Jan Gruber

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Jan Gruber

Lohnforderungen: AUA-Konzernschwestern könnten Flüge ab Wien übernehmen

Im Rahmen eines Interviews mit dem Österreichischen Rundfunk stellte Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann in den Raum, dass bei Annahme der Forderungen der Gewerkschaft Vida, andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group, die „wirtschaftlicher“ sein sollen, ab Wien tätig werden könnten. Doch was bedeutet das überhaupt? Der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft Vida ringen derzeit um höhere Gehälter für das fliegende Personal von Austrian Airlines. Während AUA-Chefin Mann der Ansicht ist, dass das jüngste Angebot des Unternehmens, das über die Wirtschaftskammer in die Verhandlungen eingebracht wurde, „sehr gut“ sein soll, wird dies von den Arbeitnehmervertretern zurückgewiesen. Der sprichwörtliche „Teufel“ liegt im Detail, also in der Zusammensetzung des Offerts, bei dem Austrian Airlines eigenen Angaben nach die „Schmerzgrenze“ bereits überschritten haben will. Die auf den ersten Blick hohen Erhöhungen schließen Einmalzahlungen und erfolgsabhängige Vergütungen, die die AUA erst ab einer Rendite von acht Prozent ausbezahlen will, mit ein. Bis dato hatte Austrian Airlines noch nie eine Rendite in diesem Ausmaß. Im letzten Geschäftsjahr, das einen Rekordgewinn gebracht hat, lag man bei fünf Prozent. Dies Betriebsräte und Gewerkschafter halten unter anderem aus diesem Grund das Angebot für nicht annehmbar und haben die Flugbegleiter und Piloten zum Streik aufgerufen. AUA könnte sich Druck der Arbeitnehmer beugen müssen Im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk räumte Mann ein, dass es durchaus dazu kommen könne, dass man sich den Forderungen beugen muss, denn die Arbeitnehmervertreter würden mit Streiks in eine Position kommen, in der sie regelrecht erzwingen könnten. Selbst teilgenommen hat die AUA-Generaldirektorin an den bisherigen Verhandlungen aber nicht. Den

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Stuttgarter Flughafengesellschaft feiert 100-jährigen Bestand

Die Betreibergesellschaft des Stuttgarter Flughafens wurde am 15. November 1924 als Luftverkehr Württemberg AG gegründet. Zu Beginn befand sich der Flugplatz noch in Böblingen. Über ein Jahrhundert hinweg entwickelte man sich am heutigen Standort Echterdingen zur wichtigsten Verkehrsdrehscheibe von Baden-Württemberg. Für die Zukunft sieht sich die Flughafen Stuttgart GmbH gut aufgestellt. Der Flughafen wird weiterhin eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region spielen und dabei zunehmend als Verkehrsdrehscheibe für die gesamte Region dienen. Daneben wird er mit seiner Infrastruktur für das Luft- und Raumfahrtcluster Baden-Württemberg und weit darüber hinaus eine ideale Erprobungsplattform für innovative Technologien sein und so seine Vorreiterrolle in Technik und Nachhaltigkeit weiterhin sichern. „Seit seinen ersten Anfängen hat das Fliegen eine enorme Entwicklung genommen, technisch und wirtschaftlich. Diese wird sich auch zukünftig fortsetzen, mit neuen Antrieben und anderen revolutionären Innovationen.“, so Geschäftsführer Ulrich Heppe. „Fliegen wird immer Teil der menschlichen Mobilität sein: Unsere international geprägte Gesellschaft sowie Wirtschaft und Forschung leben von persönlicher Begegnung mit anderen Menschen und Kulturen. Das ist heute wichtiger denn je“.

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Turkish Airlines und SAS beenden Codesharing

Mit Wirksamkeit zum 1. September 2024 werden Turkish Airlines und SAS ihre Codeshare-Kooperation beenden. Für Passagiere mit bestehenden Buchungen soll dies keine Auswirkungen haben, da sich lediglich die Flugnummern ändern werden. Künftig wird man keine gemeinsamen Codeshare-Verbindungen mehr anbieten, so die beiden Luftfahrtunternehmen. Das Ende der Kooperation mit Turkish Airlines ist bei SAS ein Vorgriff darauf, dass man die Star Alliance verlassen wird und dem konkurrierenden Skyteam beitreten wird. Hintergrund ist, dass der Carrier von einem Konsortium, dem auch Air France-KLM angehört, übernommen wird.

