringen. Ich bin fest davon überzeugt, dass AJet, das mit seinem neuen Namen ein Kandidat für ein weltweites Wachstum ist, ein wichtiger Teil des Verständnisses des Sektors für Billigflüge sein wird”, so Ahmet Bolat, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Turkish Airlines. In AJet wird Turkish Airlines die Aktivitäten, die bislang selbst unter der Marke Anadolujet erbracht werden, einbringen. Bislang war das Lowcost-Brand keine vollwertige Fluggesellschaft, sondern lediglich eine Abteilung der größten Fluggesellschaft der Türkei. Auch die Frachtaktivitäten werden in eine neue Tochter, die dann über eigene Zertifikate verfügen wird, ausgegliedert. Turkish Airlines will mit Hilfe der beiden neuen Töchter den Konzern breiter und eigenen Angaben nach auch flexibler aufstellen. Bezüglich AJet hat man von Anfang an erklärt, dass die neue Struktur auch ermöglichen soll, dass externe Investoren ins Boot geholt werden können. Zunächst ist die neue Billigfluggesellschaft aber vollständig im Eigentum von Turkish Airlines. An Bord von AJet wird man reine Economy-Class-Flüge anbieten. Nachstehende Slideshow zeigt einige Renderings der Livery, in der Ajet künftig unterwegs

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Marokko: Ryanair will Inlandsflüge durchführen

Der Billigflieger Ryanair prüft derzeit den Einstieg ins Inlandsgeschäft in Marokko. Dazu hat man bereits Genehmigungen beantragt. Offen ist noch, ob man als ausländischer Carrier durchführen darf oder aber einen lokalen Ableger gründen wird. Lokale Medien berichten, dass Ryanair für den Sommerflugplan 2024 die Bewilligung für die Durchführung von Inlandsflügen in Marokko beantragt hat. Hierfür benötigt man eine Sondergenehmigung, da man über kein lokales AOC verfügt. Sollte man die Ausnahmegenehmigung nicht bekommen, müsste man einen Ableger mit Sitz in Marokko gründen. Derzeit unterhält Ryanair drei Bases in diesem Land. Mit zwei Maschinen in Agadir, drei in Fez und sieben in Marrakesch werden zahlreiche internationale Routen bedient.

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Leiharbeitsfirma in Dubai: Schwedische Gewerkschaft klagt gegen SAS wegen Smartlynx-Wetlease

Der schwedischen Pilotengewerkschaft ist es ein Dorn im Auge, dass SAS auch auf Wetlease-Dienstleistungen von Smartlynx setzt. Nun hat man eine Klage eingebracht und die Vorwürfe haben es in sich: Man behauptet, dass der ACMI-Anbieter das Personal nicht nach schwedischem Recht bezahlen würde, sondern über eine Leiharbeitsfirma mit Sitz in Dubai angeheuert hätte. Die Gewerkschaft behauptet, dass dadurch schwedisches Arbeitsrecht umgangen werden würde und hält es für unzulässig, dass bei der Tätigkeit ab Schweden das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate zur Anwendung kommen kann, zumal es sich bei Smartlynx um einen EU-Carrier handelt. In der Haftung sieht man SAS als Auftraggeber. Weiters stellt man die Behauptung in den Raum, dass so steuerliche Vorteile zur Gewinnmaximierung entstehen könnten.

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Dreitägiger Streik bei Brussels Airlines angekündigt

Der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines steht von 1. bis vorerst 3. Dezember 2023 ein Streik bevor. Dazu rufen die Gewerkschaften, die Flugbegleiter vertreten auf. Auch bei den Piloten brodelt es, denn deren Vertreter kündigen Arbeitsniederlegungen rund um Weihnachten an. Im Kern des Streits geht es darum, dass die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter fordern. Gewerkschafter erklären unter anderem, dass Brussels Airlines wieder Gewinne einfliegen würde, jedoch die Beschäftigten weiterhin reduzierte Löhne erhalten würden. In den bisherigen Verhandlungsrunden konnte noch keine Einigung erzielt werden.

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EU verschärft Regeln für Airbnb und Co

Auf EU-Ebene werden im kommenden Jahr die Spielregeln für die private Vermietung von Unterkünften zu touristischen Zwecken verschärft. Die Vermittlungsportale werden dazu verpflichtet die Namen der Mieter und Vermieter den Behörden zur Verfügung zu stellen.  Sollten diese dem nicht nachkommen, so werden die Vermittler für etwaige Steuern und Abgaben, die von den Vermietern nicht bezahlt werden, zur Kasse gebeten. Airbnb hat bereits auf das Vorhaben reagiert und in einem Rundschreiben mitgeteilt, dass man künftig Unterkunftsgeber, die trotz Aufforderung der Auskunftsplicht nicht nachkommen, sperren wird und gegebenenfalls Gelder einbehalten werde.  Seitens der Wirtschaftskammer Österreich wird die gesetzliche Änderung begrüßt. Man hofft, dass so Chancengleichheit zwischen privaten und gewerblichen Vermietern entsteht. Erst kürzlich beschlagnahmte Italien eine hohe Summe bei Airbnb. 

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Regiojet will nur noch Neubau-Züge kaufen

Das private Eisenbahnunternehmen konnte sich in der Tschechischen Republik bei einer Ausschreibung durchsetzen. In der Region Ústí nad Labem wird man ab Dezember 2026 den Betrieb einiger Strecken übernehmen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. RegioJet hat mit einem Preis von 212,5 CZK pro Kilometer das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben und liegt damit deutlich unter der ursprünglichen Schätzung von 280 CZK pro Kilometer. Dieses günstige Angebot war ausschlaggebend für die Auftragsvergabe, bei der sich RegioJet gegen die etablierten Verkehrsunternehmen České dráhy und Arriva durchsetzen konnte. Gleichzeitig künfitg Firmenchef Radim Jančura an, dass man nun keine gebrauchten Garnituren mehr kaufen wird. „Bisher waren wir aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, hauptsächlich ältere Züge zu kaufen, aber ab diesem Jahr verfolgen wir die Strategie, nur noch neue Züge zu kaufen“, so der Manager. Das Unternehmen betreibt bereits mehrere elektrische Züge in der Region, darunter die Linien von Ústí nad Labem nach Děčín und von Ústí nad Labem nach Most. In diesem Jahr erhielt RegioJet auch den Zuschlag für den Betrieb von Zügen auf der Linie R9 von Prag nach Brünn. Für nachstehende Routen hat Regiojet den Zuschlag bekommen:

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Sommer 2024: Holidaycheck rechnet mit konstanten Preisen

Eine Auswertung des Vermittlers Holidaycheck hat ergeben, dass die durchschnittlichen Preise für Urlaube im Sommer 2024 im Schnitt nur minimal gestiegen sein sollen. Ursache dafür soll sein, dass viele Tour Operators mit Frühbucherrabatten locken.  Eine besondere „Early Bird“-Tendenz bei der Reiseplanung ist vor allem für Fuerteventura, Mallorca und die Türkische Riviera zu beobachten. Insbesondere Mallorca ist gefragt: Laut der HolidayCheck Analyse war bereits Mitte November ein Buchungsplus von knapp 40 Prozent für die Lieblingsinsel der Deutschen zu erkennen. Gründe für den Anstieg an Frühbuchungen sind vielfältig: „Urlauber buchen nicht nur wegen der Rabatte, sondern auch, weil die beliebtesten Hotels, Zimmerkategorien und Flugverbindungen meist schnell weg sind“, berichtet Christoph Heinzmann. 

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