Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit Luftschiffen: Air Nostrum will Luqa-Gozo Heliport reaktivieren

Die spanische Air Nostrum Group ist der Ansicht, dass Luftschiffe im Linienverkehr wieder eine große Rolle spielen werden. Bereits vor einiger Zeit hat man bei Hybrid Air Vehicles zehn Exemplare bestellt und nun die Order auf 20 Stück verdoppelt. Im Juni des Vorjahres haben die beiden Unternehmen eine Vereinbarung über die Lieferung von zehn Airlander 10 abgeschlossen. Es handelt sich um Luftschiffe, die etwa 100 Passagiere befördern können sollen. Damals teilte Air Nostrum mit, dass man diese als „klimafreundliche Alternative“ vorwiegend im innerspanischen Verkehr einsetzen möchte. Auch zwischen dem Festland und Inseln wie Palma de Mallorca möchte man künftig Luftschiffe fahren lassen. Air Nostrum ist bislang die einzige Fluggesellschaft, die öffentlich mitgeteilt hat, dass man Luftschiffe in durchaus großem Stil einsetzen möchte. Bedenkt man, dass in der „goldenen Ära der Zeppeline“ stets nur einzelne Exemplare im Liniendienst waren, sind nun 20 Exemplare durchaus eine Ansage, dass man fest an den Erfolg dieser Luftfahrzeuge glaubt. Da der Air Nostrum Konzern mit Mel Air auch über einen Ableger auf Malta verfügt, ist es naheliegend, dass man auch dort expandieren möchte. Konkret teilte man mit, dass die zehn zusätzlichen Luftschiffe ab Malta eingesetzt werden sollen. Mit diesen will man Kurzstrecken wie nach Sizilien oder Nordafrika bedienen. Auch kann man sich vorstellen, dass Mel Air die Route Luqa-Gozo Heliport reaktivieren könnte. Platz ist jedenfalls genug vorhanden, denn der GZM verfügt über einen Mini-Airstrip und selbst mobile Masten gibt es auf dem Markt. Beispielsweise bei der Luftschiffbau Zeppelin in Friedrichshafen sind spezielle Lastwägen mit integriertem

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Luftwaffe: Privatunternehmen baut drei Transall in Löschflugzeuge um

Im September des Vorjahres hat die Wieland Aviation Group drei C160D „Transall“, die vormals bei der deutschen Luftwaffe im Einsatz waren, erworben. Die Maschinen werden künftig als Löschflugzeuge eingesetzt. Die erste, mit dem Kennzeichen VH-RPR, wurde am 25. August 2023 im Transit über Malta gesehen, wo sie von Kiel einflog und am folgenden Tag nach Hurghada weiterflog.  Die beiden anderen C160 werden die Kennungen VH-RFW und VH-TIT tragen. Das Unternehmen beabsichtigt, diese Flugzeuge zu Wasserbombern für die Brandbekämpfung umzurüsten.

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Flughafen Erfurt hat neues Feuerwehrfahrzeug übernommen

In der Vorwoche hat der Flughafen Erfurt-Weimar ein weiteres Feuerwehrfahrtzeug aus dem Hause Rosenbauer übernommen. Bis Ende 2024 sollen noch zwei weitere Exemplare eintreffen. „Safety First gilt schon immer am Erfurter Flughafen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass wir mit dem Eintreffen des neuen Flugfeldlöschfahrzeuges Panther den immer schon hohen Sicherheitsstandard am Thüringer Landesflughafen nun noch weiter erhöhen können. Die heutige Übernahme ist der erste Schritt der Modernisierung unseres Fuhrparkes bei der Flughafenfeuerwehr“, so Geschäftsführer Gerd Stöwer. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das Model „Panther 6×6-Flughafenlöschfahrzeug 11.500/1.400/250 HRET“ der Firma Rosenbauer. Das Fahrzeug hat eine Motorleistung von 750 PS, die mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe mit einer Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h auf die Strecke gebracht werden. Im Fahrzeug befindet sich ein Wassertank mit einer Kapazität von 11.500 Liter, ein Schaumtank mit einem Volumen von 1.400 Liter und darüber hinaus Pulverlöschmaterial mit einer Menge von 250 Kg.

