Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor und Emirates vereinbaren Interlining

Die Fluggesellschaften Condor und Emirates haben in der vergangenen Woche kommuniziert, dass man ein bilaterales Interline-Abkommen vereinbart hat. Betroffen sind etwa 79 Routen, auf den man künftig kooperiert.  Dies ermöglicht Passagieren durchgehende Tickets zu erwerben. Im Gegensatz zum so genannten Codesharing werden die Flugscheine „zusammengestoppelt“ und das Gepäck durchgeladen. Die beiden Carrier haben auch mitgeteilt, dass Emirates-Vielflieger künftig auch auf Condor-Verbindungen, die vom Abkommen umfasst sind, Meilen sammeln und einlösen können. Es bleibt abzuwarten inwiefern die Zusammenarbeit zwischen einem Ferienflieger und Emirates für beide Seiten Erfolg bringen wird. 

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Wegen Klimaticket: Der Niedergang der Flixbus-Inlandsstrecken in Österreich

Nationale Fernbusverkehre zählen in vielen europäischen Staaten zum fixen Bestandteil des öffentlichen Personenverkehrs. Beispielsweise in Deutschland unterhalten Flixbus und einige kleinere Anbieter ein dichtes Streckennetz. In Österreich ist die Situation komplett anders und unter anderem aufgrund des Klimatickets ist nicht in Aussicht, dass sich etwas ändern wird. In der Alpenrepublik wurde der Fernbusverkehr bislang nicht liberalisiert. Das Erlangen von Genehmigungen fordert Betreibern viel Geduld ab, denn die Verfahren sind langwierig und räumen unter anderem den Österreichischen Bundesbahnen ein Vetorecht ein. Zuständig sind die Landesregierungen jener Bundesländer, in denen Haltestellen vorgesehen sind. Die ÖBB haben sich in der Vergangenheit sogar gegen ihren eigenen Hellö-Bus quergelegt, so dass dieser nur im internationalen Verkehr tätig werden konnte. Beförderung auf Inlandsstrecken gab es auch dann nicht, wenn beispielsweise auf dem Weg von Wien nach Kroatien oder Italien zum Beispiel in Graz ein Stopp stattfand. Die innerösterreichischen Flixbus-Strecken unterscheiden sich von vielen internationalen Routen dadurch, dass nicht der deutsche Konzern der Konzessionär ist, sondern Blaguss Reisen und Dr. Richard. Lediglich die Vermarktung von Fahrkarten erfolgt auch über Flixbus. Es handelt sich um eine Form des Franchisings, denn im Außenverkehr treten die Angebote unter der bekannten deutschen Marke auf. Blaguss Reisen hat Flixbus-Routen in Inland eingestellt In den letzten Wochen ist das innerösterreichische Flixbus-Netz stark geschrumpft. Blaguss Reisen hat die nationalen Verbindungen von Wien nach Klagenfurt sowie von Graz nach Salzburg und Linz aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Hintergrund ist, dass das Verkehrsministerium die Aufnahme sämtlicher Fernbusstrecken (ausgenommen das Postbus-Angebot zwischen Klagenfurt und Graz) in die Netzkarte

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control veranstaltet am 25. November 2023 wieder einen offenen Bewerbertag. Dieser findet in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 am Standort Schnirchgasse 17 in 1030 Wien statt. Welche Aufgaben haben Fluglotsen, wie laufen Auswahlverfahren und Ausbildung ab, wie groß müssen die Sicherheitsabstände zwischen Flugzeugen sein, wie funktioniert ein Radar, wer gibt Start- oder Landefreigaben und wieviel verdient man? All diese Fragen und viele mehr beantworten Fluglotsinnen und Fluglotsen persönlich, live und vor Ort im Austro Control-Besucherzentrum. Führungen in den 360° Tower-Simulator von Austro Control ermöglichen dazu einen faszinierenden Einblick in die praxisnahe Ausbildung.cWer sich für diesen Job kann sich am 25. November direkt bei Austro Control in Wien informieren.

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Kritik am VOR: Laut Gewerkschaft kaum Toiletten für Busfahrer

Der österreichische Gewerkschaftsbund kritisiert, dass es im Verkehrsverbund Ostregion bis dato kein Ausschreibungskriterium ist, dass für Busfahrer eine Möglichkeit für den Toilettenbesuch zur Verfügung stehen muss. Die Kernproblematik soll darin bestehen, dass es in vielen Städten und im ländlichen Gebiet an den Busbahnhöfen überhaupt keine sanitären Anlagen gibt. Zusätzlich habe die Corona-Pandemie die Situation noch einmal verschärft, berichtet Stiller. Vorher habe es in öffentlichen Gebäuden die Möglichkeit gegeben, dort das WC zu benutzen. Jetzt seien sie für Außenstehende verschlossen.

