Jan Gruber

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Jan Gruber

FAA stellt United Airlines unter erhöhte Aufsicht

In den letzten Wochen ist United Airlines aufgrund zahlreicher Vorfälle, die zum Glück glimpflich verlaufen sind, in die Schlagzeilen geraten. Nun hat die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA signalisiert, dass man das Star-Alliance-Mitglied unter erhöhte Aufsicht stellt. Es handelt sich um eine Maßnahme, zu der die Luftfahrtämter greifen können, wenn diese gewisse Bedenken haben oder aber sich binnen kurzer Zeit einige Vorfälle, die es so nicht geben sollte, ereignen. Bereits vor wenigen Tagen ist der United-Geschäftsführer an die Öffentlichkeit gegangen und betont, dass keinerlei Sicherheitsprobleme bestehen würden. Die FAA will es offensichtlich nicht bei Beteuerungen belassen, sondern schaut der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft lieber genauer auf die Finger. Dies hat auch erste Folgen für United Airlines, denn die Behörde erklärte, dass laufende Zulassungsverfahren fortgeführt werden können, jedoch keine neuen eröffnet werden können, da das Unternehmen unter erhöhter Aufsicht steht. Erst nach Abschluss des derzeit laufenden Audits will die FAA entscheiden wie man diesbezüglich weiterverfährt. Eine Behördensprecher erklärte unter anderem: „Aufgrund der jüngsten Sicherheitsvorfälle verstärkt die FAA die Aufsicht über United Airlines, um sicherzustellen, dass das Unternehmen die Sicherheitsvorschriften einhält, Gefahren identifiziert und Risiken mindert sowie ein effektives Sicherheitsmanagement betreibt“. Die Beschäftigten von United Airlines wurden bereits am 22. März 2024 durch die zuständige Führungskraft darüber informiert, dass man durch die FAA unter verstärkter Aufsicht steht. Für die Mitarbeiter bedeute dies, dass man jederzeit damit rechnen müsse, dass Beamte anwesend sind und Arbeitsabläufe, Handbücher, Flugzeuge und Infrastruktur überprüfen. Man ersucht die United-Mitarbeiter darum, dass diese mit den FAA-Beamten kooperieren und deren Anordnungen bzw. Ersuchen nachkommen.

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Franconia nimmt Nürnberg-Wiener Neustadt auf

Mit kleinem Fluggerät wird Franconia Air Service im Sommerflugplan 2024 ab Nürnberg auch Linienflüge ins österreichische Wiener Neustadt, das man als „Wien“ vermarktet, anbieten.ü Der kleine Carrier bedient im Sommerflugplan 2024 ab dem fränkischen Airport die Ziele Mönchengladbach, Hamburg, Ganderkesee (bei Bremen), Zweibrücken, Sylt und Wiener Neustadt. Die Flüge in die österreichische Stadt sollen pro Richtung 480 Euro kosten und an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Freitag durchgeführt werden. Nähere Einzelheiten dazu unter diesem Link im Flugplan von Franconia Air Service.

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Dauerkrise: Boeing-Chef Calhoun kündigt Rücktritt an