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Jetblue hat Amsterdam-Flüge aufgenommen

In der vergangenen Woche hat die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft den Erstflug nach Amsterdam-Schiphol durchgeführt. Dies wertet man als großen Erfolg, denn im Vorfeld musste man um die Start- und Landerechte auf dem niederländischen Airport streiten. Nach London-Heathrow, Gatwick und Paris-Charles de Gaulle handelt es sich um das vierte Ziel in Europa, das man mit dem Maschinentyp Airbus A321LR mit Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika verbindet. „Der transatlantische Service von JetBlue hat bewiesen, dass er die Flugpreise senkt und den Kunden in Märkten zugute kommt, die jahrzehntelang unter den hohen Flugpreisen der alten Fluggesellschaften gelitten haben. Wir freuen uns darauf, unseren preisgekrönten Mint- und Kernservice für Geschäfts- und Privatreisende von und nach Amsterdam einzuführen“, so Jetblue-Chef Robin Hayes.

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Tchibo zieht sich aus dem Reisegeschäft komplett zurück

Erst kürzlich wurde bekannt, dass der deutsche Kaffeeröster Tchibo einen Rekordverlust geschrieben hat. Nun zieht man sich mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 gänzlich aus dem Bereich Reisen zurück. Dieser war einst ein starker Umsatzbringer. Bereits im Jahr 2021 leitete Tchibo den Rückzug aus der Vermittlung von Pauschalreisen und Kreuzfahrten ein. Damals wurde mitten im Hochsommer bekanntgegeben, dass man künftig keine Hochseekreuzfahrten mehr vermitteln wird. Flußkreuzfahrten und Pauschalreisen hatte man aber weiterhin im Portfolio. Per 1. November 2023 ist auch damit Schluss, denn die Submarke „Tchibo Reisen“ und die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten werden aufgegeben. Indirekt betroffen sind unter anderem die Tour Operators Berge & Meer, Eurotours, Bigxtra und HTC Reisen, die zumindest teilweise über den Vertriebskanal „Tchibo Reisen“ spezielle Angebote aufgelegt haben. Diese werden sich wohl andere Absatzwege suchen müssen. Das österreichische Unternehmen Eurotours, das der Verkehrsbüro Gruppe angehört, kooperiert auch mit anderen Handelsunternehmen. Man steht beim Aldi-Süd-Konzern, der in Österreich und Slowenien als Hofer auftritt, hinter den „Reise-Hausmarken“ der Discounter. Auch mit anderen Ketten kooperiert man in vergleichbarer Form. Die Zusammenarbeit mit Tchibo fällt aufgrund des Rückzugs des Kaffeerösters mit Ende Oktober 2023 weg. Auf bereits gebuchte Reisen hat dies aber keinen Einfluss, da Tchibo lediglich Vermittler und nicht Reiseveranstalter war. Über den Rückzug aus dem Reisegeschäft hatte zunächst die Fachzeitschrift FVW berichtet.

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Skyguide erhält weiterhin Zuschüsse für Auslandstätigkeiten

Die schweizerische Flugsicherung Skyguide wird auch weiterhin von der Regierung Zuschüsse für die Tätigkeiten, die man auf Gebieten außerhalb der Eidgenossenschaft erbringt, erhalten. In diesen sind die von Airlines zu entrichtenden Gebühren niedriger als in der Schweiz. Betroffen sind einige Regionen in Deutschland, Österreich und Italien. Beispielsweise wird die Bodenseeregion auch auf deutscher und österreichischer Seite von Skyguide reguliert. Bis inklusive 2027 will die schweizerische Regierung die niedrigeren Einnahmen mit bis zu 46 Millionen Euro pro Jahr ausgleichen. Anschließend soll die Situation neu evaluiert werden.

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EASA: Luc Tytgat folgt auf Langzeit-Chef Patrick Ky