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Volotea hat Berlin-Straßburg aufgenommen

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg eine Nonstopverbindung nach Straßburg aufgenommen. Diese wird zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Die Flugzeit vom BER nach Straßburg beträgt eine Stunde und 30 Minuten. Jeden Montag wird um 11.00 Uhr am BER gestartet mit Landung in Straßburg um 12.30 Uhr. Am Donnerstag ist Abflug am BER um 19.15 Uhr mit Ankunft in der französischen Stadt um 20.45 Uhr. Die Rückflüge von Straßburg stehen jeweils montags um 8.55 Uhr und donnerstags um 17.05 Uhr im Flugplan von Volotea.

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Swiss: Air-Baltic-Wetlease erneut im Kreuzfeuer der Kritik

Eigentlich sollte Air Baltic nur kurzzeitig im Rahmen von Wetlease-Verträgen bei Swiss, die im Sommer 2022 unter akutem Personalmangel gelitten hat, aushelfen. Die Zusammenarbeit wurde bereits mehrfach verlängert und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Gewerkschaften kritisieren dies, weil die Bezüge des lettischen Personals erheblich niedriger sind. Laut einem Bericht von “Blick” soll das in der Schweiz stationierte Air-Baltic-Kabinenpersonal zwischen 900 und 1.500 Euro verdienen. Die Ersten Offiziere etwa 1.600 Schweizer Franken pro Monat. In extremen Fällen würden die eigenen Swiss-Mitarbeiter etwa um das Vierfache mehr am Ende des Monats ausbezahlt bekommen. Dies führt zur Kritik von Arbeitnehmervertretern, dass es der Geschäftsleitung hauptsächlich darum gehen soll Kosten einzusparen. Zum Beispiel heißt es seitens der Gewerkschaft Kapers, die das Swiss-Kabinenpersonal vertritt, dass man sich zunehmend durch billigeres Air-Baltic-Personal aus Osteuropa ersetzt fühlt. Es wird gefordert, dass der Vertrag mit dem lettischen Staatscarrier aufgelöst werden soll oder aber das Personal zumindest das ortsübliche Gehalt erhalten soll Die Zeitung berichtet, dass bereits im März 2023 das Staatssekretariat für Wirtschaft zum Schluss gekommen ist, dass kein grenzüberschreitender Personalverleih, der nach lokalen Recht unzulässig wäre, vorliegt. Es wäre jedoch eine so genannte Entsendung und dies hätte zur Folge, dass das Air-Baltic-Personal ortsüblich bezahlt werden muss. Gemeint sind die deutlich höheren schweizerischen Löhne. Nun hagelt es erhebliche Kritik am Kanton Zürich, denn dessen Amt für Arbeit ist für den Vollzug zuständig. Aus der Sicht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist es, dass dieses einschreiten müsse und Air Baltic zur Zahlung der lokal üblichen Gehälter verdonnen müsse. Als

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Unbekannte beschmieren Runway am Flughafen Innsbruck

Offenbar unbemerkt ist es am Wochenende unbekannten Personen gelungen in den Sicherheitsbereich des Flughafens Innsbruck einzudringen. Dabei hinterließen die Eindringlinge eine Schmiererei auf der Wendeplatte der Piste 08. In weißen Lettern wurde mit einer noch nicht näher bezeichneten Farbe der Schriftzug “Ban Private Jets” aufgetragen. Derzeit ist noch nichts darüber bekannt, ob nebst diesem Vandalismus auch weitere Schäden angerichtet wurden. Bemerkenswert ist auch, dass sich die sonst für “Aktionen” an Verkehrsflughäfen bekannten Organisationen nicht dazu bekannt haben. Die “Letzte Generation” behauptet, dass man mit den Schmierereien am Flughafen Innsbruck nichts zu tun habe. Generell gibt man sich am Innsbrucker Airport zurückhaltend bezüglich Kommunikation. Es wird lediglich bestätigt, dass der Schriftzug existiert, jedoch weiß man noch gar nicht wie die unbekannten Personen auf das Areal und zur Runway gelangen konnten. Dies legt die Vermutung nahe, dass das Eindringen zu nächtlicher Stunde erfolgt sein könnte. Am Tiroler Flughafen herrscht ein Nachtflugverbot, so dass kaum eine Gefährdungslage bestanden haben dürfte. Dennoch zeigt der Vorfall in Innsbruck, dass hinsichtlich der Bewachung des Sicherheitsbereichs offenbar erhebliche Mängel bestehen. Der Umstand, dass das Eindringen der unbekannten Personen nicht einmal bemerkt wurde, wirft kein gutes Bild auf die Situation vor Ort ab. Die Polizei hat jedenfalls Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen. Derzeit ist auch nicht bekannt, ob es eventuell Aufnahmen von Überwachsungskameras gibt, die bei der Ausforschung der Täter hilfreich sein könnten. „Am Sonntag, den 19. November, wurde eine private Luftaufnahme eines in Innsbruck ansässigen Piloten dem Flughafen übermittelt. Auf dieser Luftaufnahme war unscharf der Schriftzug „BAN PRIVATE

