Jan Gruber

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Jan Gruber

Antwerpen: Luxair stockt London-City auf

Die Fluggesellschaft Luxair baut den Verkehr auf der Strecke Antwerpen-London City weiter aus. Künftig wird man an zumindest zwei Tagen auch Reisen im doppelten Tagesrand anbieten. Mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2023 soll es belgischen Passagieren möglich sein, dass diese jeweils an Dienstagen und Donnerstag in der Früh zum London-City-Airport fliegen können und am Abend wieder zurück nach Antwerpen. Reisende, die dienstags morgens um 09:15 Uhr (Ortszeit) nach London City abfliegen, haben die Möglichkeit, am selben Abend um 17:15 Uhr zurückzukehren. Donnerstags ist der Abflug um 10:00 Uhr und der Rückflug um 16:50 Uhr möglich. „Geschäftsreisende haben oft einen engen Zeitplan. Eine Tagesverbindung ermöglicht es ihnen, morgens abzufliegen, ihren geschäftlichen Verpflichtungen in der anderen Stadt nachzukommen und noch am selben Tag zurückzukehren, ohne dass sie übernachten müssen. Der Wunsch nach einer Tagesverbindung wurde in der Geschäftswelt häufig geäußert. Daher freuen wir uns, die Tagesverbindung ab dem 30. Oktober 2023 wieder einzuführen“, so Flughafen-Antwerpen-Geschäftsführer Eric Dumas.

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Sommer 2024: Austrian Airlines plant ohne Wetlease-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines befindet sich seit einiger Zeit wieder auf Expansionskurs. Der Carrier dementiert allerdings, dass man im Sommerflugplan 2024 wieder auf Wetleases zurückgreifen wird. In den letzten Wochen gab es so einiges an „Flurgeflüstere“, dass die österreichische Lufthansa-Tochter im Sommer 2024 einige Maschinen ins Wetlease nehmen könnte. Dabei sollte es sich auch im de Havilland Dash 8-400 bzw. vergleichbare Turbopropflugzeuge handeln, um unter anderem Embraer 195 für andere Routen zur Verfügung zu haben. Dies wird seitens des Unternehmens aber nicht bestätigt. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviaton.Direct: „Das können wir so nicht bestätigen. Generell hat sich der gezielte Einsatz von Wetleases in der Vergangenheit bewährt, um saisonale Spitzen abzufedern und wird daher bei Bedarf als ein mögliches Mittel geprüft. Austrian Airlines blickt im ersten Halbjahr 2023 auf eine starke Performance zurück und will 2024 die Marktposition weiter ausbauen. Das aktuelle Flottenwachstum legt hierfür den Grundstein. Vier neue Airbus A320neo sind bereits im Dienst. Wir freuen uns über den bevorstehenden Flottenausbau um einen weiteren Airbus A320neo und einen Airbus A320ceo sowie die geplante Modernisierung der Langstreckenflotte mit zehn Boeing 787-9“.

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Sunwing-B737-Max-8 bleibt auf Kuba im Asphalt stecken

Auf dem kubanischen Flughafen Holguin sollte man sich wohl Gedanken über die Qualität des Asphalts machen, denn am 30. August 2023 ist die von Sunwing betriebene Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung C-GMXH stecken geblieben. Der im Jahr 2019 gebaute Mittelstreckenjet machte sich gerade bereit für den Start. Dabei ist den Piloten ein kleines Missgeschick unterlaufen, denn mit dem rechten Fahrwerk geriet die Boeing 737-Max-8 auf das Bankett der Runway. Dies hatte so seine unangenehmen Konsequenzen, denn im weiteren Verlauf geriet die Sunwing-Maschine in eine sehr missliche Lage. Das Flugzeug ist im Asphalt eingesunken und steckte regelrecht fest. Aus eigener Kraft konnte die C-GMXH sich nicht mehr befreien, so dass man auf die Hilfe von Bodenfahrzeugen angewiesen war. Weitere Folge daraus: Da die Piste blockiert war, musste der Flughafen von Holguin temporär gesperrt werden. Diese Maßnahme konnte erst am 31. August 2023 gegen 12 Uhr 00 Lokalzeit aufgehoben werden. Ankommende Maschinen wurden auf andere kubanische Airports abwarten und abfliegende Flugzeuge hatten die Dauer der Sperre abzuwarten.