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing befindet sich seit vielen Jahren in einer Dauerkrise, denn in fast schon „regelmäßigen“ Abstände sorgt man für Skandale. Nun treten der Konzernchef und der Leiter der Zivilflugzeugsparte ab. Zu groß scheint der Druck von allen Seiten zu sein. Wie konnte sich Boeing von einem Vorzeigeunternehmen so einem regelrechten „Chaotenhaufen“ transformieren? Über Jahrzehnte hinweg galten Flugzeuge des Herstellers Boeing als der Inbegriff von Innovation, Zuverlässigkeit und durchaus auch Sicherheit. Unter Innovation ist zu verstehen, dass man zwar die eine oder andere Neuheit auf den Markt gebracht hat, jedoch in vielen Belangen eher konservativ war und kleineren Herstellern wie McDonnell Douglas oder Lockheed Martin die „Kinderkrankheiten“ überlassen hat. Boeing zog dann nach, wenn die Technologie ausgereift war. Beispielsweise hielt man vergleichsweise lange am Dreimann-Cockpit fest und lieferte gar einer australischen Airline auf besonderen Wunsch B767 mit einer Art Panel für Flugingenieure. Während der einstige Kassenschlager B727 auf Flugingenieure angewiesen war, ist das beim Nachfolger B737 von Anfang an nicht mehr der Fall. Mittlerweile wurden erheblich mehr B737 in verschiedenen Varianten gebaut als B727. Bei vielen Airlines ist die Boeing 737 das Arbeitstier auf der Kurz- und Mittelstrecke. Natürlich gab es auch schon vor der Max-Variante fatale Abstürze, jedoch kann auch der Konkurrent Airbus auf keine makellose Weste bei der A320-Familie blicken. Wendepunkt: Übernahme von McDonnell Douglas In der Firmengeschichte von Boeing gab es einen eklatanten Wendepunkt, denn in den 1990er-Jahren hat man den Konkurrenten McDonnell Douglas übernommen. Jenen Konzern, der sein Kürzel von „DC“ in „MD“ änderte, weil

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Frankfurt-Hahn mit fünf neuen Sommerstrecken

Ende März 2024 beginnt am Flughafen Frankfurt-Hahn der Sommerflugplan 2024. Die vor Ort tätigen Airlines werden insgesamt fünf neue Routen anbieten. Das Angebot Der Billigflieger Ryanair wird je zwei wöchentliche Umläufe nach Pescara und Lamezia Terme anbieten. Weiters reaktiviert man die Flugverbindung nach Budapest. Agadir steht einmal wöchentlich im Flugplan und Rom-Fiumicino steuert man in Kürze häufiger an. Palma de Mallorca wird seitens Ryanair per 1. Mai 2024 auf bis zu zehn Umläufe pro Woche aufgestockt. In selbiger Frequenz nimmt man im Sommer 2024 Kurs auf London-Stansted. Während Air Arabia Maroc die Destination Nador bedienen wird, Air Serbia wieder Nis-Flüge anbieten wird, geht es mit Flyone nach Chișinău. Wizz Air bietet ab Frankfurt-Hahn die Destinationen Skopje, Tirana und Sofia an.

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Flug wegen Passkontrolle verpasst: Polizei bezahlt neues Ticket

Auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda hatte die Grenzpolizei mit technischen Problemen zu kämpfen. Dies hatte zur Folge, dass eine Frau über eine Stunde warten musste und daher ihren Flug verpasste. Die Polizei hat die Kosten für ihr Ersatzticket übernommen. Es soll sich um umgerechnet 165 Euro handeln, die die Frau zusätzlich zu bezahlen hatte. Dieses Geld wäre ihr von der Exekutive erstattet worden. Die Vorgehensweise ist äußerst selten, da es rein rechtlich keinen Anspruch auf Schadenersatz gibt, wenn man den Flug aufgrund von Verzögerungen bei behördlichen Passkontrollen verpasst.

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Edelweiss setzt ersten A350 nach Las Vegas ein

Die Ferienfluggesellschaft Edelwiess Air wird den zukünftigen Maschinentyp Airbus A350 zunächst in Richtung Las Vegas und Vancouver einsetzen. Die erste Einheit wird voraussichtlich ab April 2025 der Flotte angehören. Das erste von sechs Flugzeugen wird nach aktuellem Planungsstand Anfang April 2025nzur Edelweiss Flotte stoßen. Bevor das Flugzeug auf der Langstrecke eingesetzt wird, fliegt es in den ersten Wochen zu diversen Kurz- und Mittelstrecken-Destinationen. Las Vegas wird die erste Langstrecken-Destination sein, welche Edelweiss mit dem Airbus A350 anfliegt. Ab Mitte Mai 2025 wird die Maschine drei Mal pro Woche auf dieser Strecke zum Einsatz kommen. Mit der Einflottung des zweiten Airbus A350 ab Anfang Juli 2025 wird täglich die Strecke Zürich-Vancouver-Zürich bedient. Anfang Oktober 2025 wird der dritte Airbus A350 zur Edelweiss Flotte stossen. Der vierte wird im Winter 2025 dazukommen und die Flugzeuge Nummer 5 und 6 in der zweiten Hälfte des Jahres 2026.