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Münster: Ryanair-Jet musste mit defekten Klappen landen

Am Samstag, den 12. November 2023 wurde am Flughafen Münster/Osnabrück eine Notfallübung durchgeführt. Nur einen Tag später hieß es für die Einsatzkräfte dann „dies ist keine Übung“, denn eine Boeing 737 der Ryanair Group landete mit einem technischen Defekt. Eigentlich sollte es am 13. November 2023 von Palma de Mallorca nach Dortmund gehen. Während dem Flug haben die Piloten aber ein Problem im Bereich der Landeklappen festgestellt. Da die Piste am FMO länger ist, hat man sich entschieden hier zu landen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Die Feuerwehr war aber gefragt, denn der Mittelstreckenjet musste mit höherer Geschwindigkeit als sonst üblich landen. Dadurch wurden die Bremsen stark beansprucht. Vorsorglich wurden diese dann von den Florianis gekühlt. Ansonsten wurden die Einsatzkräfte, die nur einen Tag zuvor umfangreich den Ernstfall trainiert hatten, nicht benötigt.

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Amelia flottet drei Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaft Amelia International wird ihre Flotte um drei Airbus A320 erweitern. Diese sollen im Sommer 2024 zur Verfügung stehen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die vom Lessor Aer Cap bezogen werden. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits unterschrieben, teilte Amelia mit. Der genaue Zeitpunkt der Einflottung wurde noch nicht bekanntgegeben, jedoch sollen die drei zusätzlichen Mittelstreckenjets im Sommer 2024 für ACMI und Charterflüge zur Verfügung stehen.

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Triebwerksprobleme: Cebu Pacific sucht in Europa nach Wetlease-Maschinen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific sieht sich derzeit auch in Europa nach Wetlease-Flugzeugen um und verhandelt unter anderem mit Bulgaria Air üer eine noch nicht näher bekannte Anzahl von Maschinen. Hintergrund ist, dass auch das auf den Philippinen ansässige Unternehmen von den Problemen rund um die Pratt & Whitney-GTF-Triebwerke betroffen ist.  Offiziellen Angaben nach will Cebu Pacific ab Jänner 2024 die angeordneten Inspektionen an den PW1100G durchführen. Man rechnet damit, dass etwa zehn Airbus A320neo temporär nicht zur Verfügung stehen werden. Doch damit nicht genug: Der Billigflieger geht sogar davon aus, dass im kommenden Jahr im Durchschnitt bis zu 20 Flugzeuge genau aus diesem Grund ausfallen werden.  Um die Auswirkungen auf das Flugangebot nach Möglichkeit so gering wie möglich zu halten, hat man sich schon vor einiger Zeit auf die Suche nach Wetlease-Maschinen gemacht. Dabei warf man auch ein Auge nach Europa und spricht mit einschlägig bekannten Anbietern. Nun wurde publik, dass man sich mit Bulgaria Air vor dem Abschluss eines Vertrags befinden soll. Allerdings wollten weder Cebu Pacific noch das in Sofia ansässige Luftfahrtunternehmen dazu einen Kommentar abgegeben.  Erst kürzlich wurde bekannt, dass Cebu Pacific eine Großbestellung von bis zu 150 Mittelstreckenjets vorbereitet. Diese soll ausgeschrieben werden und auf Basis der Angebote der Hersteller Boeing und Airbus will man dann entscheiden an welchen Flugzeugbauer der Auftrag erteilt wird. Eventuelles Splitten wurde explizit ausgeschlossen. Der Umstand, dass man Airbus-Stammkunde ist, soll bei der Entscheidung keinerlei Rolle spielen. 

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