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Sommer 2024: Egyptair kündigt Kairo-Zürich an

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair beabsichtigt im Sommerflugplan eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Zürich anzubieten. Diese soll am 8. Juli 2024 aufgenommen werden. Vorerst soll diese dreimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Airbus A320neo bedient werden. In Cairo hebt man jeweils vormittags ab. Ab Zürich geht es dann nachmittags zurück nach Ägypten.

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Deutsche Bahn einigt sich mit Lokführer-Gewerkschaft

Lange hat es gedauert, aber nun haben sich die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn AG auf einen Kompromiss geeinigt. Damit sind weitere Arbeitskampfmaßnahmen vom Tisch. Gleich mehrfach haben die Arbeitnehmervertreter ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen und damit den Bahnverkehr in Deutschland weitgehend zum Erliegen gebracht. Davon nicht betroffen waren Privatbahnen. In den Verhandlungen konnte die GDL zahlreiche Forderungen durchsetzen. Unter anderem betrifft dies die 35-Stunden-Woche.

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Brussels Airlines: Gewerkschaften sagen Pilotenstreik ab

Bei der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines wird der Pilotenstreik, der im Zeitraum von 27. bis 30. März 2024 über die Bühne hätte gehen sollen, nicht stattfinden. Die Gewerkschaften haben diesen abgesagt. Hintergrund ist, dass in den Verhandlungen Fortschritte erzielt wurden und man sich offenbar einer Einigung nahe gekommen ist. Um möglichst rasch einen Abschluss erzielen zu können, verzichten die Arbeitnehmervertreter auf den angekündigten viertägigen Pilotenstreik. Man wäre sich bereits im Bereich der Bruttovergütung weitgehend einig und geht davon aus, dass in den nächsten Tagen nähere Einzelheiten mitgeteilt werden können.

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Catering: Turkish Do&Co beliefert Sunexpress

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress bezieht nun das Catering von Turkish Do&Co, einem Joint-Venture von Turkish Airlines und Do&Co. Die Änderung betrifft sowohl internationale Verbindungen als auch Inlandsflüge innerhalb der Türkei. „Wir bei SunExpress suchen stets nach Möglichkeiten, das Reiseerlebnis weiter zu optimieren und die Reise insgesamt noch angenehmer zu gestalten. Daher freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Turkish Do&Co, einem Unternehmen, das sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene für seine Qualität und sein kulinarisches Know-how bekannt ist. Mit der Partnerschaft wollen wir die Kundenzufriedenheit auf ein neues Niveau heben und unseren Fluggästen leckere und vielfältige Produkte für jeden Geschmack bieten“, sagt Max Kownatzki, CEO von SunExpress. Attila Doğudan, CEO von Turkish Do&Co, ergänzt: „Turkish Do&Co beliefert derzeit zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Turkish Airlines. Mit unserer erweiterten Produktionskapazität sind wir stolz, SunExpress als neuen Kunden und Partner begrüßen zu dürfen. SunExpress ist ein wichtiger Akteur in der Tourismusbranche und fungiert als Verbindung zwischen der Türkei und Europa. Wir freuen uns, durch diese Zusammenarbeit die Qualität und den Geschmack von Turkish Do&Co noch mehr Reiselustigen zugänglich zu machen.“

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Air Baltic mit Delegation in der Ukraine

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 25. März 2024 eine Delegation nach Riga entsandt, um an einer Besprechung mit dem Infrastrukturminister teilzunehmen. Firmenchef Martin Gauss erklärte, dass man bereit ist die Flüge von/nach Kiew, Lwiw und Odessa zu reaktivieren, sobald es eben die Sicherheitslage zulässt. Voraussetzung ist, dass der Krieg beendet ist und die EASA erklärt, dass Flüge in die Ukraine sicher sind. „Wir sind entschlossen, uns aktiv an der Wiederherstellung des ukrainischen Luftverkehrs zu beteiligen. Air Baltic bleibt ein zuversichtlicher und unterstützender Partner beim Wiederaufbau und bei Investitionen in die ukrainische Luftfahrt. Unter den härtesten Bedingungen des Krieges haben wir uns von der Professionalität des Flughafenteams überzeugt und freuen uns darauf, den Flugbetrieb so bald wie möglich wieder aufzunehmen. Da die Sicherheit unserer Mitarbeiter, Passagiere, Flugzeuge und Flüge für uns oberste Priorität hat, wird Air Baltic so bald wie möglich die Flüge mit unserem Nachbarland wieder aufnehmen, um die Konnektivität zu gewährleisten und die Unabhängigkeit der Ukraine zu unterstützen. Слава Україні (Ruhm für die Ukraine)!“, so Martin Gauss.