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Sommer 2024: Air Baltic stockt Riga-Wien auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stockt im Sommerflugplan 2024 die Frequenzen auf der Strecke Riga-Wien auf. Auch fliegt man häufiger ab Vilnius nach München. Mit Beginn der Sommerperiode 2024 wird der A220-Betreiber elf wöchentliche Umläufe zwischen den Hauptstädten Lettlands und Österreichs anbieten. Ebenso erhöht man zwischen Vilnius und München die Frequenzen auf sechs Rotationen pro Woche. Dies geht aus dem Reservierungssystem von Air Baltic hervor.

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Condor verschiebt Berliner Winter-Comeback auf unbestimmte Zeit

Eigentlich wollte die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor im Winterflugplan 2023/24 drei Destinationen ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg anbieten. Dieser Plan wurde auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Bereits vor einigen Tagen wurde der Verkauf der Flüge von Berlin nach Dubai, Hurghada und Agadir eingestellt. Die Routen waren zunächst „ausgenullt“ und anschließend sind diese aus dem System verschwunden. Das hat auch seinen guten Grund, denn Condor wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 die genannten Destinationen nicht ab Berlin-Brandenburg anbieten. Auch kommt es in Stuttgart, Nürnberg und Hamburg zu Veränderungen. Ziele, die bislang unter Condor-Flugnummern (DE) angeboten wurden, werden zumindest in der bevorstehenden Winterperiode 2023/24 als Marabu-Flüge (DI) vermarktet. Ab dem bayerischen und baden-württembergischen Airport kommen von der bulgarischen European Air Charter betriebene Airbus A320 zum Einsatz. In Berlin hat Condor immer wieder Anläufe unternommen, die dazu führen sollten, dass man sich in der kalten Jahreszeit wieder etabliert. Von Erfolg waren diese nicht gekrönt und diesmal sagt man das Comeback noch vor dem ersten Flug ab. Ursprünglich hatte man je fünf wöchentliche Umläufe nach Dubai und Hurghada angekündigt. Nach Agadir sollte es zumindest einmal pro Woche gehen. Eurowings konnte Ryanair- und Easyjet-Kürzungen nicht vollständig kompensieren Der Flughafen Berlin-Brandenburg weist einen im direkten Vergleich mit anderen Airports, ab denen Condor aktiv ist, äußerst hohen Lowcost-Anteil auf. In der Airlinebranche ist durchaus bekannt, dass die Passagiere im Einzugsgebiet des Hauptstadt-Airports als durchaus preissensibel gelten. Dies liegt nicht unbedingt daran, dass die Kaufkraft extrem niedrig wäre, sondern möglicherweise auch daran, dass die potentiellen Kunden in den letzten

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Viele Condor-Fluggäste wegen Umbuchungen auf Marabu verärgert

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass im Winterflugplan 2023/24 einige Strecken ab Deutschland, die bislang von Condor als eigene Flüge vermarktet würden, an die Konzernschwester Marabu übergeben werden sollen. Dies löste durchaus entrüstete Reaktionen betroffener Passagiere aus. Da Marabu Airlines über kein eigenes Reservierungssystem verfügt, sondern auf die Konzernschwester Condor, die als so genannter General-Sales-Agent fungiert, erreichten die Aviation.Direct-Redaktion in den letzten Tagen enorm viele E-Mails, in denen sich Kunden der deutschen Ferienfluggesellschaft darüber beschweren, dass sie explizit und bewusst bei Condor gebucht hätten und nun per E-Mail damit konfrontiert wurden, dass sie nicht mit der eigentlich gebuchten Airline, sondern mit der estnischen Marabu auf die Kanaren fliegen sollen. Diese lässt ab Stuttgart die Flüge von der bulgarischen European Air Charter durchführen. Die Vorwürfe der betroffenen Passagiere wiegen auf den ersten Blick durchaus schwer, denn so schreibt ein Betroffener, dass man für viel Geld deutsche Qualität bei einer deutschen Airline gebucht hätte und nun ohne gefragt zu werden „etwas minderwertiges, altes aus Osteuropa“ bekommen würde. Wenn er mit seiner Familie mit einem „gammeligen Billigflieger hätte fliegen wollen, dann wäre die Konkurrenz auch noch billiger gewesen“. Weiters beklagen sich zahlreiche Condor-Kunden, dass ihre bereits bezahlten Zusatzleistungen wie Gepäckstücke, Sitzplatzreservierung oder die Beförderung von Hunden seitens Condor annulliert worden wären und man müsse diese „bei Marabu neu dazubuchen“. Allerdings ist das Servicecenter des deutschen Ferienfliegers dazu gar nicht in der Lage und meint, so die Betroffenen, dass man es kurz vor der Abreise nochmals versuchen sollte. Kostenfreier Vertragsrücktritt nicht in jedem Fall

