Jan Gruber

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Jan Gruber

Wegen Mängeln: Indische Zivilluftfahrtbehörde schließt Air-India-Trainingszentrum Mumbai

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat dem in Mumbai ansässigen Trainings- und Simulatorzentrum von Air India die Zulassung entzogen. Das Amt machte keine näheren Angaben zu den Gründen, lediglich: Nichtbehobene Regelverstöße. Es ist nicht das erste Mal, dass die DGCA in Sachen Flugsimulatoren hart durchgreift. In der Vergangenheit war der Mitbewerber Spicejet betroffen, denn es kam ans Licht, dass Pilotentrainings mit defekten B737-Max-Trainingsgeräten durchgeführt wurden. Das Amt verhängte eine saftige Geldstrafe gegen den Carrier und die betroffenen Flugzeugführer mussten ihre Trainings wiederholen und darüber hinaus so lange am Boden bleiben bis das „Nachsitzen“ absolviert wurde. Laut der lokalen Nachrichtenagentur PTI stellte die indische Zivilluftfahrtbehörde im Air-India-Trainingszentrum Mumbai einige nicht näher bezeichnete Mängel fest. Während einem Audit habe man bemerkt, dass es offene Fragen hinsichtlich der Zertifizierung der Instruktoren, die die Simulatoren bedienen, gibt. Dem Vernehmen nach soll es Probleme im Bereich der Zertifizierung geben. Die Folge daraus: Aufgrund einer behördlichen Verfügung musste der Ausbildungsbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt werden. Am Standort Mumbai werden hauptsächlich Boeing-Piloten trainiert. Die Auswirkungen auf den Flugbetrieb halten sich zumindest kurzfristig in eng gesteckten Grenzen. Sollte der Zustand aber länger andauern, könnte es zu einem Rückstau in den Bereichen Training und Ausbildung kommen. Air India wollte die behördliche Schließung nicht kommentieren.

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Austrian Airlines nimmt Amsterdam-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Amsterdam und Innsbruck bedienen. Diese Route soll ab 27. Jänner 2024 einmal wöchentlich angeboten werden. Aus dem Reservierungssystem der Lufthansa-Tochter geht hervor, dass diese Strecke jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320 geplant ist. Vorerst ist die Verbindung bis 30. März 2024 befristet. Kernzielgruppe sind niederländische Wintersportler, die ihre Urlaube in Tirol verbringen wollen.

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Air New Zealand bestellt vier weitere Maschinen

Die Fluggesellschaft Air New Zealand wird ihre Flotte um vier Flugzeuge erweitern. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A321neo und zwei ATR72-600. Diese sollen ab Ende 2024 eingeflottet werden, teilte das Unternehmen im Zuge der Bekanntgabe der Finanzzahlen des Geschäftsjahres 2023 mit. Die beiden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 sollen mit 68 Sitzplätzen bestuhlt werden und im Regio-Netz eingesetzt werden.

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European Air Charter fliegt für Marabu ab Stuttgart und Nürnberg

Im Winterflugplan 2023/24 wird die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines auch planmäßig ab Stuttgart und Nürnberg fliegen. Es handelt sich überwiegend um Routen, die vormals der deutsche Carrier im Portfolio hatte. Ab Nürnberg wird Marabu Airlines an den Verkehrstagen Montag und Freitag Kurs auf Teneriffa nehmen. Nach Hurghada geht es jeweils an Dienstagen, Donnerstagen, Samstagen und Sonntagen. Diese Destination hat am ab Stuttgart an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag im Programm. Nach Teneriffa geht es ab der Landeshauptstadt Baden-Württembergs jeweils an Montagen, Freitagen und Sonntagen. Mittwochs, freitags und sonntags fliegt man nach Las Palmas. Nach Fuerteventura geht es jeweils an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen. Nach Lanzarote fliegt Marabu Airlines ab Stuttgart dienstags. Der estnische Carrier steuert im Winterflugplan 2023/24 ab München die Destination Fuerteventura jeweils an Montagen, Donnerstagen und Freitagen an. Las Palmas an man dienstags, mittwochs und donnerstags im Programm. Teneriffa fliegt man an Freitagen, Samstagen und Sonntagen an. Ab Hamburg hat Marabu Airlines das Ziel Teneriffa an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag im Portfolio. Nach Las Palmas geht es mittwochs und sonntags. An Montagen, Dienstagen, Donnerstagen, Freitagen und Samstagen nimmt man Kurs auf Fuerteventura. European Air Charter hilft in Stuttgart und Nürnberg aus Seit der Aufnahme des Flugbetriebs ist Marabu Airlines immer wieder aufgrund erheblicher Verspätungen in die Schlagzeilen geraten. Mittlerweile ist Firmenchef Paul Schwaiger zurückgetreten und wurde durch Axel Schefe ersetzt. Dieser sagt zum Winterflugplan 2023/24: „Nach knapp einem halben Jahr hat sich Marabu als neue, feste Größe im europäischen Ferienflugmarkt etabliert. Die

