
Lohnforderungen: AUA-Konzernschwestern könnten Flüge ab Wien übernehmen
Im Rahmen eines Interviews mit dem Österreichischen Rundfunk stellte Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann in den Raum, dass bei Annahme der Forderungen der Gewerkschaft Vida, andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group, die „wirtschaftlicher“ sein sollen, ab Wien tätig werden könnten. Doch was bedeutet das überhaupt? Der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft Vida ringen derzeit um höhere Gehälter für das fliegende Personal von Austrian Airlines. Während AUA-Chefin Mann der Ansicht ist, dass das jüngste Angebot des Unternehmens, das über die Wirtschaftskammer in die Verhandlungen eingebracht wurde, „sehr gut“ sein soll, wird dies von den Arbeitnehmervertretern zurückgewiesen. Der sprichwörtliche „Teufel“ liegt im Detail, also in der Zusammensetzung des Offerts, bei dem Austrian Airlines eigenen Angaben nach die „Schmerzgrenze“ bereits überschritten haben will. Die auf den ersten Blick hohen Erhöhungen schließen Einmalzahlungen und erfolgsabhängige Vergütungen, die die AUA erst ab einer Rendite von acht Prozent ausbezahlen will, mit ein. Bis dato hatte Austrian Airlines noch nie eine Rendite in diesem Ausmaß. Im letzten Geschäftsjahr, das einen Rekordgewinn gebracht hat, lag man bei fünf Prozent. Dies Betriebsräte und Gewerkschafter halten unter anderem aus diesem Grund das Angebot für nicht annehmbar und haben die Flugbegleiter und Piloten zum Streik aufgerufen. AUA könnte sich Druck der Arbeitnehmer beugen müssen Im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk räumte Mann ein, dass es durchaus dazu kommen könne, dass man sich den Forderungen beugen muss, denn die Arbeitnehmervertreter würden mit Streiks in eine Position kommen, in der sie regelrecht erzwingen könnten. Selbst teilgenommen hat die AUA-Generaldirektorin an den bisherigen Verhandlungen aber nicht. Den