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Einreise: Volksrepublik China verlangt keine PCR-Befunde mehr

Die Volksrepublik China hat mit Wirksamkeit zum 30. August 2023 die Einreisebestimmungen weiter gelockert. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nun nicht mehr erforderlich. Damit kehrt man wieder zu jenen Voraussetzungen, die vor der Pandemie gegolten haben zurück. Bereits zuvor hatten die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests abgeschafft. Nun zieht auch die Volksrepublik China nach. Es gelten nun wieder die vor der Pandemie angewandten Einreisebestimmungen. Zu beachten ist weiterhin, dass je nachdem welche Staatsbürgerschaft man hat, vorab ein Visum bei der zuständigen Auslandsvertretung (Botschaften und/oder Konsulate) beantragt werden muss. Dies war, sofern man ein Visum benötigt hat, auch schon vor der Pandemie der Fall.

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Aer Lingus musste „unruly PAX“ in Santiago de Compostela abführen lassen

Weil sich am 26. August 2023 ein Passagier auf einem Aer-Lingus-Flug von Dublin nach Las Palmas störend verhalten hat, musste die EU-DVK außerplanmäßig in Santiago de Compostela zwischenlanden, um den unruly PAX durch die Exekutive von Bord nehmen zu lassen. Der Airbus A320 befand sich unter der Flugnummer EI782 auf dem Weg nach Gran Canaria. Allerdings sorgte ein „unruly PAX“ für soviel Störung, dass der Kapitän entschieden hat, dass dieser von Bord genommen werden muss. Die Flugsicherung wies den Flughafen Santiago zu. Dort soll sich der Mann ohne nennenswertes Fehlverhalten von der Polizei abführen haben lassen. Durch die außerplanmäßige Zwischenlandung ist allerdings eine Verspätung entstanden.

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Klimawandel: Kraus-Winkler sieht Österreichs Schigebiete nicht in Gefahr

Österreichs Tourismus-Staatssekretärin Suanne Kraus-Winkler ist der Ansicht, dass die heimischen Wintersportressorts auf mögliche Herausforderungen, die sich durch die Klimaerwärmung ergeben könnten, besser vorbereitet sein sollen als jene in anderen Staaten. Dabei beruft sich das Regierungsmitglied auf eine französisch-österreichische Studie. Diese kommt unter anderem zum Schluss, dass die meisten Schigebiete in Österreich für einen Temperaturanstieg von etwa zwei Grad Celsius gewappnet sind, da man bereits jetzt über rund 50 Prozent Kunstschnee-Möglichkeiten verfügen soll. Zudem spricht die Studie davon, dass die technische Beschneiung nur einen relativ geringen Teil zu den CO2-Emissionen beitrage. „Der Klimawandel stellt alle Skidestinationen europaweit vor Herausforderungen und erfordert nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungsansätze. Umso erfreulicher ist die wissenschaftliche Bestätigung, dass Österreich auf diesem Gebiet bereits Vorreiter ist und Skifahren auch in den kommenden Jahrzehnten weiter möglich sein wird“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der kürzlich veröffentlichten Studie zur Zukunft von Europas Skigebieten.

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Tokio: Emirates startet Shuttlebus zum Flughafen Haneda

Die Fluggesellschaft Emirates startet in Japan einen Shuttlebus-Service zwischen dem Flughafen Tokio-Haneda und den wichtigsten Bahnhöfen der Hauptstadt. Dieser soll Reisenden der Economy-Class ohne Aufpreis zur Verfügung stehen. Seit 1. September 2023 steht Reisenden dieser Busservice, der ab dem Charterbusparkplatz des Terminals 3 des Flughafens Haneda abfährt, zur Verfügung. Die Busse tragen Flugnummern des Carriers, was Betreiberangaben nach durchgehende Buchungen ermöglichen soll. Vorerst stehen zwei Kurse zur Verfügung. Der Bus EK7034 nimmt jeweils um 00 Uhr 01 an Haneda Kurs auf den Bahnhof Marunouchi und EK7036 fährt zeitgleich zur Bahnstation Shinagawa. Auch in die jeweils umgekehrte Richtung stehen Shuttlebusse, die im Zuge der Flugbuchung mitgebucht werden können, zur Verfügung. Im Falle von Flugverspätungen sollen die Busse abwarten. Emirates Airline erklärt unter anderem, dass man mit dem neuen Busservice den Economy-Class-Passagieren das Reisen vereinfachen möchte. Man will die Lücke zwischen dem Flughafen Haneda und den beiden großen Bahnhöfen schließen.

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