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit hat mit Luc Tytgat einen neuen Übergangsleiter bekommen. Er folgt auf Patrick Ky, dessen zweite Amtszeit am 1. September 2023 ausgelaufen ist. Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger wurde bereits eingeleitet. Bis zur endgültigen Bestellung wird Luc Tytgat die EASA ad-interim leiten. In einer Medienerklärung wird der Beamte unter anderem mit den Worten zitiert, dass er sich geehrt fühlt, dass ihm in der Übungsphase die Behördenleitung anvertraut wurde. In ihrer heutigen Form besteht die EASA seit rund 20 Jahren. Davon stand zehn Jahre lang Patrick Ky an der Spitze. Tytgat betont, dass er an die bisherige Arbeit seines Vorgängers anknüpfen möchte und den Ruf und die Qualität der Behörde aufrecht erhalten wird. Generell steht die europäische Behörde eigenen Angaben nach vor großen Herausforderungen. Dazu ist in der Erklärung, auch unter Berücksichtigung der bisherigen Arbeit von Patrick Ky, unter anderem zu lesen: „Er gab die strategische Richtung für die wichtigsten Herausforderungen des Sektors vor, wie etwa die Notwendigkeit, die Rolle der Agentur bei der Bekämpfung des Klimawandels und neu auftretender Sicherheitsrisiken wie Cybersicherheit, Konfliktzonen und Gesundheit zu stärken“. Die Bestellung eines ständigen Behördenleiters wurde bereits eingeleitet. Die Position ist ausgeschrieben und unter der Schirmherrschaft der EU-Kommission soll dann in Kürze die Entscheidung bekanntgegeben werden. Ob sich Tytgat beworben hat, ist nicht bekannt. Dazu wurden keine Angaben gemacht.

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Eurowings Europe in Wien: Gewerkschaft Vida will Stellenabbau verhindern

Einst wurde Eurowings nach Wien geholt, um auf einigen Routen, die man seinerzeits von Austrian Airlines übernommen hat, besonders den Billigfliegern Lauda, Wizz Air und Ryanair Paroli bieten zu können. Das „Experiment“ ist gescheitert und übriggeblieben ist eine Basis mit 150 fliegenden Mitarbeitern, jedoch keinem einzigen stationierten Flugzeug. Viele Austrian-Airlines-Mitarbeiter hatten im Nachgang der Air-Berlin-Pleite so ganz und gar keine Freude damit, dass einige touristische Strecken sowie vereinzelte City-Routen an Eurowings Europe, die im Jahr 2016 ihren Flugbetrieb aufgenommen hatte, abgegeben wurde. Man befürchtete, dass die AUA verkleinert werden könnte. Besonders ab jenem Zeitpunkt, ab dem Niki ab Wien nur noch auf Sparflamme unterwegs war, die Air Berlin Group kollabierte und anschließend Level, Lauda und Wizz Air für kräftigen Wettbewerb sorgten, wurde auch die damals noch österreichische Eurowings Europe in Wien auf Expansionskurs geschickt. Sonderlich erfolgreich war man aber nicht, denn ähnlich wie dem Mitbewerber Level Europe ist es nie gelungen in die schwarzen Zahlen zu fliegen und auch die Auslastung lag erheblich unter jener, die Wizz Air und Lauda erzielen konnten. Bereits im Jahr 2019 wurde dann das „Experiment“ beendet. Verblieben sind lediglich die Deutschland-Strecken, die jedoch im Regelfall von Eurowings Deutschland bedient werden. Die Wiener Eurowings Europe Basis sollte fortan im Auftrag von Austrian Airlines aktiv sein. Doch dann kam die Corona-Pandemie und die AUA benötigte schlichtweg keine Wetlease-Flugzeuge mehr. Das wusste man aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn die Sozialpartner haben ein Krisenpaket, das besonders Lohnkürzungen beinhaltet, ausverhandelt. Im Gegenzug haben die Beschäftigten der Eurowings-Europe-Basis Wien

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Swiss stockt Graz-Zürich auf

Ab 24. September 2023 wird Swiss die Flughäfen Graz und Zürich auch an Sonntagen miteinander verbinden. Somit wird es künftig vier wöchentliche Anbindungen an das Drehkreuz in der Schweiz geben. Derzeit ist Graz an die Drehkreuze Wien (Austrian Airlines), Frankfurt, München (jeweils Lufthansa), Zürich (Swiss) und Amsterdam (KLM) angebunden. Bereits Anfang September wurde die Verbindung zwischen Graz und München um 12 wöchentliche Flüge aufgewertet; den Fluggästen ab Graz stehen somit wieder bis zu 3 tägliche Verbindungen in die bayerische Hauptstadt und von dort in die ganze Welt zur Verfügung. „Die zusätzliche Frequenz nach Zürich stellt eine wichtige Aufwertung des Flugplans dar. Für unsere Fluggäste bedeutet jeder weitere Linienflug zu einem großen Umsteigeflughafen ein Mehr an Flexibilität, da die Anzahl der Umsteigemöglichkeiten wächst“, informiert Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Das führt zu besseren Umsteigezeiten, höherer Angebotsqualität und schließlich zu kürzeren Reisezeiten.“

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