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Marathon Airlines findet neuen Auftraggeber im Kamerun

Nach dem Rauswurf als Wetlease-Partner von Air Serbia hat die griechische Fluggesellschaft Marathon Airways zumindest teilweise neue Aufträge für ihre Embraer-Flotte gefunden. Allerdings nicht in Europa, sondern auf dem afrikanischen Kontinent. Die im Kamerun ansässige Camair-Co hat auf Anfrage bestätigt, dass man drei von Marathon Airlines betriebene E-Jets ins Wetlease genommen hat. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen SX-PTM, SX-RMA und SX-KAA. Diese wurden zwischenzeitlich nach Douala überstellt und fliegen im Auftrag von Camair-Co. Damit konnte Marathon Airlines den Verlust des Air-Serbia-Auftrags zumindest teilweise kompensieren. Die Betonung liegt auf teilweise, denn im Sommer 2024 hätte man mit fünf E-Jets für das serbische Unternehmen fliegen sollen. Allerdings wurde der Vertrag nach einem Vorfall, der sich auf dem Flughafen Belgrad ereignet hat, fristlos beendet. Der vorläufige Untersuchungsbericht kritisiert die Entscheidungen der Piloten heftig. Laut CH-Aviation.com soll der Vertrag zwischen Camair-Co und Marathon Airlines für vorerst zwei Jahre abgeschlossen worden sein. Bislang wurde lediglich die SX-RMA in das Farbenkleid des Auftraggebers versetzt. Die beiden anderen Embraer-Jets sollen nach und nach ebenfalls die Livery von Camair-Co erhalten. Überblick über die Marathon-Airlines-Flotte: Flugzeugtyp Anzahl Embraer 175 3 Embraer 190 1 Embraer 195 3 Embraer Legacy 600 1

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So sehen die neuen ÖBB-Railjets von innen aus

Die Österreichischen Bundesbahnen haben vor wenigen Tagen mit dem Rollout der Railjets der jüngsten Generation begonnen. Bereits am 19. März 2024 hat man bekanntgegeben, dass 19 weitere Exemplare dieses Typs bestellt wurden. In den neuen Zügen gibt es einige Neuerungen für die Fahrgäste. Jene Railjet-Garnituren, die nun sukzessive in den Liniendienst gestellt werden, sind eine Weiterentwicklung ihres bestehenden Vorgängers. Die ÖBB haben eigenen Angaben nach ein paar Schwachstellen ausgemerzt und sind auch auf den Wunsch der Fahrgäste nach Abteilen in der Zweiten Klasse eingegangen. In den Bestandszügen gibt es in dieser Beförderungsklasse lediglich Großraumwägen. Aus älteren Waggons, die beispielsweise als Inter- und/oder Eurocity durch Österreich fahren, sind die 6er-Abteile in der Zweiten Klasse noch gut bekannt. Genau diese gab es aber in den Railjet-Zügen bislang nicht. Dies wurde von Fahrgästen immer wieder kritisiert. Nun feiern diese ihr Comeback in der jüngsten Generation des Flaggschiffes der Österreichischen Bundesbahnen. In der Business-Class, in der es auch schon zuvor Abteile gegeben hat, bleiben diese bestehen. Jene Züge, die nun in den Fahrbetrieb gestellt werden, haben jedoch nichts mit den bei Stadler bestellten Doppelstockzügen des Typs Kiss III, die ebenfalls von den ÖBB als Railjet vermarktet werden sollen, zu tun. Die Order beim schweizerischen Hersteller ist zusätzlich zu jener, die nun nach und nach auf die Schiene kommt. Die Nachbestellung bei Siemens, die am 19. März 2024 kommuniziert werden, ist abermals on-top. Die Österreichischen Bundesbahnen haben im Bereich der Speisewägen das Design erneuert. Wie auf den Fotos ersichtlich ist so ziemlich kein Stein auf

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