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Flixbus baut Sommerangebot 2024 um 25 Prozent aus

Eigenen Angaben nach wurde das Flixbus-Streckennetz für den Sommer 2024 um etwa 35 Prozent ausgebaut. Dies betrifft insbesondere internationale Routen. Innerhalb Deutschlands halten sich die Aufstockungen in sehr eng gesteckten Grenzen. Neue Linien sind laut Flix SE zum Beispiel zwischen Budapest und Zürich, Essen und Prag sowie Köln und Paris dazu gekommen. Ab Deutschland habe man das Angebot in Richtung Skandinavien gar verdreifacht. Auch gäbe es künftig mehr Fahren ab München nach Mailand, ab Frankfurt nach Paris und ab Prag nach Zürich. Unter der Marke Flixtrain hat man am 21. März 2024 die Verbindung zwischen Mainz und Berlin reaktiviert. Dies hat zur Folge, dass man künftig zwischen Berlin und Frankfurt am Main bis zu acht tägliche Zugpaare anbieten wird.

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Flights & Travels streicht Silver-Air-Elba-Flüge

Das in Lugano ansässige Unternehmen „Flights & Travels“ wird im Sommerflugplan 2024 keine Nonstopflüge auf die italienische Insel Elba organisieren. Diese hatte man über mehrere Jahre hinweg im Portfolio und wurden von Silver Air durchgeführt. Das Vertriebsunternehmen bot die Nonstopflüge nach Marina di Campo sowohl ab dem italienischen Festland als auch ab dem schweizerischen Lugano an. Die operative Durchführung erfolgte bislang durch die tschechische Fluggesellschaft Silver Air. „Flights & Travels“ hat nun mitgeteilt, dass man in der Saison 2024 keine linienähnlichen Elba-Flüge organisieren wird. Damit fällt dieses Angebot weg.

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Bafin verhängt Bußgeld über MTU

Die deutsche Finanzmarktaufsicht Bafin wirft dem Triebwerkshersteller MTU vor, dass dieser gegen ad-hoc-Mitteilungspflichten verstoßen haben soll. In diesem Zusammenhang wurde bereits am 1. März 2024 ein Bußgeld verhängt. Laut Mitteilung der Behörde muss MTU eine Summe in der Höhe von 510.000 Euro bezahlen. Der Bescheid ist aber noch nicht rechtskräftig, denn das betroffene Unternehmen kann dagegen noch ein Rechtsmittel einlegen. Die Bafin wirft vor, dass Insiderinformationen nicht unverzüglich über ad-hoc-Mitteilungen verbreitet worden sein sollen.

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Inflation: Turkish Airlines erhöht die Löhne

Die Beschäftigten von Turkish Airlines sollen Lohnerhöhungen im Ausmaß von etwa 64 Prozent erhalten. Was zunächst viel klingt, ist es aber nicht, denn zuletzt lag die Inflation bei sagenhaften 67 Prozent und das in nur einem Kalendermonat. Die regelrecht galoppierende Inflation macht momentan vielen Einwohnern der Türkei stark zu schaffen, denn die Endkundenpreise steigen mitunter täglich oder sogar mehrmals täglich. Somit werden die Löhne Monat für Monat weniger wert, auch wenn diese angehoben werden. Die Inflation macht das Plus zu Nichte. Turkish Airlines hat mitgeteilt, dass man den Beschäftigten im Schnitt rund 64 Prozent mehr bezahlen wird. Gleichzeitig wurde mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart, dass ab dem Jahr 2025 eine jährliche Inflationsanpassung zuzüglich zehn Prozent erfolgen soll.

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