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Eurowings setzt zweiten A321neo ab Ende September 2023 ein

Mit der D-AEEB hat die Fluggesellschaft Eurowings kürzlich ihren zweiten Airbus A321neo in Hamburg-Finkenwerder übernommen. Die Maschine wurde nach Düsseldorf überstellt. Durch den eigenen Technikbetrieb soll die Restaufrüstung erfolgen. Voraussichtlich Ende September soll die ‚Echo-Bravo‘ mit Gästen an Bord abheben. Die D-AEEB ist neo Nummer neun von insgesamt dreizehn neos.

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Air Belgium fliegt mit Airbus A330-900 für Lot

Die polnische Fluggesellschaft Lot beabsichtigt ab Oktober 2023 einen von Air Belgium betriebenen Airbus A330-900 ins Wetlease zu nehmen. Laut einem Bericht von Pasazer.com, der weder von Air Belgium, noch von Lot offiziell bestätigt wurde, soll ein Vertrag mit einer Laufzeit von einem Jahr unterschrieben worden sein. Der polnische Carrier setzt auf der Langstrecke selbst keine Airbus-Jets ein, sondern hat in diesem Segment Modelle des Herstellers Boeing in Betrieb.

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Hamburg: Condor führt Pristina-Charterflüge durch

Im Auftrag des Reisebüros Air Prishtina wird die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ab 23. Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und Pristina bedienen. Die Charterroute ist vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320.

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Nürnberg: Eurowings nimmt Marsa Alam auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2023/24 mit Marsa Alam ein weiteres Ägypten-Ziel ab Nürnberg anbieten. Der Erstflug auf dieser Route soll am 3. November 2023 durchgeführt werden. Die Ferienroute will der Carrier am Verkehrstag Freitag unter den Flugnummern EW4110/EW4111 bedienen. Im Regelfall sollen Airbus A320 eingesetzt werden. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen.

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Azerbaijan Airlines reaktiviert Baku-Genf

Nach langer Abwesenheit plant Azerbaijan Airlines Ende September 2023 auf den Flughafen Genf zurückzukehren. Der Carrier beabsichtigt zwei wöchentliche Rotationen mit Airbus A319 durchzuführen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag das Routing Baku-Genf-Baku bedienen wird. Diese Strecke hatte man zuletzt unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Programm und reaktiviert somit wesentlich später als andere Strecken.

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Sommerurlaub: Airlines, Vermittler und Reiseveranstalter sorgen für Frust

Die Haupturlaubszeit des Jahres 2023 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Viele österreichische Reisende hatten auch dieses Jahr wieder Probleme mit Fluggesellschaften, Online-Travel-Agents und Reiseveranstaltern. Der Verein für Konsumenteninformation hat im Auftrag der Arbeiterkammer jene Beschwerden, die zwischen Ende Juni und Anfang August 2023 eingegangen sind, ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair für besonders viel Frust bei den Passagieren gesorgt haben sollen. Die Arbeiterkammer listet die drei genannten Fluggesellschaften in ihrem „Flop 3“-Ranking. Doch auch im Bereich der Vermittlungsportale ist nicht alles rund gelaufen, denn in diesem Segment sollen Kiwi.com, Opodo und Booking.com für ein hohes Beschwerdeaufkommen bei den Konsumentenschützern gesorgt haben. Bei den Tour Operators waren viele Reisende mit Alltours, FTI und Tui unzufrieden. Ausgewertet wurden die ersten 332 Urlaubsbeschwerden, die zwischen Ende Juni und Anfang August 2023 bei der Arbeiterkammer eingegangen sind. Spitzenreiter ist der Ärger über Flüge – knapp 40 Prozent erlebten „Bruchlandungen“: Die meisten Urlauber ärgerten sich über Stornierungen durch die Airline. Schwierigkeiten bereitete Konsument besonders die Buchung der Flüge über Online-Plattformen. Auch verspätete Flüge, Schererei mit dem Gepäck – es war beschädigt oder ging verloren – regte auf. Rund jede fünfte Beschwerde (etwa 21 Prozent) betraf Online-Vermittlungsportale. Ein Dauerbrenner war hier die Rückerstattung des Reise-/Flugpreises nach Stornierung durch den Veranstalter oder der Airline, wenn die Buchung über ein Vermittlungsportal erfolgt ist. Auffällig häufig betroffen sind über Opodo gebuchte Flüge bei Wizz Air. Auch mangelnde Erreichbarkeit „fuchste“ die Konsumenten. Auch Pauschalreisen und Kreuzfahrten sorgten für Frust Pauschalreisen und Kreuzfahrten

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