Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Chișinău: Wizz Air kündigt London, Mailand und Rom an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt ab Mitte Dezember 2023 das Flugangebot ab der Republik Moldau wieder auszubauen. Aufgrund von Sicherheitsbedenken hatte man dieses seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine wiederholt eingestellt und reaktiviert.  Ab 14. Dezember 2023 will Wizz Air ab Chișinău die Ziele Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden sollen, anbieten. Weiters will man ab diesem Tag auch dreimal wöchentlich die Hauptstadt der Republik Moldau mit London-Luton verbinden. 

weiterlesen »

Barcelona: Level fliegt künftig unter eigenem AOC

Die International Airlines Group beabsichtigt, dass die Billigmarke Level künftig nicht mehr von Iberia betrieben wird, sondern unter eigenen Zertifikaten als vollwertige Fluggesellschaft auf dem Markt aktiv sein soll. Derzeit befindet sich das Unternehmen in der Zulassungsphase. Es wird damit gerechnet, dass “in Kürze” AOC und Betriebsgenehmigung seitens der spanischen Behörden erteilt werden. Der Flugbetrieb, der momentan von Iberia für Level durchgeführt wird, soll dann in Eigenregie erfolgen. Näher will die International Airlines Group darauf noch nicht eingehen, denn im Rahmen des Kapitalmarkttages wurde dieser Umstand nur beiläufig erwähnt. In der Vergangenheit gab es bereits zwei dezidierte Level-Flugbetriebe. Einerseits handelte es sich um die französische Openskies, die vollständig auf die Marke Level umgestellt wurde. Diese ehemalige IAG-Tochter war für den Betrieb der Lowcost-Langstreckenflüge ab Paris-Orly zuständig. Während der Corona-Pandemie hat man beschlossen, dass diese wegen anhaltender Verluste aufgegeben werden. Openskies wurde anschließend in die freiwillige Liquidation geschickt, da sich kein Kaufinteressent gefunden hat. Andererseits unterhielt man unter dem Namen Level Europe GmbH (vormals Anisec Luftfahrt GmbH) eine Tochter-Airline in Wien. Diese war nebst der österreichischen Hauptstadt auch kurzzeitig mit einer Basis in Amsterdam-Schiphol vertreten. Erfolgreich war der Carrier nie, denn von Anfang an hatte man massive Probleme die Flugzeuge auszulasten, was möglicherweise auch am starken Konkurrenzkampf gelegen haben könnte. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde von der damaligen Kurz-Regierung darüber nachgedacht und auch kurzzeitig verhandelt, dass auf Basis der Level Europe in Kooperation mit der IAG ein Nachfolger für Austrian Airlines entstehen könnte. Letztlich hat man sich aber dafür entschieden der

weiterlesen »

Air Baltic meldet Rekordumsatz

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres de bislang höchsten Einnahmen erzielen. Der Umsatz wird mit 510,6 Millionen Euro, etwa 41 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, angegeben.  Darüber hinaus wurden die ersten neun Monate mit einem vergleichbaren EBITDAR von 129,5 Mio. EUR abgeschlossen, was den Wert des Jahres 2022 um über 74 Mio. EUR übertrifft. Auch die Ergebnisse für das dritte Quartal 2023 zeigen einen Aufwärtstrend: Mit einem vergleichbaren EBITDAR von 72,7 Mio. EUR und einer EBITDAR-Marge von 33,2 % sowie einem Umsatz von 219,3 Mio. EUR wurde ein Rekordwert erreicht. Die letztgenannte Zahl stellt einen Anstieg von 28 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum dar und unterstreicht das starke Wachstum und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens im Markt.  „Im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 hat Air Baltic durchweg eine starke finanzielle und operative Leistung gezeigt. In diesem Zeitraum erlebten wir einen Rekordsommer mit fast einer halben Million Passagieren pro Monat und einem stetigen Anstieg der Gesamtnachfrage. Dieses Wachstum spiegelt sich in unseren Einnahmen wider, die den Meilenstein von einer halben Milliarde Euro überschritten haben. Trotz der Herausforderungen bei der Versorgung mit Ersatztriebwerken und der Zuverlässigkeit, die zu einem Flugverbot führten und die Leistung im dritten Quartal beeinträchtigten, erzielte Air Baltic eine der höchsten EBITDAR-Margen, die jemals im dritten Quartal erzielt wurden. Ohne die Triebwerksprobleme hätten die Ergebnisse noch besser ausfallen können“, so Firmenchef Martin Gauss. 

weiterlesen »

Kleineres Flugzeug eingesetzt: Chaos und Ärger auf Eurowings-Flug von Palma nach Düsseldorf

Am 18. November 2023 sollten die Passagiere des Eurowings-Fluges EW9583 mit einem Airbus A320 von Palma de Mallorca nach Düsseldorf fliegen. Wegen technischer Probleme konnte diese Maschine nicht genutzt werden, so dass Eurowings Europe die 9H-EXQ stellte. Damit ging der Ärger aber erst so richtig los. Die ursprünglich geplante Maschine kann bis zu 180 Fluggäste befördern. Das Ersatzflug, ein Airbus A319, verfügt jedoch über 30 Sitzplätze weniger. Dies führte dazu, dass eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Passagieren nicht befördert werden konnte. Stehplätze sind an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht erlaubt. Die Unzufriedenheit der betroffenen Reisenden war enorm, denn hinsichtlich Umbuchungen auf andere Flüge soll es nur sehr langsam und schleppend voran gegangen sein. Auch soll sich der eine oder andere schlecht behandelt geführt haben und nicht verstanden haben warum genau er nicht mitfliegen darf. Auch unter den Fluggästen, die mit der 9H-EXQ nach Düsseldorf fliegen durften, war es nicht gerade ohne Diskussionen. Der Grund dafür ist, dass überdurchschnittlich viele Reisende kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen gekauft hatten. Diese wurden aber nicht gegeben, sondern die Plätze wurden komplett neu verteilt. Teilweise hängt es auch damit zusammen, dass die betroffenen Reihen bzw. Sitze im Maschinentyp Airbus A319 – im Gegensatz zum A320 – schlichtweg nicht vorhanden sind. Unabhängig davon: Die 9H-EXQ hat den Flughafen Palma de Mallorca dann mit mehr als drei Stunden Verspätung verlassen. Dies näherte wohl bei vielen Reisenden die Hoffnung darauf, dass eine Entschädigung gemäß Fluggastrechteverordnung fällig werden könnte. Relevant ist aber nicht der Zeit des Abfluges, sondern der Ankunft. Der Europäische

weiterlesen »

Sommer 2024: Jettime fliegt für Tui Nordic

Im Sommerflugplan 2024 setzt Tui Nordic auch auf eine Wetlease-Zusammenarbeit mit der dänischen Jettime. Dadurch soll mehr Kapazität zur Verfügung stehen, die ab Regionalflughäfen in Finnland und Nordschweden zum Einsatz kommen sollen. Unter anderem ab Luleå, Umeå und Malmö sollen Wetlease-Maschinen von Jettime für Tui Nordic eingesetzt werden. Eine Folge daraus ist, dass im Bereich Tour Operator die Urlaubsangebote ausgebaut werden. Ziel ist es laut Tui Nordic, dass möglichst viele Reiseangebote ab Schweden und Finnland zur Verfügung stehen. Jettime plant indes auch einen schwedischen Ableger ins Leben zu rufen.

weiterlesen »

Flughafen Köln baut neues Umspannwerk

Der Flughafen Köln/Bonn errichtet zum Preis von 7,8 Millionen Euro ein neues Umspannwerk. Dieses soll Mitte des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. Der Rohbau der modernen Umspannstation ist bereits fertiggestellt, derzeit erfolgt der Innenausbau. In das Gebäude mit einer Fläche von 400 Quadratmetern werden ab Januar die Schaltanlage und zwei jeweils rund 86 Tonnen schwere Transformatoren eingebaut, die das Herzstück der zukunftsweisenden Anlage darstellen. „Mit dem neuen Umspannwerk schaffen wir eine wichtige technische Voraussetzung, um die Energieversorgung mit regenerativer Energie immer weiter voranzutreiben“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wir benötigen diese leistungsstarke Anlage für den Ausbau der E-Mobilität, sowie um künftig den Anteil erneuerbarer Energie noch weiter zu steigern“, so Schmid. Bereits heute produziert der Flughafen Strom über eigene PV-Anlagen.

weiterlesen »

Austrian Airlines wirbt beim Hahnenkamm-Rennen

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines nutzt das in Kitzbühel stattfindende Hahnenkamm-Rennen für umfangreiche Werbemaßnahmen. Man wird als so genannter Premium-Partner der Veranstaltung fungieren. Die AUA hat eine mehrjährige Partnerschaft mit den renommierten Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel bekannt gegeben. Diese Zusammenarbeit wird den Höhepunkt des alpinen Skikalenders und des internationalen Wintersports für die kommenden Jahre mitprägen. CCO Michael Trestl: „Wir sind begeistert, dass der „Hahnenkamm“ heuer im Austrian-Rot strahlen wird, und freuen uns auf eine erfolgversprechende Zusammenarbeit in den kommenden Jahren!“

weiterlesen »

Zürich: Edelweiss feiert Kolumbien-Erstflug

Der Ferienflieger Edelweiss hat am 22. November 2023 eine neue Flugstrecke von Zürich über Bogotá nach Cartagena aufgenommen.  Dieses Ereignis wurde mit dem traditionellen Ribbon-Cut am Gate D43 vom Flughafen Zürich zelebriert. Gemeinsam mit der Crew schnitten Francisco Javier Echeverri Lara, Botschafter der Republik Kolumbien in der Schweiz, und Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, das Band durch. Die neue Route wird bis vorerst Ende Mai 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit Airbus A340 bedient.

weiterlesen »

Flixbus will nicht gegen Ausschluss von Netzkarten in Österreich und Deutschland klagen

Der Fernbusbetreiber Flixbus hofft, dass man in Deutschland in das 49-Euro-Ticket und in Österreich ins Klimaticket aufgenommen wird. Diesbezüglich stehe man mit den politisch verantwortlichen Personen in “guten Gesprächen”, so ein Firmensprecher. Im Gegensatz zu Deutschland hält Flixbus in Österreich keine einzige nationale Streckenkonzession. Blaguss Reisen ist Konzessionär der mittlerweile eingestellten Inlandsrouten Klagenfurt-Wien sowie Graz-Linz und Graz-Salzburg. Dr. Richard hält die Genehmigungen für Graz-Wien und Graz-Flughafen Wien. Beide Unternehmen kritisieren, dass das Verkehrsministerium an der Aufnahme von nationalen Fernbusverbindungen ins Klimaticket nicht interessiert ist. Aus wirtschaftlichen Gründen hat Blaguss Reisen die Routen eingestellt und sieht mittlerweile auch keine Möglichkeit mehr eigenwirtschaftlich eine Aufnahme ins Klimaticket solche Strecken zu betreiben. Auch Dr. Richard berichtet vom Rückgang der Fahrgastzahlen. Da die Marke Flixbus sowohl von Blaguss Reisen als auch von Dr. Richard auf den innerösterreichischen Routen lediglich als Vertriebsmarke genutzt wird, jedoch der gesamte Betrieb in Eigenregie erfolgt, sind die Einflussmöglichkeiten des deutschen Konzerns ohnehin sehr gering. Allenfalls bei Vertriebsfragen dürfte man ein Wörtchen mitzureden haben. Flixbus will dauerhaft wachsen, aber keine Österreich-Pläne Laut einem Flixbus-Sprecher gibt es in Österreich im nationalen Verkehr nur noch die Routen ab Graz über Pinggau nach Wien bzw. zum Flughafen Wien-Schwechat. Diese werden vom Busunternehmen Dr. Richard, das die Konzession hält, betrieben. Der Mitbewerber Blaguss Reisen hat seine innerösterreichischen Flixbus-Strecken vor wenigen Wochen aufgegeben. Auf die Frage wie die offizielle Sichtweise von Flixbus dazu ist, dass man in Österreich vom Klimaticket gleichermaßen ausgeschlossen ist wie in Deutschland vom 49-Euro-Fahrschein, erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: “Fernbusse würden

weiterlesen »

Delta und Air Baltic vereinbaren Codesharing

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Delta Air Lines haben ein Codeshare-Abkommen unterschrieben. Im Rahmen dieses werden die beiden Carrier künftig enger zusammenarbeiten.  Im Rahmen der neuen Codeshare-Beziehung wird Delta ihren Code auf 20 von Air Baltic betriebenen Strecken zu drei Basen der lettischen Fluggesellschaft – Riga, Tallinn und Vilnius – platzieren.  „Dies ist ein historischer Erfolg für Air Baltic und Lettland, da wir unser Netzwerk über den Atlantik ausbauen werden. Die Zusammenarbeit mit dem renommierten US-Partner Delta Air Lines, der für sein ausgedehntes Netzwerk und seine internationale Kooperationsinfrastruktur bekannt ist, birgt enorme Chancen. Sie wird nicht nur neue Passagiere für Air Baltic anziehen, sondern auch die globale Sichtbarkeit und Konnektivität des Baltikums erhöhen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, langjährige Zusammenarbeit“, erklärt Geschäftsführer Martin Gauss. 

weiterlesen »